06.02.2012 09:23:31 Die Ölpreise in London und New York starteten am Freitag mit einer leicht bullishen Tendenz. Der etwas festere Euro, bzw. nachgebende US Dollar machte die Öl-Futures für Investoren im Vorfeld der US Arbeitsmarktdaten attraktiv. Während ICE Gasoil bereits in dieser Phase erste kurzfristige Widerstände durchbrach, zeigten sich die Marktteilnehmer bei den Rohöl-Futures noch etwas zurückhaltender. Der US Arbeitsmarktbericht fiel durch die gesunkene Arbeitslosigkeit im Januar überraschend deutlich bullish aus. Sowohl Aktienmärkte, als auch der US Dollar sowie die Ölpreise an ICE und NYMEX schnellten unmittelbar nach Veröffentlichung nach oben. Brent und Gasoil durchbrachen ihre wichtigen Widerstandslinien im Bereich der 113,70 Dollar, bzw. 960,00 Dollar und gaben damit technische Kaufimpulse an die Märkte ab.
Quelle: Futures-Services
| 03.02.2012 09:38:08 Trotz anhaltend kalten Winterwetters und kräftigem Heizölkonsum zeigen die Mineralölpreise wenig Bewegung. Es bleibt abzuwarten, ob die neuesten
Nachrichten nach denen Israel einen Angriff auf Iran wegen des Atomprogramms plant, zu deutlichen Reaktionen an den internationalen Ölmärkten
führt. Der Inlandsmarkt wird ein wenig höher als die mittleren Nennungen gestern erwartet.
| 02.02.2012 12:13:09 Die internationalen Preise tendierte gestern etwas fester während der Eurokurs wieder spürbar zulegen konnte. Die US Bestandsdaten laut DOE
berichteten unerwartet hohen Bestandsaufbauten, was die Preise im amerikanischen Markt unter Druck brachte. Auch für den heutigen Inlandshandel
sehen wir leicht nachgebende Notierungen.
| 01.02.2012 08:37:04 Die Unterzeichnung der Schuldenbremse und des ESM-Vertrags beim EU Gipfel sorgte für eine positive Stimmung an den Finanzmärkten Dienstag Vormittag. Neben den bekannten Faktoren (Iran, Sudan, Petroplus) gaben die Gewinne beim Euro und an den Aktienmärkten den Ölbörsen in dieser Phase zusätzlichen Auftrieb. Die Rohölkontrakte durchbrachen bis zum frühen Nachmittag mehrere Widerstände, wie die psychologisch wichtige 100 Dollar Marke bei WTI, wodurch technische Kauforders die Aufwärtsreaktion dynamisierten. NYMEX Benzin-Futures wurden zeitweise durch einen drohenden Streik in der US Raffineriebranche gestützt, der mit einer vorläufigen Einigung in der Nacht aber noch abgewendet werden konnte. Die im Laufe des Nachmittags enttäuschenden US Wirtschaftsdaten sorgten für eine Rückkehr der Risikoaversion unter den Finanzmarktakteuren, die daraufhin sowohl Euro, als auch Aktien mieden und sich vermehrt in den Dollar als sicheren Hafen flüchteten. Mit der anziehenden US Währung nahm der Verkaufsdruck an den Ölbörsen zu. Durch die Gewinnmitnahmen kamen die Futures innerhalb kurzer Zeit von ihren Tageshochs zurück und gingen mit einem leichten Minus aus dem gestrigen Handel.
Quelle: Futures-Services
| 31.01.2012 08:00:38 Die Lieferprobleme aus dem Sudan, die Risikoprämie bezüglich des Streits mit dem Iran und die Pleite der Petroplus stützen vor allem das europäische Preisniveau. Am Abend gaben die Futures dann aber letztendlich doch noch etwas nach und folgten damit der Vorgabe des Dollars. Die US Währung konnte im gestrigen Tagesverlauf sukzessive zulegen und hat damit den Verkaufsdruck an den Ölbörsen erhöht, da dies die Futures für Investoren außerhalb der USA verteuert. Die Widerstände in den Bereichen bei 945,00 Dollar Gasoil und 110,25 Dollar Brent erwiesen sich jedoch als stabil. Zusammen mit dem etwas weicheren US Dollar, bzw. festeren Euro, begünstigte der Abprall in der Nacht eine technische Aufwärtskorrektur.
Quelle: Futures-Services
| 30.01.2012 09:12:37 Die internationalen Notierungen zeigten sich am Freitag letzter Woche auf stabilem Niveau. Preisstützend bleibt der Konflikt bezüglich des iranischen Atomprogramms und die Eurokrise. Hinzu kommen Raffinerie-Stillstände in den USA, was zu stärkerer Benzinnachfrage aus dem internationalen
Markt, und damit zu höheren Preisen führen könnte. Den heutigen Inlandsmarkt erwarten wir fester zu den mittleren Preisen vom Freitag.
| 26.01.2012 08:20:21 Ölbörsen nach DOE und Fed Zinsentscheid am Abend fester.
ICE Gasoil Februar ging am Mittwoch bei 942,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +0,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 38.100 Kontrakten deutlich unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen in London und New York handelten am frühen Mittwoch Morgen zunächst in enger Spanne seitwärts. Mit den nachgebenden europäischen Aktienmärkten und den Gewinnmitnahmen beim Euro, gerieten die Öl-Futures im Tagesverlauf allerdings zunehmend unter Druck. Die in der Nacht zuvor vom API gemeldeten Bestandsaufbauten beim Rohöl begünstigten die Tendenz zu Gewinnmitnahmen, auch wenn das Handelsinteresse zu diesem Zeitpunkt gering war.
Marktlage: An der fundamentalen Marktlage gibt es derzeit nur wenig richtungsweisende Veränderungen. Marktteilnehmer haben sich zuletzt stark auf die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen konzentriert. Die weitreichenden Sanktionen gegen den Iran, einschließlich des Ölembargos, sowie die Drohungen bezüglich einer Blockade der Straße von Hormus, sind bereits in die Märkte eingepreist und heben damit den dämpfenden Einfluss der eigentlich schwachen Ölnachfrage aus den Industrieländern auf. Marktteilnehmer konzentrieren sich angesichts der Unberechenbarkeit des Irans vermehrt auf die Konsolidierung ihrer Risikopositionen und orientieren sich dabei vermehrt auf die Kursschwankungen des Dollars. Handelt dieser fester, werden die Öl-Futures für Investoren außerhalb der USA teurer, wodurch Gewinnmitnahmen begünstigt werden. Im Umkehrschluss stützt ein weicher Dollar die Ölpreise an NYMEX und ICE. Vor diesem Hintergrund geraten makroökonomische Themen rund um die Schuldenkrise in Europa, beispielsweise die Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern, vermehrt in den Fokus.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,15 bis -0,25 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Donnerstag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 25.01.2012 08:12:48 Rohöl-Futures etwas weicher, Produkte konsolidieren auf hohem Niveau
ICE Gasoil Februar ging am Dienstag bei 941,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +4,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 50.600 Kontrakten leicht unter Durchschnittsniveau.
Die Produkt-Futures an NYMEX und ICE präsentierten sich gestern bereits am Vormittag etwas fester im Vergleich zu den Rohöl-Kontrakten. Gasoil und Heating Oil testeten immer wieder ihre Aufwärtsspielräume, ohne jedoch wichtige Widerstandsbereiche zu durchbrechen. Im weiteren Tagesverlauf nahmen Marktteilnehmer vor allem bei WTI und Brent erste Gewinne mit und vergrößerten damit den sogenannten „Crack-Spread“ (Preisunterschied zwischen Rohöl und Produkten). Händler begründen das Auseinanderdriften der Futures mit dem geringen Einfluss des Ölembargos auf die aktuelle Rohölversorgung, der geringen Nachfrage sowie mit der bevorstehenden Insolvenz der Petroplus, die sich stützend auf die Produktpreise auswirkt. Den Preissprung bei den Benzin-Futures an der NYMEX um 20:00 Uhr führen Marktteilnehmer auf den gestiegenen US Verbrauch in der vergangenen Woche zurück (SpendingPulse). Insgesamt blieb das gemischte Bild in einem eher impulslosen Handel bis in den Abend hinein bestehen. Während Produkte wie Gasoil, Heating Oil und Benzin fester aus dem Handel gingen, verbuchten WTI und Brent ein leichtes Minus.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. +0,15 bis +0,30 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Dienstag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 24.01.2012 08:10:15 Ölbörsen am Montag fester, Embargo und US Dollar stützen
ICE Gasoil Februar ging am Montag bei 937,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +4,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 43.100 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen in London und New York präsentierten sich bereits am Montag Vormittag mit einer festen Tendenz und folgten damit den Vorgaben vom Devisenhandel. Der Euro konnte zum US Dollar Gewinne verbuchen, nachdem sich immer mehr abzeichnete, dass sich die Politik einen Gleichlauf des bisherigen EFSF und des zukünftigen Rettungsschirms ESM offen halten will. Ebenso ist eine Aufstockung des ESM um über 500 Mrd. Euro im Gespräch und sorgte inmitten der Schuldenkrise für etwas Optimismus unter den Finanzmarktakteuren. Stützend wirkte sich auch das EU Ölembargos gegen den Iran aus, wobei Marktteilnehmer die Risikoprämie bei dem aktuellen Preisniveau bereits weitestgehend eingepreist haben. Zuvor waren durch Diplomaten immer wieder Informationen an die Öffentlichkeit gelangt, sodass die gestrige Erklärung der EU Außenminister für keinerlei Überraschung sorgte. Im Tagesverlauf notierten die Öl-Futures sehr nervös aber fester und durchbrachen dabei erste kurzfristige Widerstandslinien. Die 111,60 Dollar Brent, 946,50 Dollar Gasoil und 100 Dollar WTI begrenzten die Aufwärtsbewegungen.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,20 bis -0,30 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Montag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 23.01.2012 08:35:22 Gewinnmitnahmen belasten die Ölpreise zum Wochenschluss
ICE Gasoil Februar ging am Freitag bei 933,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -10,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 44.000 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen in London und New York gaben am Freitag Vormittag etwas nach. Belastend wirkten sich die Gewinnmitnahmen beim Euro und der Durchbruch der psychologischen 100 Dollar Unterstützung bei WTI Februar aus. Im weiteren Tagesverlauf gab es kaum neue Impulse, wobei die Tendenz zu Gewinnmitnahmen nach Eröffnung des NYMEX Parketthandels erneut zunahm. Die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen privaten Gläubigern wurden nicht zum Abschluss gebracht, was die Stimmung an den Finanzmärkten etwas eintrübte. Nachdem der Iran dem Besuch der IAEA Inspektoren Ende Januar zugestimmt hat, mehren sich die Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage. Die Notierungen durchbrachen am Nachmittag weitere Unterstützungen und fanden erst im Bereich der 109,65 Dollar Brent einen Boden.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,40 bis -0,55 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Freitag Vormittag.Quelle: Futures Services
| 20.01.2012 07:57:05 Ölbörsen nach DOE Daten weicher, frühere Sanktionen gegen Iran stützen
ICE Gasoil Februar ging am Donnerstag bei 943,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren ±0,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 61.100 Kontrakten etwas über Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an NYMEX und ICE handelten im gestrigen Tagesverlauf die meiste Zeit seitwärts und innerhalb einer engen Handelsspanne. Die besser als erwarteten US Arbeitsmarktdaten (wöchentl. Erstanträge und weitergefürte Anträge auf Arbeitslosenhilfe), zusammen mit dem festen Euro und anziehenden Aktienmärkten stützten das Preisniveau. WTI testete zwar den 102 Dollar Widerstand, konnte diesen allerdings nicht nachhaltig durchbrechen, da Marktteilnehmer noch auf die US Bestandsdaten des DOE warteten. Diese wurden erst um 17 Uhr veröffentlicht und hatten aufgrund der bearishen Aufbauten bei den Produkten und den bullishen Abbauten beim Rohöl unmittelbar zunächst keinen großen Einfluss. Die Zahlen schienen sich zunächst zu neutralisieren, bevor sich im weiteren Verlauf die bearishe Nachfragekomponente durchsetzte und weitere Gewinnmitnahmen auslöste. Erst im Bereich der Tagestiefs von Mittwoch und bei der 100 Dollar Marke WTI trafen die Öl-Futures auf eine stabile Unterstützung. Die positive Entwicklung beim Euro, das Plus der Aktienmärkte sowie ein Update zum Stand der Verhandlungen bezüglich der EU Sanktionen gegen den Iran lösten vor allem an der ICE eine Aufwärtsreaktion aus.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,20 bis -0,30 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Donnerstag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 19.01.2012 08:04:06 WTI konsolidiert auf hohem Niveau - ICE-Futures etwas weicher
ICE Gasoil Februar ging am Mittwoch bei 943,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -9,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 91.400 Kontrakten weit über Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures starteten erwartungsgemäß fest in den Mittwoch Vormittag und behaupteten ihr Niveau bis in den Nachmittag hinein. WTI durchbrach einen ersten Widerstand, scheiterte später jedoch an der 102 Dollar Marke. Der Abprall von diesem Widerstand, die erwarteten Aufbauten bei den US Ölbestandsdaten sowie der IEA Report vom Vormittag, begünstigten im weiteren Verlauf Gewinnmitnahmen aus Long-Positionen. Die Futures an der ICE gaben im Vergleich zum Rohöl an der NYMEX in dieser Phase deutlich stärker nach, wodurch der Brent-WTI Spread wieder auf unter 10 Dollar sank. Dies spricht nach Ansicht der Analysten für eine Reduzierung der Risikoprämien im Markt. Der anziehende Euro, bzw. weiche US Dollar, sowie die Gewinne an den Aktienmärkten verhinderten jedoch eine stärkere Abwärtsreaktion. Die Ölbestandsdaten des API um 22:30 Uhr fielen gemischt aus, wirkten durch die unerwartet starken Abbauten beim Rohöl allerdings eher bullish.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,60 bis -0,75 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Mittwoch Vormittag. Quelle: Futures Services
| 18.01.2012 08:18:38 Ölpreise im frühen Handel fester
ICE Gasoil Februar ging am Dienstag bei 952,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -6,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 73.700 Kontrakten über Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen in London und New York starteten erwartungsgemäß fest in den Dienstag und folgten damit der bullishen Vorgabe aus der Charttechnik, die mit ihrem Kaufsignal beim Stochastik Aufwärtstendenzen andeutete. Besser als erwartete Konjunkturdaten aus China in der Nacht und gute Zahlen zur europäischen Wirtschaft am Vormittag hellten zudem die Stimmung der Investoren auf und sorgten über den Devisenhandel für zusätzlich stützende Impulse. Mit dem US Parketthandel nutzten Marktteilnehmer die Situation allerdings vermehrt für Gewinnmitnahmen. Neben dem Euro kamen auch die Öl-Futures unter Verkaufsdruck, nachdem der 101,00 Dollar Widerstand bei WTI wiederholt nicht durchbrochen werden konnte. Während die Produkte und ICE Futures am Abend mit einem Minus aus dem Handel gingen, konnte sich das New Yorker Rohöl im späten Handel wieder anziehen und den Spread zur Nordsee-Sorte Brent verringern - ein Zeichen, dass die bestehende Risikoprämie im Markt etwas reduziert wurde.
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. -0,65 bis -0,75 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Dienstag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 17.01.2012 08:21:42 Ölbörsen ziehen im frühen Handel deutlich an
ICE Gasoil Februar ging am Montag bei 958,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +6,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 43.500 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten mit einem leichten Plus in die neue Woche und konnten schon am frühen Montag Morgen leichte Gewinne verbuchen, nachdem Marktteilnehmer die Ratingabstufungen durch S&P von Freitag Nacht verdaut hatten. Zusammen mit den festeren Aktienmärkten und einem leicht anziehenden Euro konnten die Notierungen an ICE und NYMEX ihr festes Niveau bis in den Abend hinein behaupten. Durch den Martin Luther King Day blieb der NYMEX Parketthandel geschlossen, das Handelsinteresse war gering und richtungsweisende Impulse gab es kaum. Größten Anteil am leichten Aufwärtstrend hatte noch die Auktion französischer Anleihen, die unproblematisch verlief. Die zweitgrößte Wirtschaft der Eurozone konnte trotz der gesunkenen Bonitätseinschätzung durch S&P bei einer steigenden Nachfrage und sinkenden Zinsen frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen. Die Ölbörsen setzen ihre feste Tendenz im frühen Handel heute Morgen weiter fort und können ihre Gewinne weiter ausbauen, siehe auch Tickcharts. Marktteilnehmer nennen die besser als erwarteten BIP Zahlen und die Rekordnachfrage nach Rohöl aus China sowie charttechnische Einflüsse als Impulsgeber
Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. +0,05 bis +0,20 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Montag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 17.01.2012 08:02:14 Die Ölbörsen starteten mit einem leichten Plus in die neue Woche und konnten schon am frühen Montag Morgen leichte Gewinne verbuchen, nachdem Marktteilnehmer die Ratingabstufungen durch S&P von Freitag Nacht verdaut hatten. Zusammen mit den festeren Aktienmärkten und einem leicht anziehenden Euro konnten die Notierungen an ICE und NYMEX ihr festes Niveau bis in den Abend hinein behaupten.
Quelle: Futures-Services
| 16.01.2012 08:06:00 Marktlage: Nach den Ratingabstufungen vom späten Freitag Abend hat sich vor allem der Druck vom Devisenhandel auf die Rohstoffpreise erhöht, da ein weicher Euro, bzw. ein fester Dollar die Öl-Futures für Investoren außerhalb der USA verteuert.
Auf Angebots und Nachfrageseite hat sich zuletzt aber kaum etwas verändert. Zwar wurde der Streik der Ölarbeiter in Nigeria vorerst abgeblasen und in Europa wird den Ländern offenbar eine Übergangsfrist von 6 Monaten gewährt, um das Embargo gegen den Iran umzusetzen, allerdings bleiben die Marktteilnehmer weiter vorsichtig und vermeiden Short-Positionen. So lange keine Details zum Fahrplan in der Sachen EU Ölembargo bekannt werden, ist eine Einschätzung der Lage nach dem Hin und Her der letzten Tage schwierig und eine ausgedehnte Abwärtskorrektur unwahrscheinlich, so die Analysten. Zudem bleibt die Lage in Nigeria weiter instabil und die Gewerkschaften haben sich eine Blockade der Ölindustrie explizit offen gehalten, sollten die Gespräche mit der Regierung scheitern.
Wegen des Martin Luther King Day in den USA bleibt der Parkethandel der NYMEX heute geschlossen. Der elektronische Handel über Globex findet jedoch wie gewohnt statt. Das Handelsinteresse dürfte entsprechend gering sein.ICE Gasoil Februar wird nach den aktuellen Indikationen bei +2,00 bis +3,00 Dollar bei ca. 955,00 Dollar erwartet. Im Vergleich zum Schluss der ICE Freitag bei 952,50 Dollar. Vergleiche auch Gasoil Index auf der oberhalb des Morgenreports (auf bid und ask achten).Die Inlandspreise für Heizöl (Basis rechnerischer Index Rheinschiene) werden danach bei ca. +0,60 bis +0,75 Euro per 100 Liter erwartet. Rechnerisch im Vergleich zu Freitag Vormittag. Quelle: Futures Services
| 13.01.2012 08:06:48 Gerüchte um Verschiebung des EU Ölembargos – Ölbörsen brechen ein
ICE Gasoil Februar ging am Donnerstag bei 972,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +1,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 89.600 Kontrakten über Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an ICE und NYMEX starteten etwas fester in den Donnerstag und wurden dabei durch die festen Aktienmärkte am Vormittag und von den Gewinnmitnahmen beim US Dollar gestützt. Die Auktionen europäischer Anleihen verlief positiv und hellte die Stimmung zunächst auf, bevor die schlechter als erwarteten US Arbeitsmarktdaten für einen Dämpfer sorgten. Angetrieben von den Gewinnmitnahmen beim US Dollar und den drohenden Streiks in Nigeria, knackte ICE Brent am Nachmittag den wichtigen 113,65 Dollar Widerstand und löste dadurch technische Anschlusskäufe aus. Nachdem die 103,20 Dollar Widerstandslinie bei WTI nicht erreicht werden konnte, nutzten die Marktteilnehmer an den Ölbörsen die festen Notierungen für erste Gewinnmitnahmen. Am Abend brachen die Kurse dann regelrecht ein, nachdem mehrere Nachrichtenagenturen meldeten, dass die EU ihr Ölembargo gegen den Iran wohl um bis zu 6 Monate verschieben wird. WTI brach aus seinem charttechnischen Dreieck nach unten aus und löste dabei stop-loss Verkäufe aus, die die Abwärtskorrektur dynamisierten.
Marktlage: Der späte Einbruch an den Mineralölbörsen in London und New York von gestern Abend wurde von der Meldung ausgelöst, dass die EU ihr angekündigtes Importverbot für iranisches Rohöl um bis zu 6 Monate verschieben wolle. Griechenland, Spanien und Italien, die zu einem Großteil von den relativ günstigen Importen aus dem Iran abhängig sind, hatten sich in den vergangenen Wochen immer gegen eine rasche Umsetzung des Ölembargos ausgesprochen. Die Verschiebung des Importverbots gäbe den Ländern mehr Zeit Verträge mit alternativen Rohöllieferanten abzuschließen.
Die Berichte über die Verschiebung des Embargos beruhen auf eine namentlich nicht genannte Person, die in die offiziellen Verhandlungen der EU Länder zum Ölembargo eingeweiht sei, heißt es. Eine offizielle Bestätigung von Seiten der EU oder den Mitgliedsstaaten steht allerdings noch aus. Unklar ist, ob es sich um eine Verschiebung des allgemeinen Importverbots, oder nur um eine Ausnahmegenehmigung für einzelne Länder handelt, deren Rohölimporte zu einem Großteil aus dem Iran stammen. Ebenso unbekannt ist, ob ein Zusammenhang mit den angekündigten Inspektionen der IAEA im Iran besteht.
Die Börsianer warten nun fieberhaft darauf, dass diese Gerüchte von offizieller Seite dementiert, oder bestätigt werden und weitere Details bekanntgegeben werden. Sollte die EU sein Importverbot tatsächlich langfristig verschieben, dürfte sich der Fokus wieder verstärkt auf die Wirtschaftsentwicklung richten. Mit den zuletzt enttäuschenden Meldungen aus den USA und der Schuldenkrise in Europa sollten die Preise dann noch weiter nach unten korrigieren, so ein Analyst aus New York. Die Risikoprämie für eine Eskalation der Situation mit dem Iran, die zuletzt auf 5 bis 10 Dollar pro Barrel geschätzt wurde, dürfte dann deutlich reduziert werden. Lediglich die Proteste in Nigeria und eventuelle Lieferausfälle vom größten Erdölexporteur Afrikas, wären dann noch ein potentiell bullisher Faktor, so der Analyst weiter. Quelle: Futures Services
| 12.01.2012 08:02:32 Öl-Futures nach US Bestandsaufbauten weicher, weiter innerhalb der Handelsspanne
ICE Gasoil Januar ging am Mittwoch bei 971,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -3,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 24.700 Kontrakten deutlich unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten zunächst mit Gewinnen in den Mittwoch Vormittag und profitierten dabei von dem besser als erwarteten BIP aus Deutschland. Entsprechend stützten zu diesem Zeitpunkt auch leichte Gewinnmitnahmen beim US Dollar, die zu einem Test der ersten Widerstandsbereiche bei ICE Brent und Gasoil führten. Nachdem sich diese jedoch als stabil erwiesen und die Stimmung am Devisenmarkt im Laufe des Tages kippte, stellten Marktteilnehmer an den Ölbörsen erste Long-Positionen glatt. Der Fokus richtete sich zunehmend auf die US Ölbestandsdaten um 16:30 Uhr bei denen die Experten bereits im Vorfeld Aufbauten erwarteten. Die Daten wurden durch überraschend deutliche Bestandszuwächse klar bearish bewertet und verstärkten am späten Nachmittag den Verkaufsdruck, sodass die Notierungen mit einem deutlichen Minus aus dem späten Handel gingen. Die 112,10 Dollar Unterstützung bei Brent erwies sich jedoch als stabil und auch bei den anderen Futures konnten wichtige Unterstützungsbereiche nicht durchbrochen werden.
Marktlage: Saudi-Arabien hat bisher zwar nicht klar Stellung zu den Sanktionen gegen den Iran bezogen, beteuerte allerdings, dass man bereit sei auch eine steigende Nachfrage zu bedienen. Sollte Saudi-Arabien im Falle eines Ölembargos einspringen und die iranische Ölproduktion teilweise ersetzen, würden die Ölmärkte anfälliger für weitere Störungen des Ölangebots werden. Die Saudis produzieren mit einer Gesamtkapazität von geschätzten 12 Mio. Barrel bereits knapp 10 Mio. Barrel am Tag. Sollten die Streiks in Nigeria auch die dortige Ölindustire erfassen, drohen Lieferengpässe die dann durch die übrigen erdölproduzierenden Ländern nicht mehr ausgeglichen werden könnten.
Europäische Raffinerien reduzieren ebenfalls bereits die Importe aus dem Iran. Die langfristigen Verträge würden zwar noch erfüllt, auf Geschäfte am Spot-Markt würde allerdings immer mehr verzichtet, heißt es. Quelle: Futures Services
| 11.01.2012 08:23:15 Ölmärkte konsolidieren auf hohem Niveau
ICE Gasoil Januar ging am Dienstag bei 974,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +15,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen bei rund 35.200 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an ICE und NYMEX handelten im gestrigen Tagesverlauf mit fester Tendenz und durchbrachen dabei kurzfristige Widerstandsbereiche. Gestützt wurden die Notierungen dabei zum einen von den anziehenden Aktienmärkten, die von Marktteilnehmer als Indikator für die globale Konjunkturentwicklung herangezogen werden, und zum anderen von der Inbetriebnahme einer unterirdischen Bunkeranlage im Iran. Durch die Konsolidierung am Devisenmarkt, wo der US Dollar seine starke Aufwertung der vergangenen Woche vorerst beendet hatte, konzentrierten sich die Händler wieder vermehrt auf die fundamentale Lage, die durch die Spannungen mit dem Iran und den daraus drohenden Lieferengpässen derzeit von den Analysten eher bullish beurteilt wird. Nachdem die Kurse ihre Hochs von letzter Woche nicht erreichten, gab es im Laufe des Abends noch leichte Gewinnmitnahmen. Insgesamt konsolidierten die Preise aber auf hohem Niveau und gingen mit Gewinnen aus dem späten Handel.
Marktlage: Die Ölpreise bewegen sich weiter im Spannungsfeld zwischen den Entwicklungen im Iran, die als bullisher Faktor in den Markt eingepreist werden, und der anhaltenden Wirtschaftskrise in Europa, die auf die globale Konjunkturentwicklung drückt und damit ein Dämpfer für die Ölnachfrage darstellt. Nach Ansicht der Analysten sind es die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran, die eine Abwärtskorrektur an den Ölbörsen derzeit verhindern. Ein Ölembargo der EU gilt unter den bereits Marktteilnehmern als höchst wahrscheinlich und wird derzeit mit gut 5 bis 10 Dollar in den Markt eingepreist. Bei der Umsetzung eines Ölembargos und weiteren Sanktionen gegen den Iran, droht ein weiterer Aufschlag, da über die tatsächlichen Auswirkungen auf die Angebotsseite bisher nur spekuliert werden kann.
Der französische Außenminister Alain Juppe sieht zwar die Möglichkeit, dass andere Mitgliedsländer der OPEC (z.B. Saudi-Arabien und Kuwait, Anm. d. Red.) den Wegfall der iranischen Ölexporte auffangen könnten, wie lange eine Anpassung der Förderung und Lieferwege dauern wird, bleibt jedoch unklar. Man hätte diskrete Kontakte in diese Richtung gemacht. Auch wenn die erdölproduzierend Länder nicht direkt über eine Kompensation von iranischen Lieferausfällen sprechen wollen, stünden sie im Notfall aber bereit, um die Stabilität des Weltölmarktes zu gewährleisten, so Juppe.
Unterdessen reduzieren immer mehr Länder ihre Importe aus dem Iran. Auch China, dass sich gegen ein Importverbot von iranischen Öls ausgesprochen hatte, bezog zuletzt weniger Öl aus dem Iran. Offenbar zeigen die Sanktionen der USA wirksam, wo zum Jahreswechsel ein Gesetz verabschiedet wurde, dass Sanktionen gegen die iranische Zentralbank und Handelspartner der iranischen Ölindustire ermöglicht. Quelle: Futures-Services
| 10.01.2012 08:00:06 Nach den Gewinnmitnahmen am Montag Vormittag erwiesen sich die ersten Unterstützungsbereiche an NYMEX und ICE zunächst als stabil und sorgten für eine leichte Aufwärtsreaktion. Der Euro konnte sich von seinem Langzeittief in den frühen Morgenstunden erholen und begünstigte damit die feste Tendenz der Öl-Futures in der ersten Tageshälfte. Händler an den Ölbörsen nutzten jedoch das festere Niveau im weiteren Tagesverlauf für vorsichtige Gewinnmitnahmen und folgten damit den Vorgaben der etwas bearishen Charttechnik. Am späten Nachmittag durchbrachen die Futures erste Unterstützungsbereiche, wodurch stop-loss Verkaufsorders ausgelöst wurden. Bei WTI erwies sich die psychologisch wichtige 100,00 Dollar Unterstützung jedoch als stabil und sorgte für eine leichte Gegenreaktion. Im späten Handel konnten sich die Notierungen von ihren Tagestiefs zwar erholen, beschlossen den Montag aber dennoch mit einem leichten Minus.
Quelle: Futures-Services
| 09.01.2012 09:32:43 Die Produktnotierungen zeigten sich Freitag im Tagesverlauf etwas weicher, was in der Inlandskalkulation durch den ebenfalls schwächer tendierenden
Eurokurs jedoch kompensiert wurde. Die unerwartet positiven US Beschäftigungszahlen von Freitag sorgen heute für deutlich steigende Kurse.
Zusätzlich preistreibend wirkt das Kräftespiel zwischen dem Iran und den USA bezüglich etwaiger Blockaden der Strasse von Hormuz durch den Iran.
Die Inlandspreise erwarten wir heute deutlich höher im Vergleich zu Ende letzter Woche.
| 06.01.2012 08:15:06 Durch die weiter bullishe Charttechnik und fundamentale Grundstimmung an den Ölbörsen, starteten ICE und NYMEX erwartungsgemäß fest in den Donnerstag und testeten am Vormittag ihre Aufwärtsspielräume. Die Widerstände bei 975,00 Dollar Gasoil, 114,60 Dollar Brent und 103,75 Dollar WTI erwiesen sich allerdings als stabil und begünstigten zusammen mit dem anziehenden US Dollar leichte Gewinnmitnahmen. Am Nachmittag konsolidierten Marktteilnehmer ihre Risikopositionen und warteten auf neue Impulse durch die Bestandsdaten des DOE. Die Notierungen schwankten folglich nur geringfügig innerhalb einer engen Handelsspanne, bevor sie zu einer kurzen Abwärtsreaktion ansetzten, nachdem das DOE bei den US Ölbeständen Aufbauten in allen Bereichen meldete. Die Verkäufe unmittelbar nach den DOE Daten waren recht verhalten, da die Shell kurz zuvor Force Majeure für Bonny Light Lieferungen aus Nigeria meldete und sich die Situation um die Petroplus, der weitere Kredite eingefroren wurden, weiter verschärft. Die Öl-Futures korrigierten nochmals nach oben, bevor sie nach 20:00 Uhr deutlich nachgaben und damit neue Tagestiefs markierten.
Quelle: Futures-Services
| 05.01.2012 08:29:52 Nach Eröffnung des Parketthandels stiegen die Preise sehr stark an. Die anhaltenden Spannungen mit dem Iran, Berichte über ein EU-Ölembargo
gegen den Iran und gute US-Industrieaufträge zeigen deutlich bullishe Tendenzen. Der festere Aktienmarkt, gute amerikanische und chinesische
Wirtschaftsdaten lassen den Markt zunächst fester eröffnen.
| 04.01.2012 14:24:19 Nach der Preisrallye von gestern Abend können die Ölpreise ihr hohes Niveau auch heute Morgen weiter halten. Erste zaghafte Gewinnmitnahmen wurden zwar getätigt, angesichts der guten Konjunkturdaten von gestern und heute Morgen sowie der weiter bullishen Charttechnik bleibt eine größere Korrektur bisweilen allerdings aus. Die Meldungen um Raffinerieschließungen in Europa, haben unterdessen die Time-Spreads bei den Produkten erhöht und die Backwardation Situation verstärkt.
Quelle: Futures-Services
| 03.01.2012 08:43:33 Da die Ölbörsen Montag geschlossen blieben, tat sich am europäischen Ölmarkt nur wenig. Der Euro war entsprechend die einzig variable Komponente, die allerdings innerhalb enger Spanne seitwärts handelte. Zwar stützten die positiven Konjunkturdaten aus China und Europa (Einkaufsmanagerindizes) leicht, ohne die Händler aus Großbritannien und den USA reichten die Impulse allerdings nicht aus, als dass der Euro aus seiner vergleichsweise engen Spanne zwischen 1,2920 und 1,2960 Dollar hätte nachhaltig ausbrechen können. Alles in allem blieb der Markt bei geringen Umsätzen ruhig und wartete auf die Rückkehr der Marktteilnehmer aus dem langen Neujahrswochenende.
Quelle: Futures-Services
| 02.01.2012 10:29:00 Da Neujahr in diesem Jahr auf einen Sonntag gefallen ist, holen die Börsen diesen Feiertag heute nach. Die ICE und NYMEX bleiben daher geschlossen. Die Universalseite zeigt die Schlusswerte von Freitag Nacht an. Aktualisierungen gibt es nur bei den Devisen und Aktienindizes. Ohne den Börsenhandel werden die Inlandspreise ausschließlich von der regionalen Verfügbarkeit und den Veränderungen des Euro/Dollar Kurses abhängen.
Quelle: Futures-Services
| 30.12.2011 08:41:49 +++Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, Glück und Erfolg.+++
| 30.12.2011 08:40:09 Im Laufe des gestrigen Abends drehten die Märkte in den positiven Bereich, nachdem der Euro und die Aktienmärkte durch den besser als erwarteten Chicago Einkaufsmanagerindex und die guten Zahlen vom US Immobilienmarkt deutlich anzogen. Die Ölbörsen konnten ihre vorherigen Verluste wieder komplett ausgleichen und gingen schließlich nahe neuer Tageshochs aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 29.12.2011 09:37:29 Im Verlauf des gestrigen Handelstages verlor der Euro gegen den US Dollar deutlich an Wert, was die Kalkulation im Inland spürbar verteuerte.
Zusätzlich stützend wirken die letzten Äußerungen Irans bezüglich der Blockierung von Exportrouten Es werden deutlich festere Inlandspreise erwartet.
| 29.12.2011 08:00:00 Nach der Preisrallye vom Dienstag, starteten die Futures an ICE und NYMEX etwas weicher in den Mittwoch. Die Unterstützungen bei WTI und Brent in den Bereichen 100,65 Dollar, bzw. 108,25 Dollar blieben bis in den Nachmittag hinein jedoch stabil und begrenzten die Abwärtsspielräume. Nach der Auktion italienischer Anleihen kam dann allerdings Bewegung in den trägen Handel, der zwischen den Feiertagen weiter von sehr geringen Umsätzen geprägt ist.
Quelle: Futures-Services
| 28.12.2011 08:04:40 Die Ölbörsen starteten erwartungsgemäß verhalten in den frühen Handel Dienstag Morgen. Nach den Weihnachtsfeiertagen blieben viele Händler noch zu Hause, auch wegen des gestrigen Bank Feiertages in Großbritannien. In einem sehr dünnen Handel warteten Marktteilnehmer auf Impulse, die am Nachmittag vom besser als erwarteten US Verbrauchervertrauen kamen. Zunächst zogen vor allem die WTI Futures an der NYMEX kräftig an, nachdem im weiteren Verlauf allerdings auch die Notierungen an der ICE ihre ersten Widerstandsbereiche durchbrachen, wurden automatische Kauforders ausgelöst. Die Aufwärtsreaktion wurde dadurch bis in den Abend hinein technisch dynamisiert.
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| 27.12.2011 14:14:35 Die Ölpreise an NYMEX und ICE handeln bei extrem geringen Umsätzen kaum verändert zu Freitag. Weder nach oben, nach nach unten kann sich derzeit eine Dynamik entwickeln, die die technischen Widerstände, bzw. Unterstützungen ernsthaft gefährden könnte. Die Preise bewegen sich in einem Spannungsfeld aus bullishen un bearishen Faktoren, die sich nahezu die Waage halten. Erst bei neuen Impulsen sei mit einer nachhaltigen Richtungsentwicklung zu rechnen, so die Marktteilnehmer. Aufgrund der überkauften Technik, halten halten Analysten Gewinnmitnahmen derzeit für wahrscheinlicher, als den Aufbau von Longpositionen. Zudem wird auf die saisonale Reduzierung der Bestände zum Jahresende verwiesen, die die Nachfrage derzeit hemmt.
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| 23.12.2011 08:11:04 +++ Wir wünschen Ihnen ein gemütlich warmes und harmonisches Weihnachtsfest. +++
| 23.12.2011 08:10:25 Die Ölbörsen in London und New York handelten in der ersten Tageshälfte Donnerstag in enger Spanne seitwärts. Die ersten Widerstände in den Bereichen bei 99,25 Dollar WTI und 920,00 Dollar Gasoil erwiesen sich als stabil und lösten immer wieder vorsichtige Gewinnmitnahmen aus. Eine größere Abwärtskorrektur blieb allerdings aus, da der feste Euro und Aktienmärkte stützten. Mit dem im Laufe des Nachmittags veröffentlichten positiven US Konjunkturdaten, schafften die Ölbörsen schließlich den Sprung über ihre Widerstandsbereiche und WTI setzte zum Test der psychologischen 100 Dollar Hürde an.
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| 22.12.2011 08:07:33 Die Ölbörsen in London und New York starteten mit fester Tendenz in den Mittwoch. Die charttechnisch und fundamental bullishe Konstellation begünstigte Aufwärtsbewegungen, die durch einen anziehenden Euro und einem Plus an den Aktienmärkten gestützt wurden. Die hohe Zuteilung des 3-Jahrestenders der EZB sorgte für Optimismus unter den Finanzmarktakteuren, dass die europäische Notenbank eine aktivere Rolle in der Bekämpfung der Schuldenkrise einnimmt. Das hohe Niveau verleitete im weiteren Verlauf jedoch zu technischen Gewinnmitnahmen, bevor die Marktteilnehmer ihren Fokus in der zweiten Tageshälfte auf die anstehenden US Bestandsdaten richteten. Die vom DOE veröffentlichten Zahlen wurden durch die teilweise massiven Abbauten klar bullish interpretiert und lösten neue Kaufimpulse aus. Die Notierungen durchbrachen erste Unterstützungsbereiche und gingen in der Nacht mit einem deutlichen Plus aus dem Handel.
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| 21.12.2011 07:53:52 Bei geringem Handelsvolumen haben die Ölbörsen am Dienstag zu einer kräftigen Aufwärtskorrektur angesetzt. Bereits am Vormittag war sowohl die fundamentale Grundstimmung, als auch die Charttechnik leicht bullish und begünstigte damit Aufwärtsbewegungen. Im Tagesverlauf sorgten Proteste in der kasachischen Ölindustrie, eine besser als erwartet verlaufene Auktion spanischer und italienischer Anleihen sowie positive Konjunkturindikatoren für weiteren Auftrieb. Die anziehenden Aktienmärkte und Gewinnmitnahmen im Dollar, bzw. ein fester Euro wurden ebenfalls als bullishe Faktoren genannt. Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX durchbrachen im Verlauf gleich eine Reihe von Widerstandsbereichen, wodurch die Preisrallye noch bis in den Abend hinein durch automatisch ausgelöste Kauforders immer wieder angetrieben wurde. In der Nacht veröffentlichte das API seine Zahlen zu den US Ölbestandsdaten für die abgelaufene Woche. Durch größer als erwartete Abbauten in allen Bereichen, wurden die Zahlen bullish interpretiert. Die Notierungen gingen am späten Abend mit einem entsprechend deutlichen Plus aus dem Handel.
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| 20.12.2011 08:16:35 Die Ölbörsen konsolidierten im frühen Handel Montag Morgen auf niedrigem Niveau, zogen schließlich aber rasant an. Nach unten erwiesen sich die Unterstützungsbereiche als stabil und sorgten so für eine technische Aufwärtsreaktion. Leicht bullish wirkte sich der Tod von Kim Jong Il in Nordkorea aus, der die Region womöglich destabilisieren könnte. Bis zur Mittagszeit erreichten die Ölpreise ihre Tageshochs, die an der ICE im Bereich der ersten und zweiten Widerstände lagen. Im Laufe des Nachmittags reichte die Aufwärtsdynamik an den Börsen allerdings nicht aus, um diese Markierungen noch zu durchbrechen. Die gestrige Verabschiedung der Kredite in Höhe von 150 Mrd. Euro an den IWF durch die Euroländer wurde bereits erwartet und konnte keine neuen Impulse mehr liefern. Als Reaktion auf die stabilen Widerstände wurden am späten Nachmittag und frühen Abend Gewinnmitnahmen begünstigt. Händler stellten ihre Long-Positionen zum Tageseinde wieder glatt, da vor den Weihnachtsfeiertagen der Handel wie immer sehr dünn erwartet wird und Risikopositionen minimiert werden. Während ICE Gasoil und NYMEX Heating Oil die Unterstützungsbereiche im späten Handel erneut testeten, blieben die Rohöl-Futures etwas fester.
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| 19.12.2011 08:26:12 Die Ölbörsen zogen am Freitag Morgen etwas an und zeigten damit die erwartete Gegenreaktion auf den Kursrutsch im späten Handel Donnerstag. Marktteilnehmer stellten Short-Positionen vom Vortag glatt und stützten damit das Preisniveau in London und New York. Der 94,95 Dollar Widerstand an der NYMEX wurde im Laufe des Nachmittags zwar kurzzeitig durchbrochen, nachdem die Widerstände in den Bereichen bei 901,50 Gasoil und 104,50 Dollar Brent dem Kaufdruck allerdings Stand hielten, konnte sich auch an der NYMEX kein weiteres Aufwärtspotential entwickeln. Am Abend nutzten Finanzmarktakteure die Gunst der Stunde um Gewinne einzufahren und stellten vor dem Wochenende Long-Positionen glatt. Die Notierungen kamen im späten Handel daher vermehrt unter Verkaufsdruck und durchbrachen erste kurzfristige Unterstützungsbereiche. Technische Verkaufsorders, die automatisch ausgelöst wurden, ließen die Märkte bis auf ihre stabilen Unterstützungslinien fallen, die die derzeitigen Abwärtsspielräume begrenzen.
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| 16.12.2011 10:08:59 Nach festerer Eröffnung schwankten die Preise nach Einsetzen des Parketthandels. Spannungen zwischen Iran und dem Westen sowie positive Arbeitsmarktdaten
geben erste bullishe Tendenzen. Anhaltende Sorgen wegen der EU-Schuldenkrise, mildes Wetter in den USA und die Erwartung einer sinkenden Industrieproduktion in China lassen den Markt zunächst weicher eröffnen.
| 15.12.2011 08:08:29 Nach dem Schock vom Dienstag, als eine Falschmeldung die Volatilität enorm steigen ließ und die Ölpreise innerhalb kürzester zeit rasant anzogen, war das Handelsinteresse am Mittwoch Vormittag sehr gering. Viele Händler hatten sich am Dienstag Abend aus dem Handel zurückgezogen, Risikopositionen glattgestellt und fortan auf die Entscheidung der OPEC über ihr Produktionsniveau gewartet. Als das Kartell kurz nach 13 Uhr bekannt gab, dass es das aktuelle Produktionslevel beibehalten wolle (siehe Tagesnews gestern), kannten die Öl-Futures kein Halten mehr. Marktteilnehmer nahmen Gewinne aus noch offenen Long-Positionen mit und gingen „short“. Die Notierungen durchbrachen im Laufe des Nachmittags gleich eine ganze Reihe von Unterstützungsbereichen, wodurch der technische Verkaufsdruck die Abwärtsreaktion dynamisierte. Die US Ölbestände des DOE wurden unterm Strich neutral, bis leicht bearish beurteilt und konnten die Talfahrt an ICE und NYMEX nicht aufhalten.
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| 14.12.2011 08:22:27 Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX starteten zunächst verhalten in den Dienstag und testeten bei noch geringen Umsätzen die Unterstützungsbereiche, die sich zunächst als stabil erwiesen. Mit dem positiven ZEW Konjunkturindex drehten Aktienmärkte und Euro bis zum Mittag ins Plus und gaben so auch den Ölbörsen etwas Auftrieb. Die leicht überverkaufte Situation sowie Spekulationen, dass Saudi-Arabien zu einer Verringerung seiner Förderung verpflichtet wird, begünstigte die Aufwärtskorrektur, in der erste kurzfristige Widerstände durchbrochen wurden. Die Bereiche bei 108,50 Dollar Brent und 98,70 Dollar WTI hielten dem Kaufdruck zu diesem Zeitpunkt jedoch noch stand und begrenzten die Aufwärtsspielräume. Kurz vor 16:00 Uhr zogen die Öl-Futures dann aber sprunghaft an, durchbrachen eine Reihe weiterer Widerstände und wurden erst in den Bereichen bei 111,00 Dollar Brent und 101,00 Dollar WTI gestoppt.
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| 13.12.2011 08:30:14 Nach Einsetzen des Parketthandels schwankten die Preise auf schwächerem Niveau. Die anhaltende Sorge, dass die EU-Schuldenkrise weiterhin anhält und sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken wird sorgt für bearishe Tendenzen. Die insgesamt schwache Heizölnachfrage in den USA und Europa, bedingt durch einen milden Winterbeginn und fortwährende negative Aussagen der Rating-Agentur Standard & Poor`s lassen den Markt zunächst schwächer eröffnen. Neue Impulse werden von der heutigen OPEC-Sitzung in Wien erwartet.
| 12.12.2011 08:51:48 Nach schwacher Eröffnung zogen die Preise an, gaben nach Einsetzen des Parketthandels deutlich nach. Gestiegenes US- Verbrauchervertrauen, ein niedriges US-Handelsdefizit und die beabsichtigte Förderung des Wachstums in Europa seitens der chinesischen Zentralbank sorgen für erste bearishe Tendenzen. Bestehende Zweifel an einer Lösung der EU-Schuldenkrise und weiterhin gemäßigtes Winterwetter lassen den Markt etwas schwächer er- öffnen. Der Tag ist geprägt vom Warten auf neue Impulse in beide Richtungen.
| 09.12.2011 08:28:42 Die EZB senkte den Leitzins wie erwartet um 0,25% Punkte auf 1,0%. Nachdem die US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besser als erwartet ausfielen, zogen die Notierungen zunächst leicht an. Im weiteren Verlauf brachen die Kurse jedoch regelrecht ein. Mario Draghi, EZB Präsident, erteilte umfangreichen Anleihenkäufen sowie Sonderkredite an den IWF zum Anleihenkauf eine klare Absage und verwies auf die Grundsätze der EZB, an die man sich weiterhin halten werde. Die Märkte drehten anschließend deutlich in den negativen Bereich und durchbrachen bei ihrer Talfahrt mehrere Unterstützungen, unter anderem auch die langfristigen Unterstützungslinien im Bereich der 950,00 Dollar Gasoil, 108,15 Dollar Brent und 99,75 Dollar WTI. Zahlreiche technische Verkaufsorders wurden anschließend ausgelöst und erhöhten den Preisdruck an den Börsen. Das enttäuschende Ergebnis des jüngsten Banken Stresstest, dämpfte die Stimmung unter den Finanzmarktaktueren ebenfalls und begünstigte die Gewinnmitnahmen, sodass die Notierungen in der Nacht mit neuen Tagestiefs aus dem Handel gingen.
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| 08.12.2011 09:28:14 Gestern zeigte der internationale Markt wenig Bewegung. Anfängliche Preissteigerungen aufgrund der API Bestandsmeldungen des Vortages konnten
sich über Tag nicht halten. Die DOE berichtete am Nachmittag sogar Bestandsaufbauten beim US Rohöl, was sich aber ebenfalls kaum auf das
Preisgefüge auswirkte. Der Beginn des EU Gipfels heute lässt auf neue Impulse für den Produkten- und Währungsmarkt erwarten. Den Inlandsmarkt
wird im Bereich der mittleren Quotierungen von gestern gesehen.
| 07.12.2011 10:57:33 Mit einigen Ausreißern nach unten und oben, wurde der generelle Trend fester. Ein mögliches Ölembargo gegenüber dem Iran und eine
unveränderderte Ölfördermenge der OPEC stützten die festeren Notierungen. Obwohl der €uro nach den gestrigen Nachrichten eher rückläufig war,
konnte er am Nachmittag doch wieder etwas aufholen. Die API-Bestandsdaten lösten kaum Reaktionen aus.
| 07.12.2011 08:46:00 Im Einfluss einer leichten Erholung beim DowJones Index und bei der europäischen Gemeinschaftswährung kletterten auch die Öl-Futures aus ihren Tagestiefs und gingen nahe der Tageshochs aus dem Handel.
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| 06.12.2011 08:07:33 Die Ölbörsen starteten zunächst fester in die neue Handelswoche und zogen bis in den Montag Nachmittag hinein an. Vorsichtiger Optimismus in der Eurozone, die guten US Arbeitsmarktdaten vom Freitag sowie ein Mögliches Ölembargo der EU gegenüber dem Iran stützten die Ölpreise zunächst. Die Kontrakte durchbrachen erste Widerstandslinien zügig und lösten dadurch technische Kauforders aus, die WTI und Gasoil auf 2-Wochenhochs katapultierten. Schlechter als erwartete US Wirtschaftsdaten (Industrieaufträge und ISM Dienstleistungsindex) sorgten für erste Gewinnmitnahmen im weiteren Verlauf. Das vielbeachtete Treffen zwischen Sarkozy und Merkel ergab zwar keine bahnbrechenden Erkenntnisse, die demonstrierte Entschlossenheit zu Reformen war dennoch ein leicht positiver Aspekt. Im Laufe des Abends brachen die Märkte dann aber regelrecht ein. S&P kündigte an die Kreditwürdigkeit von 15 der 17 Euro-Länder bezüglich einer Herabstufung zu überprüfen. Der Dow Jones Aktienindex gab innerhalb kürzester Zeit einen Großteil seiner Tagesgewinne ab und auch der Euro sowie Öl-Futures drehten in wenigen Minuten ins Minus.
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| 05.12.2011 08:32:14 ICE Brent stieg in der abgelaufenen Woche um ca. 3% und hat dabei einen leichten Aufwärtstrend entwickelt. Sowohl Widerstände, als auch Unterstützungen haben sich als stabil erwiesen und die Handelsspanne an den Ölbörsen in London und New York vorgegeben. Nach den Gewinnmitnahmen vom Donnerstag, zogen die Futures bereits am Vormittag an. Der Abprall von der intakten Unterstützungslinie, im Zusammenspiel mit festen Aktienmärkten und einem nachgebenden US Dollar, schufen Aufwärtsspielräume. Die positiven US Arbeitsmarktdaten wurden zwar bullish interpretiert, sorgten aber nur kurzzeitig für anziehende Notierungen an den Ölbörsen.
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| 02.12.2011 09:52:16 Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigten sich gestern eher von der schwachen Seite, sodass die Heizöl-Notierungen, bei einem gleichzeitig stabilen Euro, heute mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.
| 01.12.2011 08:00:42 Die Öl-Futures an ICE und NYMEX handelten am Mittwoch Morgen zunächst in enger Apanne seitwärts, wobei Marktteilnehmer bei Brent vorsichtige Gewinnmitnahmen tätigten. Gegen 14 Uhr kam jedoch Bewegung in die Märkte und löste zahlreiche automatisierte Kauforders aus. Die großen Zentralbanken der führenden Wirtschaftsnationen gaben eine koordinierte Aktion bekannt, mit der die Verfügbarkeit von US Dollar steigt. Der Dollar wertete entsprechend ab, während der Euro gleich mehrere Widerstandslinien knackte und kurzzeitig auf über 1,35 Dollar schnellte. Die Ölpreise legten ebenfalls kräftig zu und pulverisierten geradezu erste Widerstandsbereiche. Erst in den Regionen um 112,00 Dollar Brent, bzw. 102,00 Dollar WTI fand die Preisrallye ein Ende, auch weil Händler noch auf die DOE Daten warteten. Diese wurden um 16:30 Uhr veröffentlicht und leicht bearish interpretiert. Die Ölbörsen gaben in den Abendstunden entsprechend nach und kamen von ihren Tageshochs wieder zurück, gingen allerdings dennoch mit einem leichten Plus aus dem Handel.
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| 30.11.2011 08:23:11 Mit der leicht bullishen Grundstimmung und Charttechnik starteten die Ölbörsen bereits am frühen Morgen mit einem Plus in den Dienstag. Mit den rasant anziehenden Aktienmärkten und dem festen Euro zum Mittag, konnten die Ölbörsen schließlich erste Widerstandslinien durchbrechen. Durch die hohen Zinsen die Italien für ihre Anleihen hatte bieten müssen, nahmen Händler vermehrt Gewinne beim Euro mit, der am Abend in enger Spanne zwischen 1,33 und 1,3375 Dollar notierte. Nachdem der RSI bei Gasoil im Tagesverlauf allerdings die 30%-Linie durchbrach entstand an der ICE ein Kaufimpuls, der die Öl-Futures bis in den Abend hinein stützte. Die Notierungen an ICE und NYMEX blieben bis in den Abend hinein fest und markierten mit 111,00 Dollar Brent und 100,00 Dollar WTI neue Tageshochs.
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| 29.11.2011 07:57:38 Die Ölbörsen starteten mit deutlich fester Tendenz aus dem langen US Thanksgiving Wochenende. Positive Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA sowie die jüngsten Entwicklungen in der Eurokrise sorgten für Gewinne an den Aktienmärkten und beim Euro und schufen somit Aufwärtsspielräume für die Öl-Futures. Stützend wirkten sich aber insbesondere geopolitische Spannungen aus. Die Unruhen in Syrien dauern noch immer an und werden von Präsident Bashar al-Assad weiter brutal niedergeschlagen. Nach Europa hat daher nun auch die Arabische Liga empfindliche Sanktionen gegen Syrien angekündigt. Unterdessen plant die EU weitere Sanktionen gegen den Iran, als Reaktion auf die Bemühungen atomare Waffen zu entwickeln. Experten halten ein Verbot für Ölimporte aus dem Iran für ein mögliches Mittel. Die Öl-Futures durchbrachen im Tagesverlauf mehrere Widerstandsbereiche wodurch automatische Kauforders ausgelöst wurden die Aufwärtsbewegungen technisch dynamisierten.
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| 28.11.2011 08:32:33 Auch am Freitag blieb das Handelsinteresse an den Rohstoffbörsen in London und New York erwartungsgemäß unter Normalniveau. Bei NYMEX WTI wurden insgesamt weniger als 300.000 Kontrakte gehandelt und damit nicht einmal die Hälfte des üblichen Volumens. Nach dem Thanksgiving Day am Donnerstag, hatten sich viele Händler in ein langes Wochenende verabschiedet und ihre Aktivitäten auf das Nötigste beschränkt. Der US Dollar profitierte von der schlechten Stimmung rund um die Eurokrise und belastete dadurch die in Dollar gehandelten Öl-Futures. Die Notierungen an NYMEX und ICE durchbrachen bis zum Mittag bereits erste kurzfristige Unterstützungslinien und lösten dadurch automatische stop-loss Verkaufsorders aus. Die 95,00 Dollar Unterstützung bei WTI erwies sich allerdings als stabil und begrenzte die Gewinnmitnahmen im Laufe des Nachmittags.
Quelle: Futures-Services
| 25.11.2011 08:08:33 Nach ihrem Abprall von den Unterstützungen in den Bereichen 107,05 Dollar Brent und 940,75 Gasoil, korrigierten die Öl-Futures gestern bereits am Vormittag nach oben. Der zu diesem Zeitpunkt etwas festere Euro, bzw. weichere US Dollar sowie das Plus an den Aktienmärkten schufen an den Ölbörsen Aufwärtsspielräume, nachdem die deutschen Konjunkturindikatoren (BIP Q3 und ifo Geschäftsklimaindex) besser als erwartet ausfielen. Im Laufe des Nachmittags trübte sich die Stimmung an den Finanzmärkten allerdings ein. Die Herabstufung des portugiesischen Ratings durch Fitch und die Liquiditätsprobleme in der Rettung der belgischen Großbank Dexia, sorgten vermehrt für Gewinnmitnahmen bei Euro und Aktien. Das Minus belastete entsprechend auch die Ölpreise an ICE und NYMEX, deren feste Tendenz bereits im Bereich der ersten Widerstände (108,15 Dollar Brent) ein Ende fand.
Quelle: Futures-Services
| 24.11.2011 08:06:36 Bei einem zu den Vortag leicht gesunkenem Handelsumsatz, korrigierten die Ölbörsen gestern deutlich nach unten. Nach der Serie der stützenden US Konjunkturindikatoren der vergangenen Wochen, trübte sich die Stimmung an den Finanzmärkten zuletzt ein. In China, Europa und den USA wurden enttäuschende Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die nicht nur Aktienmärkte und Euro belasten, sondern auch zu Gewinnmitnahmen an ICE und NYMEX führen. Die Ölbörsen starteten bereits mit nachgebende Tendenz in den Mittwoch und durchbrachen schon früh erste kurzfristige Unterstützungsbereiche. Die vom DOE am Nachmittag um 16:30 Uhr veröffentlichen Abbauten beim Rohöl, konnten die Kurse nur kurzzeitig stützen.
Quelle: Futures-Services
| 23.11.2011 08:16:29 Die Öl-Futures an NYMEX und ICE zogen im gestrigen Handel durch die neuen Sanktionen gegenüber Irans Energiesektor an. Das deutlich schlechter als erwartet ausgefallene US BIP zum dritten Quartal 2011 trübte die Stimmung an den Finanzmärkten zwar ein, an den Ölbörsen sorgten die enttäuschenden Zahlen allerdings nur kurzzeitig für Gewinnmitnahmen. Der Euro blieb innerhalb seiner technischen Handelsspanne, während die Aktienmärkte mit Verlusten auf das enttäuschende US BIP und die erneut gestiegenen Zinsen für europäische Anleihen reagierten. In der Nacht veröffentlichte das API seine aktuellen US Bestandserhebungen. Größer als erwarteten Abbauten bei Rohöl stehen enorme Aufbauten beim Benzin gegenüber. Entsprechend korrigierten die NYMEX Benzin Futures im Anschluss an die Zahlen deutlich nach unten, siehe auch Tickcharts. Heiz- und Rohöl Futures reagierten kaum auf die Daten des API. Marktteilnehmer warten für eine Beurteilung der US Versorgungslage wie üblich auf die heute Nachmittag um 16:30 Uhr anstehenden Erhebungen des DOE.
Quelle: Futures-Services
| 22.11.2011 08:06:08 Nach einer kurzen Konsolidierungsphase am Montag Vormittag, gaben die Notierungen an ICE und NYMEX bis in den Nachmittag hinein deutlich nach und folgten damit den Vorgaben der bearishen Charttechnik. Auf ihrem Weg nach unten durchbrachen die Futures weitere Unterstützungsbereiche, wodurch technische Verkaufsorders ausgelöst wurden. Der feste Dollar verteuerte die Öl-Futures für Investoren außerhalb der USA zusätzlich und begünstigte damit die Gewinnmitnahmen. Zwar fielen die US Konjunkturdaten gestern erneut besser als erwartet aus, jedoch konnten sie den Märkten keine nennenswerte Unterstützung geben. Am späten Nachmittag gab der US Dollar kurzzeitig nach und nahm damit etwas Verkaufsdruck von den Ölbörsen. Die Notierungen konnten im späten Handel zwar nochmals leicht anziehen, schafften es aber nicht ihre deutlichen Verluste komplett auszugleichen.
Quelle: Futures-Services
| 21.11.2011 08:07:17 Nach der Abwärtskorrektur am Donnerstag starteten die Öl-Futures in London und New York erwartungsgemäß etwas fester in den Freitag Vormittag. Der weichere US Dollar begünstigte in dieser Phase die Aufwärtsbewegungen an den Ölbörsen. Im Laufe des Nachmittags setzte sich dann aber vermehrt die bullishe Charttechnik durch und Marktteilnehmer tendierten zu Gewinnmitnahmen aus Longpositionen. Am frühen Abend durchbrachen die Notierungen erste Unterstützungslinien, wodurch technische Verkaufsorders ausgelöst und die Märkte zusätzlich belastet wurden. Die weiche Tendenz hielt bis in die Nacht hinein an, sodass die Futures nahe ihrer Tagestiefs aus dem Handel gingen.
Quelle: Futures-Services
| 18.11.2011 07:53:18 Die Ölbörsen in London und New York starteten zunächst etwas fester in den Donnerstag, gaben im Tagesverlauf dann aber deutlich nach. Technische Gewinnmitnahmen sorgten für umfangreiche Verkaufsorders, nachdem sowohl an der ICE, als auch an der NYMEX wichtige Unterstützungslinien durchbrochen wurden.
Quelle: Futures-Services
| 17.11.2011 08:14:03 Die Ölbörsen in London und New York erwiesen sich gestern als äußerst volatil. Gerüchte und Bedenken rund um die Eurokrise sorgten für erhebliche Schwankungen an den Aktien- und Devisenmärkten, die sich auch auf die Ölpreise übertrugen. Die im Laufe des Nachmittags veröffentlichten US Wirtschaftsdaten fielen erneut besser als erwartet aus und stützten die Futures. Nach Bekanntgabe der US Bestandsdaten des DOE um 16:30 Uhr, nahm die Volatilität der Märkte erneut zu.
Quelle: Futures-Services
| 16.11.2011 08:09:57 Ölmärkte konsolidieren auf hohem Niveau – positive US Konjunkturdaten stützen.
ICE Gasoil Dezember ging am Dienstag bei 993,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -5,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 82.500 Kontrakten klar über Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten mit fester Tendenz in den Montag Vormittag, nachdem sich die Unterstützungslinien der Trendkanäle weiter als stabil erwiesen. Vor allem ICE Gasoil und NYMEX Heating Oil legten bis zum Nachmittag deutlich zu, während die Rohöl Futures zu diesem Zeitpunkt noch nahe ihrer Tagestiefs verharrten. Marktbeobachter führen dies zum Teil auf Positionsmanöver bei bei Brent und WTI zurück sowie auf die knappe Versorgungslage bei den Destillaten (Heizöl und Diesel). Der US Dollar konnte erneut Boden gut machen und profitierte dabei von den Konjunkturdaten, die aus der Eurozone negativ und aus den USA positiv interpretiert wurden. Durch den festen Dollar verteuerten sich die Futures und sorgten für leichte Gewinnmitnahmen bei Gasoil und Heating Oil im Laufe des Nachmittags. Nachdem die Unterstützungslinie bei WTI im Bereich der 97,50 Dollar mehrfach getestet aber nicht durchbrochen werden konnte, folgte eine bullishe Reaktion auf die positiven US Konjunkturdaten am Nachmittag, die die Gewinnmitnahmen bei den Produkten begrenzten. Trotz des anziehenden US Dollars blieben die Futures weiter innerhalb ihrer bestehenden Trendkanäle und gingen mit einem deutlichen Plus aus dem späten Handel
Marktlage: Positionsmanöver bei den Brent und WTI Futures sorgten zu Beginn der Woche für eine etwas uneinheitliche Entwicklung zwischen den Produkt- und den Rohölpreisen. Im Vorfeld der anstehenden Liefertermine, haben Investoren und Spekulanten Kapital aus den fällig werdenden Frontmonaten abgezogen und halten sich angesichts der anstehenden US Bestandsdaten sowie der unsicheren Lage in Europa noch mit der Reinvestition zurück. Während Brent Dezember bereits zum letzten Mal gehandelt wurde, läuft der WTI Dezember Kontrakt erst an diesem Freitag aus.
Marktteilnehmer erwarten sich von den DOE Zahlen am Nachmittag neue richtungsweisende Impulse. In den letzten Wochen hatten sich die die US Bestände stetig verringert. In Cushing, dem Erfüllungsort für WTI Futures, sind die Vorräte seit ihrem Jahreshoch im April um über 25% gesunken und die Destillatebestände liegen landesweit über 15% unter dem Vorjahresniveau. Quelle: Futures Services
| 15.11.2011 08:11:57 Nach Einsetzen des Parketthandels schwankten die Preise auf niedrigem Niveau, Benzin wurde deutlich schwächer gehandelt. Nachgiebige
Aktienmärkte, der schwache Euro und die Sorge, dass die EU in eine Rezession gerät sorgen für erste bearishe Tendenzen. Der Tagesstart ist geprägt
vom Warten auf neue Impulse in beide Richtungen sowie der weiteren Entwicklung in der Eurozone.
| 14.11.2011 08:22:14 Nach Einsetzen des Parketthandels gaben die Preise etwas nach. Der Optimismus, dass Italien die Schuldenkrise nun unter neuer Führung in den Griff
bekommt, positive Wirtschaftsdaten aus den USA und der festere Euro/schwächere Dollar sorgen für erste bullishe Tendenzen. Nachlassende Sorgen
wegen der EU-Schuldenkrise sowie andauernde Spannungen zwischen Israel und dem Iran lassen den Markt zunächst etwas fester eröffnen.
| 11.11.2011 08:08:56 Die Ölmärkte orientierten sich auch gestern wieder stark am Devisenhandel und den Aktienindizes, deren Schwankungen sich auch auf die Öl-Futures übertrugen. Für positive Signale sorgte das Zinsniveau der italienischen Anleihen, das durch Käufe der EZB auf unter 7% gedrückt werden konnte. Marktteilnehmer nahmen die besser als erwarteten US Arbeitsmarktdaten sowie die Ernennung des Finanzexperten Papademos als Ministerpräsidenten der griechischen Übergangsregierung ebenfalls wohlwollend auf, wodurch das Investorvertrauen wieder etwas gestärkt werden konnte. Der IEA Monatsbericht fiel gemischt aus, da der sinkenden Nachfrageprognose geringere OECD Bestände gegenüberstehen, die auf eine knappe Versorgungslage hindeuten. Trotz immer wieder auftretender kurzfristiger Gewinnmitnahmen setzte sich letztlich die feste Tendenz an ICE und NYMEX durch und erste kurzfristige Widerstandslinien wurden durchbrochen.
Quelle: Futures-Services
| 10.11.2011 08:00:11 Die Ölbörsen handelten Mittwoch Vormittag zunächst in enger Spanne seitwärts. Nachdem die Charttechnik in den Tagen zuvor bullish interpretiert wurde, nahmen wir gestern Morgen bereits einen neutralen Standpunkt ein und verwiesen auf mögliche Verkaufssignale der technischen Indikatoren. Mit dem Kreuzen der Linien des Stochastik und dem Durchbruch der 70%-Linie beim RSI entstanden im weiteren Verlauf die angekündigten technische Verkaufsimpulse, die deutliche Gewinnmitnahmen auslösten. Die Öl-Futures nutzten in der Folge ihr Abwärtspotential und korrigierten bis zur Veröffentlichung der DOE Bestandsdaten nach unten. Belastet hatte zudem der feste Dollar und die nachgebenden Aktienmärkte, nachdem die Risikoaversion der Marktteilnehmer spürbar zunahm. In der Eurokrise treten die Italiener und Griechen bisweilen auf der Stelle und so schossen die Zinsen für italienische Staatsanleihen auf über 7,4%. Die um 16:30 Uhr bekanntgegebenen US Bestandsdaten wurden anschließend durchweg bullish interpretiert, wodurch die Ölbörsen am frühen Abend ihre Verluste ausgleichen konnten. Da sich die griechischen Parteien nach Papandreous Rücktritt allerdings auf keinen neuen Ministerpräsidenten haben einigen können, blieb die Stimmung insgesamt aber weiter bearish und so drehten die Ölbörsen wieder ins Minus und gingen nahe der Tagestiefs aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 09.11.2011 08:30:01 Leichten Gewinnmitnahmen am Dienstag Vormittag folgten ein regelrechter Kurssprung zur Mittagszeit. Der feste Euro und Gewinne an den Aktienmärkten gaben den Öl-Futures den nötigen Auftrieb, während die leicht bullishe Charttechnik Aufwärtsreaktionen begünstigte. Sowohl an der ICE als auch an der NYMEX wurden gleich mehrere kurzfristige Widerstandslinien durchbrochen und automatische Kauforders ausgelöst. Am Abend orientierten sich die Ölbörsen wieder stark an den Aktienindizes und gaben kurzzeitig nochmal nach. Die Berichte über das iranische Atomprogramm und die Entwicklungen in Italien, wo Ministerpräsident Berlusconi keine eindeutige Mehrheit mehr zu haben scheint, haben die Märkte jedoch grundsätzlich gestützt. Insgesamt blieben die Öl-Futures innerhalb der weiter stabilen Aufwärtstrends und gingen mit einem deutlichen Plus aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 08.11.2011 07:56:54 Die Ölbörsen starteten zunächst fest in den Montag, gaben bis zum Mittag allerdings etwas nach. Der feste Dollar und die nachgebenden Aktienmärkte belasteten die Preise zu diesem Zeitpunkt. Nachdem der Dollar seine Gewinne im weiteren Verlauf allerdings wieder abgeben musste und sich auch die Aktienmärkte von ihren Tagestiefs erholten, setzte sich bei den Öl-Futures die erwartet feste Tendenz durch. Mit dem Durchbruch des psychologisch wichtigen 95,00 Dollar Widerstands bei WTI wurden zahlreiche technische Kauforders ausgelöst, die die Aufwärtsreaktion bis in den späten Abend hinein dynamisierten.
Quelle: Futures-Services
| 04.11.2011 08:12:15 Die Ölbörsen starteten abwartend mit einer weichen Tendenz in den Donnerstag, konnten ihre leichten Verluste im Laufe des Vormittags allerdings wieder ausgleichen. Der feste Euro, bzw. der weiche Dollar, schuf bis in den frühen Nachmittag Aufwärtsspielräume, bis die EZB überraschend den Leitzins auf 1,25% senkte. Der Euro gab anschließend stark nach, während der US Dollar und andere Währungen von dieser Entscheidung profitierten. Positive US Konjunkturindikatoren (Arbeitsmarktdaten, Industrieaufträge und ISM Dienstleistungsindex) sorgten grundsätzlich aber für eine positive Stimmung, durch welche Aktienmärkte, Euro und Ölbörsen am Nachmittag wieder anzogen.
Quelle: Futures-Services
| 03.11.2011 08:25:19 Die Öl-Futures zogen im Laufe des Mittwoch Vormittags rasant an und durchbrachen dabei kurzfristige Widerstandslinien, ohne jedoch aus ihren bestehenden Trendkanälen auszubrechen. Der weiche Dollar schaffte an den Rohstoffmärkten die nötigen Spielräume für die Aufwärtsbewegungen. Anleger hatten im Vorfeld des FOMC Meetings Gewinne bei der US Währung mitgenommen. Eine gesunkene Arbeitslosenquote in Deutschland und der positive ADP Arbeitsmarktbericht für die USA stützten den Euro zusätzlich. Die DOE Ölbestände fielen gemischt aus, hatten durch die größer als erwarteten Aufbauten bei Rohöl und Benzin jedoch einen leicht bearishen Unterton. Marktteilnehmer orientierten sich jedoch weiter am Dollarkurs und warteten auf das FOMC Meeting. Die Fed ließ wie erwartet den Leitzins bei 0,00% bis 0,25%. Nach den anschließend pessimistischen Äußerungen von Bernanke, nahm die Risikoaversion wieder leicht zu und der Dollar erholte sich von seinem niedrigen Niveau. Händler an NYMEX und ICE warteten auf die Reaktion des US Dollars und erhöhten im späten Handel erneut den Verkaufsdruck.
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| 02.11.2011 08:16:42 Die Ölbörsen in London und New York gaben auch am Dienstag Vormittag zunächst kräftig nach und starteten mit weicher Tendenz in den Handel. Papandreous Ankündigung die Vertrauensfrage stellen zu wollen und das griechische Volk direkt über die geplanten Rettungsmaßnahmen abstimmen zu lassen, hat die Teilnehmer an den Finanzmärkten aufgeschreckt. Diese zwei Hürden könnten Griechenland nun doch noch in den endgültigen Ruin treiben und aus der Eurozone werfen. Zudem belastete der schlechter als erwartete chinesische Einkaufsmanagerindex der im Oktober auf den niedrigsten Stand seit Februar 2009 fiel. Durch die erneut gestiegene Risikoaversion flüchteten Investoren in die US Währung, ein vermeintlich sicherer Hafen, wodurch in Dollar gehandelte Rohstoffe unter Verkaufsdruck gerieten. Sowohl die Futures an der ICE, als auch an der NYMEX, durchbrachen gleich mehrere Unterstützungsbereiche und lösten dabei zusätzliche Verkaufsimpulse aus. Erst knapp oberhalb der 89 Dollar WTI und 106 Dollar Brent fand die Abwärtsbewegung ein Ende. Im späten Handel korrigierte der US Dollar etwas nach unten und eröffnete dadurch Aufwärtsspielräume an den Ölbörsen, die ihre Verluste zu einem Großteil wieder zurück eroberten. Die in der Nacht veröffentlichten API Bestandsdaten fielen überraschend bullish aus und stützten das Preisniveau ebenfalls.
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| 01.11.2011 08:35:28 Die neue Handelswoche begann mit einem Paukenschlag, der sich allerdings bereits vergangene Woche andeutete. Die japanische Zentralbank hat den Yen stark abwerten lassen um die eigene Exportwirtschaft vor zu hohen Preisen zu schützen. Die Währungshüter Japans kauften vornehmlich Dollar, wodurch die US Währung entsprechend anzog und so die Öl-Futures für Investoren außerhalb der USA verteuerte. Der Euro brach regelrecht ein und verlor bis in den späten Abend über 3,5 Cent. Die Intervention am Devisenmarkt begünstigte Gewinnmitnahmen an ICE und NYMEX, wo sich der Verkaufsdruck erhöhte. Die Futures gaben bis zu ihren Unterstützungsbereichen bei 950,00 Dollar Gasoil und 108,25 Dollar Brent nach, die sich aber auch nach mehrmaligen Tests als stabil erwiesen und am Abend für leichte technische Aufwärtsbewegungen sorgten.
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| 31.10.2011 08:17:29 Die Futures an ICE und NYMEX starteten bereits etwas schwächer in den Freitagshandel, wobei der zu diesem Zeitpunkt weiter feste Euro die Gewinnmitnahmen am Vormittag noch in Grenzen hielt. Nach der Bekanntgabe der Maßnahmen zur Euro-Rettung, setzten die Ölbörsen am Donnerstag noch zu einer eindrucksvollen Preisrallye an, in der umfangreiche Long-Positionen gebildet wurden. Marktteilnehmer nutzten am Freitag das Preisniveau um vor dem Wochenende Gewinne einzustreichen und Risikopositionen aufzulösen, so Analysten. Die Euphorie nach dem EU-Gipfel habe sich mittlerweile etwas gelegt, nun komme es auf die Details und die letztendliche Umsetzung des Pakets an, kommentiert ein Händler. Im Tagesverlauf gaben die Ölpreise daher sukzessive nach, wobei einige kurzfristige Unterstützungslinien durchbrochen wurden.
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| 28.10.2011 08:28:57 Die Ölbörsen starteten wie erwartet fest in den Handel am Donnerstag. Positive Signale kamen vom EU-Gipfel, der sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf das lang erwartete Maßnahmenpaket einigte. Aktienindizes und der Euro profitierten übermäßig und verhalfen auch den Öl-Futures zu deutlichen Kursgewinnen. Die Risikoaversion habe spürbar abgenommen und Marktteilnehmer seien erleichtert, dass sich die Politik tatsächlich auf ein Programm hat einigen können, dass mehr zu sein scheint, als nur heiße Luft, beschreibt ein Analyst die Stimmung. Im Tagesverlauf stützten zusätzlich die besser als erwarteten US Konjunkturindikatoren (BIP Q3 und Arbeitsmarkt). Am Devisenmarkt knackte der Euro gleich eine ganze Reihe von Widerständen und stieg im späten Handel bis auf 1,4248 Dollar. Aber auch an den Ölbörsen wurden mehrere Widerstandslinien durchbrochen, wodurch immer wieder neue automatische Kauforders ausgelöst wurden und die Preisrallye bis in den späten Abend technisch dynamisierten.
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| 27.10.2011 08:05:14 Das geringe Umsatzvolumen im gestrigen Handel spiegelt die unsichere Haltung der Marktteilnehmer wieder, die auf Ergebnisse des EU-Gipfels warteten. Bis in den frühen Nachmittag hinein handelten die Futures an ICE und NYMEX in relativ enger Spanne seitwärts. Nachgebende Aktienindizes und ein um 1,5 Cent abrutschender Euro, lösten an den Ölbörsen eine Abwärtskorrektur aus. Die Risikoaversion sei hoch gewesen und führte zu leichten Gewinnmitnahmen in dieser Handelsphase, so ein Analyst. Die um 16:30 Uhr veröffentlichten DOE Bestandsdaten fielen gemischt aus und sorgten bei Produkten und Rohöl für leicht gegenläufige Reaktionen. Insgesamt belastete der unerwartet starke Produktaufbau bei den Rohölbeständen jedoch das das Preisniveau, sodass erste Unterstützungslinien durchbrochen wurden. Technische Gewinnmitnahmen drückten die Futures am Abend auf neue Tagestiefs, wobei NYMEX WTI die psychologisch wichtige 90 Dollar Marke halten konnte. Die Verhandlungen beim Euro-Gipfel gestalteten sich als sehr zäh und gerieten immer wieder ins Stocken, sodass das beschlossene Maßnahmenpaket erst in der Nacht bekanntgegeben wurde. Die Beschlüsse wurden durchaus wohlwollend von den Marktteilnehmern aufgenommen. Der japanische Nikkei, der Euro und auch die Öl-Futures ziehen in einer ersten Reaktion an und gleichen Teile ihrer gestrigen Verluste wieder aus.
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| 26.10.2011 08:01:11 Am Nachmittag sorgten missverständliche Meldungen zum EU-Gipfel für Nervosität und lösten eine kurzfristige Abwärtskorrektur aus. Angeblich wurde das heute anberaumte Spitzentreffen abgesagt, nachdem allerdings klargestellt wurde, dass lediglich die Finanzminister nicht an dem Gipfel teilnehmen werden, glichen die Börsen diese Bewegung wieder zügig aus. Nachgebende Aktienindizes sorgten im Laufe des Abends nochmals für vorsichtige Gewinnmitnahmen, sodass die Ölpreise an der ICE kaum verändert aus dem Handel gingen.
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| 25.10.2011 08:02:17 Während die Notierungen an der ICE wie erwartet in ihrer technischen Handelsspanne blieben und ihre Widerstandslinien nicht erreichen konnten, entstand bei NYMEX WTI hingegen eine regelrechte Preisrallye in der gleich eine ganze Reihe markanter Widerstandslinien durchbrochen wurden. Automatische Kauforders wurden ausgelöst und katapultierten den Preis bis zum späten Abend auf deutlich über 91 Dollar. Analysten begründen diese Reaktion mit den niedrigsten Rohöl-Beständen seit Februar 2010, wodurch in den Wintermonaten eventuell Knappheiten entstehen könnten.
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| 24.10.2011 09:05:04 Die Futures an ICE und NYMEX handelten am Freitag Vormittag in enger Spanne seitwärts, bevor sie zusammen mit den Aktienmärkten und dem Euro am frühen Nachmittag kräftig anzogen. Die Ankündigung der Ratingagentur Fitch Frankreichs Banken vorerst noch nicht herabzustufen, sowie der Optimismus im Vorfeld des EU-Gipfels am Wochenende, hatten zu einer Kaufwelle geführt. Im Zuge dessen wurden an den Ölbörsen gleich eine ganze reihe kurzfristiger Widerstände durchbrochen, wodurch technisch motivierte Käufe die Aufwärtsreaktion dynamisierten.
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| 21.10.2011 08:58:17 Der gestrige Trend, war zusammengefaßt, eher in einer Seitwärtsbewegung zu beschreiben. Trotzdem sorgten die Einigung der stellvertretenden EUFinanzminister,
bezüglich weiterer Hilfsmaßnahmen gegenüber Griechenland und auch die niedrigen Erstanträge für die Arbeitslosenhilfe in den USA,
für einen leicht bullishen Richtungswechsel. Doch weiterhin anhaltende Unsicherheit bezüglich der gesamten E-Schuldenkrise, sowie Verluste an den
Aktienmärkten, neutralisierten dies wieder.
Auf neue Impulse wird gewartet.
| 20.10.2011 08:00:18 Die Öl-Futures starteten erwartungsgemäß verhalten in den Handel Mittwoch und schwankten innerhalb einer engen Spanne seitwärts. Der bis in den Nachmittag hinein feste Euro stützte die Ölbörsen und verhinderte ausgedehnte Gewinnmitnahmen. Marktteilnehmer vermieden ohnehin größere Positionen, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung, da man auf die US Bestandsdaten um 16:30 Uhr wartete. Die vom DOE erhobenen Zahlen wurden schließlich durchweg bullish interpretiert, da die Abbauten beim Rohöl sowie bei den Produkten größer als erwartet ausfielen. Die Futures an ICE und NYMEX zogen allerdings nur kurz an. Der Euro verlor durch Gewinnmitnahmen seine stützende Wirkung und Analysten relativierten die enormen Abbauten, da diese weniger auf US Nachfrage, sondern hauptsächlich auf rückläufige Importe und steigende Exporte der USA zurückzuführen seien. Zeigten sich die Aktienmärkte zu diesem Zeitpunkt noch stabil auf hohem Niveau, gaben sie kurz nach Veröffentlichung des „Beige Book“ um 20:00 Uhr in den USA deutlich nach. Durch die hohe Korrelation zwischen Öl- und Aktienmärkten löste dies auch eine Verkaufswelle an ICE und NYMEX aus. Die Futures gaben am späten Abend entsprechend nach und erreichten trotz bullisher US Ölbestände neue Tagestiefs.
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| 19.10.2011 08:41:34 Die Futures an NYMEX und ICE gaben im Laufe des Dienstag Vormittags etwas nach und reagierten damit auf den festeren US Dollar. Die leicht bullishe Charttechnik aber auch schlechte Konjunkturdaten aus Europa (ZEW) und China (Wirtschaftswachstum) hatten Abwärtspotentiale geschaffen. Brent und Gasoil gaben in dieser Handelsphase deutlicher nach als WTI an der NYMEX, dass sich klar oberhalb der 85 Dollar Grenze hielt. Durch die anziehenden US Erzeugerpreise sowie die besser als erwarteten Zahlen zum US Immobilienmarkt, drehte der Euro Tagesverlauf allmählich ins Plus und gab damit auch den Ölbörsen erste bullishe Impulse, nachdem in der Charttechnik keine neuen Signale entstanden. Die Aktienmärkte reagierten ebenfalls auf die guten Zahlen zum US Immobilienmarkt und legten im späten Handel deutlich zu. Die Ölmärkte folgten der Entwicklung und markierten am Abend neue Tageshochs.
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| 18.10.2011 08:13:43 Die Futures an ICE und NYMEX starteten zunächst etwas fester in die neue Woche und reagierten damit auf die positiven Signale vom G20 Gipfel am Wochenende. Aufgrund der hohen Unsicherheit über die künftige globale Wirtschaftsentwicklung und Ölnachfrage, orientieren sich die Ölpreise weiter an den Schwankungen der Aktienmärkten und dem Euro/Dollar Wechselkurs. Am frühen Nachmittag wurde der Kurssprung zu ersten Gewinnmitnahmen genutzt, bevor der schlechter als erwarteten Empire State Index die Stimmung an den Finanzmärkten eintrübte. Aus der deutschen Politik kamen anschließend weitere dämpfende Kommentare.
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| 17.10.2011 08:09:52 Die Ölbörsen setzten auch am letzten Handelstag der abgelaufenen Woche ihre feste Tendenz fort. Gestützt von den Erwartungen eines neuen Euro-Rettungsplanes beim G20 Gipfel am Wochenende und den besser als erwarteten US Einzelhandelsumsätzen, gaben anziehende Aktienmärkte und der feste Euro bullishe Impulse an die Ölbörsen ab. An ICE und NYMEX durchbrachen die Futures im Tagesverlauf mehrere Widerstandslinien, wodurch technische Käufe die Aufwärtsdynamik verstärkten.
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| 14.10.2011 08:08:49 Nachdem sich sowohl die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten, als auch der Euro in den letzten Tagen deutlich erholen konnten, ging es auch gestern gemeinsam weiter nach oben.
| 13.10.2011 08:14:36 Die Öl-Futures starteten auch in den Mittwoch fester und folgten dem anziehenden Euro, der sich von den Gewinnmitnahmen aus der Nacht zuvor wieder erholte. Die Slowakei wird bei einer erneuten Abstimmung der Ausweitung des EFSF zustimmen, wodurch die Risikoneigung der Marktteilnehmer zugenommen hat. Am späten Nachmittag setzten an den Ölbörsen erste Gewinnmitnahmen ein und holten die Notierungen von ihren Tageshochs zurück.
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| 11.10.2011 14:26:51 Die Umsätze blieben am Montag vor allem in den USA dünn, da viele Marktteilnehmer aufgrund des Columbus Day dem Handel fern geblieben waren. Die Ölbörsen starteten bereits am frühen Morgen im Plus und setzten ihre feste Tendenz von Ende letzter Woche fort. Nachdem Merkel und Sarkozy am Wochenende ein neues Maßnahmenpaket zum Ende des Monats ankündigten, hat sich die Risikobereitschaft unter den Marktakteuren deutlich erhöht. Der Euro konnte zu Lasten des Dollars zulegen und ermöglichte den Öl-Futures Aufwärtsspielräume, die zum erwarteten Test ihrer Widerstandslinien ansetzten. Als der Dow Jones Index kurz nach Eröffnung um fast 400 Punkte nach oben schnellte, bekamen die Ölbörsen mit US Handelsbeginn einen erneut kräftigen bullishen Schub.
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| 10.10.2011 07:49:30 Der Handel an den Ölbörsen in London und New York startete recht volatil in den Freitag. Marktteilnehmer stellten Positionen glatt um vor dem Wochenende ihre Risiken auszubalancieren. Auf die leichten Gewinnmitnahmen am Vormittag folgte am Nachmittag allerdings ein rasanter Preisanstieg, nachdem die US Arbeitsmarktstatistik für September positiv beurteilt wurde. Im weiteren Verlauf konnten die US Großhandelszahlen ebenfalls überzeugen und sorgten für eine höhere Risikobereitschaft der Investoren. Die Notierungen an ICE und NYMEX folgten den Aufwärtskorrekturen des Euros und der Aktienmärkte, die sich am Abend jedoch als wenig nachhaltig erwiesen. Fitch stufte Spanien und Italien herab, wodurch Händler Gewinne mitnahmen und die Kurse nach unten ausschlugen. Insgesamt gingen die Öl-Futures aber mit einem leichten Plus aus dem Handel und setzten damit ihre Aufwärtsbewegung fort.
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| 07.10.2011 08:04:14 Ölpreise zogen im späten Handel an. Fester Euro nach Ankündigung von EZB-Hilfen.
ICE Gasoil Oktober ging am Donnerstag bei 878,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +10,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 49.400 Kontrakten etwas unterm Durchschnittsniveau.
Durch die bullishe Charttechnik und den anziehenden Aktienmärkten in Europa, starteten die Ölpreise an den Börsen in London und New York zunächst fester in den Donnerstag. Nachdem die EZB am frühen Nachmittag ankündigte, den Leitzins bei 1,50% zu halten, zerschlugen sich zunächst Hoffnungen auf weitere Unterstützung der EZB in der europäischen Schuldenkrise und die Ölpreise bauten ihre Gewinne ab. Die anschließende Ankündigung Trichets, den Banken Anleihen im Wert von 40 Mrd. Dollar abzukaufen sowie die besser als erwarteten US Arbeitslosenzahlen, hellten die Stimmung unter den Investoren anschließend allerdings auf. Sowohl Euro, als auch Aktienmärkte legten bis in den Abend hinein zu und eröffneten weitere Aufwärtsspielräume an den Ölbörsen. Die Futures durchbrachen daraufhin gleich mehrere Widerstandsbereiche und brachen aus dem mittelfristigen Abwärtstrendkanal aus. Technische Kauforders wurden ausgelöst und dynamisierten die Aufwärtsreaktion bis in den späten Handel
Marktlage: WTI hat seit dem Settlement Dienstag Abend über 9% zugelegt und ist damit aus seinem Abwärtstrendkanal ausgebrochen. Die enormen US Bestandsabbauten deuten nach Meinung der Analysten auf eine solide Nachfrage hin. Zusammen mit den positiven Konjunkturindikatoren diese Woche, hat dies den mittelfristigen Abwärtstrend zunächst gestoppt. Als Hauptimpulsgeber gelten aber weiterhin die Aktienindizes, die in den letzten Wochen eine ungewöhnlich hohe Korrelation mit den Ölpreisen an ICE und NYMEX aufweisen. Die Stimmung unter den Investoren hat sich zuletzt klar aufgehellt. Der rasante Anstieg gestern Abend deute darauf hin, dass sich die Marktteilnehmer von der US Arbeitsmarktstatistik am heutigen Nachmittag ebenfalls positive Impulse erhoffen, so ein Analyst heute Morgen. Quelle: Futures Services
| 06.10.2011 07:57:04 Nach dem Kurssprung vom Dienstag, nahmen Marktteilnehmer am Mittwoch Vormittag Gewinne mit, wodurch die Notierungen an den Ölbörsen in London und New York zunächst etwas nachgaben. Da die Charttechnik bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bearish interpretiert wurde, hielten sich die Verluste jedoch in Grenzen. Besser als erwartete US Arbeitsmarktdaten und anziehende Aktienmärkte schufen im weiteren Verlauf Aufwärtsspielräume, bevor die US Bestandsdaten den Preisen am Nachmittag einen bullishen Schub gaben.
Quelle: Futures-Services
| 05.10.2011 07:52:33 Ölbörsen zunächst weicher, Aufwärtskorrektur am späten Abend.
ICE Gasoil Oktober ging am Dienstag bei 865,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -9,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 56.900 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an NYMEX und ICE setzten zunächst ihre weiche Tendenz der letzten Tage fort und folgten wie erwartet dem mittelfristigen Abwärtstrend. Am Nachmittag erreichten die Frontmonate bei NYMEX WTI mit 74,95 Dollar und ICE Gasoil mit 849,25 Dollar neue Jahrestiefs. ICE Brent markierte bei 99,11 Dollar zumindest ein 2-Monatstief. Im weiteren Verlauf kam etwas Bewegung in die Märkte als die Reden Bernankes und Trichets für neue Impulse sorgten. Der unterstützende Effekt war allerdings nur von kurzer Dauer, da im Prinzip nichts Neues bekannt wurde. Im späten Handel bekamen die Ölbörsen allerdings erneut einen Schub durch die anziehenden Aktienindizes und dem Kurssprung des Euros. Olli Rehn, EU Kommissar für Wirtschaft und Währung, gab bekannt, dass sich die Mitgliedsländer über eine weitere gemeinsame Vorgehensweise in der Schuldenkrise so gut wie geeinigt hätten. Dabei soll es sich um eine umfangreiche Rekapitalisierung der Banken handeln, wodurch die Auswirkungen einer griechischen Staatspleite abgemildert und einer Ausbreitung der Krise auf andere Euro-Länder entgegengewirkt werden soll. Der Dow Jones zog kurz vor Handelsschluss um ca. 400 Punkte an, der Euro schnellte um über einen Cent in die Höhe und die Öl-Futures markierten allesamt ein neues Tageshoch
Marktlage: Händler scheinen zunehmend skeptisch bezüglich der globalen Wirtschaftsentwicklung, die zuletzt ins Stottern geraten ist. Die Aktienindizes spiegeln die Erwartungen der Marktteilnehmer diesbezüglich wieder und gelten gleichzeitig als Indikator für den zukünftigen Ölverbrauch. Öl-Futures orientieren sich daher vermehrt an den Indizes und weisen eine deutlich höhere Korrelation auf. Die Korrelation zum S&P 500 beträgt derzeit etwa 0,85, während sie noch vor weniger als 3 Monaten lediglich bei 0,17 lag. Bei der Korrelation bedeutet ein Wert von 0, dass kein Zusammenhang besteht, ein Wert von 1 bedeutet absolute Deckungsgleichheit. Die hohe Korrelation deutet auf eine große Unsicherheit der Marktteilnehmer hin, die sich bei der Preisfindung an anderen Anlageklassen orientieren.
Die steigende Produktion Libyens und die zunehmende Verfügbarkeit von Rohöl aus der Nordsee bedeutet für Analysten, dass das Angebot weiter zunehmen wird, wobei die Nachfrage in den letzten Monaten stagnierte. Um eine Bodenbildung in dieser Phase zu erreichen, bedarf es daher eines bullishen Schocks, beispielsweise von geopolitischer Seite, so die Analysten. Quelle: Futures Services
| 04.10.2011 07:57:45
OPEC: Die Ölproduktion des Kartells hat sich einer Umfrage zufolge im September zum Vormonat kaum verändert, erreicht mit 30,525 Mio. Barrel pro Tag (inkl. Irak) aber dennoch ein neues Jahreshoch. Die Mitglieder der OPEC bezeichnen Angebot und Nachfrage aktuell als ausgeglichen und die Reserven als ausreichend. Rückläufige Ölimporte Chinas und Indiens, die schwache US Konjunkturentwicklung sowie die Schuldenkrise in Europa werden jedoch als Risiken für einen Nachfragerückgang gesehen. Von offizieller Seite will sich jedoch kein Mitglied zu möglichen Förderkürzungen beim nächsten OPEC Treffen im Dezember äußern. Ein Vertreter Saudi-Arabiens sagte allerdings, man sei bereit die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Ölpreise zu stabilisieren.Marktlage: Angesichts der schlechten konjunkturellen Aussichten, der Schuldenkrise in der Eurozone und der steigenden Produktion in Libyen, senken Analysten und Banken ihre Einschätzung für Durchschnittspreise am Ölmarkt. Morgan Stanley sah Brent bisher bei ca. 130 Dollar in 2012 und korrigiert seine Vorhersage nun auf 100 Dollar. JP Morgan sieht den Durchschnittspreis für ein Barrel Brent im nächsten Jahr im unteren Bereich seiner ausgegebenen 100-120 Dollar Spanne und erwartet gleichzeitig ein globales BIP Wachstum von 2,1% im nächsten Jahr. Sollte das Wachstum allerdings auf 1-2% absacken, werden 95 Dollar als realistisch angesehen. Ein Preis von 60-70 Dollar könnten erreicht werden, sollte das Konjunkturwachstum auf unter 1% fallen, so JP Morgan. Auch Goldman Sachs korrigiert nach unten und gibt 112,50 Dollar (vorher: 120 Dollar) als Durchschnittspreis für Brent in 2011 heraus. Ebenfalls korrigiert Goldman Sachs die Einschätzung für das Weltwirtschaftswachstum in 2012 von 4,3% auf 3,5% nach unten und sieht die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA bei 40%.
Marktteilnehmer sehen Abwärtspotentiale bei Brent, nachdem die Wartungsarbeiten am Buzzard Ölfeld in der Nordsee offenbar abgeschlossen sind und die Produktion wieder auf normales Niveau angestiegen sei. Zudem wurden zuletzt mehrere US Raffinerien an der Ostküste abgeschaltet, die in der Regel große Mengen Rohöl aus der Nordsee nachfragen. Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von Nordsee-Öl und geringer Nachfrage der Endverbraucher, sahen sich einige Raffineriebetreiber an der Ostküste gezwungen ihre Produktion auszusetzen und suchen nach Käufern für ihre Anlagen, so ein Marktbeobachter.Quelle: Futures Services
| 30.09.2011 10:17:21 Heizöl-Markt aktuell: Leichte Aufschläge zu Wochenschluss
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf etwas zugelegt. So werden, bei einem zudem leicht schwächeren Euro, heute auch die Heizöl-Notierungen mit moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.Wie eingangs bereits erwähnt, werden die Heizölpreise, entsprechend den Vorgaben vom Öl- und Devisenmarkt, heute leicht nach oben tendieren. Nach aktuellen Berechnungen dürften sich die Aufschläge in einer Größenordung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter bewegen.
| 30.09.2011 07:59:52
Dollar und Aktienmärkte verhelfen Öl-Futures zu leichten Gewinnen, Widerstände stabil.
Marktlage: Die Märkte bleiben nach Ansicht der Händler an ICE und NYMEX auch in den nächste Tagen sehr volatil. Die Stimmung der Marktteilnehmer wechsle fast täglich, was zu enormen Preissprüngen führt. Alleine in der vergangenen Woche gab es an drei Tagen beim WTI Kursschwankungen von über 5% zum Settlement des Vortages. Das erreichen eines 1-Monats-Hochs und eines 6-Wochen-Tiefs innerhalb der letzten 3 Wochen unterstreicht die Unsicherheit der Akteure, die nach einer neuen Richtung suchen.
Auch wenn das deutsche Parlament der Ausweitung des EFSF gestern zugestimmt hat, ist dies kein Grund für überschwänglichen Optimismus. Damit sei lediglich ein unmittelbarer Zahlungsausfall der Krisenländer abgewandt worden, die finanzielle Belastung der europäischen Gemeinschaft bleibt jedoch und dürfte die Wirtschaftsentwicklung weiter bremsen. Über kurz oder lang wird sich dies auch bearish auf die Finanz- und Ölmärkte auswirken. Quelle: Futures Services
| 29.09.2011 07:57:04 Ölbörsen brechen am späten Abend ein. Technische Verkäufe und fester Dollar.
ICE Gasoil Oktober ging am Mittwoch bei 907,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +0,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 57.400 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Marktlage: Der Optimismus, dass die europäische Gemeinschaft einen nachhaltigen Plan vorlegt, mit dem der Weg aus der Schuldenfalle in Griechenland und anderen Euro-Ländern geschafft werden soll, beginnt zu schwinden. Auch am Mittwoch gab es keinen Durchbruch in diesem Bereich weshalb die Risikoaversion der Marktteilnehmer zugenommen hat. Anleger schichten Kapital von risikoreichen Investments, wie Rohstoffe und Euro, in die vermeintlich sicheren Häfen Yen und US Dollar um. Durch die gestrige Abwärtsreaktion dürften die bearishen Sinne der Marktteilnehmer geschärft worden sein und so rechnen einige Analysten, dass die Öl-Futures in den nächsten ein bis zwei Wochen zu einem Test der Tiefststände von letzter Woche ansetzen könnten.
Der Brent-WTI Spread hat sich unterdessen um ca. 23 Dollar eingependelt und dürfte sich auch in den nächsten Wochen in diesem Bereich aufhalten. Experten weisen jedoch auf die zuletzt stark abnehmenden Bestände im WTI Zentrallager in Cushing hin, die nunmehr 26,2% unter dem Jahreshöchststand vom 08.04.2011 liegen. Die hohen Bestände in Cushing dieses Jahr werden mitverantwortlich für den extremen Preisunterschied bei Rohöl zwischen Europa und den USA gemacht wird. Allerdings sei für eine signifikante Annäherung der Preise nicht nur eine Verringerung der WTI-Bestände in Cushing, sondern gleichzeitig auch eine Verbesserung der Versorgungslage in Europa notwendig. Mit der zunehmenden Produktion in Libyen und den voranschreitenden Arbeiten am Buzzard Ölfeld in der Nordsee, könnte sich die Lage in den nächsten Monaten etwas entspannen. Quelle: Futures Services
| 28.09.2011 07:55:11 Ölbörsen durchbrechen erste Widerstände. Gewinnmitnahmen am Morgen.
ICE Gasoil Oktober ging am Dienstag bei 906,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +16,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 59.300 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an ICE und NYMEX starteten in den Dienstag mit fester Tendenz, nachdem der Stochastik ein Kaufsignal an die Märkte abgab, siehe auch Chartanalyse. Positive Signale kamen dabei auch aus der Wirtschaft, wo der deutsche Gfk Konsumklimaindex und die positiven US Konjunkturindikatoren die Stimmung der Anleger aufhellte. Zudem arbeitet die europäische Gemeinschaft offenbar an einem neuen Paket, dass die finanzielle Stabilität angeschlagener Länder und Banken sicherstellen und aus der Schuldenkrise führen soll. Teil der neuen Pläne ist unter anderem die Aufstockung und Kompetenzausweitung des sogenannten Euro-Rettungsschirmes (EFSF). Der Optimismus der Investoren nahm im Tagesverlauf entsprechend zu. Neben den Aktienmärkten konnte sich daher auch der Euro weiter erholen und sorgte für stützende Impulse an den Ölbörsen. Nachdem die Futures an der ICE erste Widerstände durchbrachen, verschärften technische stop loss Käufe die Preisrallye und trieben die Kurse bis in die späten Abendstunden auf immer neue Tageshochs. Analysten gehen davon aus, dass Marktteilnehmer durch die bullishen Impulse der Charttechnik, aber auch der Devisen- und Aktienmärkte, vermehrt Short-Positionen abgedeckt haben.
Marktlage: Die Hoffnung der Marktteilnehmer, dass die europäische Gemeinschaft den Rettungsschirm (EFSF) aufstocken wird, hat die Notierungen an den Ölbörsen zuletzt gestützt. Durch den scharfen Preisverfall Ende letzter Woche, hatten Händler Short-Positionen aufgebaut, die sie nun vermehrt glattgestellt haben. Da von einer nachhaltige Lösung der Schuldenkrise jedoch nicht zu sprechen ist, rechnet die Mehrheit der Analysten, dass die Kursgewinne lediglich eine leichte Aufwärtskorrektur sind, die zeitlich begrenzt sein dürfte. Quelle: Futures Services
| 27.09.2011 07:53:04 Ölbörsen leicht erholt - Devisenhandel als Impulsgeber.
ICE Gasoil Oktober ging am Montag bei 890,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -8,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 56.100 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures starteten Montag morgen zunächst mit weicher Tendenz. Bereits zu diesem Zeitpunkt kristallisierte sich eine hohe Korrelation mit dem Euro/Dollar Wechselkurs heraus, die über den gesamten Tagesverlauf Bestand haben sollte. Nachdem die Ölpreise ihre Tiefs vom Freitag zügig durchbrachen, wurden automatische Verkaufsorders ausgelöst und sorgten für eine technische Dynamisierung der Abwärtsbewegung. Erst als Aktienmärkte und der Euro im weiteren Verlauf anzogen, nahm der Verkaufsdruck an den Ölbörsen ab und die Futures orientierten sich wieder nach oben. Der Handel blieb angesichts der Schwankungen am Devisenmarkt bis in den Abend äußerst volatil, wobei die Notierungen nach ihren Auf und Abs am Abend letztendlich fester aus dem Handel gingen. Während die deutschen Wirtschaftsindikatoren am Vormittag beim Euro stützende Wirkung zeigten, drückten die weiter schlechten US Konjunkturdaten am Nachmittag auf die Risikoneigung der Investoren.
Marktlage: Händler reagieren derzeit stark auf Impulse vom Devisenhandel, der aktuell die Richtung an den Ölbörsen vorgibt. Als Grund sehen die Analysten den Abbau der Netto-Longpositionen und den Abzug spekulativen Kapitals. Marktteilnehmer minimieren derzeit ihre Risikopositionen und passen bei Wechselkursschwankungen immer wieder an. Steigt der Dollar, so werden die Futures für Investoren außerhalb der USA relativ teurer, was sich bearish auf die Öl-Notierungen auswirkt. Umgekehrt wird bei einem nachgebenden Dollar das Öl relativ günstig, wodurch die Futures stärker nachgefragt werden.
Marktteilnehmer erwarten allerdings, dass die Ölpreise kurz- bis mittelfristig weich bleiben, da der konjunkturelle Ausblick in den USA, den Schwellenländern und durch die europäische Schuldenkrise alles andere als positiv ist und die Nachfrage belastet. Langfristig rechnet die Total jedoch mit einer Erholung des Preisniveaus und kalkuliert bei zukünftigen Investitionen mit 100 Dollar pro Barrel. Die globale Produktionskapazität wird im Jahr 2020 bei 95 Mio. Barrel am Tag gesehen, wobei die Total von einem signifikanten Rückgang der Reservekapazität ausgeht. Aktuell beträgt diese im Schnitt ca. 6%, 2020 wird sie aber nur noch bei 2% gesehen.Quelle: Futures Services
| 26.09.2011 08:00:38 Nach dem Preisrutsch vom Donnerstag, starteten die Ölbörsen mit einer Konsolidierungsphase in den Freitag und zogen nach Glattstellungen von Short-Positionen im frühen Handel etwas an. Der nachgebende US Dollar begünstigte zu diesem Zeitpunkt die Aufwärtskorrektur, die allerdings nicht lange Bestand hatte. Gegen Mittag zog der Dollar wieder an und nahm den Ölbörsen dadurch seine unterstützende Wirkung. Nachdem die Futures ihre Widerstandsbereiche bei 80,00 Dollar WTI und 105,00 Dollar Brent durchbrachen, erhöhte sich der Verkaufsdruck und technische stop loss Orders wurden ausgeführt. Im Laufe des Nachmittags wurde die neuerliche Verkaufswelle durch die festeren Aktienmärkte allerdings gebremst und so konnten die Ölbörsen, trotz der bearishen Grundstimmung, wieder leicht nach oben korrigieren.
Quelle: Futures-Services
| 23.09.2011 07:49:46 Ölpreise erreichen nach Kursrutsch neue Schlüsselunterstützungen.
ICE Gasoil Oktober ging am Donnerstag bei 903,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -41,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 94.200 Kontrakten weit über Durchschnittsniveau.
Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verzeichneten die Ölbörsen einen massiven Kursrutsch. Auslöser war die Entscheidung der Fed, Umschichtungen in ihrem Anleihen Portfolio vorzunehmen und deren pessimistischer Ausblick für die US Wirtschaft. Mit Handelsbeginn in Europa nahm das Handelsinteresse an den Finanzmärkten deutlich zu und die Öl-Futures setzten ihre Abwärtsbewegung weiter fort, während der Dollar seine Gewinne zum Euro ausbauen konnte. Die Rohölsorten durchbrachen anschließend zügig ihre Schlüsselunterstützungen in den Bereichen 85,30 Dollar WTI und 108,00 Dollar Brent wodurch umfangreiche technische stop loss Orders den Verkaufsdruck an den Ölbörsen erhöhte. Die enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus Europa am Vormittag und die nicht überzeugenden Arbeitsmarktdaten aus den USA belasteten die Ölpreise zusätzlich. Erst im Bereich der psychologischen Unterstützungen bei 80,00 Dollar WTI und 105,00 Dollar Brent, verlor die Abwärtsdynamik an Momentum. Marktteilnehmer, die im Tagesverlauf Short-Positionen aufgebaut hatten, stellen diese nun vermehrt glatt, wodurch die Notierungen etwas nach oben korrigieren. Quelle: Futures Services
| 22.09.2011 16:34:04 Ein schwarzer Donnerstag!
Mitte Nachmittag stehen der DAX bei Minus 4,5% der Dow Jones bei Minus 2,5% und die Rohölnotierungen BRENT bei minus 4,1% und WTI bei minus 5,7%. Gleichzeitig ist der €uro eingebrochen auf ein sieben Monate Tiefwert bei 1,346 $/€.
Die Heizölpreise sollten davon profitieren. Auf die Lieferpreise am morgigen Freitag darf man gespannt sein.
Auslöser war die FED. Pessimistische Bewertungen der US-Notenbank zur US-Konjunkturlage drückten die Märkte. Die FED sieht "signifikante Abwärtsrisiken" und will durch größere Umschuldungsaktionen gegensteuern. Dieses angekündigte Mittel überzeugte allerdings die Marktteilnehmer nicht wirklich.
| 22.09.2011 10:51:53 Ölmärkte geben im Verlauf weiter nach, Unterstützungen werden getestet.
Nach Veröffentlichung des deutschen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe mit 50,0, dies ist ein neues 2 Jahrestief, markieren die Aktienmärkte neue Tagestiefs. In deren Sog kommen auch die Ölmärkte unter Druck und testen erste charttechnische Unterstützungen.
Quelle: Futures-Services
| 22.09.2011 09:35:45 Die Preisentwicklung an den internationalen Märkten bleibt volatil. Nachdem die Notierungen gestern zunächst weicher starteten, kam es zum
Handelsschluß an der ICE zu spürbaren Preisaufbauten. Die Bestandsberichte des DOE sorgten mit niedriger als erwarteten Beständen für höhere
Preise, auch die Entscheidung der FED das Zinsniveau beizubehalten unterstützte diesen Trend. Die Inlandspreise werden trotz der deutlich
schwächeren Produktnotierungen unverändert zu den mittleren Werten gestern erwartet, da der gesunkene Eurokurs die Beschaffungsrechnung
verteuert.
| 21.09.2011 07:52:08
Ölbörsen korrigieren etwas nach oben – Marktteilnehmer erwarten QE3 der Fed
Marktlage: Marktteilnehmer warten gespannt auf das Ergebnis der Fed Sitzung, die gestern begonnen hat. Nach den letzten Äußerungen Bernankes, der eine Verlängerung der durchschnittlichen Laufzeiten von Anleihen im Fed-Portfolio ins Spiel brachte, spekulieren viele auf ein neues Programm zur Stützung der US Wirtschaft („Quantitative Easing 3“ - QE3). Das Meeting sei ursprünglich nur für einen Tag angesetzt gewesen und von Bernanke kurzfristig auf zwei Tage ausgedehnt worden. In den Augen einiger Händler spreche dies ebenfalls dafür, dass das FOMC (Federal Open Market Committee) über QE3 berät. Sollte die Fed tatsächlich ein QE3 ankündigen, so dürfte der Dollar nachgeben und die Futures für Investoren außerhalb der USA verbilligen. Zudem würde der Optimismus zunehmen, dass die US Wirtschaft schneller wieder in Fahrt kommt und die Öl-Nachfrage dadurch mittelfristig etwas zunehmen wird. Bleibt QE3, oder klare Hinweise darauf allerdings aus, so dürften Spekulanten an ICE und NYMEX umfangreiche Verkäufe ausführen und die Unterstützungslinien wieder in Reichweite kommen.
Der Brent-WTI Spread liegt nach der Umstellung des Frontmonats bei NYMEX Crude Oil aktuell bei 23,70 Dollar. Analysten erwarten jedoch, dass sich der Preisunterschied in den kommenden Wochen und Monaten deutlich verringert. Die Lieferprobleme der Nordsee-Sorte „Forties“ sollen demnach im Oktober behoben werden, die Exporte der nigerianischen Sorte „Bonny Light“ sollen im November wieder zunehmen und auch die steigende Produktion in Libyen und beginnende Exporte dürften in den kommenden Monaten Druck auf den Spread ausüben. Quelle: Futures Services
| 20.09.2011 07:59:32 Die Öl-Futures starteten zögerlich in den Montag Vormittag und handelten zunächst in enger Spanne seitwärts. Der feste Dollar und die weichen Aktienmärkte in Europa belasteten zwar, bei geringen Umsätzen warteten die Marktteilnehmer jedoch auf den Parketthandel in New York. Mit dem zusätzlichen Handelsinteresse aus den USA gaben die Notierungen an den Ölbörsen dann schlagartig nach. NYMEX Crude Oil durchbrach die 86,60 Dollar Unterstützung nachhaltig und löste umfangreiche technische Verkaufsorders aus. NYMEX WTI fiel wie erwartet bis zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 85,00 Dollar und ICE Brent bis zur 108,65 Dollar Unterstützung. Der Dollar gab im Verlauf des Abends zwar etwas nach, die Ölpreise zeigten sich von den Gewinnmitnahmen jedoch unbeeindruckt und gingen nahe ihrer Tagestiefs aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 19.09.2011 07:44:09 Ölbörsen eröffnen im Minus. Fester Dollar belastet die Märkte.
ICE Gasoil Oktober ging am Freitag bei 950,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -1,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 72.800 Kontrakten über Durchschnittsniveau.
Marktteilnehmer nutzten den Freitag um ihre Risikopositionen vor dem Wochenende zu konsolidieren und orientierten sich im Tagesverlauf hauptsächlich an Aktien- und Devisenmärkten. Zusammen mit der positiven Eröffnung der Wall Street zogen am Nachmittag die Öl-Futures an und testeten ihre Widerstandsbereiche. Gegen Abend setzte sich dann der deutlich festere US Dollar zunehmend durch und holte die Notierungen von ihren Tageshochs zurück. NYMEX Crude Oil führte mit seiner weichen Tendenz diese Entwicklung an und sorgte für technischen Verkaufsdruck, nachdem erste kurzfristige Widerstandslinien durchbrochen wurden. In der Nacht gingen die Öl-Futures nahe ihrer Tagestiefs aus dem Handel und gaben damit einen Großteil ihrer Gewinne vom Donnerstag bereits wieder ab, siehe auch Tickcharts. Aufgrund des festen US Dollars am Wochenende hat sich die weiche Tendenz bis heute Morgen konserviert, sodass die Notierungen mit einem Minus in den frühen Handel starten.
Marktlage: Die Märkte sind nach Ansicht der meisten Analysten ausreichend versorgt, wodurch gerade bei NYMEX Crude Oil immer wieder bearishe Tendenzen deutlich werden. In Europa ist durch den Ausfall der libyschen Förderung sowie den Produktionsproblemen in der Nordsee schwefelarmes Rohöl noch immer Mangelware. Der Brent-WTI Spread bleibt daher weiterhin deutlich über 24 Dollar und wird sich nach Ansicht der Marktteilnehmer auch kurzfristig kaum verringern.
Mitglieder der OPEC, die über den offiziellen Quoten produzieren, haben sich bislang noch nicht dazu geäußert, ob sie aufgrund der allgemein bearishen Marktteinschätzungen und der schwachen Nachfrage ihre Produktionsmengen nach unten anpassen werden. Das nächste Meeting der OPEC ist im Dezember angesetzt. Quelle: Futures Services
| 16.09.2011 07:58:45 Die Notierungen an ICE und NYMEX starteten in den Donnerstag zunächst verhalten und bewegten sich bei mäßigen Umsätzen innerhalb einer engen Spanne seitwärts. Gegen Mittag zogen die Futures dann allerdings sprunghaft an und durchbrachen im Tagesverlauf gleich mehrere Widerstandslinien. Auslöser für die Preisrallye war hauptsächlich der feste Euro.
Quelle: Futures-Services
| 15.09.2011 08:07:20 Die Ölbörsen folgten am Mittwoch Vormittag zunächst der bearishen Grundstimmung und gaben bis zu ihren Unterstützungsbereichen bei 111,15 Dollar Brent und 921,25 Dollar Gasoil nach. Mit einem am Mittag festeren Euro und anziehenden Aktienmärkten korrigierten die Futures an ICE und NYMEX anschließend innerhalb der technischen Handelsspannen aufwärts. Während die Wirtschaftsdaten am Nachmittag keinen nachhaltigen Einfluss auf die Ölpreise hatten, kam durch die mit Spannung erwarteten US Bestandsdaten des DOE neuer Schwung in die Märkte. Zunächst gaben die Notierungen massiv nach und durchbrachen an der ICE mehrere Unterstützungsbereiche, worauf technische Verkaufsorders automatisch ausgelöst wurden. Im Laufe des Abends wurde der Kursrutsch jedoch wieder ausgeglichen. Die Gewinne des Euro gegenüber dem US Dollar und das satte Plus der Aktienmärkte stützten den Ölkomplex.
Quelle: Futures-Services
| 14.09.2011 08:17:44 Ölmärkte im Tagesverlauf uneinheitlich. Spread verringert sich
Die Ölpreise zeigten sich im heutigen Handel uneinheitlich. Die ICE Notierungen Brent und G.Oil gaben im Tagesverlauf etwas nach. NYMEX C.Oil zog dagegen bis zur 90 Dollar Marke an. Die Aussicht auf einen erneuten Rückgang der Ölreserven in den USA im Zuge von Förderausfällen im Golf von Mexiko wird von Analysten als Begründung für den festeren WTI Preis genannt. Dagegen hat die starke Verunsicherung der Investoren im Zuge der Schuldenkrise in der Eurozone den Preisanstieg für Nordsee-Öl etwas gebremst. Der Spread zwischen Brent und C.Oil verringert sich auf etwa 22 Dollar. Händler warten jetzt gespannt auf die Bestandsdaten vom API und DOE.Quelle: Futures Services
| 13.09.2011 09:23:15 Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zogen gestern, nach den Verlusten der Vortage, wieder deutlich an. Da sich gleichzeitig auch der Euro kräftig erholen konnte, geht es mit den Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise leicht nach unten.
| 12.09.2011 08:28:17 Ölbörsen nach Euro-Einbruch weicher – Unterstützungslinien werden getestet
ICE Gasoil September ging am Freitag bei 939,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -27,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 33.700 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten am Freitag Morgen zunächst im Plus, gaben zum Nachmittag allerdings verstärkt nach. Die Rücktritts-Ankündigung von EZB Volkswirt Jürgen Stark hat den Euro weiter belastet. Angeblich habe ein Streit über den Kurs der europäischen Geldpolitik Stark zu diesem Schritt bewegt. Mit Blick auf die noch immer ungelöste Euro-Krise sorgen die Unstimmigkeiten innerhalb der EZB für Unruhe an den Finanzmärkten. Die Aktienindizes, aber vor allem der Euro brachen nach Eröffnung des US Parketthandels ein und erhöhten damit den Verkaufsdruck bei den Futures an ICE und NYMEX. Die Ölpreise durchbrachen im weiteren Verlauf mehrere kurzfristige Unterstützungsbereiche und testeten mit ihren Tagestiefs die Unterstützungslinien des bestehenden Aufwärtstrends
Marktlage: Die Ölmärkte werden derzeit weiter stark durch Aktien- und Devisenmärkte beeinflusst, die als Indikator für die globale Wirtschaftsentwicklung herangezogen werden und die Unsicherheiten in der europäischen Schuldenkrise widerspiegeln. Mit dem abdrehen von Tropensturm Nate nach Westen ist eine unmittelbare Gefahrenquelle für die US Produktionsanlagen im Golf von Mexiko passé, sodass die Ölpreise für Abwärtskorrekturen anfälliger geworden sind.
Die Öl-Produktion in Libyen ist zwar noch immer gering, Analysten von BNP Paribas erwarten jedoch bis zum Ende des Jahres einen spürbar bearishen Effekt für Frontmonat Brent. Wenn die Produktion ohne größere Probleme langsam wieder anläuft, werde sich der sogenannte „Time-Spread“ bei Brent verringern, so die Einschätzung. Auch zum WTI dürfte der Preisunterschied in diesem Prozess sinken, nachdem Produktionsausfälle in der Nordsee und der libysche Bürgerkrieg die Prämien auf schwefelarmes Rohöl in Europa in diesem Jahr drastisch erhöht hatten. Quelle: Futures Services
| 09.09.2011 08:18:41 Widerstände stabil, Futures am Abend weicher – Aktienmärkte und Dollar
ICE Gasoil September ging am Donnerstag bei 967,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +0,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 38.300 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten am Donnerstag mit leichten Gewinnmitnahmen und reagierten damit auf den starken Kurssprung vom Mittwoch. Nachdem vorläufige Tagestiefs bereits am Vormittag erreicht wurden, zogen die Notierungen im Laufe des Nachmittags an und testeten erste Widerstandsbereiche. Die bullishe Charttechnik und Bestandsdaten gaben den Notierungen in dieser Phase den nötigen Auftrieb. Der anziehende US Dollar, der von Erwartungen neuer US Konjunkturprogramme profitierte, verhinderte jedoch größere Gewinne an den Ölbörsen. Zusammen mit den im späten Handel nachgebenden Aktienmärkten, drehte sich auch an den Ölbörsen die feste Tendenz. Bernanke sah bei seiner gestrigen Rede von einer deutlichen Stellungnahme zu neuen Wirtschaftshilfen der Fed ab, weshalb die Kurse im weiteren Verlauf auf neue Tagestiefs absackten. Erst in der Nacht zogen die Ölpreise wieder an, nachdem Obama ein 447 Mrd. Dollar schweres Konjunkturpaket ankündigte und der US Dollar seine gestrige Kursrallye beendete. Quelle: Futures Services
| 08.09.2011 08:48:41 Die Futures an ICE und NYMEX starteten in den Mittwoch zunächst etwas verhalten und gaben bis zum Mittag sogar etwas nach. Erst im Laufe des Nachmittags, mit Beginn des Parketthandels an den US Börsen, legten die Notierungen deutlich zu und wurden dabei von den festen Aktienmärkten gestützt. Gerüchte um ein 300 bis 400 Mrd. Dollar schweres Konjunkturpaket der US Regierung sowie die Abweisung der Klage gegen den Euro Rettungsschirm vom Bundesverfassungsgericht, erhöhten die allgemeine Risikoneigung an den Finanzmärkten. Im Tagesverlauf durchbrachen die Ölpreise mehrere Widerstandsbereiche, wodurch technische Kauforders ausgelöst wurden. Die Sturmentwicklung im Golf von Mexiko und im Atlantik sowie die leicht bullishen API Bestandsdaten hielten den Aufwärtstrend auch im späten Handel aufrecht und ließen ICE Brent auch über seine Widerstandslinie im Bereich der 115,85 Dollar springen. NYMEX Crude Oil nutzte den neuen Aufwärtsspielraum für einen ersten Test der 90 Dollar Marke.
Quelle: Futures-Services
| 08.09.2011 08:29:07 Ölbörsen mit fester Tendenz – Aktienmärkte, Hurríkan-Center und API Daten
ICE Gasoil September ging am Mittwoch bei 966,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren +27,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 34.900 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Futures an ICE und NYMEX starteten in den Mittwoch zunächst etwas verhalten und gaben bis zum Mittag sogar etwas nach. Erst im Laufe des Nachmittags, mit Beginn des Parketthandels an den US Börsen, legten die Notierungen deutlich zu und wurden dabei von den festen Aktienmärkten gestützt. Gerüchte um ein 300 bis 400 Mrd. Dollar schweres Konjunkturpaket der US Regierung sowie die Abweisung der Klage gegen den Euro Rettungsschirm vom Bundesverfassungsgericht, erhöhten die allgemeine Risikoneigung an den Finanzmärkten. Im Tagesverlauf durchbrachen die Ölpreise mehrere Widerstandsbereiche, wodurch technische Kauforders ausgelöst wurden. Die Sturmentwicklung im Golf von Mexiko und im Atlantik sowie die leicht bullishen API Bestandsdaten hielten den Aufwärtstrend auch im späten Handel aufrecht und ließen ICE Brent auch über seine Widerstandslinie im Bereich der 115,85 Dollar springen. NYMEX Crude Oil nutzte den neuen Aufwärtsspielraum für einen ersten Test der 90 Dollar Marke, siehe auch Tickcharts.
Libyen: Die Förderung in Libyen nimmt nach dem Sieg der Übergangsregierung über Gaddafi zwar fast täglich zu, Experten des IEA rechnen allerdings erst im Jahr 2013 mit einer Produktion und Exporten auf dem Niveau vor der Revolution. Rund 85% der libyschen Exporte standen vor Kriegsausbruch für den europäischen Markt zur Verfügung. Der Wegfall dieser Menge hat einen entscheidenden Beitrag zum Anstieg des Brent-WTI Spreads in diesem Jahr, der sich aktuell auf über 26 Dollar eingependelt hat.
Marktlage: Die US Produktion im Golf von Mexiko nimmt nach Tropensturm Lee täglich zu und wird heute Morgen mit 60,1% beim Öl und mit 81,9% beim Gas angegeben. Die Lage hat sich mit dem neuen Sturm Nate allerdings nur kurzfristig entspannt. Am Wochenende droht sich der Sturm zu intensivieren, in Richtung Norden zu ziehen und die Förderung erneut zu stören. Marktteilnehmer beobachten die weitere Entwicklung genau und nehmen tendenziell eine „Long-Position“ ein, sollte sich die Gefahr konkretisieren.
Weiter im Blickfeld stehen wie zuvor die Aktienindizes, die als Indikator für die erwartete Konjunkturentwicklung herangezogen werden. Händler spekulieren von Bernakes Rede am Abend auf Hinweise zu einem Konjunkturprogramm der Fed sowie auf Details zu einem 300 bis 400 Mrd. Dollar schweren Wirtschaftsprogramm der US Regierung im Laufe des Tages. Quelle: Futures Services
| 07.09.2011 08:33:30 Wie erwartet bewegten sich die Ölpreise am Vormittag mangels neuer, richtungsweisender Impulse in einer relativ engen Spannen seitwärts und testeten mehrmals ihre Unterstützungen, die sich jedoch als stabil erwiesen. Rohöl in New York fiel auf den tiefsten Stand seit dem 26. August. Erst im New Yorker Handel zogen die Notierungen an, zunächst leicht unterstützt vom besser-als-erwarteten ISM Dienstleistungsindex in den USA. Verantwortlich für den steilen Anstieg im späten Handel sind jedoch Äußerungen der US Notenbanker, veröffentlicht in den sog. Minutes, die trotz der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft für den Rest des Jahres positive Perspektiven sehen und eine Rezession ausschließen. Die Konjunktur würde sich erholen, da die Faktoren, die einen Aufschwung bislang verhinderten, nur vorübergehender Natur gewesen seien.
Quelle: Futures-Services
| 06.09.2011 08:09:43
In einem feiertagsbedingt dünnen Handel verloren die Ölfutures gestern weiter an Boden. Mehrere Unterstützungen wurden im Tagesverlauf durchbrochen. Auch die europäischen Börsen befanden sich im freien Fall. Der DAX verlor über 5% und sackte auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren, da die Schuldenproblematik in der Eurozone Ängste vor einer neuerlichen Bankenkrise schürt. Mangels neuer, richtungsweisender Nachrichten standen die US Arbeitsmarktdaten vom Freitag auch gestern im Fokus der Händler. Die Auswirkungen des Tropensturms Lee auf die Öleinrichtungen im Golf von Mexiko hielten sich in Grenzen. So gab es für die Ölpreise auch gestern nur eine Richtung: weiter nach unten.
Quelle: Futures-Services
| 05.09.2011 09:12:32 Heizöl-Markt aktuell: Neue Woche startet mit Abschlägen
Nachdem sich die Ölpreise am Freitag mit einem dicken Minus ins Wochenende verabschiedet haben, starten auch die heimischen Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche.
Aktuell stehen die Rohöl-Futures der Nordseemarke "Brent" bei 111,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 85,50 Dollar. Auch der Euro zeigt sich von der schwachen Seite und fällt auf Werte um 1,4150 US-Dollar.
Auslöser für die erneut sehr schlechte Stimmung an den Bösen war ein außerordentlich schwach ausgefallener Arbeitsmarktbericht aus den USA.
Im August wurden dort außerhalb der Landwirtschaft keine neuen Stellen geschaffen, erwartet wurde im Vorfeld allerdings ein Plus von 74.000 Arbeitsplätzen.
Dies schürte erneut die Ängste der Anleger vor einem Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession und spontan ging es mit den Aktien, aber auch mit den Ölpreisen nach unten.
Auch der heutige Feiertag in den USA hat wohl den ein oder anderen Marktteilnehmer dazu veranlasst, vor dem langen Wochenende seine Positionen glatt zu stellen.
Auch am Devisenmarkt wirkte sich der US-Arbeitsmarktbericht dahin gehend aus, dass der US-Dollar als "sicherer Hafen" wieder gefragt war und so der Euro spontan um rund einen Dollar-Cent nachgab.
Trotz der Währungsverluste werden heute aber auch die Heizölpreise hierzulande mit deutlichen Abschlägen erwartet. Nach aktuellen Berechnungen dürfen Heizölkäufer mit Nachlässen von 0,5 bis knapp einem Cent pro Liter rechnen, was nach dem Anstieg der letzten beiden Wochen durchaus auch als längst fällige Gegenreaktion zu werten ist.
| 05.09.2011 09:10:30 Ölpreise fallen durch Unterstützungen - US Arbeitsmarktdaten und Labor Day
ICE Gasoil September ging am Freitag bei 951,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -14,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 60.400 Kontrakten über Durchschnittsniveau.
Die Ölpreise standen am Freitag ganz im Zeichen der US Arbeitsmarktdaten. Da diese von Experten bereits im Vorfeld wenig positiv erwartet worden waren, durchbrachen die Notierungen bereits am Vormittag erste Unterstützungen. Nach Veröffentlichung der Zahlen befand sich der Ölkomplex zunächst im freien Fall. Die Tatsache, dass es der US Regierung nicht gelungen ist, im August neue Arbeitsplätze zu schaffen - zum ersten Mal in einem Monat seit September 2010 - lies unterschwellig vorhandene Rezessionsängste wiederaufflackern und somit einen Rückgang der Nachfrage befürchten. Nach Durchbruch mehrerer Unterstützungen fielen die Ölpreise bis auf ihre Tagestiefs. Erst die Nachricht, dass ein Sturmtief über der Golfregion zu dem Tropensturm Lee heraufgestuft worden war, ließ die Preise nochmals kurzzeitig ansteigen. Gegen Ende des Parketthandels überwogen aber die wirtschaftlichen Sorgen und die Händler flüchteten vor dem langen Wochenende in den USA reihenweise aus ihren Longpositionen.
Marktlage: Nach wie vor schwelende Rezessionsängste haben sich Ende der letzten Woche nach den schlechten Zahlen aus den USA wieder deutlich bemerkbar gemacht und sich in fallenden Ölpreisen niedergeschlagen. Umso mehr, als der starke Anstieg zuvor weniger auf harten Fakten, als auf der Hoffnung beruhte, die US FED würde doch weitere Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft ergreifen. Bisher gibt es hierfür jedoch keinerlei konkrete Anzeichen. Somit wurde den Bullen zumindest für den Moment die Kaufgrundlage entzogen. Die wenigen US Konjunkturdaten, die in dieser Woche auf dem Plan stehen, werden besondere Beachtung finden. Quelle: Futures Services
| 02.09.2011 13:20:17 Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise und Euro mit Abschlägen
Schwache Aktienmärkte und ein steigender US-Dollar haben gestern die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten leicht unter Druck gebracht. Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen heute aber nur mit leichten Abschlägen erwartet.
Derzeit pendeln die Futures der Nordseemarke "Brent" wieder um die 114-Dollar-Marke, die Kontrakte der US-Sorte "WTI" stehen bei 88,75 US-Dollar pro Barrel. Der Euro muss weitere Verluste hinnehmen und kostet derzeit nur noch 1,4255 US-Dollar.
Bereits am Vormittag begannen die Aktienmärkte nach schwachen Wirtschaftsdaten aus der EU zu bröckeln. Darunter litt auch der Euro, der bereits tags zuvor die 1,44-Dollar-Marke aufgeben musste und nun auch noch unter 1,43 Dollar fiel.
Da der gleichzeitig steigende US-Dollar auch meist die Ölpreise unter Druck bringt und vorher bereits das US-Energieministerium einen im zweiten Quartal um zwei Prozent gefallenen Ölverbrauch der USA veröffentlicht hatte, setzten die ohnehin schon überfälligen Gewinnmitnahmen ein.
Doch bereits zur Eröffnung der Wall Street ging es schon wieder nach oben, startet diese nach einem positiven ISM-Einkaufsmanagerindex noch deutlich im Plus. Allerdings drehte die Stimmung und es setzten auch hier breit angelegte Gewinnmitnahmen ein.
Am Devisenmarkt endet die Woche für den Euro aller Voraussicht nach mit dem größten Verlust seit zwei Monaten. Sich verschlechternden Wirtschaftsaussichten im Euro-Raum und die nach wie vor ungelöste Schuldenkrise werden hierfür verantwortlich gemacht.
Nach mittlerweile acht Handelstagen mit steigenden Preisen, geht es heute am heimischen Heizöl-Markt endlich wieder einmal abwärts. Leider werden die Abschläge aufgrund des schwachen Euros nach aktuellen Berechnungen sehr gering ausfallen.
| 02.09.2011 08:18:49 Ölpreise nach temporärem Anstieg im Minus - Hurrikansituation und Wirtschaftsdaten
ICE Gasoil September ging am Dienstag bei 966,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren -7,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 66.300 Kontrakten über Durchschnittsniveau.
Die Ölpreise verloren im elektronischen Handel Donnerstag zunächst kräftig an Boden nachdem die europäischen Aktienmärkte, belastet durch die Veröffentlichung schwacher Konjunkturdaten aus der Eurozone, mit Verlusten eröffnet hatten. Diese wirkten sich auch negativ auf den Euro aus und stützten den Dollar. ICE G. Oil fiel sogar durch erste Unterstützungen. Eine stabile Unterstützung beim Brent bei 113,50 Dollar stoppte den Preisverfall jedoch und sorgte zunächst für eine leichte Aufwärtskorrektur, die jedoch begrenzt wurde von der Veröffentlichung negativer Wirtschaftsdaten aus den USA. Erst der etwas besser als erwartet ausgefallene Manufacturing PMI und die Nachricht, dass weitere Ölfirmen ihre Arbeiter aus dem Golf von Mexiko abziehen, gab vor allem dem Rohöl in London und New York Auftrieb. WTI ging an seinem Vierwochenhoch aus dem Handel. Zuvor war der Kontrakt am 90.00 Dollar Widerstand gescheitert. Die bullishen Nachrichten reichten jedoch nicht aus, um den Ölkomplex auf seinem hohen Niveau zu halten. Letztendlich sorgten die stark fallenden US Aktienmärkte, die immer wieder unter Rezessionsbefürchtungen leiden, für einen Rücksetzer und die Kontrakte gaben bis auf WTI ihre Gewinne fast vollständig wieder ab.
Marktlage: Die Preisentwicklung wird heute vor allem von der Entwicklung der Situation im Golf von Mexiko sowie den Arbeitslosenzahlen aus den USA bestimmt werden. Aufgrund des Feiertages in den USA (Labor Day) am Montag, an dem die Märkte geschlossen bleiben, wird vor dem langen Wochenende wegen der potentiellen Sturmgefahr mit einigem Shortcovering gerechnet. Futures Services
| 01.09.2011 08:10:04 Nachdem die Ölpreise im elektronischen Handel zunächst bis über die ersten Widerstände hinaus angezogen hatten, fielen sie umso stärker zurück nachdem sich der 89,20 Dollar Widerstand bei C. Oil als stabil erwiesen hatte. Gleich zu Beginn des Parketthandels konnten sich die Notierungen jedoch wieder erholen, unterstützt von stark anziehenden US Aktienmärkten, den positiven Wirtschaftsdaten aus den USA und den durch den hohen Abbau der Benzinbestände zunächst bullish interpretierten DOE Bestandsdaten. Im späten Handel wurde ein Teil der Gewinne durch Gewinnmitnahmen wieder abgegeben, die Verluste waren jedoch begrenzt aufgrund von Nachrichten, dass Hurrikan Katja über dem Atlantik Kurs auf das Festland nimmt.
Quelle: Futures-Services
| 31.08.2011 07:56:16 Ölmärkte steigen weiter - Spekulationen auf weitere geldpolitische Maßnahmen
ICE Gasoil September ging am Dienstag bei 973,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +10,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 46.500 Kontrakten unter dem Durchschnitt.
Nachdem die Ölpreise im elektronischen Handel durch Gewinnmitnahmen und den starken Dollar zunächst nachgegeben hatten, zogen sie zu Beginn des Parketthandels bereits an. Negative Zahlen zum US Verbrauchervertrauen und die schwache Eröffnung der US Aktienmärkte sorgte für einen kurzzeitigen Rücksetzer, das Aufwärtspotential war jedoch zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht erschöpft. Spekulationen auf weitere geldpolitische Maßnahmen der FED trieben die Aktienmärkte an und in deren Fahrwasser auch den Ölkomplex. Nachdem der Präsident der Chicago FED, Charles Evans, am Dienstag in einem Interview erklärt hatte, die Wirtschaft könnte weitere Hilfe von der FED gut gebrauchen, sahen Händler wieder einen kleinen Lichtstreifen am Horizont.
Das am Abend veröffentlichte Sitzungsprotokoll des Federal Open Market Committee (Minutes) verstärkte noch die Hoffnung auf eine Intervention der Notenbank und verhalf den Ölpreisen zu immer neuen Tageshochs. Mehrere Widerstände wurden im Verlauf durchbrochen und immer wieder technisch bedingte Kauforders ausgelöst. Meldungen, dass eine ConocoPhillips Raffinerie in New Jersey nach dem Hurrikan Irene geschlossen bleibt und eine weitere in Philadelphia die Benzinraffinierung noch nicht wieder aufgenommen hat, unterstützten die Benzinpreise in New York. Quelle: Future Service
| 30.08.2011 08:22:09 Nachdem sich die Ölpreise wie erwartet im elektronischen Handel in enger Spanne seitwärts bewegten, zogen sie nach Eröffnung des Parketthandels in New York kräftig an. Impulsgeber waren die zu diesem Zeitpunkt stark anziehenden Aktienmärkte, die von den guten Ergebnissen im Versicherungssektor profitierten. Der glimpflich abgelaufene Hurrikan hat die Aktien der großen US-Versicherungsgesellschaften sprunghaft ansteigen lassen. Auch von den im Juli stärker als erwartet gestiegenen persönlichen Ausgaben in den USA wurde die Wall Street beflügelt. Händler werten dies als positives Signal für eine wirtschaftliche Erholung. Unterstützt wurde der Ölkomplex überdies vom leicht festeren Dollar. Mehrere Widerstände wurden auf dem Weg nach oben durchbrochen.
Quelle: Futures-Services
| 29.08.2011 10:27:38 Heizöl-Markt aktuell: Warten auf fallende Preise geht weiter
Auch zu Beginn der neuen Handelswoche werden die Heizöl-Notierungen ohne große Veränderung erwartet. Denn die an den internationalen Warenterminmärkten leicht gestiegenen Ölpreise werden von einem ebenfalls sehr festen Euro heute weitgehend ausgeglichen.
Aktuell stehen die Kontrakte der Nordseemarke "Brent" bei gut 111 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet derzeit 85,75 Dollar. Der Euro klettert zur Stunde auf Werte um 1,4545 US-Dollar.
Bei einem relativ volatilen Handel gab der Ölkomplex am Freitag zur Eröffnung der US-Börsen zunächst deutlich nach.
Verantwortlich hierfür war die mit Spannung erwartete Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke, die allerdings keine konkreten geldpolitischen Maßnahmen zur Stützung der US-Wirtschaft zum Inhalt hatte.
Die Marktteilnehmer reagierten anfangs enttäuscht, werteten die Rede dann aber positiv, da hier auch viel Vertrauen in die weitere wirtschaftliche Entwicklung herauszuhören war.
Zudem unterstützte zu diesem Zeitpunkt noch die Angst vor Hurrikan "Irene", der sich im gestrigen Tagesverlauf aber abschwächte und nicht die katastrophale Wirkung entfachte, wie zunächst befürchtet worden war.Die Heizölpreise hierzulande werden aller Voraussicht nach sehr stabil bis leicht steigend in die neue Handelswoche starten. Somit geht das Warten der meisten Verbraucher auf einen deutlichen Preisrückgang wohl weiter, obwohl ein solcher leider weiterhin nicht in Sicht ist.
| 29.08.2011 08:14:00 Ölmärkte schließen im Plus nach volatilem Handel - FED Entscheidung und Hurrikan Irene
ICE Gasoil September ging am Freitag bei 949,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +7,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 40.600 Kontrakten unter dem Durchschnitt.
Nachdem sich die Ölpreise im elektronischen Handel am Vormittag zunächst seitwärts bewegt hatten, verloren Sie zusammen mit den Aktienmärkten und dem Euro nach der mit Spannung erwarteten Rede von FED Chef Ben Bernanke zunächst an Boden. Das Brent an der ICE und NYMEX Rohöl fielen bis auf die ersten Unterstützungen, WTI im weiteren Verlauf sogar kurzzeitig darunter. Vor dem Hintergrund der FED-Entscheidung hatte die Charttechnik allerdings nur geringen Einfluss und so erholten sich die Preise auch schnell wieder. Bernanke hatte in seinem Statement zwar keine konkreten geldpolitischen Hilfen zur Unterstützung der US Wirtschaft in Aussicht gestellt. Allerdings malte er das Bild auch nicht zu schwarz, und so konnten die Ölfutures im Sog der wieder optimistischen Aktienmärkte und unterstützt von einem fallenden Dollar ihre Verluste wettmachen und gingen an ihren Tageshochs aus dem Handel. Der Benzinkontrakt entwickelte sich gegenläufig und handelte im Parketthandel mit Abschlägen, da Hoffnung aukeimte, dass Hurrikan Irene an der Ölinfrastruktur der US-Ostküste nicht die befürchteten Schäden hinterlassen würde.
| 26.08.2011 08:31:25 Ölmärkte im Aufwind nach volatilem Handel - FED und Hurrikan Irene unterstützen
ICE Gasoil September ging am Donnerstag bei 942,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -0,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 51.000 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Die Ölpreise zogen im elektronischen Handel zunächst an. Marktteilnehmer hofften zu diesem Zeitpunkt, dass die FED am heutigen Freitag neue Maßnahmen bekannt geben wird, um der schwächelnden US-Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Die US Arbeitslosenzahlen, die um 14:30 veröffentlicht wurden, hatten vor diesem Hintergrund zunächst keinen Einfluss auf die Preisentwicklung. Erst nach Eröffnung des Parketthandels in New York begünstigten Zweifel an der Stabilität der US Wirtschaft und dem Ausgang des Treffens der FED den rasanten Anstieg des Dollars und den Zusammenbruch der Aktienmärkte in Europa und den USA und ließen auch die Ölpreise bis unter die ersten Unterstützungen fallen. ICE G. Oil verlor innerhalb einer Stunde annähernd 20 Dollar. NYMEX C.Oil fiel bis auf 83,01 Dollar, den tiefsten Stand seit Anfang der Woche. Ebenso schnell wie sie zusammengebrochen waren, erholten sich die Ölfutures jedoch wieder von ihren Tagestiefs und machten im späten New Yorker Parketthandel die Verluste wieder wett. Ängste, dass Hurrikan Irene, der sich seinen Weg entlang der US Ostküste sucht, die zahlreichen Raffinerien, Ölterminals oder Schifffahrtswege in Mitleidenschaft ziehen könnte, ließen vor allem die Benzinpreise stark ansteigen, was letztendlich den gesamten Ölkomplex nach oben zog. Der Benzinkontrakt schloß um 3.1% höher. Quelle: Future Service
| 25.08.2011 08:00:07 Nach einer weicheren Tendenz am Vormittag zogen die Ölfutures bereits vor NYMEX Eröffnung an und durchbrachen erste Widerstände. Der gute Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA sorgte zu diesem Zeitpunkt für eine positive Stimmung am Markt. Während des relativ dünnen Parketthandels gewannen die Preise weiter an Boden und gaben nur nach Veröffentlichung gemischter US Ölbestandsdaten kurzzeitig nach, nur um im Anschluss noch weitere Widerstände zu durchbrechen und neue Tageshochs zu erreichen, siehe auch Tickcharts. Der bullishe Einfluss gefallener Rohölbestände machte sich zu diesem Zeitpunkt bemerkbar. Erst kurz vor Schluss des Parketthandels besannen sich die Marktteilnehmer eines Besseren und trennten sich in großem Umfang von ihren Longpositionen um Gewinne zu nehmen.
Quelle: Futures-Services
| 24.08.2011 07:56:06 Ölmärkte schließen im Plus im Kielwasser starker Aktienmärkte
ICE Gasoil September ging am Dienstag bei 930,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +15,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 74.400 Kontrakten über dem Durchschnittsniveau.
Nach einem eher impulslosen Handel am Vormittag, währenddessen sich die Ölfutures ohne konkrete fundamentale Impulse in enger Spanne seitwärts bewegten, setzen die Preise im New Yorker Handel zu einer breitangelegten Ralley an. WTI Rohöl stieg über 3,00 Dollar und schloss auf dem höchsten Stand seit über einer Woche. Mehrere Widerstände wurden über den gesamten Ölkomplex durchbrochen. Trotz eher enttäuschender Wirtschaftsdaten aus den USA eröffneten die US-Börsen gestern dank starker Indizes mit einem deutlichen Plus und zogen die Ölpreise mit nach oben. Bereits am Morgen veröffentlichte positive Konjunkturindikatoren aus China und Optimismus, dass FED-Chef Ben Bernanke in seinem Statement am Freitag weitere Finanzspritzen zur Ankurbelung der US-Wirtschaft ankündigen werde, gaben den Märkten den nötigen Auftrieb. Auch die weiterhin heftigen Kämpfe in Libyen zwischen Rebellen und regierungstreuen Truppen gaben bullishe Signale
Marktlage: Die Ölpreise werden weiterhin stark durch die Bewegungen an den Aktienbörsen beeinflusst, da Befürchtungen einer Abkühlung der Weltwirtschaft durch schlechte Konjunkturindikatoren immer wieder neue Nahrung erhalten. Die Situation in Libyen ist im Moment zu unsicher, um größere Impulse in die eine oder andere Richtung abzugeben. Bearishe Einflüsse werden sich erst dann bemerkbar machen, wenn die Rebellen die Macht übernommen haben. Quelle: Future Service
| 23.08.2011 10:11:38 Ölpreise wieder im Aufwind - Erhofftes Ende des Bürgerkrieges in Libyen drückt nur kurzfristig auf das Preisniveau
ICE Gasoil September ging am Montag bei 915,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -2,50 Dollar gegen Schluss Vortag.
Im elektronischen Vormittagshandel gaben die Ölpreise gestern zunächst und erreichten neue Tagestiefs. Der Vormarsch der libyschen Rebellen auf Tripolis und das damit verbundene nahe Ende des Bürgerkrieges in dem ölreichen Land ließ Hoffnung aufkommen, dass die Ölexporte schon bald wiederaufgenommen werden können. Vor dem Bürgerkrieg förderte Libyen 1.3 Mill Barrel hochwertiges sog. "leichtes und süsses" Rohöl. Schnell wurde jedoch klar dass es für Euphorie noch viel zu früh ist, da die neue Übergangsregierung eine funktionierende Öl-Infrastruktur so schnell nicht auf die Beine stellen kann. Zudem kündigte Saudi-Arabien bereits an, seine Produktion zurückzufahren, sobald nennenswerte Mengen libyschen Öls zurück auf den Markt kämen. In Ermangelung weiterer fundamentaler Impulse folgten die Ölpreise dem Auftrieb der europäischen Aktienmärkte und stiegen im Tagesverlauf kräftig an.
Quelle: Futures-Services
| 19.08.2011 08:31:01 Die Ölbörsen starteten mit weicher Tendenz in den Donnerstag und gaben bereits am Vormittag bis zu den wichtigen Unterstützungslinien bei 109,10 Dollar Brent und 85,85 Dollar WTI nach. Die leicht bearishe Charttechnik sowie Glattstellungen von Long-Positionen nach den DOE Daten vom Mittwoch, lasteten auf den Kursen. Die am frühen Nachmittag veröffentlichten US Arbeitsmarktdaten enttäuschten die Investoren, die ihr Kapital in vermeintlich sichere Häfen umschichteten. Der Dollar, aber auch der Schweizer Franken konnten Gewinne verbuchen, während Euro und Aktienmärkte deutlich nachgaben. Diese Faktorkombination gab den Ölbörsen den entscheidenden Impuls die bisher stabilen Unterstützungslinien des Aufwärtstrends zu durchbrechen, wodurch die bearishe Charttechnik voll zum Tragen kam. Automatische Verkaufsorders wurden im großen Stil ausgelöst und Marktteilnehmer zogen sich angesichts des rasanten Preisverfalls aus den Märkten zurück. Der ebenfalls extrem schlecht ausgefallene Philadelphia Fed Herstellungsindex erhöhte am späten Nachmittag nochmals den Verkaufsdruck, sodass die Notierungen erst in der Nacht ihre Tagestiefs erreichten.
Quelle: Futures-Services
| 18.08.2011 08:03:09 Die Ölbörsen in London und New York starteten in den Mittwoch Vormittag mit fester Tendenz und folgten damit der leicht bullishen Charttechnik. Der weichere Dollar und bullishe API Bestände von Dienstag Nacht hatten die Aufwärtsbewegung begünstigt. Die Öl-Futures an der ICE zogen am Nachmittag bis in den Bereich der Widerstandslinien bei 944,50 Dollar Gasoil und 111,85 Dollar Brent an. In diesen Regionen ebbte die Kauflaune der Marktteilnehmer ab, da man auf neue richtungsweisende Impulse durch die Zahlen des DOE wartete. Nachdem diese um 16:30 Uhr erschienen, konnten die Notierungen ihr hohes Niveau zunächst noch halten, gaben anschließend jedoch leicht nach.
Quelle: Futures-Services
| 17.08.2011 13:32:23 Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen weiter an!
Der kurzfristige Trend an den internationalen Ölmärkten zeigt weiter nach oben - die Ölpreise zogen auch gestern wieder an! Bei einem gleichzeitig stabilen Euro werden in Folge die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit moderaten Aufschlägen in den Handelstag starten.
Aktuell kosten die Oktober-Kontrakte der Nordseemarke "Brent" knapp 110 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" steht bei gut 87 Dollar. Der Euro pendelt weiterhin um die 1,44-Dollar-Marke.
Gute Zahlen zur US-Industrieproduktion für den Monat Juli, sowie die Bestätigung des Triple-A-Ratings für die USA durch die Ratingagentur Fitch, haben gestern für gute Stimmung an den internationalen Ölmärkten gesorgt.
Nach Börsenschluss gab es dann auch noch die neuen Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute (API) und auch diese fielen erneut bullish aus.
Zwar gab es bei Rohöl einen unerwarteten Aufbau von 1,7 Million Barrel, dafür aber bei den Produkten einen weiteren kräftigen Abbau von in Summe 6,7 Millionen Barrel.
Sollten diese Werte durch die heute Nachmittag erwarteten DOE-Zahlen bestätigt werden, könnte es mit dem Ölkomplex durchaus weiter nach oben gehenAm heimischen Heizöl-Markt wird es nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit kleineren Abschlägen heute leider wieder nach oben gehen. Aktuellen Berechnungen zufolge werden sich die Heizölpreise im Schnitt um rund einem halben Cent pro Liter verteuern.
| 17.08.2011 07:50:46 Öl-Futures konsolidieren innerhalb des technischen Aufwärtstrends
ICE Gasoil September ging am Dienstag bei 927,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +4,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 64.400 Kontrakten leicht über Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen starteten in den Dienstag zunächst weicher und folgten damit den Vorgaben des etwas festeren Dollars sowie den im frühen Handel nachgebenden Aktienmärkten. Erst mit den besser als erwarteten US Industrieproduktionen am Nachmittag hellte sich die Stimmung wieder auf. Während der Pressekonferenz von Merkel und Sarkozy nahm die Handelsaktivität am Abend sowohl am Devisenmarkt, als auch an den Mineralölbörsen nochmals zu und die Notierungen an NYMEX und ICE erreichten ihre Tageshochs. Später verpuffte der positive Effekt der Pressekonferenz jedoch, da Marktteilnehmer auf nachhaltigere Schritte im Kampf gegen die Schuldenkriese gehofft hatten. In der Nacht wurden die US Bestandsdaten des API veröffentlicht, die zwar gemischt ausfielen, letztendlich aber bullish bewertet wurden und vor allem den Benzin Notierungen nochmals Auftrieb gab, siehe auch Tickcharts.
Konjunktur/Wirtschaft: Die enttäuschenden Zahlen zum EU BIP, das im zweiten Quartal lediglich mit +0,2% angegeben wird (Erwartung: +0,3%) und dem deutschen BIP, das im gleichen Zeitraum nur um +0,1% wuchs (Erwartung: +0,4%), sorgte für eine schlechte Stimmung schon zum Handelsstart. Erst am Nachmittag konnten die US Konjunkturindikatoren zumindest teilweise überzeugen. Besonders positiv fielen die US Industrieproduktionen auf, die im Juli um +0,9% zum Vormonat zulegten und damit sowohl die Erwartungen (+0,6%), als auch den Wert vom Juni (+0,4%) übertrafen.
Während der Pressekonferenz von Merkel und Sarkozy gab es am Abend kurzzeitig bullishe Impulse, die ihre Wirkung jedoch rasch wieder verloren. Marktteilnehmer zeigten sich enttäuscht, dass Euro-Bonds für Deutschland und Frankreich weiter kein Thema sind. Vielmehr haben man sich darauf verständigt für eine europäische Wirtschaftsregierung zu gründen, die zukünftig die Einhaltung der Regeln zum Stabilitäts- und Wachstumspakt überwachen und auch mit Kompetenzen zum Eingriff in die Wirtschaftspolitik ausgestattet werden soll. Um die Schuldengrenze von 60% des BIP weiter zu stärken, sollen alle Länder der Eurozone diese Grenze in ihre Verfassung aufnehmen.
Marktlage: Nach Ansicht der meisten Händler bleiben Wirtschaftsdaten und die Entwicklung der Aktienmärkte Hauptimpulsgeber. Allerdings werden sich die Marktteilnehmer heute wohl zurückhalten und auf die Bestandsdaten des DOE warten. Sollten die Zahlen am Nachmittag um 16:30 Uhr ähnlich bullish ausfallen, wie die des API, so sei mit einem Test der Widerstandslinien zu rechnen, so der Tenor der Analysten. Quelle: Future Service
| 16.08.2011 08:12:50 Die Ölbörsen in London und New York starteten am Montag zunächst verhalten in die neue Woche und testeten gegen Mittag ihre Abwärtsspielräume, ohne dass jedoch die Unterstützungen in Reichweite kamen. Im Verlauf des Nachmittags zogen die Preise dann allerdings wie erwartet an und folgten damit der bullishen Charttechnik sowie dem Aufwärtstrendkanal. Nachdem der New York Empire State Index am Nachmittag schlechter als erwartet ausfiel, geriet der US Dollar unter Verkaufsdruck und gab den Öl-Futures damit Aufwind. Die US Aktienbörse startete im Plus und sorgte ebenfalls für leicht bullishe Impulse an der NYMEX und der ICE. Erste kurzfristige Widerstandslinien wurden im Tagesverlauf durchbrochen und dynamisierten die technische Aufwärtsreaktion.
Quelle: Futures-Services
| 15.08.2011 08:22:48 An den Finanzmärkten ging eine turbulente Woche zu Ende. Die zunehmend schlechten konjunkturellen Aussichten sowie die Herabstufung der US Bonität rückten die Aktienmärkte in den Mittelpunkt des Geschehens. Zusammen mit dem Einbruch der führenden Aktienindizes, gaben auch die Öl-Futures zu Beginn der Woche stark nach und sackten am Dienstag bis auf 75,71 Dollar WTI und 98,74 Dollar Brent ab. In der zweiten Wochenhälfte korrigierten die Ölbörsen allerdings aufwärts und glichen damit einen Großteil ihrer Verluste wieder aus. Die Notierungen folgten dabei dem kurzfristigen charttechnischen Aufwärtstrend sowie den sich erholenden Aktienmärkten.
Quelle: Futures-Services
| 12.08.2011 08:50:29 Ölbörsen dank technisch festem Unterton und anziehenden Aktienmärkten im Plus
ICE Gasoil September ging am Donnerstag bei 904,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +19,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 125.400 Kontrakten weit über Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures konnten die feste Tendenz vom Mittwoch in den frühen Handel Donnerstag Vormittag retten und starteten bei leicht bullisher Charttechnik mit Gewinnen in den Tag. Als erste Widerstandslinien durchbrochen werden konnten, zogen die Kurse weiter an, bevor die Notierungen am frühen Nachmittag aufgrund der Verluste im Aktienhandel sowie beim Euro/Dollar Wechselkurs die Richtung drehten und ihre Unterstützungen testeten. ICE Brent durchbrach zwar die kurzfristige Unterstützung bei 105,00 Dollar, dank der stabilen Marke bei 83,00 Dollar WTI, konnte sich aber auch an der ICE ein Boden bilden, der den Ölbörsen am späten Nachmittag technischen Auftrieb gab. Mit den besser als erwarteten US Arbeitsmarktdaten drehte auch an den Aktienmärkten die Stimmung und Anleger zeigten wieder eine höhere Risikobereitschaft, was sich auch in einem weicheren Dollar und festerem Euro widerspiegelte. Gestützt von der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und beim Euro, konnten die Öl-Futures am späten Abend ihre Tageshochs erneut testen, bevor sie mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gingen
Marktlage: Die Ölbörsen scheinen zumindest kurzfristig einen Boden gebildet zu haben und korrigieren weiter nach oben. Jedoch sehen die meisten Analysten den jüngsten Preisanstieg als technische Korrektur an, denn fundamental gebe es nur wenig Argumente für eine ausgedehnte Erholung. Die OPEC hatte erst in dieser Woche ihre Nachfrageprognosen nach unten angepasst und auch die neuesten Meldungen aus China, das seinen Ölkonsum drosseln will, dürften sich bearish bemerkbar machen, so Marktteilnehmer. Vielmehr bleiben die Aktienmärkte, die als globaler Konjunkturindikator dienen, weiter Hauptimpulsgeber und werden als Grund für die Verschnaufpause genannt. Jim Ritterbusch, von Ritterbusch & Associates, vergleicht die aktuelle Lage mit der beginnenden Rezession in 2008. Auf Kurseinbrüche folgten damals immer wieder Kurskorrekturen um teilweise bis zu 15 Dollar, doch der Abwärtstrend hielt dennoch ungefähr 5 Monate an. Die Chancen seien daher nicht schlecht, dass die Öl-Futures nächste Woche wieder nachgeben und versuchen werden die Tiefststände vom Dienstag anzugehen, sollten weitere Negativmeldungen zur europäischen Schuldenkrise und zur US Wirtschaftslage in die Märkte kommen. Quelle: Future Service
| 11.08.2011 07:59:11 Die Öl-Futures an ICE und NYMEX wurden durch die bullishe Charttechnik gestützt und starteten mit fester Tendenz in den Mittwoch. Gegen Mittag wurden erste Widerstände bei 900,00 Dollar Gasoil und 106,00 Dollar Brent durchbrochen und eröffneten weiteres Aufwärtspotential. Mit dem Einbruch der Aktienmärkte am Nachmittag, die aufgrund der Gerüchte um eine Herabstufung Frankreichs unter Druck gerieten, gaben auch die Ölpreise deutlich nach und markierten ihre Tagestiefs. Der extrem bullishe Wochenbericht des DOE verhinderte ein weiteres Absacken, konnte seine unterstützende Wirkung allerdings erst entfalten, als auch die Aktienkurse ihre Talfahrt stoppten.
Quelle: Futures-Services
| 10.08.2011 09:44:58 Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen wieder an!
Nach den massiven Verlusten der Vortage zeigen sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten aktuell erholt und ziehen etwas an. Bei einem relativ stabilen Euro werden die Heizöl-Notierungen heute daher mit leichten bis moderaten Aufschlägen erwartet.
Aktuell stehen die Futures der Nordseemarke "Brent" bei knapp 105 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet zur Stunde gut 81 Dollar. Der Euro kann auf 1,4350 US-Dollar zulegen.
Die Zeiten an den internationalen Finanzmärkten bleiben wohl stürmisch. Zwar gab es gestern im Tagesverlauf die fast schon normale und zu erwartende Gegenreaktion auf die crashartigen Verluste der Vortage, doch die Situation bleibt sehr angespannt.
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank beschloss gestern Abend, die Zinsen in den USA bis in das Jahr 2013 dauerhaft niedrig auf dem aktuellen Niveau zu belassen, was den Märkten zusätzlich Auftrieb gab.
Jetzt dürfte der Fokus wieder verstärkt auf Europa gerichtet sein, wo die Schuldenkrise auf Italien und Spanien überzugreifen droht.
Nach Börsenschluss gab es gestern noch die US-Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute (API), die mit einem deutlichen Abbau von fast sieben Millionen Barrel überraschtenNach den kräftigen Abschlägen der Vortage wird es am heimischen Heizöl-Markt heute erst mal wieder etwas nach oben gehen. Ob dies nachhaltig sein wird, ist natürlich von der weiteren Entwicklung an den Finanzmärkten abhängig, die derzeit aber nur sehr schwer einzuschätzen ist. Die Nachfrage zeigt sich stark belebt!
| 10.08.2011 08:00:27 Ölbörsen im späten Handel fester – API Daten und Fed Sitzungsergebnis stützen
ICE Gasoil August ging am Dienstag bei 886,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -14,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 41.500 Kontrakten klar unter Durchschnittsniveau.
Die Volatilität der Ölbörsen bleibt auch in der neuen Woche bestehen und führt zu einer weiten Handelsspanne. Am Dienstag Vormittag eröffneten ICE und NYMEX noch mit deutlichen Verlusten, zogen bis zum Nachmittag jedoch wieder an und folgten damit einmal mehr den Schwankungen der Aktienmärkte, die als bestes Konjunkturbarometer gesehen werden. Im Laufe des Nachmittags stabilisierten sich die Notierungen zunächst auf hohem Niveau und testeten ihre Schlüsselwiderstände im Bereich 900 Dollar Gasoil und 106 Dollar Brent. Als sich diese als stabil erwiesen, sorgten vorsichtige Gewinnmitnahmen nochmals für eine kurzfristige Abwärtskorrektur, bevor das Sitzungsergebnis der Fed sowie die bullishen API Ölbestände den Märkten neuen Auftrieb gaben und die Öl-Futures im späten Handel nahe ihrer Tageshochs aus dem Handel gingen. Quelle: Future Service
| 09.08.2011 08:01:45 Die Öl-Futures starteten in die neue Woche mit einer massiven Abwärtskorrektur. Die Verunsicherung über die konjunkturelle Lage der Industrienationen hat mit der Herabstufung der US Bonität weiter zugenommen und die Rohölpreise bereits in der Eröffnung um 3 Dollar ins Minus gedrückt. Die weiche Tendenz der Ölbörsen hielt im Tagesverlauf weiter an. Nachgebende Aktienmärkte und der anziehende US Dollar belasteten die Öl-Futures, deren erste Unterstützungsbereiche dem Verkaufsdruck bis in den Abend hinein jedoch Stand hielten. Erst nach 20 Uhr, als das Handelsinteresse stark zurück ging, wurden die Unterstützungen nachhaltig durchbrochen und technische Verkaufsorders ausgelöst. Im frühen Handel heute Morgen setzen die Notierungen ihre Talfahrt weiter fort und geben zusammen mit den asiatischen Aktienmärkten weiter nach. ICE Brent fiel sogar kurzzeitig unter die 100 Dollar Marke und notierte im Tief bereits bei 98,74 Dollar.
Quelle: Futures-Services
| 08.08.2011 08:09:26 Heute Morgen geben die Ölpreise im asiatischen Handel deutlich nach und verlieren zeitweise bereits über 3 Dollar zum späten Handel Freitag Nacht. Impulsgeber war die Bestätigung der Gerüchte um das USA Rating. In der Nacht zum Samstag entzog S&P den Vereinigten Staaten sein AAA Rating.
Quelle: Futures-Services
| 05.08.2011 08:20:42 Bereits am Donnerstag Vormittag testeten die Öl-Futures erste kurzfristige Unterstützungsbereiche und setzten die weiche Tendenz vom Mittwoch fort. Die im Laufe des Tages nachgebenden Aktienmärkte, der anziehende Dollar sowie die fundamental und charttechnisch bearishe Lage ließen die Ölpreise im Tagesverlauf massiv einbrechen. Mittelfristige Unterstützungslinien hielten dem Verkaufsdruck nicht weiter Stand und lösten umfangreiche stop-loss Orders aus, die den Preisrutsch technisch immer wieder dynamisierten.
Quelle: Futures-Services
| 04.08.2011 08:15:35 Die Ölbörsen starteten bereits am Mittwoch Vormittag mit einer weichen Tendenz und reagierten damit auf die bearishe Chattechnik. Bis zum Nachmittag hielten sich die Gewinnmitnahmen allerdings in Grenzen und technische Unterstützungen im Bereich 960,00 Dollar Gasoil und 92,80 Dollar WTI konnten dem Verkaufsdruck noch Stand halten. Mit der Zinssenkung in der Schweiz und Anhebung der Liquidität der schweizer Geschäftsbanken durch die Schweizer Nationalbank, zog der Euro kräftig an und verhinderte zunächst einen deutlicheren Preisrutsch an den Ölbörsen. Erst am Nachmittag, als die US Industrieaufträge und der ISM Dienstleistungsindex schlechter als erwartet ausfielen, durchbrachen die Ölbörsen ihre mittelfristigen Unterstützungsbereiche. Mit den ebenfalls bearishen DOE Bestandsveränderungen, wurde weiteres Abwärtspotential freigesetzt und technische Verkäufe ausgelöst. Die Ölbörsen erreichten erst im Laufe des Abends ihre Tagestiefs und gingen mit einem deutlichen Minus aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 03.08.2011 08:07:14 Die Öl-Futures starteten mit weicher Tendenz in den Dienstag Vormittag und folgten damit der leicht bearishen Vorgabe der fundamentalen Einflussfaktoren. Die gestiegene Risikoaversion nach den zuletzt schlechten US Wirtschaftsdaten sorge für Nervosität unter den Händlern und belaste die Ölbörsen, so die Analysten. Am Nachmittag reihten sich die persönlichen US Einkommen und Ausgaben Juni in die Serie der enttäuschenden Konjunkturindikatoren ein und setzten den Dollar weiter unter Druck. Schwankungen im Euro/Dollar Wechselkurs gaben den Notierungen am späten Nachmittag nochmals einen Aufwärtsschub, der allerdings nur von kurzer Dauer war. Die Tendenz der Ölbörsen blieb auch im späten Handel nachgiebig und so gingen die Notierungen mit einem klaren Minus aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 02.08.2011 07:50:25 Nachdem sich Demokraten und Republikaner im Streit um die Anhebung der US Schuldengrenze am Wochenende weitestgehend geeinigt hatten, starteten die Ölbörsen erwartungsgemäß im Plus und durchbrachen bereits am Vormittag wichtige Widerstandsbereiche. Zahlreiche stop-loss Orders wurden ausgelöst und ließen die Kurse bis auf ihre Tageshochs bei 1.000 Dollar ICE Gasoil und 120,40 Dollar Brent steigen. Am frühen Nachmittag kamen die Kurse technisch bedingt etwas zurück, bevor sie zum Start des US-Parketthandels erneut ihre Tageshochs testeten. NYMEX Crude Oil ging die Luft allerdings bereits bei 98,60 Dollar aus und so schafften es auch die ICE Futures nicht, ihre Tageshöchstmarken zu knacken. Nach dem erneuten Abprall von den neuen Widerstandsbereichen, drehten die Ölpreise im weiteren Verlauf ins Minus. Der deutlich schlechter als erwartete US ISM Index für das verarbeitende Gewerbe sorgte für Wirbel an den Finanzmärkten, wo besonders der Euro unter Verkaufsdruck kam. Anleger zogen Kapital aus risikoreichen Anlageformen ab und nahmen Gewinne an den Ölbörsen mit. Die Notierungen durchbrachen in der Gegenbewegung nun mehrere kurzfristige Unterstützungsbereiche, wodurch technische Verkäufe ausgelöst wurden. Am späten Abend erholten sich die Kurse von dem Preisrutsch zwar noch leicht, gingen insgesamt aber mit einem Minus aus dem turbulenten Handel.
Quelle: Futures-Services
| 29.07.2011 08:12:48 Die Ölbörsen starteten in den Donnerstag mit einer leicht festen Tendenz und testeten erste kurzfristige Widerstandsbereiche. Marktteilnehmer beschrieben den Handel am Vormittag als sehr nervös, aber richtungslos. Mit den besser als erwarteten US Arbeitsmarktdaten und Hausverkäufen sowie den anziehenden Aktienmärkten, bekamen die Öl-Futures im Laufe des Nachmittags etwas Aufwind und erreichten gegen 18:00 Uhr ihre Tageshochs. Wie jedoch bereits an den Vortagen, nutzen Händler das feste Niveau für Gewinnmitnahmen. Es bleibt dabei, ohne ein Ergebnis zur US Schuldenproblematik besteht nur wenig Kurspotential sowohl nach oben, als auch nach unten. Insgesamt gingen die Ölbörsen am Tagesende etwas fester aus dem Handel, auch weil der US Tropensturm Don die Spielräume nach unten begrenzt.
Quelle: Futures-Services
| 28.07.2011 08:33:18 Das Handelsinteresse an den Ölbörsen bleibt ohne eine Lösung in der US Schuldenproblematik weiter gering. Die Notierungen an der ICE und NYMEX starteten kaum verändert in den Mittwoch und blieben innerhalb ihrer technischen Handelsspanne. Erst im Laufe des Nachmittags kam Bewegung in die Märkte. Aufgrund der bearishen Bestandsdaten des API von Dienstag Nacht und der stark rückläufigen US Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter, stellten Marktteilnehmer letzte Long-Positionen glatt. Um 16:30 Uhr bestätigte das DOE die starken Produktaufbauten des API und löste einen kurzfristigen Preisrutsch aus.
Quelle: Futures-Services
| 27.07.2011 09:51:55 Nach sehr ruhigem Marktverlauf sanken die internationalen Notierungen gestern Nachmittag kurzzeitig rapide nach unten. Gegen Handelsschluss
setzte dann die börsentechnische Gegenbewegung ein und die Werte erreichten wieder das Vormittagsniveau. Der Euro zeigt sich relativ stabil gegen
den Dollar und überschreitet die Marke von 1,4500. Den Inlandsmarkt sehen wir heute im Bereich der mittleren Nennungen gestern.
| 26.07.2011 08:10:12 Die Ölbörsen handelten Montag Morgen zunächst in enger Spanne seitwärts, bevor sie am frühen Nachmittag erste, kurzfristige Unterstützungsbereiche durchbrachen. Besonders die ICE Futures litten unter den Gewinnmitnahmen, während die Unterstützungen bei WTI dem Verkaufsdruck Stand hielten. Marktteilnehmer sehen vornehmlich die US Schuldenkrise als Impulsgeber für den Kursrutsch an der ICE. Aufgrund der ungelösten Situation und der immer knapper werdenden Zeit für eine Anhebung der Schuldengrenze, befürchten Händler die Herabstufung der US Bonität durch die großen Ratingagenturen und einen bearishen Einfluss auf den US Öl-Verbrauch. Durch die stabilen Widerstände bei NYMEX Crude Oil, aber auch durch die nachgebende Tendenz des US Dollars, zogen die Notierungen an den Ölbörsen im weiteren Verlauf wieder an und glichen ihre Verluste aus.
Quelle: Futures-Services
| 25.07.2011 10:00:56 Heizöl-Markt aktuell: Seitwärtstrend setzt sich fort
Auch zu Beginn der neuen Handelswoche wird es wohl zu keinen größeren Veränderungen am Heizöl-Markt kommen. Stabile internationale Ölpreise und ein seitwärts tendierender Euro liefern die entsprechenden Vorgaben.
Aktuell stehen die Futures der Nordseemarke "Brent" weiterhin bei knapp 118 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet rund 99 Dollar. Der Euro notiert zur Stunde bei 1,4360 US-Dollar.
Bei ruhigem Handel gab es am Freitag keine größeren Bewegungen an den internationalen Ölmärkten. Lediglich zur Eröffnung der US-Börsen zogen die Rohöl-Futures technisch bedingt etwas an, müssen die Gewinne aber heute Morgen in Asien wieder abgeben.
Das ohnehin relativ hohe Preisniveau und die weiterhin recht komfortable Versorgungssituation sorgen dafür, dass Investoren ihre Gewinne meist relativ schnell wieder mitnehmen, was wiederum das Aufwärtspotenzial begrenzt.
Die sehr gute Entwicklung der weltweiten Konjunktur, verbunden mit einer sehr robusten Nachfrage nach Öl und Ölprodukten lassen auf der anderen Seite wiederum wenig Spielraum nach unten.
So sieht es danach aus, dass es auch in den kommenden Tage und Wochen zu einer Seitwärtsbewegung bei den Ölpreisen kommen wirdLeider sieht es beim Heizölpreis weiterhin nicht nach einen größeren Rücksetzer aus. Heute zumindest werden erneut stabile Notierungen erwartet. Da die Nachfrage nach wie vor sehr verhalten ist, dürfte es zu Beginn der Heizperiode zu einer starken Nachfragewelle mit entsprechend langen Lieferzeiten kommen.
| 25.07.2011 08:37:54 Marktlage: Die noch immer ungelöste Schuldenproblematik wird von den Marktteilnehmern an den Finanzmärkten und den Ölbörsen weiter beobachtet. Sollten sich Demokraten und Republikaner vor dem 2. August nicht auf ein Paket zur Reduktion der Staatsausgaben und einer Anhebung der Schuldengrenze einigen, so ist die USA zahlungsunfähig. Dies dürfte die ohnehin schwache US Öl-Nachfrage treffen und den Kursen einen bearishen Impuls geben. Marktbeobachter rechnen allerdings damit, dass die Politik noch rechtzeitig ein Paket schnüren wird, dass der Regierung erlaubt, neue Schulden aufzunehmen. In diesem Fall würde ein bullisher Impuls entstehen, der das Potential hat die bisher stabilen Widerstandsbereiche an den Ölbörsen zu durchbrechen.
Analysten sehen in dem Streik der nigerianischen Ölarbeiter einen weiteren, zumindest kurzfristig bullishen Faktor. Durch die Arbeitsniederlegung werden die Exporte des Landes mit Sicherheit zurückgehen. Da es sich allerdings um einen relativ kurzen Warnstreik handelt, der auf nur drei Tage angesetzt wurde, dürften die Lieferausfälle binnen Wochenfrist wieder aufgeholt werden, so die Erwartungen.
Das Aufwärtspotential bleibt dennoch weiter begrenzt, selbst wenn technische Widerstände durchbrochen werden sollten. Von den freigegebenen strategischen Ölreserven wurden in den USA bereits am Donnerstag 1,77 Mio. Barrel ausgeliefert. Weitere ca. 6,9 Mio. Barrel sollen noch bis Ende Juli folgen, während der Rest der insgesamt 30,64 Mio. Barrel im August den Markt erreichen werden. Zusammen mit der weiter schwachen US Sommernachfrage, könnten die wöchentlichen Bestandserhebungen in den nächsten Wochen somit etwas bearisher ausfallen, so ein Analyst. Quelle: Future Service
| 22.07.2011 09:59:38 Heizöl-Markt aktuell: Griechenland-Hilfe lässt Preise fallen
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigten sich gestern im Großen und Ganzen recht stabil. Die Einigung über ein neues Hilfspaket für Griechenland, sorgte jedoch im gestrigen Tagesverlauf für einen weiter ansteigenden Euro, was in Folge die Heizöl-Notierungen erneut leicht nachgeben lässt.
Aktuell stehen die Rohöl-Futures der Nordseemarke "Brent" weiterhin bei gut 118 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" klettert auf knapp 100 Dollar. Der Euro kostet zur Stunde etwas mehr als 1,44 US-Dollar.
Wie schon in den Tagen zuvor, waren die Augen der Anleger auch gestern wieder vorrangig auf den Devisenmarkt gerichtet.
Die Einigung über weitere Hilfen für Griechenland in einer Höhe von 109 Milliarden Euro, hat nicht nur an den Aktienmärkten für gute Stimmung gesorgt, auch der Euro konnte deutlich zulegen.
Relativ Verhalten zeigte sich hingegen der Ölmarkt, wo es bei den für Europa maßgebenden Brent-Futures unterm Strich zu keinen größeren Veränderungen kam. Hier erweisen sich die technischen Widerstände nach wie vor als sehr stabil.Die Heizölpreise werden heute erneut leicht nachgebend erwartet. Aktuellen Berechnungen zufolge dürften die Abschläge bei rund 0,5 Cent pro Liter liegen. Die Hoffnung der Verbraucher auf deutlich fallende Notierungen wird dadurch aber sicherlich nicht erfüllt und so dürfte die Nachfrage auch in den nächsten Tagen weiter schwach bleiben.
| 22.07.2011 07:56:56 Euro/Dollar gibt Richtung an den Ölbörsen vor – Test der mittelfristigen Widerstände.
ICE Gasoil August ging am Donnerstag bei 983,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +5,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 55.800 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Am Mittwoch Vormittag starteten die Ölbörsen mit weicher Tendenz in den Handel und gaben etwas nach. Der gesunkene Einkaufsmanagerindex des produzierenden Gewerbes in China und Gewinnmitnahmen beim Euro, eröffneten Abwärtsspielräume. Im Laufe des Nachmittags drehten die Ölbörsen jedoch und testeten die mittelfristigen Widerstandsbereiche. Die Einigung auf ein neues, umfangreiches Hilfspaket für Griechenland sorgte für Optimismus an den Finanzmärkten. Aktien, Euro und Öl-Futures profitierten und erreichten am frühen Abend neue Wochenhochs. Im Bereich der mittelfristigen Widerstände, die seit Wochen die Handelsspanne an den Ölbörsen definieren, ebbte die Kauflaune an der ICE ab. Lediglich NYMEX Crude Oil knackte seine 100 Dollar Marke, wenn auch nur kurzfristig und nicht nachhaltig. Am späten Abend nahmen Marktteilnehmer angesichts der stabilen technischen Widerstände Gewinne mit, wobei die Meldung aus den USA, dass noch immer keine Einigung über Sparprogramm und Anhebung der Schuldengrenze erzielt werden konnte, die Abwärtskorrektur begünstigte. In der Nacht gingen die Kurse daher, trotz ihrer Preisrallye vom Nachmittag, etwas leichter aus dem Handel, siehe auch Tickcharts.
Marktlage: Neben der negativen Entwicklung beim chinesischen Einkaufsmanagerindex, belasten nun auch Zahlen zum Ölverbrauch aus dem Reich der Mitte. Offiziellen Angaben zufolge, ist der Bedarf des weltweit zweitgrößten Ölkonsumenten im Juni um lediglich 100.000 Barrel pro Tag zum Vorjahreszeitraum gestiegen und liegt damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. China gilt als das Land mit den größten Wachstumsraten beim Ölverbrauch und hatte bisher die schleppende Sommernachfrage aus den USA und Europa ersetzt. Marktbeobachter weisen allerdings darauf hin, dass die Juni-Zahlen durch umfangreiche Wartungsarbeiten an chinesischen Raffinerien verzerrt seien.
Ölbörsen reagieren derzeit ohnehin verstärkt auf Wasserstandsmeldungen zu den Schuldenkrisen in den USA und in Europa und orientieren sich demnach weiter eng an den Entwicklungen des Euro/Dollar Wechselkurses. Die Einigung auf neue, günstige Kredite für Griechenland sorgt insgesamt für eine gestiegene Risikobereitschaft an den Finanzmärkten. Ohne die Anhebung der Schuldengrenze in den USA, bleibt das Aufwärtspotential allerdings begrenzt, so Analysten. Quelle: Future Service
| 21.07.2011 11:36:16 Die Ölbörsen starteten, wie erwartet, mit einer festen Tendenz in den Mittwoch Morgen und erreichten am frühen Nachmittag ihre Tageshochs. Die leicht bullishe Charttechnik sowie der in dieser Phase nachgebende Dollar, unterstützten diese Entwicklung. Um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, stellten Marktteilnehmer vor Veröffentlichung der US Bestandsdaten Positionen glatt und nahmen Gewinne mit. Die Zahlen des DOE hatten unmittelbar allerdings keinen großen Einfluss auf die Preisbildung, sorgten jedoch für eine gestiegene Volatilität in den Märkten, die sich im Laufe des Abends bemerkbar machte.
Quelle: Futures-Services
| 20.07.2011 09:57:03 Heizöl-Markt aktuell: Zwei Schritte vor, einen zurück!
Nachdem es gestern bei den Heizöl-Notierungen auf den Anstieg der Vortage einen kleinen Rücksetzer gab, geht es heute leider bereits wieder nach oben. Die entsprechenden Vorgaben liefern leicht gestiegene Ölpreise und ein stabiler Euro.
Aktuell stehen die Rohöl-Futures der Nordseemarke "Brent" bei 117,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet gut 98 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zu gestern kaum verändert bei 1,4150 US-Dollar.
Überraschend gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt, sowie ein zu dieser Zeit fallender US-Dollar haben den Ölkomplex im gestrigen Handelsverlauf zunächst deutlich nach oben getrieben.
Später setzten zwar wieder spontan Gewinnmitnahmen ein, aber es blieb ein Plus von immerhin rund 1,5 US-Dollar pro Barrel.
Auch die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandszahlen vom American Petroleum Institute (API) fielen im Großen und Ganzen bullish aus. Vor allem der deutliche Abbau von gut fünf Millionen Barrel bei Rohöl überraschte die Analysten.
Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr rollen aber die wesentlichen einflussreicheren DOE-Zahlen über die Ticker und man wird sehen, ob die API-Daten hier bestätigt werdenSo bestimmen heute einzig und allein die gestiegenen Rohölpreise die Richtung am heimischen Heizöl-Markt und folglich geht es hier weiter "zwei Schritte vor, aber nur einen zurück". Heute sind Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter zu erwarten.
| 19.07.2011 11:32:00 Der Handel an den internationalen Ölbörsen war gestern erneut stark von der Charttechnik geprägt, da es entsprechend an fundamentalen Einflüssen fehlte.
Das Potenzial nach oben scheint durch die Schuldenkrisen in Europa und in den USA derzeit ebenso begrenzt zu sein wie der Weg nach unten, der unter anderem durch die gute weltwirtschaftliche Entwicklung und der damit verbundenen robusten Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten verbaut ist.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Futures zwischen den technischen Widerständen hin und her pendeln und die Ausschläge relativ eng begrenzt bleiben.
Heute Abend startet eine neue Runde der US-Ölbestandsdaten, wobei die Analystenschätzung hier jedoch keine großen Veränderungen erwarten lassen.
| 18.07.2011 12:19:16 Heizöl-Markt aktuell: Preise ziehen weiter an!
Auch zu Beginn der neuen Handelswoche sieht es am heimischen Heizöl-Markt nicht gut aus. Steigende Rohöl-Futures und ein schwacher Euro sorgen dafür, dass die Notierungen heute mit weiteren deutlichen Aufschlägen erwartet werden.
Aktuell stehen die September-Kontrakte der Nordseeölmarke "Brent" bei 117 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "WTI" zur Lieferung August kostet 97,20 Dollar. Der Euro fällt heute Morgen in Asien auf Werte um 1,4060 US-Dollar.
Trotz eher enttäuschender US-Konjunkturdaten ging es am Freitag mit dem Ölkomplex wieder kräftig bergauf.
Am plausibelsten ist dies wohl mit technischen Faktoren zu begründen, denn nachdem am Vormittag die Unterstützungen nach unten gehalten hatten, ging es ab der Mittagszeit kräftig um rund zwei Dollar pro Barrel nach oben.
Auch generell sieht es derzeit am Ölmarkt danach aus, als könne nur ein größerer wirtschaftlicher Einbruch bzw. ein außerordentliches politisches Ereignis die Notierungen unter Druck bringen. Zu robust zeigt sich in letzter Zeit die weltweite Nachfrage mit dem Haupttreiber China.Dass bei steigenden Rohölpreisen und einem schwachen Euro die Heizölpreise anziehen, ist eine logische Folge und so müssen sich die Verbraucher leider auf weitere Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter einstellen. Die Zeit bis zu Beginn der neuen Heizperiode wird immer knapper und nach wie vor sind die meisten Tanks noch nicht gefüllt, was Lieferengpässe im Herbst befürchten lässt.
| 18.07.2011 08:02:27 Konjunkturdaten stützen Ölbörsen
ICE Gasoil August ging am Freitag bei 977,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +4,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 57.200 Kontrakten auf Durchschnittsniveau.
Die Charttechnik, zusammen mit der leicht bearishen Nachrichtenlage, sorgten am Freitag Vormittag für vorsichtige Gewinnmitnahmen. ICE und NYMEX Futures durchbrachen zwar erste, kurzfristige Unterstützungsbereiche, Marktteilnehmer mieden vor dem Wochenende allerdings den Aufbau großer Short-Positionen. Im Laufe des Nachmittags drehte sich die Richtung und die Ölbörsen zogen sukzessive an. Dabei unterstützten die schlechter als erwarteten US Wirtschaftsdaten, da bei der niedrigen Inflationsrate neue Liquiditätsprogramme der Fed wahrscheinlicher werden. Die Ölpreise stiegen bis in den späten Abend, blieben allerdings innerhalb ihrer technischen Handelsspanne und konnten ihre Widerstandsbereiche nicht erreichen. Quelle: Future Services
| 15.07.2011 11:00:25 Heizöl-Markt aktuell: Gewinnmitnahmen am Ölmarkt
Nachdem die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten in den letzten Tagen deutlich zugelegt haben, gab es gestern die zu erwartenden Gewinnmitnahmen, die auch dafür sorgen, dass heute die Heizöl-Notierungen erneut leicht nachgebend eröffnen werden.
Aktuell stehen die September-Kontrakte der Nordseemarke "Brent" bei 116 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet derzeit 95,80 Dollar. Der Euro verliert leicht auf Werte um 1,4150 US-Dollar.
Als gestern am Nachmittag die US-Arbeitsmarktdaten für diese Woche durchaus positiv überraschten, die Öl-Futures aber trotzdem an charttechnischen Widerständen scheiterten, gab es gegen Handelsschluss die längst erwarteten Gewinnmitnahmen.
Sicherlich auch, weil US-Notenbankchef Ben Bernanke in einer Rede die Hoffnungen auf weitere Wirtschaftshilfen durch die FED aufgrund von Inflationsgefahren zerstreute, die US-Konjunktur aber nach wie vor auf wackeligen Beinen sieht.
So dürften sich die Ölpreise auch in den nächsten Tagen und Wochen, in der zuletzt sehr breiten Range zwischen 110 und 120 US-Dollar pro Barrel, weiter seitwärts bewegenDie Heizölpreise hierzulande bröckeln etwas ab, ohne dass es aber eine große Abwärtsdynamik gibt. Nach dem aktuellen Stand der Dinge können heute nur Abschläge von höchstens 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwartet werden
| 15.07.2011 08:14:31 Ölmärkte nach Bernanke-Rede weicher
ICE Gasoil August ging am Donnerstag bei 972,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -10,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 70.800 Kontrakten deutlich über Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX handelten am Donnerstag Vormittag zunächst in enger Spanne seitwärts. Am frühen Nachmittag bekamen die Notierungen durch besser als erwartete US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und unerwartet gestiegene Einzelhandelsumsätze etwas Auftrieb und testeten erste Widerstandsbereiche. Nachdem diese allerdings als stabil erwiesen und Bernankes Aussagen am späten Nachmittag die Hoffnungen auf baldige Wirtschaftshilfen der US Fed zerstreuten, kamen die Ölpreise von ihren Tageshochs zurück. Der im Anschluss an die Rede festere Dollar eröffnete weiteres Abwärtspotential und lies die Öl-Futures erste Unterstützungsbereiche durchbrechen. Technische Verkaufsorders dynamisierten den Preisrutsch, der einmal mehr von NYMEX WTI angeführt wurde. Die US Rohölsorte verlor im Vergleich zu den ICE Futures deutlich mehr an Boden und stoppte ihre Abwärtskorrektur erst knapp oberhalb der kurzfristigen Unterstützungslinie. Quelle: Future Service
| 14.07.2011 14:51:50 Die Ölpreise bewegen sich im weiteren Verlauf seitwärts. Analysten sprechen von einem richtungslosen Handel mit gegenläufigen Impulsen. Auftrieb habe der Ölmarkt von der Aussicht auf weitere konjunkturstützende Maßnahmen der US-Notenbank Fed erhalten. Für Druck auf die Ölpreise sorgen hingegen zahlreiche andere Faktoren.
Quelle:Futures-Services
| 13.07.2011 09:19:22 Heizöl-Markt aktuell: Nervöser Handel an den Börsen
Die EU-Schuldenkrise hat die Märkte weiter fest im Griff und sorgte gestern für einen nervösen Handel an den Öl- und Devisenmärkten. Unterm Strich bleiben die Heizöl-Notierungen heute aber in der Eröffnung weitgehend stabil.
Aktuell stehen die Futures der Nordseemarke "Brent" bei 117,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 97,30 Dollar. Der Euro wird exakt mit 1,40 US-Dollar bewertet.
Der Devisenmarkt gibt derzeit auch den Takt am Ölmarkt vor. Ein deutlich steigender US-Dollar hat die Ölpreise bis gestern Mittag unter Druck gebracht. Mit der Erholung des Euro ging es dann auch mit dem Ölkomplex wieder bergauf.
Die erfolgreiche Platzierung von 6,75 Milliarden neuer italienischer Staatsanleihen sorgte für etwas Erleichterung und eine entsprechende Gegenbewegung auf die zuvor erlittenen herben Verluste. Trotzdem bleibt die Angst vor einer Eskalation der Schuldenkrise, zumal sich die Bedingungen für die neuen Schulden stetig verschlechtern.
Nach US-Börsenschluss gab es dann noch die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute, die einen überraschenden Aufbau von in Summe 5,5 Millionen Barrel hervorbrachten. Bislang gab es an den Märkten aber noch keine entsprechende Reaktion.So werden die Heizölpreise nach den schlussendlich doch recht stabilen Vorgaben heute kaum verändert bis leicht steigend erwartet. Die Verbraucher zeigen sich enttäuscht über den Anstieg der letzten Zeit und halten sich weiter zurück, sodass die Nachfrage als schwach bezeichnet werden kann.
| 11.07.2011 11:02:42 Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise stabil - Euro schwach
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag weitgehend stabil entwickelt. Gleichzeitig zeigt sich der Euro aber weiterhin von der schwachen Seite, sodass die Heizöl-Notierungen heute erneut leicht steigend erwartet werden.
Aktuell stehen die Öl-Futures der Nordseemarke "Brent" bei 117,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet gut 95 Dollar. Der Euro fällt weiter zurück auf Werte um 1,4160 US-Dollar.
Nachdem am Ölmarkt der deutlichen Preisverfall, der durch die überraschende Freigabe strategischer Ölreserven ausgelöst wurde, wieder egalisiert wurde, suchen die Marktteilnehmer nun eine neue Richtung.
Für steigende Notierungen sprechen sicherlich die zuletzt guten Konjunkturdaten aus Europa und den USA, sowie die immer noch unsichere politische Situation in wichtigen Ölförderländern.
Auf der anderen Seite sind die Märkte nach wie vor gut versorgt und in China zeichnen sich nun langsam die ersten Bremsspuren der seit Jahren boomenden Wirtschaft ab. Gerade das Land der Mitte war in der Vergangenheit mit extrem stark steigenden Importen der Haupttreiber am Ölmarkt.Die Heizölpreise kennen seit Anfang Juli nur die Richtung nach oben und auch heute werden wieder leichte Aufschläge erwartet. Nach aktuellen Berechnungen dürften sich diese in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter bewegen
| 08.07.2011 09:25:26 Heizöl-Markt aktuell: Neue Preisrallye am Ölmarkt!
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen haben gestern zu einem neuen Höhenflug angesetzt. Entsprechend deutlich wird es heute auch mit den heimischen Heizöl-Notierungen nach oben gehen!
Aktuell stehen die Öl-Futures der Nordseemarke "Brent" bei gut 118 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 98,60 Dollar. Der Euro kann leicht zulegen auf Werte um 1,4350 US-Dollar.
Auslöser für den kräftigen Anstieg am Ölmarkt war ein überraschend gut ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht. Die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist dort im Vergleich zur Vorwoche auf 418.000 gesunken und die Beschäftigung im Privatsektor hat deutlich zugenommen.
In Folge durchbrachen die Öl-Futures einige technische Widerstände, was auch immer wieder für Anschlusskäufe sorgte.
Die gestern Nachmittag veröffentlichten US-Ölbestandsdaten vom Department of Energy (DOE) fielen dabei eigentlich gar nicht so bullish aus. Im Gegensatz zu den API-Zahlen vom Vortag gab es hier nur einen Rückgang von in Summe 1,7 Millionen Barrel.
So oder so sehen die Börsianer in den Arbeitsmarktzahlen aber einen Hinweis für eine wieder anziehende US-Konjunktur mit entsprechend steigenden Ölbedarf.
Auch am Devisenmarkt sorgten die US-Konjunkturdaten für eine gute Stimmung, was dem Euro gestern zu Gute kam. Vorher geriet die Gemeinschaftswährung etwas unter Druck, obwohl die EZB wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben hatte.
Die Heizölpreise werden heute leider weiter ansteigen und dabei einen kräftigen Satz nach oben machen. Nach aktuellen Berechnungen muss mit Aufschlägen von ca. 1,5 Cent pro Liter gerechnet werden. Somit ist in nur zwei Wochen ein Preisanstieg von rund fünf Cent zu beklagen.
| 07.07.2011 08:09:41 Im frühen Handel Mittwoch Morgen starteten die Öl-Futures noch mit fester Tendenz in den Tag und folgten damit den bullishen Impulsen der Charttechnik. Mit der Bekanntgabe der Zinserhöhung in China drehte sich allerdings die Richtung an den Ölbörsen. Durch die restriktive Zinspolitik erwarten Marktteilnehmer ein Abflauen des chinesischen Wirtschaftswachstums und damit einen Rückgang des Öl-Verbrauchs. Der stark nachgebende Euro belastete zunächst ebenfalls, verlor zum Handelsstart in den USA jedoch an Einfluss. Händler begannen an den Ölbörsen größere Short-Positionen glatt zu stellen, da heute und morgen gleich eine ganze Reihe wichtiger Zahlen zur Veröffentlichung anstehen. Der schlechter als erwartete ISM Dienstleistungsindex für die USA dämpfte zwischenzeitlich zwar nochmal, der am späten Abend veröffentlichte SpendingPulse sowie die US Ölbestände nach API, wurden jedoch klar bullish interpretiert und ließen die Futures an ICE und NYMEX nochmals anziehen.
Quelle:Futures-Services
| 06.07.2011 14:27:35 Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen an!
Ohne erkennbaren Grund haben die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern wieder die Reise nach oben angetreten. In Folge wird es, bei einem stabilen Euro, heute auch deutliche Aufschläge am Heizöl-Markt geben.
Aktuell kostet ein Fass der Nordseeöl-Marke "Brent" 114,20 US-Dollar pro Barrel, ein Barrel der US-Sorte "WTI" steht zur Stunde bei 97,70 Dollar. Der Euro erholt sich nach einem Zwischentief auf Werte um 1,4455 Dollar.
An den internationalen Ölmärkten scheinen langsam wieder die Spekulanten zurückzukehren, die durch die überraschende Freigabe von Ölreserven vor gut zwei Wochen wohl nur kurzzeitig aus den Markt vertrieben worden waren.
Gestern legten die Futures ab der Mittagszeit jedenfalls permanent zu und durchbrachen dabei immer wieder charttechnische Widerstände, die weitere Anschlusskäufe auslösten.
Aus fundamentaler Sicht gab es keine neuen Erkenntnisse, zumal in dieser Woche die US-Ölbestandsdaten aufgrund es Feiertages am Montag erst heute Abend (API) und morgen Nachmittag (DOE) veröffentlicht werden.
Erwartet wird hier ein leichter Abbau von gut einer Million Barrel.
| 05.07.2011 14:46:41 Die Ölpreise gaben im Vormittagshandel zunächst nach. Derzeit erholen sich die Märkte etwas und kommen von den Tagestiefs zurück. Impulsgeber sind die anziehenden Aktienmärkte. An den Märkten mache sich zunehmend die Einschätzung breit, dass China mehr tun werde, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern, so Händler. So sprach die chinesische Notenbank von einem großen Inflationsdruck, der vermindert werden müsse. Man werde weiter eine vorsichtige Geldpolitik betreiben. Diese dämpfende Geldpolitik könnte das Wirtschaftswachstum und die Nachfrage nach Rohöl vermindern.
Quelle: Futures-Services
| 04.07.2011 09:55:54 Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX starteten in den Freitag zunächst etwas zurückhaltend mit nachgebender Tendenz. Marktteilnehmer konsolidierten vor dem langen Wochenende ihre Risiken und stellten Long-Positionen, die sie Mitte der vergangenen Woche gebildet hatten, glatt. Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus der EU und China fielen enttäuschend aus und begünstigten die Tendenz zu Gewinnmitnahmen. Erste kurzfristige Unterstützungen wurden zwar durchbrochen, umfangreiche Verkäufe blieben jedoch aus. Händler vermieden große Positionen, die sie nur ungern über das lange Wochenende halten. Im Laufe des Abends kamen die Notierungen daher von ihren Tageshochs wieder zurück, gingen aber dennoch mit einem kleinen Minus aus dem Handel.
Quelle:Futures Services
| 01.07.2011 08:22:36 Am Donnerstag Morgen starteten die Öl-Futures zunächst etwas weicher in den Handel und testeten die Abwärtsspielräume. Die erste Unterstützung im Bereich 111 Dollar ICE Brent erwies sich allerdings erwartungsgemäß als stabil und gab den Kursen zum Nachmittag leichte technische Unterstützung. Der feste Euro, der von der Ratifizierung des 28 Mrd. schweren griechischen Sparpakets profitieren konnte, gab den Öl-Futures am Nachmittag zusätzlich Aufwind. Erste kurzfristige Widerstände wurden an der ICE zwar durchbrochen, umfangreiche Kauforders blieben im jedoch aus, da Marktteilnehmer den Aufbau großer Positionen vor dem langen US Wochenende meiden. Am späten Abend kamen die Notierungen daher von ihren Tageshochs wieder zurück und gingen letztendlich kaum verändert aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 30.06.2011 08:18:01 Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX starteten mit fester Tendenz in den Mittwoch Morgen. In dieser Phase wirkte vor allem der weiche US Dollar unterstützend. Die Ölpreise durchbrachen daher im Laufe des Vormittags erste Widerstandslinien, wodurch zusätzliche Aufwärtsspielräume entstanden. In Erwartung der Ratifizierung des griechischen Sparprogramm war eine deutlich bullishe Tendenz zu spüren, die sich mit den Bestandsdaten des DOE am späten Nachmittag zu einer technisch dynamisierten Preisrallye entwickelte, so ein Marktteilnehmer. Durch Gewinnmitnahmen beim US Dollar und den festen Euro, hielt der bullishe Trend bis in die Nacht an, sodass die Notierungen an der ICE und NYMEX nahe ihrer Tageshochs aus dem Handel gingen.
Quelle: Futures-Services
| 29.06.2011 08:41:53 Im Laufe des Nachmittags konnten die Ölpreise ihre Gewinne dann weiter ausbauen und durchbrachen erste kurzfristige Widerstandslinien nach oben. Die Risikobereitschaft der Investoren hat sich mit der Zusage privater Gläubiger, die sich an einer Umschuldung Griechenlands beteiligen wollen, wieder erhöht und stützt die Finanzmärkte. Dies führte im Tagesverlauf zu Gewinnmitnahmen beim US-Dollar, wodurch weitere Aufwärtsspielräume an den Ölbörsen entstanden. Im späten Handel bekam vor allem NYMEX Crude Oil noch mal einen kräftigen Preisschub und folgte damit der deutlich festen Tendenz der ICE Futures.
Quelle: Futures-Services
| 28.06.2011 10:52:35 Erste charttechnische Widerstände werden durchbrochen und lösen weitere Käufe aus. Auslöser der Aufwärtsreaktion waren vermutlich Gerüchte über einen Kraftwerksbrand in Russland und dadurch mögliche Rohöl-Produktionsausfälle.
Produktionsausfälle wurden seitens der Betreiber inzwischen dementiert.
Quelle: Futures-Services
| 27.06.2011 08:17:18 Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX handelten bereits am Freitag Vormittag etwas weicher und setzten damit ihre Tendenz vom Donnerstag weiter fort. Die Ankündigung der IEA im Juli 60 Mio. Barrel der strategischen Reserven freizugeben sowie der im Tagesverlauf anziehende US Dollar, eröffneten Spielräume nach unten, wobei sich erste Unterstützungen zunächst als stabil erwiesen. Nach den großen Preisschwankungen vom Donnerstag, konsolidierten viele Marktteilnehmer bereits ihre Positionen und hielten sich mit umfangreichen Orders zurück. Erst als am Abend erste Unterstützungsbereiche durchbrochen wurden, nahmen technische Verkaufsorders zu und sorgten vor dem Wochenende nochmals für einen deutlichen Preisrutsch. Zwar erholten sich die Notierungen anschließend leicht, am Tagesende gingen die Futures dennoch mit einem deutlichen Minus aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 23.06.2011 09:08:09 Kurz vor dem Start der Sommerferien in einigen Bundesländern hat das Verbraucherinteresse an der Heizölpreisentwicklung noch einmal zugenommen. Der moderate Preisrückgang, den wir seit der Vorwoche beobachten können, hat einige Schnäppchenjäger auf den Plan gerufen. In der Annahme, das Heizöl bis zur kommenden Heizperiode nicht mehr signifikant billiger wird, nutzt eine steigende Zahl an Kunden die aktuellen Preise zum volltanken. Generell sind die Zeiten für Verbraucher aktuell nicht schlecht.
Die alte Faustregel, dass Heizöl im Sommer günstiger ist als im Winter hat zwar lange ausgedient, da unsere Heizölpreise ganz überwiegend vom Weltmarkt gesteuert werden, die Gesetzte des Marktes greifen dennoch.
| 21.06.2011 09:19:02 Heute Morgen drücken die Konjunktursorgen jedenfalls schwerer als die Beruhigung am Devisenmarkt, sodass ein kleiner Preisnachlass beim Heizöl herauskommt.
preistreibende (bullische) Einflüsse:
Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
OPEC erhöht die Förderquoten nicht
Unruhen in der arabischen Welt
Finanzmagier sehen höhere Ölpreise
US-Fahrsaison hat begonnen
preisdrückende (bärische) Einflüsse:
Saudis erhöhen die Förderung
Markt ausreichend mit Öl versorgt
US-Konjunktur läuft nicht rund
Insgesamt hohe US-Bestände
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Die Heizölpreise geben weiter leicht nach, bleiben aber immer noch auf einer leicht ansteigenden Trendlinie.
| 20.06.2011 16:04:19
Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise fallen weiter
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auch zu Beginn der neuen Handelswoche unter Druck. So werden bei einem relativ stabilen Euro auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Abschlägen erwartet.
Aktuell stehen die für Europa maßgebenden Brent-Futures bei knapp 112 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 91,65 Dollar.
Die Unsicherheit über die weitere globale Konjunkturentwicklung und die Griechenlandkrise haben den Ölkomplex auch am Freitag weiterhin unter Druck gehalten.
| 17.06.2011 08:42:37 Nach dem Preisrutsch vom Mittwoch, starteten die Ölbörsen am Donnerstag etwas stabiler in den Handel. Der US Dollar blieb jedoch auch Donnerstag weiter fest und erhöhte erneut den Verkaufsdruck an den Ölbörsen. Am Nachmittag testeten die Ölpreise ihren weiteren Abwärtsspielraum, wobei sich die Unterstützungen bei in den Bereichen 938,50 Dollar Gasoil und 112,55 Dollar Brent als stabil erwiesen. Im Laufe des Abends musste der US Dollar seine Gewinne wieder abgeben und so korrigierten die Öl-Futures technisch wieder etwas aufwärts. Der Handel an den Ölbörsen in New York und in London wurde als nervös beschrieben, letztendlich zeigten sich die Kurse am Tagesende jedoch kaum verändert.
Quelle: Futures-Serevices
| 16.06.2011 08:18:46 Am Mittwoch Vormittag konnten sich die Öl-Futures an der ICE noch gut behaupten und handelten in enger Spanne seitwärts. Der anziehende US Dollar eröffnete am frühen Nachmittag allerdings bereits leichte Abwärtsspielräume und sorgte für vorsichtige Gewinnmitnahmen an den Ölbörsen. An der ICE wurden bereits erste kurzfristige Unterstützungen durchbrochen, wobei die mittelfristigen Unterstützungslinien zu diesem Zeitpunkt noch intakt waren. Trotz des immer fester werdenden Dollars hielten sich Marktteilnehmer mit umfangreichen Gewinnmitnahmen noch zurück, da man auf Impulse durch die US Bestandsdaten wartete. Unmittelbar nach Veröffentlichung der DOE Daten zogen die Notierungen an der ICE und der NYMEX zunächst an, bevor die Kurse im späten Handel dann doch nachgaben. Die bullishe Bestandsveränderung (Abbauten bei Rohöl) musste sich letztendlich der schwachen impliziten Nachfrage, dem immer weiter steigenden Dollar und den nachgebenden Aktienmärkten geschlagen geben. Nachdem die Öl-Futures auch mittelfristige Unterstützungslinien durchbrachen, kannten die Notierungen kein Halten mehr.
Quelle: Futures-Services
| 15.06.2011 08:14:47 Die Ölbörsen starteten gestern Vormittag bereits mit einer etwas festen Tendenz und folgten damit wie erwartet ihren bestehenden Aufwärtstrends. Besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus China und den USA sorgten im Tagesverlauf für eine zunehmende Risikobereitschaft der Investoren. Neben den Aktienmärkten profitierten von den guten Zahlen auch risikoreichere Währungen, wie der Euro, während „sichere Häfen“ wie der Yen und der Schweizer Franken Gewinne einbüßen mussten. Die positiven Vorzeichen übertrugen sich mit dem Start des US Parketthandels auch auf die Ölpreise, die am Nachmittag erste kurzfristige Widerstände durchbrechen konnten. Insgesamt blieben die Kurse jedoch innerhalb ihrer Handelsspanne, weshalb umfangreiche technische Kauforders ausblieben. Als Marktteilnehmer an der ICE im späten Handel dann einige Gewinne mitnahmen und die Öl-Futures von ihren Tageshochs zurück kamen, schlug die Stunde von NYMEX Crude Oil. Anders als die übrigen Notierungen zog die US Sorte bis in die Nacht an und erreichte ein neues Tageshoch nach dem anderen, wodurch sich der Preisunterschied zu ICE Brent wieder auf unter 22 Dollar verringerte.
Quelle: Futures-Services
| 14.06.2011 09:18:18 Zur Zeit gibt es wenig Impulse, welche den internationalen Produktnotierungen eine nachhaltig neue Richtung geben könnten. Im Fokus bleibt die finanzielle Lage Griechenlands und damit zusammenhängend die Stabilität des Euros. Für heute erwarten wir ein wenig verändertes
Inlandspreisniveau zu den mittleren Nennungen Freitag letzter Woche.
| 10.06.2011 08:03:46 Nach dem turbulenten Handel mit der OPEC-Entscheidung am Mittwoch, starteten die Öl-Futures an der ICE und der NYMEX zunächst verhalten in den Donnerstag. Gewinnmitnahmen fanden nur vereinzelt statt und die Kurse notierten bis zum späten Nachmittag in einer engen Handelsspanne seitwärts. Durch den starken fundamentalen Einfluss der OPEC-Entscheidung haben sich die Ölpreise vom Dollar etwas gelöst und konnten trotz einer festen US Währung ihr hohes Niveau am Nachmittag verteidigen. Im Verlauf des späten Nachmittags zogen die Futures sogar nochmals kräftig an und durchbrachen erste Widerstandslinien. Technische Kauforders wurden ausgelöst und dynamisierten die Aufwärtsreaktion.
Quelle: Futures-Services
| 09.06.2011 08:11:39 Unmittelbar nach der Bekanntgabe, dass die OPEC ihre offizielle Förderquoten nicht anpassen werde, zogen die Notierungen an der ICE und der NYMEX sprunghaft an. Mehrere Widerstände wurden innerhalb kürzester Zeit durchbrochen und lösten technische Kauforders aus.
Quelle: Futures-Services
| 08.06.2011 08:17:08 Die Ölpreise starteten zunächst mit weicher Tendenz in den Dienstag und testeten ihr Abwärtsspielraum. Der am Vormittag deutlich nachgebende US Dollar verhinderte allerdings ein weiteres Abrutschen der Preise und setzte damit die Grundlagen für eine ausgedehnte Gegenreaktion am Nachmittag. Nachdem die Ölpreise die Unterstützungsbereiche nicht durchbrechen konnten und der Devisenhandel ohnehin Aufwärtsspielräume ermöglichte, zogen die Notierungen an der ICE zunächst bis zu ihren ersten Widerständen an. Nachdem diese Marken im weiteren Verlauf geknackt wurden, dynamisierten technisch motivierte Kauforders die Preisrallye am späten Abend und ließen die Öl-Futures nahe ihrer Tageshochs aus dem Handel gehen.
Quelle: Futures-Services
| 07.06.2011 07:53:40 Zum Handelsstart am Montag Vormittag stellten einige Marktteilnehmer Longpositionen glatt um Gewinne mitzunehmen. Widersprüchliche Äußerungen der OPEC-Mitgliedsländer, die sich teilweise für, teilweise gegen eine Erhöhung der Förderquoten am Mittwoch aussprechen, sorgen für Verunsicherung unter den Börsianer und steigern die Volatilität im Markt. Am Nachmittag orientierte sich der Handel anschließend wieder vermehrt auf die Devisen, wo der Euro ebenfalls leicht nachgab und damit Abwärtspotential an den Ölbörsen freisetzte. Die Abwärtskorrekturen an den Ölbörsen wurden durch die stabilen Unterstützungen allerdings zunächst begrenzt. Erst im Handel heute Nacht durchbrachen die Notierungen an der NYMEX und der ICE die ersten Unterstützungsbereiche.
Quelle: Futures-Services
| 06.06.2011 07:53:33
Bereits im Vormittagshandel Freitag gaben die Kurse an den Ölbörsen in London und New York nach. Die weiche Tendenz sei auf schlechter als erwartete Konjunkturdaten und gestiegene US Bestände vom Vortag zurückzuführen, so urteilten die Analysten. Am Nachmittag belastete dann die offizielle US Arbeitsmarktstatistik, die die Marktteilnehmer erneut enttäuschte. Erste kurzfristige Unterstützungen wurden durchbrochen und NYMEX Crude Oil gab bis zur mittelfristigen Unterstützungslinie im Bereich 98,15 Dollar nach. Anschließend korrigierten die Notierungen technisch wieder etwas nach oben, bekamen allerdings auch durch den Devisenhandel neuen Auftrieb. Im Laufe des Nachmittags sprang der Euro auf über 1,46 Dollar, nachdem Währungsexperten die Überprüfung der griechischen Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise mit einem positiven Fazit abgeschlossen hatten. Die Käufe hielten bis in den späten Abend hinein an und ließen die Ölpreise bei neuen Tageshochs, im Bereich der ersten Widerstände, aus dem Handel gehen.
Quelle: Futures-Services
| 03.06.2011 12:43:25 Obwohl die US-Ölbestände im Vergleich zur Vorwoche überraschend und deutlich gestiegen sind, halten sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten relativ stabil, sodass die Heizöl-Notierungen heute nur leicht nachgebend erwartet werden.
| 01.06.2011 08:09:17 Nach dem Feiertag am Montag kehrten die Marktteilnehmer Dienstag an ihre Arbeitsplätze zurück und sorgten im Tagesverlauf für deutlich anziehende Ölpreise. Als Hauptimpulsgeber wird weiterhin der US Dollar genannt, der bereits am Vormittag unter Druck geriet und an den Ölbörsen Aufwärtsspielräume geschaffen hatte. Getrieben vom Devisenhandel durchbrachen die Öl-Futures zügig erste Widerstände, wodurch technische Kauforders ausgelöst wurden und das Aufwärtsmomentum technisch dynamisierten. Enttäuschende US Konjunkturindikatoren am Nachmittag belasteten den Dollar zusätzlich und verhinderten im weiteren Verlauf eine Erholung der US Währung. Ebenfalls stützend wirkte sich die Schließung der Keystone Pipeline aus, mit der die Betreiberfirma TransCanada Rohöl nach Cushing, Oklahoma, liefert. Die Ölpreise durchbrachen daraufhin auch die zweiten Widerstandsbereiche und gingen schlussendlich mit einem deutlichen Plus aus dem Handel.
Quelle: Futures-Services
| 31.05.2011 08:12:42 Ölpreise ziehen in der Nacht deutlich an. Weicher Dollar als Impulsgeber.
ICE Gasoil Juni ging am Montag bei 942,75 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +3,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 6.800 Kontrakten weit unter Durchschnittsniveau.
Quelle: Futures-Services
| 30.05.2011 08:18:38 Die Ölbörsen orientierten sich am Freitag erneut am Euro-Dollar Wechselkurs und zogen aufgrund der weichen US Währung bereits am Vormittag etwas an. Im weiteren Verlauf handelten die Öl-Futures in enger Spanne seitwärts und erreichten bei leichten Schwankungen weder Widerstands-, noch Unterstützungsbereiche. Die am Nachmittag veröffentlichten US Wirtschaftsdaten fielen gemischt aus und konnten, wie auch der EIA Monatsreport, kaum Einfluss auf die Preisfindung nehmen. Marktteilnehmer an der ICE und NYMEX hatten sich bereits auf das lange Wochenende eingestellt und nur noch wenige Positionen konsolidiert. Unterm strich gingen die Ölpreise am Freitag etwas fester aus dem Handel und NYMEX Crude Oil hielt sich wie erwartet oberhalb der 100,00 Dollar Marke.
Quelle: Futures-Services
| 27.05.2011 10:47:03 Nur wenig verändert starten die Heizöl-Notierungen in den letzten Handelstag der Woche. Stabile Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten und ein leicht steigender Euro liefern die entsprechenden Vorgaben.
So stehen die Futures der Nordseeölmarke "Brent" derzeit weiterhin bei gut 115 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet zur Stunde 100,75 Dollar. Der Euro erholt sich auf Werte um 1,4260 US-Dollar.
Vor dem langen Wochenende in den USA (Montag ist Memorial Day) gab es gestern am Ölmarkt einen ruhigen und phasenweise auch richtungslosen Handel.
Trotz schlechter Wirtschaftsdaten aus den USA, konnten die Futures ihre tags zuvor eingefahrenen Gewinne erstaunlicherweise verteidigen, was sicherlich zum Teil auch am nachgebenden US-Dollar lag.
Aus fundamentaler Sicht zeigten sich die Anleger vor allem vom schlechter als erwartet ausgefallene Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals und der gestiegenen Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung enttäuscht.
Die Charttechnik bleibt hingegen leicht bullish, obwohl der Markt als leicht überkauft gilt.
So sind wohl auch im heutigen Tagesverlauf keine größeren Bewegungen zu erwarten
| 26.05.2011 11:49:37 Ölmärkte durchbrechen Widerstände, NYMEX Crude Oil springt auf über 101 Dollar.
ICE Gasoil Juni ging am Mittwoch bei 937,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +17,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 62.400 Kontrakten etwas über Durchschnittsniveau.
Am Mittwoch Vormittag gaben die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE zunächst leicht nach und folgten damit den Vorgaben des US Dollars, der in dieser Phase leichte Gewinne verbuchen konnte. Gegen Mittag drehte sich dann die Tendenz und die Ölpreise begannen ihr Aufwärtspotential zu testen. Erste Widerstände konnten jedoch nicht nachhaltig durchbrochen werden, da Marktteilnehmer auf die US Bestandsdaten um 16:30 Uhr warteten. Nachdem das DOE seine Zahlen für die abgelaufene Woche veröffentlichte, gaben die Preise zunächst kurzzeitig nach (siehe Benzin) zogen anschließend jedoch kräftig an. Die charttechnische Dreiecksformation wurde nach oben durchbrochen und löste damit umfangreiche stop loss Kauforders auf, die die Aufwärtsreaktion im Verlaufe des Abends technisch dynamisierten. Der etwas nachgebende Dollar, sowie die anziehenden Aktienmärkte begünstigten den Preissprung, der bei WTI erst im späten Handel im Bereich der 101,50 Dollar auf seinen stabilen Schlüsselwiderstand traf. Quelle Future Service
| 26.05.2011 09:42:12 Keine der bearishen Informationen aus dem gestrigen Markt konnte sich durchsetzen und die Notierungen neutral halten. Die Rohölprodukte WTI und Brent erholten sich deutlich (WTI jetzt wieder über $100), der €uro festigte sich und Mitteldestillate gingen bis zu $30 rauf. Fundamentale Informationen dazu gab es eigentlich nicht. Die DOE-Zahlen wirkten sich diesmal bearish und bullish aus, je nach Produkt. Die weiterhin anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, sowie eine hohe Auslastung der Raffinerien in den USA werden als bullishe Tendenzen gewertet. Auch für heute wird mit einem festeren Tagesstart gerechnet.
| 25.05.2011 07:56:07 Ölmärkte am Dienstag mit weichem Dollar und nach Analystenkommentaren fester.
ICE Gasoil Juni ging am Dienstag bei 919,25 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +19,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 39.900 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Der etwas nachgebende Dollar eröffnete bereits am Dienstag Vormittag Aufwärtsspielräume an den Ölbörsen, die im Tagesverlauf sukzessive anzogen. Die guten Wirtschaftsdaten aus Deutschland gaben dem Euro in dieser Phase Aufwind. Im Tagesverlauf passten Analysten von Goldman Sachs ihre Ölpreisvorhersagen für das laufende und kommende Jahr nach oben an und gaben eine Kaufempfehlung aus. Die Öl-Futures an der ICE und NYMEX legten daraufhin weiter zu und testeten am Nachmittag ihre Schlüsselunterstützungen im Bereich 100,00 Dollar WTI und 112,60 Dollar Brent. Das Aufwärtsmomentum reichte jedoch nicht aus, damit die Ölpreise diese Marken überspringen und so sorgten technische Gewinnmitnahmen für eine kurzweilige Abwärtskorrektur am Abend, bevor die Preise im späten Handel die Widerstandslinien erneut erfolglos testeten. Die in der Nacht veröffentlichten API Bestandsdaten vielen durch die hohen Aufbauten bei Benzin etwas bearish aus, hatten allerdings bisher nur geringen Einfluss auf die Ölpreise. Quelle: Future Service
| 24.05.2011 08:00:23 Ölpreise geben am Montag deutlich nach. Dollar als Impulsgeber.
ICE Gasoil Juni ging am Montag bei 899,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -9,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 40.600 Kontrakten unter Durchschnittsniveau.
Die Öl-Futures folgten am Montag den Vorgaben vom Devisenhandel und gaben im Laufe des Vormittags stark nach. Der US-Dollar konnte von der Herabstufung Belgiens profitieren, nachdem Italiens Schuldensituation bereits am Wochenende mit einem negativen Ausblick versehen wurde. Die Notierungen an der ICE kamen entsprechend unter massiven Verkaufsdruck und durchbrachen auf ihrem Weg nach unten erste Unterstützungen. Erst im Bereich der zweiten Unterstützung (Tagestiefs Freitag) bei 108,70 Dollar und bei 96,35 Dollar ebbten die Verkäufe ab. Im Anschluss korrigierte lediglich NYMEX Benzin wieder erheblich nach oben, während die übrigen Futures auf niedrigem Niveau den Schwankungen des Dollars folgten. Quelle: Future Service
| 23.05.2011 07:47:37 Nachdem der Euro am Donnerstag auf über 1,43 Dollar gestiegen war, schien sich die europäische Gemeinschaftswährung am Freitag Vormittag auf diesem Niveau zu stabilisieren und stützte die Ölpreise an der ICE und NYMEX etwas. Als der Euro im Laufe des Nachmittags dann aber drehte und Investoren den Dollar bevorzugten, wechselten mit dem Start des NYMEX Parketthandels auch die Vorzeichen bei den Öl-Futures. Die Herabstufung Griechenlands, sowie die Ankündigung aus Norwegen, Zahlungen an die hochverschuldeten Euroländer einstellen zu wollen, lasteten schwer auf dem Euro. Bei ihrem rasanten, aber kurzweiligen Preisverfall, durchbrachen WTI und Co mehrere Unterstützungsbereiche, wodurch stop loss Orders die technische Abwärtsbewegung zusätzlich dynamisierten. Da der der Handel von NYMEX WTI Juni am Freitag auslief, wurden einige Marktteilnehmer durch die Schwankungen am Devisenmarkt dazu motiviert noch schnell größere Positionen glattzustellen was den Verkaufsdruck am gesamten Ölmarkt erhöhte.
Quelle: Futures-Services
| 20.05.2011 08:04:59 Die Ölbörsen in London und New York starteten in den Handel Donnerstag wie erwartet mit einer leicht festen Tendenz. Die Kaufsignale des RSI und des Stochastik stützen die Preise zu diesem Zeitpunkt. Die Schwankungen des Euro-Dollar-Wechselkurses übertrugen sich auf die Ölmärkte und sorgten immer wieder für leichte Gewinnmitnahmen. Insgesamt blieben die Preise jedoch fest und testeten nach positiven US Arbeitsmarktdaten am frühen Nachmittag erste Widerstände in den Regionen bei 925,25 Dollar Gasoil, 113,10 Dollar Brent und 101,00 Dollar WTI. Im Verlauf dämpften weitere US Konjunkturindikatoren jedoch die Stimmung unter den Investoren und lösten Gewinnmitnahmen sowohl an den Öl- und Aktienmärkten, als auch beim US Dollar aus, der gegenüber dem Euro im späten Handel etwas an Boden verlor. NYMEX Crude Oil durchbrach anschließend eine erste, kurzfristige Unterstützung bei 99,60 Dollar, wobei die Abwärtsdynamik durch den ebenfalls nachgebenden Dollar gebremst wurde.
Quelle: Futures-Services
| 19.05.2011 11:04:08 Der internationale Markt stieg im gestrigen Tagesverlauf in gleichem Maße an, wie er am Vortag abends gefallen war. Als Auslöser für den festen Preistrend werden in der Hauptsache die überaschend gefallenen US Mitteldestillats Bestände lt. API und DOE genannt. Die heutige Eröffnung wird nochmals etwas fester zum Börsenschluss gestern erwartet, der Inlandspreis sollte ebenfalls spürbar zulegen.
| 18.05.2011 08:06:32 Ölmärkte unterm Strich etwas fester. Dollar als Hauptimpulsgeber.
ICE Gasoil Juni ging am Dienstag bei 890,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -33,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 77.100 Kontrakten klar über Durchschnittsniveau.
Die Ölbörsen in London und New York zogen am Dienstag Vormittag zunächst etwas an und markierten am Mittag bereits ihre Tageshochs. Der zu diesem Zeitpunkt weiche US Dollar ermöglichte Aufwärtsspielräume, bevor US Konjunkturdaten am Nachmittag die Stimmung der Investoren eintrübten. Die schlechter als erwarteten Werte vom Immobilienmarkt, aber auch enttäuschende Zahlen zur Industrieproduktion und der Kapazitätsauslastung, ließen die Risikoaversion der Investoren steigen. Die Notierungen an den Ölbörsen kamen am Nachmittag daher unter Druck und durchbrachen erste Unterstützungslinien. Technische Verkaufsorders, aber vor allem der anziehende US Dollar, der als sicherer Hafen gilt und von der Unsicherheit der Anleger profitieren konnte, belasteten die Ölpreise bis in den Abend hinein. Erst als beim Dollar wieder Gewinnmitnahmen getätigt wurden, konnten die Ölbörsen ihre Abwärtskorrektur stoppen und zogen wieder leicht an. Zusätzliche Kaufimpulse kamen in der Nacht vom SpendingPulse um 20:00 Uhr sowie den API Daten von 22:30 Uhr, die beide bullish interpretiert wurden. Quelle: Future Service
| 17.05.2011 08:24:10 ICE Gasoil Juni ging am Montag bei 924,00 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt +6,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 70.700 Kontrakten klar über Durchschnittsniveau.
Zu Beginn der neuen Woche orientierten sich die Öl-Futures in London und New York am US Dollar und notierten am Vormittag zunächst in einer relativ engen Handelsspanne seitwärts. Im Laufe des Nachmittags zogen die Ölbörsen an, nachdem der weiche Dollar Spielräume nach oben freigab. Bis zu den ersten Widerstandsbereichen blieb bei den Tageshoch jedoch noch reichlich Luft. Gegen Abend blickten die Marktteilnehmer dann wieder in Richtung USA, wo die Überschwemmung des Mississippis in den letzten Tagen ein einflussreicher Marktfaktor gewesen ist. Mit der Öffnung von Flutschleusen konnte über Entlastungskanäle ein leichtes Absinken der Pegelstände erreicht werden. Dauerhafte Versorgungsprobleme gelten immer mehr als unwahrscheinlich und so gaben die NYMEX Gasoline Notierungen im Verlauf deutlich nach. In den Abendstunden sorgte der Durchbruch der langfristigen Unterstützungslinie bei Benzin für umfangreiche Gewinnmitnahmen bei den übrigen Futures. WTI und Brent markierten bis in den späten Handel zwar immer neue Tagestiefs, die langfristigen Unterstützungslinien blieben hier jedoch außer Reichweite. Quelle: Future Service
| 16.05.2011 08:02:58 Auch am Freitag war der US Dollar zunächst der Hauptimpulsgeber für die Öl-Futures an den Börsen in London und New York. Am Vormittag profitierte die europäische Gemeinschaftswährung von besser als erwarteten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und verschaffte den Ölpreisen damit deutlichen Aufwärtsspielraum. Am Nachmittag drehte sich die Stimmung im Devisenhandel und somit auch an den Ölbörsen. Die Schuldenkrise belastet den Euro weiter, während der Dollar zusätzlich durch die US-Konjunkturdaten etwas gestützt wurde. Mit der anziehenden US-Währung mussten die Öl-Futures ihre Gewinne aus dem Vormittagshandel abgeben und erreichten am frühen Abend ihre Tagestiefs. In den späten Handelsstunden motivierten Versorgungsängste in den USA aber auch in Europa, Marktteilnehmer zu einer leichten Aufwärtskorrektur.
Quelle: Futures-Services
| 13.05.2011 08:12:47 Nach den massiven Verlusten am Mittwoch, ausgelöst durch die DOE Bestandserhebung und dem festen Dollar, starteten die Ölmärkte zunächst etwas erholt in den Donnerstag. Im Tagesverlauf ergaben sich erhebliche Schwankungen bei den Ölpreisen, sowohl nach unten als auch nach oben.
Futures-Services
| 12.05.2011 08:36:33 Nach Eröffnung des Parketthandels sanken die Preise deutlich. Das gestiegene US-Außenhandelsdefizit sowie höher als erwartete US-Rohölbestandsaufbauten dämpfen die aktuelle Lage. Hohe Bestände in Cushing
und ein schwächerer Euro / festerer Dollar lassen den Markt weicher eröffnen.
| 11.05.2011 08:19:15 Nach Eröffnung des Parketthandels zogen die Preise am Nachmittag stark an. Nachrichten über gestiegene Ölimporte Chinas und eventuelle
Schiffahrtsprobleme bedingt durch das Mississippi-Hochwasser lassen den Markt fester starten. Unsicherheiten über die Entwicklung in der Eurozone
sowie der stärkere NYMEX lassen ebenfalls eine höhere Eröffnung erwarten.
| 10.05.2011 08:48:21 Nach niedriger Eröffnung zogen die Preise nach Eröffnung des Parketthandels stark an. Gründe dafür war gesteigertes Interesse an
Warentermingeschäften, die Auslösung von Kaufmarken sowie die fortgesetzten Kämpfe in Libyen. Der stärkere Euro / niedrigere Dollar und die Sorge,
dass das Hochwasser des Mississippi Raffinerien bedrohen könnte, lassen den Markt zunächst fester eröffnen.
| 09.05.2011 08:14:06 Nachdem die Ölbörsen am Freitag Vormittag signifikante Unterstützungslinien durchbrachen, gaben die Kurse nochmals deutlich nach. Technische Verkaufsorders werden als Begründung für den Preisrutsch auf unter 95 Dollar WTI genannt. Gegen Mittag erholten sich die Kurse allerdings bereits wieder und setzten am Nachmittag zu einer Rallye an, die jedoch ebenfalls nicht nachhaltig sein sollte. Erste Widerstände wurden durchbrochen, eine ausgedehnte Korrektur blieb wegen des stark anziehenden Dollars aber aus. Im Laufe des Abends machte der Dollar einen regelrechten Satz nach oben und holte die Öl-Futures von ihren Tageshochs zurück.
Quelle: Futures-Services
| 06.05.2011 08:08:19
Bereits gestern Vormittag standen wir mit unseren Analysen auf bearisher Seite und deuteten an, dass mit dem Durchbruch der langfristigen Unterstützungslinien umfangreiche Verkaufsorders ausgelöst werden könnten. In der ersten Vormittagshälfte blieben diese Unterstützungslinien allerdings noch stabil und der zu diesem Zeitpunkt nachgebende Dollar, stützte die Öl-Futures. Gegen Mittag nahm der Verkaufsdruck an der ICE und NYMEX jedoch zu und nach durchbrechen der langfristigen Unterstützungen, wurden erste technische Verkaufspositionen ausgelöst. Nachdem im Laufe des Nachmittags nun auch die US Wirtschaftsdaten erneut negativ ausfielen, stieg die Risikoaversion in den Finanzmärkten. Äußerungen von EZB Präsident, Jean-Claude Trichet, der entgegen den Erwartungen ein weiterhin niedriges Zinsniveau für die Eurozone ankündigte, sorgte für zusätzliche Turbulenzen am Markt. Der Euro rutschte ab und Händler flüchteten in vermeintlich sichere Häfen, wie den Dollar. An den Ölbörsen löste die anziehende US Währung daraufhin weitere Liquidationen von Longpositionen aus und eine sich selbst immer wieder verstärkende Kettenreaktion entstand. Panikartige Verkaufsorders drückten die Märkte bis in den späten Abend hinein auf immer neue Tiefs.
Quelle: Futures-Services
| 05.05.2011 08:23:59 Die Ölbörsen in London und New York handelten am Mittwoch Vormittag in enger Spanne seitwärts. Zum Mittag wurden die Futures durch den nachgebenden Dollar gestützt und notierten etwas fester, ohne jedoch die Widerstandsbereiche ernsthaft zu gefährden. Im Laufe des Nachmittags drehten die Ölpreise ins Minus und setzten kurz nach 16:00 Uhr zu einer deutlichen Abwärtskorrektur an.
Quelle: Futures-Services
| 04.05.2011 08:08:06 Die Ölmärkte starteten zunächst verhalten in den Dienstag und notierten zum Vortag etwas weicher. Der Dollar hatte sich in der ersten Tageshälfte mit leichten Gewinnen stabilisiert und begünstigte die nachgebende Tendenz an den Rohstoffmärkten. Mehrere Unterstützungen wurden im Tagesverlauf zwar durchbrochen, umfangreiche Gewinnmitnahmen blieben bis in den späten Handel jedoch aus. Erst die Veröffentlichung des MasterCard SpendingPulse um 20:00 Uhr, gab einen neuen bearishen Impuls an die Märkte ab und sorgte für einen Durchbruch weiterer wichtiger Unterstützungslinien. Infolgedessen wurden technische Verkaufsorders ausgelöst, die die Abwärtsreaktion dynamisierten. Laut MasterCard hat der US Benzinverbrauch in der Osterwoche um 1% abgenommen und damit erneut Ängste geschürt, dass die hohen Ölpreise die Nachfrage zerstören und die ohnehin schwache Konjunkturentwicklung belasten könnte.
Quelle: Futures-Services
| 03.05.2011 08:03:25 Im frühen Handel Montag Morgen sorgte die Meldung über den Tod Osama Bin Ladens für umfangreiche Gewinnmitnahmen. Die technischen Indikatoren RSI und Stochastik gaben im weiteren Verlauf Verkaufssignale an die Märkte ab und so durchbrachen die Kurse an der ICE und NYMEX noch am Vormittag mehrere Unterstützungslinien. Weitere stop loss Verkäufe wurden automatisch ausgelöst und dynamisierten die Abwärtsreaktion. Überwog zunächst die Hoffnung auf mehr Stabilität im Nahen Osten und Zentral Asien, realisierten die Marktteilnehmer bald, dass mit dem Tod Bin Ladens keine nennenswerte Risikokomponente aus dem Markt verschwunden ist. Al Qaida existiert und operiert mit unabhängigen Zellen weiter und kündigte bereits Vergeltungsschläge an. Zusammen mit einem nachgebenden Dollar, drehten die Öl-Futures daher wieder ins Plus.
Quelle: Futures-Services
| 02.05.2011 10:19:28 Die Heizöl-Notierungen starten ähnlich stabil in die neue Handelswoche, wie sie die alte beschlossen haben. Leicht fallende Ölpreise und ein ebenso nachgebender Euro dürften sich heute in etwa ausgleichen.
Aktuell stehen die Kontrakte der Nordseemarke "Brent" bei 124,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet zur Stunde 112,25 Dollar. Der Euro fällt heute Morgen in Asien ebenfalls etwas zurück auf Werte um knapp 1,48 US-Dollar.
Die Nachricht vom Tod Osama Bin Ladens hat sowohl am Öl-, als auch am Devisenmarkt zu leicht fallenden Kursen geführt. Nachhaltig dürfte diese wohl aber kaum Auswirkung auf die weitere Entwicklung der Ölpreise haben, denn die allgemeine Terrorgefahr ist dadurch sicherlich nicht geringer geworden.
Währenddessen verstärken in Libyen die Alliierten ihre Angriffe auf Ziele der Regierung Gaddafi, wobei nach unbestätigten Meldungen am Wochenende der jüngste Sohn des Machthabers getötet worden sein soll.
Ansonsten gab es am Freitag Nachmittag leicht bullish einzustufende Konjunkturdaten aus den USA, die den Ölkomplex im späten Handel noch etwas nach oben getrieben hatten.
| 29.04.2011 07:58:44 Marktlage: Die Ölmärkte testen nicht nur ihre Langzeithochs, sondern verbringen auch immer wieder Zeit im negativen Bereich. Marktteilnehmer nehmen in der Region der Jahreshochs Gewinne mit und kaufen nur ungern auf diesem Niveau. Wer Anfang April in diesen Regionen Longpositionen aufgebaut hatte, wird sich noch gut an die anschließende Abwärtsreaktion und seine Verluste erinnern, begründet ein Analyst die Zurückhaltung der Börsianer. Die abgeschwächte Konjunktur und die hohen Benzinpreise in den USA, die sich an das Rekordniveau aus 2008 herantasten, lassen Händler befürchten, dass die Ölnachfrage in den Sommermonaten gedämpft sein könnte.
Grundsätzlich sei aber noch mehr Aufwärts- als Abwärtspotential vorhanden. Die Fed habe mit ihrer Entscheidung, die Zinsen vorerst auf historischem Tiefstand zu belassen, für 2011 grundsätzlich bullishe Voraussetzungen geschaffen. Zudem solle man sich mit Blick auf die Unruhen in der Arabischen Welt und mit den seit Wochen abnehmenden US Benzinbeständen, mehr Sorgen um die allgemeine Versorgungslage machen, als Gedanken an einen massiven Nachfrageeinbruch zu verschwenden. Abwärtskorrekturen werden viel mehr als günstige Gelegenheit gesehen, um wieder in den Ölmarkt einzusteigen und um neue Longpositionen aufzubauen, so der Tenor der Analystenreports von heute Morgen.Quelle Future Services
| 28.04.2011 08:17:07 Die Ölbörsen starteten mit einer leicht bullishen Tendenz in den Mittwoch, wobei sich die Gewinne durch die anstehenden US Bestandsdaten am Nachmittag zunächst in Grenzen hielten. Kurz vor Veröffentlichung der Erhebungen durch das DOE, konsolidierten einige Marktteilnehmer ihre Risikopositionen und stellten offene Longpositionen glatt. NYMEX Crude Oil durchbrach dabei erste kurzfristige Unterstützungen und löste dadurch auch bei den übrigen Kontrakten Gewinnmitnahmen aus. Die 111,00 Dollar Unterstützung bei WTI erwies sich jedoch als stabil. Im Anschluss an die US Bestandsdaten, die aufgrund ihrer Abbauten bei den Produkten unterm Strich bullish interpretiert wurden, setzten die Ölpreise am Abend zu einer Preisrallye an.
Quelle: Futures-Services
| 27.04.2011 10:00:32 Obwohl die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten im gestrigen Handelsverlauf wieder zugelegt haben, bleiben die Heizöl-Notierungen heute, dank eines sehr starken Euro, weitgehend stabil.
Aktuell stehen die Brent-Futures für den Monat Juni bei 124 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet gut 112 Dollar. Der Euro steigt auf knapp 1,47 US-Dollar und somit den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren.
Der starke Euro, oder besser gesagt der schwache US-Dollar, war gestern auch der Haupttreiber am Ölmarkt, denn ein fallender "Greenback" verbilligt Öl und Ölprodukte außerhalb des Dollar-Raums. Außerdem sichern sich viele US-Anleger über Öl-Kontrakte vor Währungsverlusten abAm heimischen Heizöl-Markt setzt sich das sehr ruhige Geschäft bei stabilen Preisen weiter fort. Die meisten Verbraucher hoffen auf fallende Notierungen im Sommer, was wohl aber eine Entspannung der Lage im Nahen Osten zur Bedingung hätte
| 26.04.2011 10:21:22 Der seit Ende Februar existente Seitwärtstrend am Heizöl-Markt setzt sich auch nach Ostern weiter fort. Sowohl die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten, als auch der Euro zeigen sich heute etwas schwächer.
Aktuell stehen die Öl-Futures der Nordseemarke "Brent" bei gut 123 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 111 Dollar. Der Euro fällt zur Stunde auf Werte um 1,4515 US-Dollar.
Obwohl sich die Lage im Nahen Osten durch die jüngsten gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien weiter zuspitzt, setzt sich die Konsolidierungsphase am Ölmarkt zumindest vorerst weiter fort.
Zwar zählt Syrien nicht zu den großen Ölexportländern, doch zeigen die Unruhen dort auf, dass sich der Demokratieprozess in dieser Region weiter ausbreitet und möglicherweise auch bald wichtige Ölfördernationen wie Saudi Arabien betroffen sein werdenDie Heizölpreise hierzulande starten heute leicht nachgebend in die verkürzte Handelswoche. Im Schnitt sind Abschläge von bis zu einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Das Interesse der Verbraucher ist aber weiterhin sehr gering
| 21.04.2011 09:47:50 Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigten sich im gestrigen Handelsverlauf nach Veröffentlichung der DOE-Ölbestandsdaten deutlich fester, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit steigender Tendenz ins Oster-Wochenende gehen werden.
Aktuell stehen die Brent-Kontrakte bei 124,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 112 Dollar. Der Euro kann ebenfalls deutlich zulegen und wird zur Stunde bei Kursen um 1,46 US-Dollar gehandeltAufgrund der steigenden internationalen Ölpreise werden heute auch die Heizöl-Notierungen mit fester Tendenz erwartet. Die Aufschläge dürften aber durch den steigenden Euro etwas abgemildert werden. Trotzdem muss nach aktueller Berechnung mit einer Verteuerung von rund einem halben Cent pro Liter gerechnet werden.
| 20.04.2011 11:18:06 Nach dem Kursrutsch am Montag, setzten die Ölbörsen ihre Abwärtsbewegung am Dienstag Morgen zunächst fort. Der zu diesem Zeitpunkt noch weiter extrem feste Dollar sorgte für anhaltenden Verkaufsdruck und ließ die Öl-Futures erste Unterstützungen durchbrechen. Technische stop loss Orders wurden ausgelöst und drückten die Ölpreise bis zum Nachmittag auf ihre Tagestiefs. Die Ölkontrakte fanden allerdings erst mit der Wende am Devisenmarkt auch neues Aufwärtspotential.
Quelle: Futures Services
| 19.04.2011 08:40:46 Am gestrigen Handelstag ging es sowohl mit den Ölpreisen an den internationalen Warenterminmärkten, als auch mit dem Euro nach unten, sodass die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls etwas leichter erwartet werden.
Aktuell stehen die Futures der Nordseemarke "Brent" bei 121,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet 107,50 Dollar. Der Euro gibt weiter deutlich nach auf Werte um 1,4215 US-Dollar.
Für Druck am Ölmarkt sorgte die angebliche Drosselung der saudi-arabischen Ölförderung. Der saudische Ölminister Al-Naimi kürzte den Ausstoß nach eigenen Angaben um 800.000 Barrel pro Tag, da der Markt angeblich derart überversorgt sei, dass das Öl keine Käufer findet.
Ob dies auch wirklich so ist, oder ob es sich hier nur um einen verbalen Versuch handelt, die Ölpreise zu drücken, ist sicherlich schwer zu beurteilen. Auf jeden Fall gaben gestern die Kurse, bei ansonst dünner Nachrichtenlage, etwas nach.
Der Krieg in Libyen scheint immer mehr zur Normalität zu werden und da sich auch die Lage in Nigeria und Bahrain derzeit etwas beruhigt, überwiegen derzeit eher die bearishen Einflüsse
| 18.04.2011 13:34:26 Mittagsreport: Ölmärkte im Vormittagshandel etwas weicher, Gewinnmitnahmen und fester Dollar
Die Ölpreise geben im morgendlichen Handel leicht nach, ICE G.Oil durchbricht eine erste Unterstützungslinie. Der wiedererstarkte Dollar und Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg vom Freitag sind die Hauptverursacher. Jedoch belasten auch Sorgen, dass zu hohe Ölpreise der Konjunktur schaden könnten sowie die Versicherung der OPEC, die Märkte seien nach wie vor gut versorgt. Analysten rechnen jedoch im Tagesverlauf nicht mit einer weiter nachgebenden Tendenz.Quelle: Future Service
| 15.04.2011 11:29:15 Nach den kräftigen Schwankungen der Vortage beruhigen sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen derzeit wieder, sodass zum Wochenausklang auch mit stabilen Heizöl-Notierungen gerechnet werden kann.
Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der Nordseemarke "Brent" bei gut 122 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "WTI" kostet rund 108 Dollar. Der Euro zeigt sich bei Werten um 1,4460 US-Dollar schlussendlich ebenfalls stabil.
Die Heizölpreise werden heute die Woche aller Voraussicht nach ohne große Veränderung beschließen. Nach aktuellen Berechnungen sind bestenfalls marginale Abschläge zu erwarten. Auf Wochensicht beträgt das Minus im Schnitt immerhin 1,5 bis zwei Cent pro Liter.
| 14.04.2011 08:20:57 Nach den scharfen Korrekturbewegungen von Montag und Dienstag, starteten die Ölbörsen in London und New York etwas fester in den Mittwoch. Gewinnmitnahmen aus spekulativen Shortpositionen stützten die Kurse im frühen Handel. Aufgrund der bearishen Charttechnik testeten die Futures allerdings immer wieder ihr Abwärtspotential, ohne jedoch die Unterstützungslinien bei Brent und WTI nachhaltig zu durchbrechen. Marktteilnehmer warteten auf die DOE Bestandsdaten am Nachmittag, die letztendlich leicht bullish ausfielen und nochmals Aufwärtspotential freisetzten. Bis in den Abend hinein belasteten zwischenzeitliche Verkäufe zwar immer wieder die Notierungen, im späten Handel gingen die Ölpreise jedoch nahe neuer Tageshochs fester aus dem Handel.
Quelle: Future Services
| 13.04.2011 08:04:16 Die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE starteten in den gestrigen Handel zwar etwas weicher, testeten bis zum Mittag allerdings nochmals ihr Aufwärtspotential und durchbrachen dabei sogar kurzfristige Widerstandslinien. Mit Beginn des Parketthandels an der NYMEX drehten die Kurse allerdings schnell ins Minus. Nachdem die Charttechnik bereits am Vormittag auf eine Korrektur hindeutete, sorgte eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs für Wirbel. Die US Investmentbank hält bei Brent eine Korrektur im Bereich von bis zu 20 Dollar für möglich, da die zu hohen Ölpreise die Nachfrage zerstören. In die gleiche Kerbe schlugen die am Nachmittag veröffentlichten Monatsreports der OPEC und der EIA. Das aktuelle Preisniveau würde bereits spürbar auf der globalen Konjunkturentwicklung lasten und so sieht die OPEC beim weltweiten Ölverbrauch in 2011 zwar noch immer ein Wachstum von ca. 1,4 Mio Barrel pro Tag, korrigierte damit allerdings vorherige Prognosen um 50.000 Barrel nach unten. Infolgedessen gaben die Ölpreise im Tagesverlauf deutlich nach und durchbrachen dabei mehrere Unterstützungslinien, wodurch automatische Verkaufsorder die Abwärtsreaktion verschärften. Erst im Bereich von 120,00 Dollar Brent und 105,50 Dollar WTI ließ der Verkaufsdruck nach und die Öl-Futures konsolidierten anschließend in einer engen Spanne seitwärts.
Quelle: Future Services
| 12.04.2011 08:14:47 Bereits im frühen Handel Montag Morgen belasteten Gewinnmitnahmen die Ölbörsen in London und New York leicht, der weiche Dollar verhinderte jedoch zunächst eine ausgedehnte Abwärtskorrektur.
Quelle: Future Services
| 11.04.2011 08:23:42 Durch die Abwertung der US Währung im Handel Freitag, wurden die in Dollar gehandelten Öl-Futures für Marktteilnehmer außerhalb der USA günstiger, wodurch eine wahre Preisrallye die Ölbörsen auf immer neue Langzeithochs trieb. Sowohl Brent, als auch WTI durchbrachen schon früh erste Widerstände, wodurch technische Käufe die Aufwärtsbewegung dynamisierten und die Futures bis in die späten Abendstunden stützten. Erst in der Region des dritten Widerstandes bei 113,35 Dollar WTI wurde der Aufwärtsdrang gestoppt. Die Ölpreise erreichten damit neue 2,5 Jahreshochs und deuten weiteres bullishes Kurspotential an.
Quelle: Future Services
| 08.04.2011 08:32:53 Ölmärkte steigen am frühen Morgen auf neue 30-Monatshochs.
ICE Gasoil April ging am Donnerstag bei 1.024,50 Dollar aus dem Handel (offizieller Schluss). Das waren zu diesem Zeitpunkt -1,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 49.900 Kontrakten nur leicht unter Durchschnittsniveau.
Am Donnerstag Morgen starteten die Öl-Futures verhalten in den Tag und handelten in enger Spanne seitwärts. Händler konsolidierten bereits Risikopositionen vor dem Wochenende und warteten auf neue Impulse, insbesondere vom Devisenhandel. Mit der Bekanntgabe des Zinsentscheids stieg die Volatilität sowohl beim Euro/Dollar Wechselkurs, als auch an Ölbörsen. In Japan sorgte ein erneut schweres Nachbeben mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala für Nervosität an den Finanzmärkten und ließ führende Aktienindizes weltweit einbrechen. Die Ölpreise hingegen schafften im Verlauf des Abends dann doch noch den Sprung über erste Widerstandsbereiche und wurden einmal mehr durch die positiven US Konjunkturdaten sowie von den Geschehnissen in Libyen gestützt. Technische Kauforders dynamisierten im späten Handel die Aufwärtsreaktion und sorgen bis in den frühen Handel heute Morgen für kräftig anziehende Ölpreise, die immer neue 30-Monatshoch erreichen.
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| 07.04.2011 12:24:26 Wie aus der OPEC verlautet, könne man derzeit wenig tun, um den Ölpreisen bei 120 USD je Barrel Einhalt zu gebieten. Man sieht derzeit auch kein Angebotsproblem, sondern vor allem Angst und Spekulation als Gründe für den Preisanstieg. Hinter der Haltung der OPEC könnten aber auch andere Gründe stehen. So wurden zur Beruhigung der Proteste in den arabischen Ländern die Sozialausgaben deutlich erhöht, allein in Saudi-Arabien um knapp 100 Mrd. USD. In der Folge benötigen die OPEC-Mitglieder höhere Ölpreise zur Steigerung ihrer Öleinnahmen. Zudem hat der US-Dollar zuletzt an Wert verloren, was zum Erhalt der Kaufkraft der Ölerlöse ebenfalls höhere Ölpreise erforderlich macht. Die starre Haltung der OPEC könnte von den Marktteilnehmern als Einladung verstanden werden, auf einen weiteren Preisanstieg zu setzen. Somit steht einem weiteren Preisanstieg zunächst nichts entgegen, auch wenn das derzeitige Preisniveau bereits übertrieben scheint.
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| 07.04.2011 08:17:11 Bereits am Mittwoch Morgen notierten die Ölpreise an der ICE und der NYMEX leicht im Plus und zogen bis zum Nachmittag deutlich an. Die in London gehandelten Gasoil Kontrakte durchbrachen dabei bereits am Vormittag erste kurzfristige Widerstände, wodurch technische Käufe die Aufwärtsreaktion dynamisierten. Nach den bereits Dienstag Nacht veröffentlichten bullishen Rohölabbauten nach API, spekulierten einige Marktteilnehmer auch bei den DOE Zahlen auf eine Überraschung. Der im Tagesverlauf deutlich nachgebende US Dollar stützte in dieser Phase die Öl-Futures zusätzlich, die gegen 16:00 Uhr neue 30-Monatshochs erreichten. Anschließend wurden dann doch noch einige spekulative Longpositionen glattgestellt, bevor die klar bearishen DOE Bestandserhebungen weitere Gewinnmitnahmen auslösten.
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| 06.04.2011 08:07:28 Am Dienstag Vormittag handelten die Öl-Futures noch in enger Spanne seitwärts, bevor leichte Gewinnmitnahmen gegen Nachmittag etwas belasteten. Der zu diesem Zeitpunkt anziehende US Dollar begünstigte die Abwärtskorrektur ebenso, wie die deutlich überverkaufte Charttechnik. Erste Unterstützungen bei 120 Dollar Brent, bzw. bei 107,50 Dollar WTI, hielten dem Verkaufsdruck jedoch Stand und sorgten gegen Nachmittag für eine Gegenreaktion. Nachdem die ICE Futures kurzfristige Widerstandsbereiche durchbrochen hatten, dynamisierten technisch motivierte Käufe die Nachmittagsrallye und ließen Brent sowie Gasoil auf neue 30-Monatshochs steigen.
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| 05.04.2011 08:11:20 Zusammen mit den bullishen Vorgaben der Charttechnik und aus der fundamentalen Ecke, starteten die Öl-Futures fest in die neue Woche und testeten bereits am Montag Vormittag erste Widerstandslinien. Zunächst konnten die 120 Dollar Brent und die 1.010 Dollar Gasoil dem Kaufdruck Stand halten und wurden nicht nachhaltig durchbrochen. Die andauernden Kämpfe in Libyen, wo baldige Ölexporte wohl endgültig vom Tisch sein dürften, und die bullishen Zeichen einer anziehenden Konjunktur in den USA, stützen die Märkte insgesamt. Erst im Laufe des Abends schafften die Ölpreise an der ICE allerdings den Sprung über ihre Widerstandsbereiche und zogen durch technische Kauforders weiter an. An der NYMEX fanden die Aufwärtsbewegungen nur zögerlich statt und WTI blieb trotz der bullishen Gesamtentwicklung weiter unterhalb seines ersten Widerstandes bei 108,75 Dollar. Der Brent-WTI Spread vergrößerte sich dadurch auf über 12,80 Dollar. Bei den anstehenden US Bestandsdaten heute Abend von API und morgen von DOE, werden deutliche Aufbauten bei Rohöl erwartet, wodurch das Aufwärtsmomentum bei NYMEX Crude Oil an Dynamik verliert. ICE Brent ging am späten Abend nahe eines neuen 30-Monatshochs aus dem Handel, während vorsichtige Gewinnmitnahmen Gasoil von seinen Hochs zurückholten.
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| 04.04.2011 08:28:09
Bereits am Freitag Vormittag notierten die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE fester und testeten immer wieder die Schlüsselwiderstände bei 1.000,00 Dollar Gasoil und 118,00 Dollar Brent, die allerdings zunächst nicht durchbrochen werden konnten. Am Nachmittag folgte eine kleine Abwärtskorrektur, nachdem die US-Jobdaten für März besser als erwartet ausfielen und dem Dollar Auftrieb gaben. Durch die anziehende US-Währung verteuerten sich die in Dollar gehandelten Öl-Futures für Investoren außerhalb der USA, wodurch leichte Gewinnmitnahmen ausgelöst wurden. Der US Dollar drehte im weiteren Verlauf allerdings wieder ins Minus, als das Fed Offenmarktmitglied Dudley einer baldigen Zinserhöhung eine überraschend klare Absage erteilte. Der deutlich nachgebende Dollar stützte am Freitag Abend die Ölpreise und die Kauflaune der Anleger kehrte zurück. Sowohl an der ICE, als auch an der NYMEX, wurden anschließend die Schlüsselwiderstände zügig durchbrochen und lösten weitere technische Kauforders aus. Die Notierungen gingen schlussendlich nahe neuer Tageshochs aus dem Handel.
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| 01.04.2011 08:19:41 Die andauernden Kämpfe in Libyen, bei denen nach dem Rückschlag für die Rebellen noch kein Ende in Sicht ist, sowie der weiche Dollar und die weiter anziehende Inflation, unterstützten die Aufwärtsbewegung der Ölmärkte gestern. Sowohl kurzfristige, als auch die bisher stabilen Widerstandslinien konnten im Tagesverlauf der Aufwärtsdynamik nicht Stand halten und lösten immer wieder neue technische Kauforders aus.
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| 31.03.2011 08:01:13
Die Öl-Futures konnten am Mittwoch erneut weder einen nachhaltigen Durchbruch nach oben, noch nach unten schaffen und handelten insgesamt in einer engen Spanne seitwärts. Die Kurse gaben am Nachmittag durch die bearish interpretierten US Ölbestandsdaten nach DOE zwar kurzzeitig nach, konnten sich jedoch rasch wieder fangen und orientierten sich im späten Handel weiter nach oben. Unterstützung bekamen die Notierungen weiter aus Libyen, wo Gaddafis Truppen die Rebellen erneut zurückdrängen konnten und die strategisch wichtigen Städte Brega und Ras Lanuf zurückerobern konnten. Eine baldige Rückkehr libyschen Öls an den Weltmarkt scheint damit vorerst wieder vom Tisch zu sein. Die Öl-Futures bleiben damit weiter in ihrer engen Spanne auf hohem Niveau gefangen.
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| 30.03.2011 08:29:21 Unterstützungslinien konnten gestern nicht durchbrochen werden. Als Resultat daraus zogen die Kurse wieder an. Die Nachrichtenlage konzentriert
sich momentan auf die libyschen Ölexporte, die wohl auf Wochen nicht das Normalvolumen erreichen werden können. Die baerish berichteten APIBestandsdaten fanden aktuell noch keine Berücksichtigung an den Handelsplätzen.
| 29.03.2011 07:55:30 Nachdem die Charttechnik am Montag Vormittag erste bearishe Signale an die Märkte ausgesendet hatte, gaben die Öl-Futures zum Handelsstart in die neue Woche etwas nach. Während an der ICE die wichtigen Unterstützungslinien bei 970,00 Dollar Gasoil und 114,50 Dollar Brent dem Verkaufsdruck Stand hielten, durchbrach NYMEX Crude Oil bereits am frühen Nachmittag die 104,50 Dollar Marke. Die Meldung über einen Vertrag zwischen der staatlichen Ölfirma Katars und den libyschen Rebellen, der in der kommenden Woche libysche Ölexporte ermöglichen soll, löste im Tagesverlauf einige Gewinnmitnahmen aus. Der weichere Dollar limitierte allerdings das Abwärtspotential zunächst und sorgte, zusammen mit den stabilen Unterstützungen an der ICE, für eine zwischenzeitliche Aufwärtskorrektur. Trotz der kurzfristigen Erholung blieben die Märkte grundsätzlich etwas bearish und gingen am späten Abend deutlich weicher aus dem Handel.
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| 28.03.2011 08:35:39 Die Öl-Futures an den Börsen in London und New York starteten in den Freitag bei geringem Handelsinteresse leicht nachgebend. Bereits seit Mittwoch befinden sich die Kurse in einer Konsolidierungsphase auf hohem Niveau, in der die Marktteilnehmer auf neue Handelsimpulse warten. Während die langsam anziehende Nachfrage aus Japan, die Unruhen in der Arabischen Welt und die andauernden Kämpfe in Libyen die Ölpreise auch am Freitag grundsätzlich stützten, belastete der im Tagesverlauf anziehende Dollar. Die Öl-Futures testeten immer wieder ihr Abwärtspotential, konnten aus ihrer engen Handelsspanne jedoch nicht ausbrechen. Unterm Strich konnten die Kurse ihr hohes Niveau halten und gingen nur mit einem kleinen Minus aus dem Handel.
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| 25.03.2011 09:11:27 Die weiterhin anhaltenden Unruhen im Nahen Osten, sowie die kritische Situation in Japan halten die Notierungen im Seitwärtstrend, eher abwartend.
Zu untertätigen Ausschlägen nach oben und unten, kommt es durch Währungsschwankungen oder kleineren Nachrichten wie z.B. die Erstanträge der
Arbeitslosenhilfe in den USA. Auch heute bleibt abzuwarten ob sich die Brennpunkte Japan und Naher Osten auf die Preise in die eine oder andere Richtung auswirken.
| 24.03.2011 08:02:04 Die Ölpreise an der ICE und der NYMEX starteten mit leichten Gewinnmitnahmen in den Mittwochshandel, zogen zum Mittag allerdings an und bestätigten ihre grundlegend feste Tendenz. Die anziehende Nachfrage aus Japan, die andauernden Kämpfe in Libyen sowie erneute gewaltsame Ausschreitungen in arabischen Ländern geben den Märkten Auftrieb. Während die Futures an der ICE im Verlaufe des Abends wieder zu Gewinnmitnahmen neigten, wurde der US Markt von den Bestandsdaten des DOE etwas gestützt. Bei Rohöl wurden zwar die erwarteten Bestandsaufbauten ausgewiesen, überraschend hohe Abbauten bei Benzin festigten die Kurse allerdings.
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| 23.03.2011 09:00:32 23.03.2011) Nachdem sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten im gestrigen Tagesverlauf wieder verteuert haben und der Euro derzeit etwas schwächelt, wird es heute wieder zu Aufschlägen bei den Heizöl-Notierungen kommen.
Aktuell stehen die Futures der Nordseemarke "Brent" bei knapp 116 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Sorte "West Texas Intermediate" kostet knapp 105 Dollar. Der Euro fällt auf Werte um 1,4175 US-Dollar.
Trotz der Katastrophe in Japan und den Revolten in einigen Ölförderländern, bleiben die Ausschläge am Heizöl-Markt erstaunlich gering und der seit nunmehr vier Wochen existente Seitwärtstrend zumindest vorerst weiter stabil.
Der Grund ist, dass seit Beginn der Unruhen in Libyen Mitte/Ende Februar, eine Risikoprämie in den Kursen enthalten ist und sich seither an der grundlegenden Situation kaum etwas verändert hat.
Solange die latente Gefahr einer Ausweitung auf andere wichtige Ölförderländer nicht gebannt ist, wird sich an dem hohen Preisniveau wohl auch wenig ändern.
Schon gar nicht, wenn auch von fundamentaler Seite bullishe Impulse kommen, wie der kräftige Abbau der US-Benzinvorräte, den das American Petroleum Institute (API) gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet hatte.
| 22.03.2011 08:57:54 Nachdem die Märkte zu Beginn der vergangenen Woche noch hauptsächlich gen Japan blickten, liegt der Fokus nun wieder vermehrt auf Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Militärschläge der alliierten Truppen gegen Gaddafi sowie die zunehmend gewaltsamen Ausschreitungen in Jemen und in Bahrain, unterstützen die Kurse an den Ölbörsen grundsätzlich. In der Nacht zum Montag zogen die Notierungen an den Ölbörsen zunächst kräftig an und reagierten damit auf die Entwicklungen am Wochenende. Im weiteren Verlauf handelten die Öl-Futures jedoch bei enger Spanne seitwärts.
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| 21.03.2011 07:51:34 Fundamental bullish: UN Truppen greifen in den libyschen Bürgerkrieg ein. Landesweite Streiks in Bahrain legen Wirtschaft und Ölproduktion lahm. Gewalt in Jemen nimmt zu. Euro nach Interventionen fester. Libysche Opposition erhält Waffen aus Ägypten. Spannungen zwischen Iran, Bahrain und Saudi-Arabien. Raffinerien in Japan nehmen Produktion wieder auf, Nachfrage noch gering, erholt sich aber. Saudische Truppen unterstützen die Regierung in Bahrain. Weltwirtschaft könnte Dämpfer durch Naturkatastrophe in Japan erhalten. Chinas Ölnachfrage um 10,3% gestiegen. Libysche Ölproduktion um über 1 Mio. Barrel pro Tag gesunken. Angst vor Ausweitung der Krise auf weitere ölproduzierende Länder in Nordafrika und der Arabischen Welt. US Bestände insgesamt weiter auf extrem hohem Niveau.
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| 18.03.2011 08:07:21 Nach den Verlusten zu Beginn der Woche starteten die Ölbörsen in den Donnerstag etwas fester. Meldungen über die Wiederinbetriebnahme von japanischen Raffinerien stützten die Märkte am Vormittag. Der Fokus der Börsianer richtete sich im Tagesverlauf allerdings immer mehr auf die Geschehnisse im Nahen Osten und Nordafrika. In Bahrain werden die Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Regierung zunehmend gewaltsamer, während der Iran die Einmischung Saudi-Arabiens scharf kritisierte. Im Tagesverlauf zogen die Ölmärkte dadurch sukzessive an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben erste Widerstände.
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| 17.03.2011 08:04:23 Die Ölmärkte starteten am Mittwoch zunächst etwas weicher und testeten ihre Unterstützungslinien. Der Abprall von diesen Unterstützungen und die Meldung aus Korea, dass die Nachfrage japanischer Firmen nach Ölprodukten steige, gab den Öl-Futures am Morgen jedoch bereits wieder Aufwind und sorgte für eine Korrektur. Im Laufe des Tages zogen die Ölpreise in London und New York sukzessive an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben erste Widerstände. Erst im Bereich der zweiten Widerstände bei 965,00 ICE Gasoil, ebbte die Kauflust der Marktteilnehmer ab. Die zunehmend eskalierende Lage in Bahrain und Libyen, gibt den Märkten nun wieder deutlich Auftrieb, nachdem Meldungen aus dieser Region zu Wochenbeginn durch die Katastrophe in Japan etwas in den Hintergrund gerieten.
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| 16.03.2011 09:00:41 Sowohl die Hundai Oilbank, als auch S-Oil Corp. in Seoul, erreichen mehrere Anfragen japanischer Unternehmen nach Ölprodukten. Durch den Ausfall von rund 20% bis 25% der japanischen Raffineriekapazität, sind Engpässe in der japanischen Wirtschaft entstanden. Die südkoreanischen Firmen haben mittlerweile ihre Bereitschaft erklärt die japanischen Unternehmen zu unterstützen und große Lieferungen an Ölprodukten zugesagt.
Zunächst war die Nachfrage Japans nach dem Erdbeben stark zurückgegangen. Experten erwarten durch die Umstellung der Stromversorgung auf fossile Brennstoffe jedoch bald eine Belebung der japanischen Nachfrage. Ob dies bereits die Wende ist, sei nicht klar zu sagen, so ein Marktteilnehmer, die Meldung gebe den Öl-Futures aktuell allerdings einen leichten bullishen Impuls.
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| 15.03.2011 08:12:06 Die Öl-Futures starteten am Montag zunächst etwas weicher in den Handel, da Marktteilnehmer durch die Naturkatastrophe in Japan kurzfristig mit einer deutlich geringeren Nachfrage nach Ölprodukten rechnen. Im weiteren Tagesverlauf zogen die Kurse an den Ölbörsen in New York und London wieder an. Berichte, dass Truppen aus Saudi-Arabien und den Vereinten Arabischen Emiraten die Grenze zu Bahrain überquert haben, schürte Ängste über weitere Eskalationen in dem ölreichen Inselstaat. Ebenfalls unterstützend wirkten am Abend japanische Käufe von Heizöl und Destillate. Japan versucht zumindest einen Teil der ausgefallenen Stromversorgung mit Ölkraftwerken zu ersetzen. Zusammen mit dem im Tagesverlauf nachgebenden Dollar, stiegen dadurch vor allem die Heizöl und Gasoil Preise rasant an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben erste Widerstände.
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| 14.03.2011 08:19:17 Mit dem verheerenden Erdbeben vor Japans Küste am Freitag Vormittag, gaben die Ölmärkte bis zum Nachmittag weiter nach. Marktteilnehmer stellten vor dem Wochenende spekulative Longpositionen glatt und sorgten für eine Korrektur bis zu den Unterstützungen bei 112,20 Dollar Brent und 99,00 Dollar WTI, die sich als stabil erwiesen. Mit Eröffnung des NYMEX Parketthandels setzten anschließend technische Käufe ein und gaben den Öl-Futures am Nachmittag etwas Aufwind. Nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan, blieb die Tendenz im weiteren Tagesverlauf jedoch weich, da Analysten mit einem Einbruch der japanischen Nachfrage rechnen.
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| 11.03.2011 08:05:55 Die Ölmärkte handelten gestern bis in den frühen Nachmittag mit nachgebender Tendenz. Ein gestiegenes Handelsdefizit Chinas und der feste Dollar belasteten die Notierungen. Angeführt wurde die Abwärtsreaktion von den WTI Futures, die nach den unerwartet starken Bestandsaufbauten vom Mittwoch unter Gewinnmitnahmen litten. Der Preisunterschied zwischen dem in London gehandelten Brent und der US Referenzsorte WTI, stieg im Tagesverlauf auf fast 13 Dollar an. Am Nachmittag rief die saudische Opposition zu Großdemonstrationen in mehreren Städten auf, wodurch die Angst vor weiteren Eskalationen in der Arabischen Welt zunehmen. Durch diese Meldung ebbte der Verkaufsdruck an den Ölbörsen zunächst ab, bevor die Kurse im dünnen Handel am Abend nach oben schnellten.
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| 10.03.2011 08:07:28 Die Ölmärkte starteten am Mittwoch mit vorsichtigen Gewinnmitnahmen in den Handel und reagierten damit auf die zu diesem Zeitpunkt leicht bearishe Charttechnik. Nachdem Gaddafi jedoch erneut auf Konfrontationskurs ging und den Kampf gegen die Aufständischen mit massiven Luftangriffen intensivierte, drehte sich die Stimmung noch im Laufe des Vormittags.
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| 09.03.2011 08:13:41 Ölmärkte im gestrigen Tagesverlauf stark nachgebend. Fester Dollar, OPEC Meldung.
• ICE Gas-Oil Schluss um 17:30 bei 949,75 Dollar -26,75
• OPEC signalisiert Anhebung der Fördermenge
• Rebellen stellen Gaddafi Ultimatum
• Moody`s stuft Griechenland herab
• Neue Luftangriffe im Osten Libyens
• Euro weicher, unter 1,40 Dollar
• Aktienmärkte ziehen an
• ARA Benzin nachgebend
• NYMEX Benzin nachgebend
• Rheinfrachten unverändert
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| 08.03.2011 07:47:53 Die Ölpreise starteten am Montag Vormittag wie erwartet fest in die neue Handelswoche und setzten damit ihren Trend der letzten Wochen zunächst weiter fort. Die andauernden Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen in Libyen, ließen NYMEX Crude Oil gestern auf ein neues 30 Monatshoch steigen. Im Bereich des 107,00 Dollar Widerstandes ebbte die Kauflust der Anleger jedoch ab. Diese Marke stellte sich als äußerst stabil heraus und sorgte im Anschluss für einige Gewinnmitnahmen am Markt.
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| 07.03.2011 08:12:42 Am Freitag Vormittag setzten die Ölpreise an der NYMEX und der ICE bereits früh ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fort. Nachdem der von Venezuela angeschobene Friedensplan von der libyschen Opposition grundlegend abgelehnt wurde, konsolidierten Marktteilnehmer ihre ohnehin nicht zahlreich platzierten short Positionen und stellten diese glatt. An der ICE wurde der erste Widerstand zwar durchbrochen, die zweite Hürde bei 970,00 Dollar Gasoil hielt der bullishen Entwicklung jedoch stand. NYMEX Crude Oil hingegen, zog bis in den späten Abend hinein sukzessive an. Der Rohölpreis erreichte zum Tagesende ein neues 30 Monatshoch.
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| 04.03.2011 08:56:32 Im frühen Handel Donnerstag Vormittag setzten bereits erste Gewinnmitnahmen an den Ölbörsen ein, als Marktteilnehmer Longpositionen glattstellten. Die Meldung eines Friedensplans für Libyen, gilt als Impulsgeber für den Preisrutsch. Die Gewinnmitnahmen trafen am frühen Morgen auf eine geringe Markttiefe und lösten zusätzliche stop loss Verkäufe aus. Bis zum Mittag korrigierten die Kurse zwar wieder etwas aufwärts, die Tendenz zu Gewinnmitnahmen drückte im Tagesverlauf jedoch erheblich auf das Preisniveau. Erst am späten Abend, nachdem erste europäische Länder Knappheiten aufgrund der Libyenkrise meldeten und die Öl-Futures sowohl an der ICE, als auch an der NYMEX weitere Unterstützen nicht durchbrechen konnten, orientierten sich die Notierungen wieder nach oben.
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| 03.03.2011 08:40:02 Im frühen Handel rutschen die Ölmärkte unter Führung von NYMEX Crude Oil deutlich ab. Marktteilnehmer nennen Gewinnmitnahmen bei WTI als Auslöser für die Abwärtskorrektur. Verkaufsorders seien auf eine geringe Markttiefe gestoßen und sorgten für die heftige Reaktion. Mehrere automatische stop loss Orders wurden anschließend ausgelöst und haben die Korrektur technisch dynamisiert. Neue Nachrichten stehen nicht dahinter.
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| 02.03.2011 08:05:25 Nach den späten Verlusten Montag Abend, handelten die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE am Dienstag Vormittag zunächst nur leicht erholt in enger Spanne seitwärts. ICE Brent testete die Unterstützungslinie und erreichte in dieser Phase ein Tagestief von 111,80 Dollar. Marktteilnehmer sahen hierin allerdings noch keinen nachhaltigen Durchbruch des Unterstützungsbereichs, auch weil die grundlegende Marktstimmung zu diesem Zeitpunkt weiter bullish war. Vermehrt gewaltsame Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Iran, sorgten am Nachmittag für eine ansteigende Risikoprämie. Die Ölpreise zogen folglich an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben mehrere Widerstände, wodurch automatische Kauforders ausgelöst wurden, die die Rallye technisch dynamisierten.
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| 01.03.2011 13:34:37 Die Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten haben den Ölmarkt in Aufruhr versetzt - und locken Spekulanten an. Was den Preis in diesen Tagen in immer neue Höhen treibt, ist die Angst und die Gier. Wetten auf einen steigenden Ölpreis sind bei Hedge-Fonds extrem angesagt.
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| 28.02.2011 08:22:50 Im frühen Handel Freitag legten die Ölpreise deutlich zu und erreichten schon am Vormittag ihre Tageshochs. Marktteilnehmer sehen in dieser Bewegung eine Gegenreaktion zu den heftigen Verlusten im späten Handel Donnerstag, als die Preise erste Unterstützungen nach unten durchbrachen. Das hohe Niveau wurde anschließend für leichte Gewinnmitnahmen genutzt. Im Vergleich zu den Vortagen blieben die Preisschwankungen jedoch im Rahmen und technische Widerstands- sowie Unterstützungsbereiche wurden nicht erreicht. Die Aussicht auf eine Produktionsanpassung der Saudis und die Freigabe strategischer Reserven durch die IEA, limitierten am Freitag das Aufwärtspotential, während die feste Tendenz der Märkte, durch die Unruhen in Libyen und in anderen ölproduzierenden Ländern, weiter bestehen bleibt. Am Abend zogen die Preise nochmals etwas an.
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| 25.02.2011 08:07:20 Die Ölpreise zogen am Donnerstag Vormittag kräftig an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben erste Widerstände. Stop loss Käufe wurden ausgelöst und unterstützten den rasanten Preisanstiegauf neue zweieinhalb Jahreshochs. Als Auslöser werden erste konkrete Zahlen über Produktionsausfälle in Libyen genannt, die mit bis zu 75% der Gesamtkapazität, bzw. bei ca. 1,3 Mio. Barrel am Tag angegeben werden. Befürchtungen, die Tumulte in Libyen könnten sich auf das Nachbarland Algerien ausweiten stützte ebenfalls die Ölmärkte. Im weiteren Tagesverlauf nutzten die Händler das gestiegene Niveau für vermehrte Gewinnmitnahmen. Die IEA (International Energy Agency) sorgte mit der Meldung, dass man strategische Reserven freigeben werde, um Ausfälle an qualitativ hochwertigem Rohöl mit niedrigem Schwefelgehalt zu kompensieren, für etwas Entspannung unter den Investoren und nahm Druck aus dem Markt. Im späten Handel wurden zudem konkrete Gespräche mit Saudi-Arabien bestätigt, dass seine Produktion nun doch anpassen und die Förderquote erhöhen werde. Bei einem dünnen Handel am späten Abend, löste dies weitere Abwärtskorrekturen an den Ölbörsen aus.
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| 24.02.2011 08:07:20 Unterstützt durch die weiter anhaltenden Unruhen in Nordafrika kommen die Ölbörsen am frühen Morgen weiter nach oben. Nach Durchbruch charttechnischer Widerstände kommen zusätzliche technische Impulse in die Märkte.
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| 23.02.2011 08:13:23 Nachdem die Preise am Montag auf neue zweieinhalb Jahreshochs stiegen, startete die ICE mit vorsichtigen Gewinnmitnahmen in den Dienstag. Das Aufwärtspotential der Kurse wurde zwar ebenfalls getestet, allerdings konnten die Ölpreise ihre Widerstandslinien nicht durchbrechen. Marktteilnehmer sprechen von einer Konsolidierungsphase, in der Händler gestern einige Longpositionen auflösten, um sich ihre Gewinne zu sichern. Die Öl-Futures gaben bis zum Abend sukzessive nach, konnten technischen Unterstützungen an der ICE und der NYMEX jedoch nicht durchbrechen. Durch drohende Produktionsausfälle in Libyen verteidigen die Ölmärkte ihr insgesamt hohes Niveau und bleiben weiter innerhalb des stabilen, mittelfristigen Aufwärtskanals.
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| 22.02.2011 07:51:53 Bereits im frühen Handel Montag Morgen deutete sich die feste Tendenz an den Ölbörsen in London und New York an. Zunächst stiegen die Preise nur leicht und handelten in einer engen Spanne seitwärts. Durch den President's Day in den USA vermieden Marktteilnehmer noch am Vormittag große Risikopositionen zu eröffnen. Im weiteren Tagesverlauf überschlugen sich die Ereignisse in Libyen, als die Unruhen weiter eskalierten. Demonstranten fordern den Rücktritt ihres Machthabers Muammar al-Gaddafi, der jedoch mit allen Mitteln im Amt bleiben will. Oppositionelle Gruppen kündigten daraufhin an, die Ölproduktion und Exporte zu stoppen. An der ICE gab es nach dem Durchbrechen mehrerer Widerstände am späten Nachmittag und am Abend dann kein Halten mehr. Stop loss Orders wurden ausgelöst und dynamisierten die Preisrallye. Die Öl-Futures in London stiegen bis in die Nacht und erreichten ein neues Zweieinhalb-Jahreshoch.
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| 21.02.2011 13:05:19 Ölpreise im Vormittagshandel stark anziehend. Widerstände wurden an NYMEC und ICE zügig durchbrochen. Als Hauptgrund wird die schwelende Krise in verschiedenen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrika genannt. Vor allem die angespannte Lage in Libyen wird wegen der Ölvorräte des Landes mit Argusaugen verfolgt. BP hatte angekündigt, alle Vorbereitungen auf Testbohrungen für Öl und Gas im Westen Libyens einzustellen. Im Osten des Landes hat ein Stammesanführer gedroht, die Ölexporte zu behindern, sollte die Regierung weiter Demonstrationen gewaltsam verhindern.
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| 21.02.2011 08:51:23 Die technischen und preislichen Anpassungen, zu den Verlusten von Donnerstag, wirkten auch in der ersten Tageshälfte am Freitag noch bearish
nach. Ohne neue Informationen an den Märkten, sorgten die bekannten Nachrichten, wie der anhaltende Konflikt im nahen Osten, sowie die
Finanzpolitik China’s, für einen kurzen Dip am Nachmittag und auch wieder für eine Erholung der Notierungen im weiteren Tagesverlauf. Für den
wieder bullishen Trend waren Gewinnmitnahmen vor dem heutigen Feiertag in den USA (Washington’s Birthday) verantwortlich, sowie die Aufstände
in Lybien, die sich stärker auf die Ölexporte auswirken könnten. Somit wird auch heute, zumindest international, wieder mit einem bullishen Tagesstart gerechnet.
| 18.02.2011 08:08:08 Bereits am Donnerstag Vormittag handelten die Öl-Futures mit einer weichen Tendenz und reagierten damit auf den Preissprung vom Mittwoch Abend. Ein weicherer Dollar sowie anhaltende Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten begrenzten allerdings das Abwärtspotential. Schlechter als erwartete US Konjunkturindikatoren dämpften im Tagesverlauf die Risikobereitschaft an den Märkten und so testeten die Ölpreise ihre Unterstützungen nach unten. Den Öl-Futures gelang es allerdings erst im dünnen Abendhandel eine technische Unterstützung bei 867,75 Dollar Gasoil zu durchbrechen. In der Folge trafen stop loss Verkäufe auf eine geringe Markttiefe, wodurch die Preise an der ICE deutlich nach unten abrutschten.
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| 17.02.2011 08:11:37 Die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE handelten Mittwoch Vormittag in enger Spanne seitwärts und warteten auf neue Impulse, die insbesondere von den DOE Daten am Nachmittag erwartet wurden. Nach einer Berg- und Talfahrt, notierte der Euro insgesamt etwas fester gegenüber dem US Dollar und unterstützte damit die Ölpreise zum Tagesende hin. Gemischte US Konjunkturindikatoren gaben dem Devisenhandel im Tagesverlauf wechselnde Impulse. Die mit Spannung erwarteten US Ölbestände nach DOE fielen unterm Strich bullish aus.
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| 16.02.2011 08:02:28 Nach leichten Gewinnmitnahmen Montag Abend, testeten die Ölmärkte am Dienstag Vormittag ihr Aufwärtspotential, schafften es jedoch nicht ihre Tageshochs vom Montag zu erreichen. Erneute Proteste im Iran, Bahrain und Algerien sowie ein im Tagesverlauf etwas festerer Euro, verhinderten zunächst Gewinnmitnahmen und hielten die Ölpreise auf einem hohen Niveau. Bei geringerem Handelsinteresse am Abend, gaben die Märkte dann letztendlich doch noch deutlich nach.
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| 15.02.2011 08:09:58 Nach den Verlusten vom Freitag deuteten die Ölmärkte bereits am Montag Vormittag ihre feste Tendenz an. Einige Gewinnmitnahmen im europäisch dominierten Handel und der anziehende Dollar verhinderten zunächst zwar noch große Preissprünge, mit dem Parketthandel am Nachmittag durchbrachen die Kurse erste Unterstützungen jedoch zügig. Stop loss Käufe trieben die Preise bis in den Abend hinein auf neue Tageshochs bei 875,00 Dollar Gasoil und 104,30 Dollar Brent. Marktteilnehmer nennen vor allem die sich ausweitenden Unruhen im arabischen Raum und die gestiegenen Ölimporte aus China als Impulsgeber für die Preisrallye.
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| 14.02.2011 08:15:24 Mit einem anziehenden US Dollar handelten die Ölmärkte am Freitag Vormittag etwas nachgebend. Die Verluste hielten sich jedoch in Grenzen und Marktteilnehmer sprachen von einem richtungslosen Handel. Erst am Nachmittag kam neuer Schwung in die Märkte, als der ägyptische Präsident, Hosni Mubarak, nach 30 Jahren Amtszeit zurück trat. Die Ölmärkte reagierten innerhalb von Sekunden nach der Bekanntgabe mit einem starken Preisrutsch. Marktteilnehmer liquidierten Longpositionen, da sie mit einer Reduzierung der Risikoprämie rechneten, trafen allerdings kaum auf Kaufinteresse. Aufgrund der hohen Volatilität in dieser Phase, zogen sich viele Händler aus dem Markt zurück und warteten, bis sich die Lage wieder beruhigte. Im weiteren Tagesverlauf gaben die Ölpreise sukzessive nach und NYMEX Crude Oil ging mit einem neuen 10 Wochentief bei 85,10 Dollar aus dem Handel.
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| 11.02.2011 08:13:21 Die Öl-Futures starteten in den Handel Donnerstag zunächst etwas weicher. Technische Unterstützungen waren zu diesem Zeitpunkt stabil und sorgten zum Mittag für eine leichte Aufwärtskorrektur. Der anziehende Dollar limitierte jedoch das Aufwärtspotential im weiteren Verlauf und erhöhte den Verkaufsdruck. Erste Unterstützungen gaben nach und lösten stop loss Verkäufe aus. Am Nachmittag brachte die Ankündigung einer Rede Mubaraks Nervosität in die Ölmärkte und steigerte deren Volatilität.
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| 10.02.2011 08:38:09 Die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE handelten gestern Vormittag etwas fester und testeten ihr Aufwärtspotential. Ohne entscheidende fundamentale Impulse, hielten sich die Gewinne jedoch in Grenzen. Erst kurz vor der Veröffentlichung der DOE Bestandsdaten, machten die Ölpreise einen kleinen Sprung nach oben. Händler nennen den nachgebenden Dollar als Impulsgeber und verweisen auf die zu diesem Zeitpunkt volatile Marktsituation. Positionsmanöver unmittelbar vor der Bekanntgabe der US Bestände machen die Kurse in dieser Phase für kleine Preissprünge anfällig. Die Zahlen des DOE wurden unterm Strich jedoch leicht bearish interpretiert und so gaben die Kurse ihre Gewinne anschließend zügig wieder ab.
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| 09.02.2011 08:08:59 Als Reaktion auf die massiven Verluste am Montag, korrigierten die Ölbörsen am Montag Vormittag zunächst etwas nach oben. Gegen Mittag setzte sich die weiche Tendenz der Vortage kurzfristig durch und sorgte, trotz festem Euro, für einen deutlichen Preisrutsch in der ersten Nachmittagshälfte. Gerüchte, dass ein Zeitplan zur Machtübergabe Mubaraks ausgearbeitet sei, lösten die umfangreichen Verkäufe aus. Auf ihrem Weg nach unten durchbrachen die Öl-Futures mehrere Unterstützungen, wodurch technische Verkäufe die Abwärtsbewegung beschleunigten. In der zweiten Tageshälfte drehten die Preise jedoch wieder ins Plus und stiegen ebenso rasch an, wie sie zuvor fielen. Was zunächst als Korrektur begann, entwickelte sich im weiteren Verlauf zu einer regelrechten Preisrallye. Marktteilnehmer nennen die bullishen Statements der Fed und einen Arbeiterstreik am Suezkanal als Impulsgeber.
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| 08.02.2011 14:39:45 Nachdem erste Unterstützungen an NYMEX und ICE durchbrochen worden sind, setzten charttechnische stop loss Verkaufsorders ein und schickten die Ölmärkte auf Talfahrt. Im Zuge wurden weitere Unterstützungen durchbrochen. Selbst der feste Euro kann den derzeitigen Abwärtstrend nicht stoppen. Die Inlandspreise dürften am Nachmittag wegen dem starken Euro weiter nachgeben. Die Gespräche zwischen den Stellvertretern Mubaraks und der Opposition werden fortgeführt und sorgen für eine etwas entspanntere Atmosphäre im Nahen Osten und die Risikoprämie wird zunehmend aus den Märkten genommen.
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| 08.02.2011 08:30:56 Nach dem Preisrutsch vom Freitag, setzen die Ölmärkte ihre weiche Tendenz auch am gestrigen Montag weiter fort. Zunächst blieben die ersten Unterstützungen bei ICE Brent 100,00 Dollar und bei NYMEX Crude Oil bei 89,00 Dollar stabil und verhinderten am Vormittag größere Verluste. Der im Tagesverlauf festere Dollar hatte Spielräume nach unten ermöglicht und begünstigte den Durchbruch von Schlüsselunterstützungen zum Nachmittag.
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| 07.02.2011 08:25:39 Nach der Preisrallye zu Beginn der vergangenen Woche, kamen die Ölmärkte am Freitag von ihrem hohen Niveau zurück. Am Freitag Vormittag handelten die Kurse zunächst in enger Spanne seitwärts, bevor der Verkaufsdruck am Nachmittag deutlich zunahm. Der im Tagesverlauf festere Dollar ermöglichte an den Ölbörsen zwar Spielräume nach unten, als ausschlaggebend für den Preisrutsch wird jedoch die politische Situation in Ägypten angesehen.
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| 04.02.2011 08:27:39 Am Donnerstag Morgen bauten die Öl-Futures ihre Gewinne zunächst noch aus und stiegen bis zum Nachmittag auf neue 2 Jahreshochs. Der frühe Sprung über den 103 Dollar Widerstand bei ICE Brent sorgte für technischen Auftrieb, bevor die Kurse am späten Nachmittag deutlich nachgaben. Als Impulsgeber wird der feste US Dollar genannt, der zum einen von den positiven US Konjunkturindikatoren und zum anderen von der Euroschwäche profitierte.
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| 03.02.2011 09:35:35 Die eskalierende Gewalt in Ägypten bestimmt weiterhin die Nachrichten und treibt die internationalen Notierungen weiter nach oben. Zusätzlich stützend wirken die US Bestandszahlen laut DOE und der nochmalige Wintereinbruch im Nordosten der USA.
| 03.02.2011 08:13:05 Die Ölpreise starteten zunächst verhalten in den gestrigen Tag und handelten in einer engen Spanne seitwärts. Der ICE Brent Widerstand bei 102 Dollar zeigte sich in dieser Phase als stabil und sorgte immer wieder für technische Gewinnmitnahmen. Anleger hielten sich zurück und warteten die Veröffentlichung der US Bestandsdaten am Nachmittag ab. Trotz der bearishen Aufbauten bei Benzin und Rohöl, reagierten die Ölmärkte mit anziehenden Notierungen.
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| 02.02.2011 08:08:37 Die Öl-Futures handelten am Dienstag Vormittag zunächst in enger Spanne seitwärts. Gewinnmitnahmen nach der Preisrallye von Freitag und Montag, limitierten den Aufwärtsspielraum an der ICE, während NYMEX Crude Oil deutlich nachgab und den WTI-Brent Spread wieder erhöhte. Im Verlauf des Nachmittags zogen die Ölpreise in London schließlich weiter an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben technische Widerstände. Automatische stop loss Käufe, der nachgebende Dollar, bzw. feste Euro und anhaltende Unsicherheiten bezüglich der Ägypten Krise, gaben den Märkten Auftrieb.
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| 01.02.2011 08:25:31 Nach der Preisrallye vom Freitag, starteten sie Ölbörsen am Montag zunächst etwas weicher in den Handel. Über das Wochenende hatte sich die Lage in Ägypten nicht dramatisch verschlechtert und so nutzen Marktteilnehmer am Montag Vormittag das hohe Preisniveau zunächst für Gewinnmitnahmen. Durch die grundlegend bullishe Stimmung und mit einem nachgebenden US Dollar, orientierten sich die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE im Tagesverlauf wieder nach oben. Nachdem Brent die 100 Dollar Marke nachhaltig durchbrach, wurden weitere stop loss Käufe ausgelöst, die für zusätzlichen Auftrieb an den Ölbörsen sorgten. Sowohl an der ICE, als auch an der NYMEX, stiegen die Kurse im späten Handel auf ihr höchstes Niveau seit über 2 Jahren.
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| 31.01.2011 07:58:57 Ausschreitungen in Ägypten, sorgten für Nervosität an den Finanzmärkten. Bei den Devisen profitierten der US Dollar und der Schweizer Franken, die beide als sichere Häfen gelten und in Krisenzeiten traditionell stark nachgefragt werden. Unter Druck kamen hingegen risikoreicher eingeschätzte Anlagen wie beispielsweise der Euro und die Aktienmärkte. An den Ölbörsen hingegen überwiegt die Angst vor Versorgungsengpässen, sollten die Streiks und Proteste sich auf die Ölproduktion und den Öltransport der Region auswirken. Auf ihrem Weg nach oben durchbrachen die Futures mehrere Widerstandsbereiche und dynamisierten dadurch den Preisanstieg.
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| 28.01.2011 08:00:18 Nachdem sich der 99 Dollar Schlüsselwiderstand bei ICE Brent als stabil erwies, gaben die Ölpreise auf breiter Front nach. Enttäuschende US Arbeitsmarktdaten sorgten im Tagesverlauf für zusätzlichen Preisdruck. Am Tagesende gingen die Öl-Futures mit einem deutlichen Minus aus dem Handel.
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| 27.01.2011 07:55:04 Steigende Aktien, der weiterhin feste Euro, knappe Bestände in Europa Produktionskürzung der Hovensa Raffinerie und die Fortführung der lockeren Geldpolitik in den USA, gaben den Rohstoffmärkten Auftrieb. Am Abend durchbrachen die Öl-Futures erste Widerstände, nachdem sie diese bereits am Nachmittag zaghaft testeten. In der Folge wurden stop loss Käufe ausgelöst, die die Notierungen auf neue Tageshochs im späten Handel katapultierten,
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| 26.01.2011 08:03:20 Nach den massiven Verlusten am Montag, befanden sich die Ölpreise in der ersten Vormittagshälfte Dienstag, zunächst in einer Konsolidierungsphase und korrigierten wie erwartet etwas nach oben. Enttäuschende BIP Zahlen Großbritanniens beendeten den Kursanstieg jedoch noch im weiteren Verlauf des Vormittags. Das negative Wachstum der großbritannischen Wirtschaft im vierten Quartal 2010, sorgte für Nervosität an den Finanzmärkten. Risikoreichere Investitionen wurden verkauft und Kapital in vermeintlich krisensichere Anlagen umgeschichtet. Vor allem der Schweizer Franken konnte daraufhin Gewinne verbuchen, während der US Dollar nur kurzzeitig ins Plus drehte. Im Zuge dessen fielen die Öl-Futures sowohl an der NYMEX, als auch an der ICE unter wichtige Unterstützungslinien, wodurch automatische stop loss Orders ausgelöst wurden und den Verkaufsdruck zusätzlich erhöhten. Eine technisch motivierte Verkaufsspirale wurde in Gang gesetzt und ließ ICE Brent exakt bis auf die 94,75 Dollar Unterstützung fallen, während der Verkaufsdruck bei NYMEX Crude Oil im Bereich 86,30 Dollar abebbte. Im späten Handel korrigierten die Kurse wieder leicht nach oben.
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| 25.01.2011 07:55:02 Die Ölpreise starteten am Montag Vormittag noch etwas fester in die neue Handelswoche bevor die Preise gegen Mittag wieder leicht nachgaben. Marktteilnehmer agierten zu diesem Zeitpunkt etwas zurückhaltend und nahmen Gewinne mit. Während sich die Unterstützungen an der ICE noch als stabil erwiesen, gab NYMEX Crude Oil bereits deutlich nach und durchbrach auf seinem Weg nach unten erste Unterstützungen. Marktteilnehmer nennen die hohen WTI Bestände in Cushing, Oklahoma, als Hauptgrund für die weiche Tendenz bei NYMEX Rohöl, das zeitweise rund 10 Dollar unter einem Barrel Brent notierte. Am Nachmittag setzte sich die weiche Tendenz dann auch bei den übrigen Öl-Futures durch, wobei der nachgebende Dollar größere Verluste zunächst noch verhindern konnte. Die Aussage des saudischen Ölministers al Naimi, der eine Anhebung der Förderquoten andeutete, löste Gewinnmitnahmen aus und so konnte die 813,00 Dollar Unterstützung bei ICE Gasoil dem wachsenden Verkaufsdruck letztendlich nicht standhalten. Im Laufe des Abends löste dies automatische stop loss Verkäufe aus und die Ölpreise gingen mit einem deutlichen Minus aus dem Handel.
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| 24.01.2011 08:28:21 Am Freitag Vormittag starteten die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE mit leichten Gewinnen in den Handel und notierten bereits am Mittag unterhalb der ersten Widerstände. Anschließend zeigten sich die Ölpreise bei geringen Umsätzen in enger Spanne kaum bewegt. Erst mit dem Start des NYMEX Parketthandels, kam am Nachmittag wieder etwas mehr Bewegung in die Märkte.
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| 21.01.2011 08:24:08 Die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE starteten in den gestrigen Handel etwas weicher, konnten sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch über den stabilen Unterstützungen halten. Im Verlaufe des Nachmittags notierte der Dollar fester und gab den Ölbörsen damit einen bearishen Impuls. Nachdem die Ölpreise erste Unterstützungen durchbrachen, wurden zahlreiche stop loss Verkäufe ausgelöst. Marktteilnehmer stellten Longpositionen glatt, da die API Bestandsdaten vom Vorabend bereits bearish ausfielen und man nun ähnliche Zahlen vom DOE vermutete. Analysten sahen den rasante Preisverfall vom Nachmittag jedoch als überzogen an und so korrigierten die Öl-Futures am Abend, trotz der bearishen DOE Bestände, wieder leicht nach oben. Der Dollar hatte seinen zwischenzeitlichen Höhenflug unterdessen beendet und geriet durch Gewinnmitnahmen am späten Nachmittag ebenfalls unter Druck, was die Verluste an den Ölbörsen zusätzlich begrenzte.
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| 20.01.2011 07:47:54 Am Mittwoch Vormittag starteten die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE mit einer festen Tendenz in den Handel und erreichten am frühen Nachmittag ihre Tageshochs. Die Ölpreise folgten in dieser Phase den bullishen Impulsen vom Devisenmarkt, wo der Dollar unter Druck geriet und an Boden verloren hat. Mit Start des NYMEX Parketthandels kam im Anschluss etwas Nervosität in die Märkte. Mit Blick auf die gestern Nacht veröffentlichten API Bestandszahlen und die DOE Daten heute Nachmittag um 16:30 Uhr, konsolidierten Händler ihre Risikopositionen und nutzten zunächst das hohe Preisniveau, um Gewinne mitzunehmen. Im weiteren Verlauf schwankten die Preise weiter stark und bewegten sich im Spannungsfeld zwischen den bearishen Impulsen der nachgebenden Aktienmärkten und bullishen Signalen vom weicheren Dollar.
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| 19.01.2011 08:11:53 Die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE starteten in den gestrigen Handelstag zunächst fester und erreichten zur Mittagszeit ihre vorläufigen Tageshochs im Bereich der ersten Widerstände. Marktteilnehmer nutzten die gestiegenen Kurse um Gewinne mitzunehmen und so gaben die Preise am frühen Nachmittag wieder etwas nach. Stabile Unterstützungen an der ICE und der NYMEX lösten im weiteren Verlauf eine technische Gegenbewegung aus, die vom nachgebenden Dollar, den festeren Aktienmärkten sowie den positiven Konjunkturindikatoren zusätzlichen Auftrieb erhielt.
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| 18.01.2011 08:06:51 Die Öl-Futures starteten bereits am Montag Morgen weicher in die neue Woche und gaben zum Mittag bis zu den ersten Unterstützungen nach. Durch den US Feiertag, Martin Luther King Day, fehlten jedoch entscheidende Impulse aus dem US Handel, die den Kursen eine nachhaltige Richtung hätten geben können. Im Verlaufe des Nachmittags setzten die Ölpreise ihre nachgebende Tendenz weiter fort, ohne das jedoch wichtige Unterstützungen durchbrochen werden konnten, siehe auch Tickcharts. Impulsgeber war in erster Linie der festere Dollar, der das Öl für Investoren außerhalb der USA verteuert, und die Wiederinbetriebnahme der Trans-Alaska Pipeline.
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| 17.01.2011 08:43:55 Die Ölmärkte handelten am Freitag Morgen zunächst in enger Spanne seitwärts und gaben gegen Mittag leicht nach. Nachdem sich allerdings die Unterstützungen an der NYMEX und der ICE als stabil erwiesen, zogen die Ölpreise technisch wieder etwas an. Die am Nachmittag veröffentlichten US Konjunkturdaten fielen gemischt aus, wobei besonders der bullishe Impuls letztendlich überwogen. Mit der Eröffnung des NYMEX Parketthandels setzte sich der Aufwärtstrend im Verlauf des Nachmittags weiter fort.
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| 14.01.2011 08:12:01 Bisher gab es noch keine Engpässe durch die Pipeline Probleme in Alaska. Mit dem Ausblick auf eine baldige Inbetriebnahme der Pipeline, könnte zu Beginn der nächsten Woche ein wesentlicher bullisher Faktor aus dem Markt verschwinden, der die Ölpreise zuletzt deutlich unterstützt hatte, so ein Händler. Bereits gestern Abend und heute Nacht hatte dies einen leicht bearishen Effekt auf die Rohölpreise in New York.
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| 13.01.2011 08:05:39 Unsicherheiten über den Startterminder Alaska Pipeline bleibt bullish. Der Euro kann erneut gegenüber dem Dollar an Boden gut machen. EIA hebt Prognose für den Ölverbrauch in 2011 an. US Konjunkturindikatoren deuten weiter auf einen Aufschwung der US Wirtschaft hin. China plant Aufstockung der strategischen Reserven. Anhaltend kalte Temperaturen auf der Nordhalbkugel bleiben bullish. Marktteilnehmer erwarten im ersten Quartal 2011 weitere restriktive Maßnahmen der chinesischen Notenbank. Die Mitglieder der OPEC machen sich für einen Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel stark.
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| 12.01.2011 08:08:59 Am Dienstag Vormittag gaben die Öl-Futures an der NYMEX und der ICE leicht nach, blieben allerdings in einer engen Handelsspanne. Nachdem sich die 89 Dollar Unterstützung bei NYMEX Crude Oil als stabil erwies, zogen die Preise am Nachmittag erwartungsgemäß an. Unterstützung bekamen die Ölmärkte im Tagesverlauf durch die fortgesetzte Erholung des Euros, der nun den zweiten Tag in Folge Boden auf den Dollar gutmachen konnte, von den besser als erwarteten Lagerbestände des US Großhandels sowie von der weiterhin geschlossenen Trans-Alaska Pipeline. Auf ihrem Weg nach oben Durchbrachen die Kurse an der NYMEX und an der ICE diverse Widerstände, wodurch die Aufwärtsbewegung durch automatisch ausgelöste stop loss Orders immmer neuen Antrieb bekam.
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| 11.01.2011 08:28:43 Bereits gestern Vormittag zogen die Ölmärkte an und reagierten damit auf die Schließung der 630.000 Barrel Rohölpipeline in Alaska. Im Verlauf des Vormittags korrigierten die Preise allerdings wieder leicht nach unten und glichen damit den frühen Kursanstieg wieder aus. Die bullishe Grundstimmung in den Ölmärkten blieb jedoch bestehen und setzte sich am Nachmittag auch wieder durch. Mit Eröffnung des NYMEX Parketthandels zogen die Öl-Futures kräftig an und durchbrachen auf ihrem Weg nach oben erste Widerstände. Neben der Alaska Pipeline, sorgte der im Tagesverlauf leicht nachgebende Dollar für Auftrieb.
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| 10.01.2011 08:14:22 In der vergangenen Woche zeigten sich die Ölbörsen sehr volatil und fielen letztendlich deutlich unter die 90 Dollar Marke. Als Hauptimpulsgeber wird der feste Dollar genannt, der trotz bullisher Grundstimmung die Ölmärkte belastet. Heute Morgen springt der Preis zeitweise um mehr als einen Dollar nach oben und reagiert damit auf die Schließung der Alaska Pipeline. Kurzfristig seien im Hafen von Valdez noch genug Lagerbestände vorhanden um ein paar Tage zu überbrücken. Sollte die Abschaltung jedoch länger dauern, würde der physische Markt dies deutlich spüren, da die Bestände an der Westküste aktuell sehr niedrig sind.
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| 07.01.2011 08:02:40 Die Ölmärkte zeigen sich zuletzt äußerst volatil und reagieren sehr sensibel auf technische Signale, die derzeit meist von den Unterstützungs- und Widerstandslinien herrühren. Großen Gewinnen folgen am nächsten Tag große Verluste und umgekehrt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer nach den Weihnachtsfeiertagen ihre Handelspositionen langsam wieder aufbauen, dabei aber noch nach dem richtigen Preis und einer klaren Richtung suchen. Sollte sich die feste Tendenz des Dollars weiter fortsetzen, könnte dies die Ölmärkte kurzfristig weiter belasten, wobei die Analysten mittelfristig weiter auf ihrem bullishen Standpunkt beharren.
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| 06.01.2011 07:51:21 Das Handelsvolumen ist in den letzten Tagen zwar wieder auf sein normales Niveau angestiegen, jedoch zeigen sich die Kurse an der NYMEX und der ICE weiter sehr volatil. Die Märkte seien derzeit von der Technik dominiert, die immer wieder massive stop loss Orders auslöst und zu den enormen Preissprüngen führt. Eine Vielzahl der Marktteilnehmer hatten vor und während der Weihnachtsfeiertage ihre Positionen sukzessive glattgestellt die nun wieder langsam aufgebaut werden. Dabei reagieren die Händler sehr sensibel auf Preissprünge da keiner den richtigen Zeitpunkt verpassen will, wenn die Ölpreise wieder eine klare Richtung einschlagen.
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| 05.01.2011 08:21:16 Ungeachtet der massiven Verluste an den Ölbörsen gestern, beharren viele Analysten auf ihrem bullishen Standpunkt und sehen weiter die 100 Dollar Marke als mittelfristiges Kursziel. Die Stimmung, so heißt es, sei zuletzt vielleicht auch zu bullish gewesen und hätte die Märkte verwundbar für eine Abwärtskorrektur gemacht. Wenn alle mit steigenden Preisen rechnen und dann Unterstützungen nach unten durchbrochen werden, befinden sich meist große stop loss Verkaufsorders in den Märkten, die bei einer technischen Abwärtskorrektur zu einer Verkaufsspirale führen.
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| 04.01.2011 07:57:35 US Konjunkturindikatoren setzen die Serie der Positivmeldungen weiter fort und sorgen für einen gestiegenen Risikoappetit der Investoren. US Behörden wollen Bohrgenehmigungen im Golf von Mexiko zumindest teilweise nun doch beschleunigen. Vermögensmanager haben ihre Netto Longpositionen bei Rohöl erneut aufgestockt. Mit zunehmenden Volumen können Schwankungen im Devisenhandel wieder Spielräume an den Ölmärkten schaffen. China plant Aufstockung der strategischen Reserven. Anhaltend kalte Temperaturen auf der Nordhalbkugel bleiben bullish. US Ölnachfrage im Dezember stärker als erwartet. Marktteilnehmer erwarten im ersten Quartal 2011 weitere restriktive Maßnahmen der chinesischen Notenbank. US BIP stieg im 3. Quartal um 2,6% und unterstützt die Ölpreise. Die Mitglieder der OPEC machen sich für einen Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel stark. Der Ölverbrauch in 2010 und 2011 steigt laut EIA, IEA und OPEC stärker als erwartet.
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| 03.01.2011 07:51:56 Getrieben von der rasch wachsenden Nachfrage in China und den Entwicklungsländern stieg der Rohölpreis an der NYMEX im abgelaufenen Jahr um ca. 15%, wobei ein Großteil der Preissteigerungen in den letzten Monaten stattfand. Mit dem erneuten Sprung über 90 Dollar und dem Test des 92 Dollar Widerstandes am Freitag, bestätigen die Ölpreise ihre bullishe Tendenz. Im neuen Jahr wird allgemein mit steigenden Ölpreisen gerechnet die auf über 100 Dollar anziehen sollen. Einige wenige Analysten sehen NYMEX Crude Oil bereits Mitte des Jahres bei 120 bis 130 Dollar.
| 30.12.2010 08:11:38 Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, Glück und Erfolg.
| 24.12.2010 08:53:28 +++ Wir wünschen Ihnen ein gemütlich warmes und harmonisches Weihnachtsfest. +++
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