Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

24.11.2020 9:48

Angriff auf Saudi-Arabische Ölanlagen

Am Montag wurde in Saudi-Arabien eine Raffinerieanlage des Staatskonzerns Aramco von einer Rakete beschossen. Per Twitter bekannten sich die Huthi-Rebellen, welche seit Jahren einen blutigen Krieg im Jemen führen, zu dem Anschlag. Es war nicht ihr erster Anschlag auf saudische Ölanlagen vom Jemen aus.

 

Keine größeren Ausfälle nach Angriff
Der Raketenangriff hat sich offenbar am Montag Morgen ereignet und hatte die Raffienie in der Küstenstadt Jeddah im Westen des Landes zum Ziel. Erst am Abend bestätigte Saudi-Arabien den Angriff und gab an, dass das aus dem Anschlag resultierende Feuer schnell gelöscht werden konnte und es keine Toten oder Verletzten gegeben habe. Einer von insgesamt 13 Lagertanks der Anlage weise jedoch schwere Schäden auf.

 

Die Betreibergesellschaft Aramco, einer der größten Ölkonzerne der Welt, beeilte sich außerdem zu bestätigen, dass es nicht zu Ausfällen bei der Ölversorgung kommen werde. Die saudische Regierung verurteilte den Angriff und sagte, dass „Akte des Terrorismus und der Sabotage, die gegen wichtige Anlagen verübt werden, […] auf die Sicherheit und Stabilität der Energieversorgung der Welt“ abzielten.

 

Politikum Ölversorgung
Saudi-Arabien ist einer der größten und wichtigsten Ölproduzenten der Welt. Angriffe auf Ölanlagen im Land sollen entsprechend nicht unbedingt hohe Opferzahlen hervorrufen sondern vor allem die Ölversorgung lahmlegen. Dies hat je nach Größe des Schadens dann durchaus Folgen für die globalen Ölmärkte, da Ausfälle bei einem Hauptakteur wie Saudi-Arabien sich sofort auf die Ölpreise auswirken.

 

Im September hatten die Huthi-Rebellen zuletzt einen großen Angriff auf saudische Ölanlagen gestartet. Damals hatten sie die Ölanlagen in Abqaiq und Khurais ins Visier genommen und so große Schäden verursacht, dass die Ölproduktion des Landes kurzzeitig um mehr als die Hälfte sank. Die Ölpreise schossen in der Folge deutlich in die Höhe.

 

Ausblick
Der jüngste Raketenangriff verlief vergleichsweise harmlos, kann aber dennoch die Ölpreise an den Börsen stützen. Gemeinsam mit den vielen guten Impfstoffnachrichten, die sich ebenfalls preissteigernd auswirken, steigen damit auch die Heizölpreise im Bundesgebiet. Verbraucher müssen sich auf Preisaufschläge von etwa +0,40 bis +0,60 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern einstellen.

 

Quelle: Futures-Services

23.11.2020 9:57

Optimismus dank Impfstoffen

Zuletzt häuften sich die positiven Meldungen zu Impfstoffen gegen das Corona-Virus. Mehrere Unternehmen, darunter auch das Mainzer Biotechnologieunternehmen BioNTech, meldeten in den vergangenen Wochen enorm hohe Wirksamkeiten für ihre Impfstoffkandidaten. Diese befinden sich zur Zeit in beschleunigten Zulassungsverfahren und könnten dann noch dieses Jahr den ersten Patienten verabreicht werden. In Zeiten stetig steigender Fallzahlen und Lockdowns immerhin ein Licht am Ende des Tunnels.

 

Erste Impfungen wohl noch in diesem Jahr
Ende letzter Woche wurde bei der US-Arzneimittelbehörde die Notfallzulassung des Impfstoffs von BioNTech und seinem US-Partner Pfizer beantragt. Der leitende wissenschaftliche Berater der Corona-Taskforce der US-Regierung, Dr. Moncef Slaoui, hält es für möglich, dass der Impfstoff bis Mitte Dezember zugelassen wird. Schon zwei bis drei Tage später könnten dann bereits die ersten Personen geimpft werden, so Slaoui. Sobald die Zulassung vorliege, werde die US-Seuchenbehörde CDC zusammen mit einem Beratungsgremium Empfehlungen aussprechen, wer den Impfstoff zuerst erhalten solle, gab der Experte an.

 

Auch in Deutschland könnte es schneller gehen als man bisher dachte, so hofft unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen“, meint der CDU-Politiker. Er habe die Länder gebeten, die Impfzentren bis Mitte Dezember für den Einsatz vorzubereiten. Das scheine zu klappen.

 

Optimismus sorgt für höhere Preise
An den Ölbörsen macht sich Hoffnung breit, dass die baldigen Impfungen für eine schnelle Normalisierung der Konjunktur sorgen werden. In den letzten Wochen war die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten durch die vielen neuen Lockdowns und Beschränkungsmaßnahmen wieder deutlich ins Wanken geraten. Im Frühjahr hatte das plötzliche Wegbrechen der Nachfrage für einen massiven Preiseinbruch gesorgt, von dem sich die Ölbörsen längst noch nicht erholt hatten, auch wenn die Preise sich im Sommer zumindest stabilisiert hatten.

 

Mit wirksamen Impfstoffen und der Aussicht auf die Rückkehr der Normalität in absehbarer Zeit steigt die Stimmung bei den Anlegern und die Marktteilnehmer sind bereit, trotz der aktuell noch sehr präsenten Corona-Pandemie dennoch auf steigende Preise zu setzten. Damit machen die börsengehandelten Rohölpreise zum heutigen Wochenbeginn einen Satz nach oben, der auch im Inland für Preiszuschläge bei Heizöl sorgt.

 

Ausblick
Für 100 Liter Heizöl müssen Verbraucher heute mit einem Aufschlag von etwa +0,45 bis +0,65 Euro im Vergleich zu Freitag rechnen.

Quelle: Futures-Services

20.11.2020 10:33

Preisstatistik: Impfstoff-Hoffnung stützt Preise

Nachdem die Ölpreise im Oktober wieder etwas nachgegeben hatte, sorgte Anfang November die Nachricht von hochwirksamen Impfstoffen an den Ölbörsen wieder für Aufschub. Die Heizölpreise legten entsprechend ebenfalls zu halten sich damit im seit einigen Tagen wieder stabil über 40 Euro pro 100 Liter durchschnittlich.

 

Das deutsche Biotechnologieunternehmen Biontech war das erste, welches am 9. November gemeinsam mit seinem US-Partner, dem Pharmakonzern Pfizer, eine Wirksamkeit von 90 Prozent für ihren Impfstoffkandidaten meldete. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und sorgte für mehrere Tage anhaltende Euphorie an den Ölbörsen. Die börsengehandelten Rohölpreise schossen in die Höhe und zogen in der Folge auch die Inlandspreise mit.

 

Dieser Anstieg lässt sich an der Kurve der kurzfristigen Heizölpreisentwicklung genau ablesen. Die Spitze, die sich vom 9. bis zum 11. November gebildet hat, geht auf den Preisanstieg an den Ölbörsen zurück. Die Preisrallye beruhigte sich nach einigen Tagen wieder, da den Händlern klar wurde, dass die Herstellung und Verteilung eines Impfstoffes noch mehrere Monate dauern dürfte. Dennoch halten sich die Heizölpreise bisher über ihrem Oktoberniveau.

 

 

Die langfristige Preisentwicklung zeigt, dass sich Heizöl nun schon seit geraumer Zeit in einer Konsolidierungsphase befinden. Hatte es im Frühsommer noch so ausgesehen, als würden die Preise sich sehr langsam vom Einbruch im Frühjahr erholen, gaben sie ab Juli wieder nach. Im Vergleich zu den Vorjahren befinden wir uns immer noch auf einem extrem niedrigen Preisniveau.

 

Wer seinen Tank in diesem Jahr noch nicht voll gemacht hat, sollte bald zuschlagen. Bis zum Ende des Jahres profitieren Verbraucher schließlich zum einen von der gesenkten Mehrwertsteuer, zum anderen von der ab Januar eingeführten CO2-Steuer. Diese wird mit dem Beginn des neuen Jahres auch für Heizöl fällig und wird mit etwa 8 Cent pro Liter zu Buche schlagen.

 

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. seit 1.Juli 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,10 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 20.11.2020

Quelle: Futures-Services

19.11.2020 9:40

Kraftstoffpreise steigen weiter an – Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel fast konstant

München (ots)

An den Zapfsäulen ist in dieser Woche ein Anstieg der Spritpreise zu verzeichnen. Der ADAC ermittelt für einen Liter Super E10 im Bundesschnitt einen Preis von 1,211 Euro. Damit liegt er 2,6 Cent über dem Wert der Vorwoche. Auch beim Diesel ist ein Preisanstieg zu verzeichnen: Ein Liter kostet im bundesweiten Mittel 1,062 Euro und somit 2,4 Cent mehr als in der vergangenen Woche. Die Preisdifferenz beider Kraftstoffe bleibt fast konstant und liegt bei 14,9 Cent.

Einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Kraftstoffpreise haben die Rohölnotierungen. Rund zwei Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl und dem damit verbundenem Ergebnis haben die Erwartungen der Marktteilnehmer zu einem erhöhten Ölpreisniveau geführt. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent liegt bei rund 44 Dollar. Ein Euro entspricht aktuell rund 1,18 Dollar.

Der ADAC rät Autofahrern, vor dem Tanken die Spritpreise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
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Quelle: Futures-Services

18.11.2020 9:51

OPEC Kürzungen im Kreuzfeuer

Seit die Corona-Pandemie im Frühjahr zu einem der heftigsten Nachfrageeinbrüche der Geschichte führte, hat die Organisation erdölproduzierender Länder (OPEC) ihre Produktion stark beschränkt, um eine Überversorgung am Ölmarkt zu verhindern. Ab Januar sollten diese Förderkürzungen eigentlich wieder etwas gelockert werden, allerdings deutete zuletzt viel darauf hin, dass die OPEC ihre Kürzungen auch im neuen Jahr beibehält. Konkrete Ergebnisse gab es bei einer gestern stattfindenden Sitzung aber nicht.

 

Förderkürzungen als Mittel gegen Nachfrageeinbruch

Im Mai beschloss die OPEC, aufgrund der dramatischen Corona-Situation, ihre Produktion um historische 9,7 Millionen Barrel (à 159 Liter) pro Tag zu beschränken. Beteiligt an den Kürzungen sind neben den 13 OPEC-Mitgliedsstaaten auch nicht-OPEC Länder wie Russland (OPEC+). Der Erfolg stellte sich schnell ein und die Ölpreise stabilisierten sich wieder etwas, nicht zuletzt auch weil nach dem Ende der ersten Pandemie-Welle die Ölnachfrage wieder etwas anstieg.

 

Doch nun hat sich mit der viel heftigeren zweiten Welle von Corona-Infektionen das Blatt wieder etwas gedreht. Die Ölnachfrage kommt wieder deutlich ins Straucheln und die Unsicherheit über die nahe und mittelfristige Zukunft steigt. Zwar geben die guten Nachrichten zu wirksamen Impfstoffen weltweit Hoffnung, doch an den Ölmärkten ist man sich auch bewusst, dass es noch lange dauern wird, bis Impfungen flächendeckend zur Verfügung stehen und das Leben tatsächlich wieder normal verlaufen kann.

 

Bis dahin hat die OPEC+ aber ein ganz anderes Problem, denn  aus den eigenen Reihen steigt die Ölproduktion stetig an. So hält sich beispielsweise der Irak, zweitgrößter Produzent der OPEC nach Saudi-Arabien, nur zögerlich an die Kürzungen und hat in den vergangenen Monaten immer wieder mehr produziert als vereinbart. Gleichzeitig ist die Ölförderung Libyens nach dem Ende des dortigen Bürgerkrieges wie ein Phönix aus der Asche auferstanden und bringt aktuell täglich über 1,2 Millionen Barrel Öl täglich auf den Markt.

 

OPEC setzt auf Hinhaltetaktik

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die OPEC+ ihre aktuellen Kürzungen auch im neuen Jahr für mindestens 3 Monate, möglicherweise sogar 6 Monate beibehält. Die Marktteilnehmer hatten in den letzten Tagen eigentlich fest damit gerechnet, das beim gestrigen Planungstreffen des Bündnisses, das seit Corona einmal im Monat stattfindet, genau dies beschlossen werden würde.

 

Doch nach dem Treffen gestern gab es weder neue Erkenntnisse noch klare Beschlüsse. Statt dessen vertagte man die endgültige Entscheidung auf die offizielle Vollversammlung, die am 30. November und 1. Dezember per Videokonferenz stattfinden wird. Der Markt sei zu sehr im Fluss, um jetzt schon eine konkrete Aussage treffen zu können, hieß es von Seiten des saudischen Energieministers Abdulaziz Bin-Salman. Man werde aber flexibel auf die Marktverhältnisse reagieren.

 

Für die Marktteilnehmer heißt es nun erneut abwarten und Tee trinken. Die Unsicherheit an den Ölbörsen bleibt entsprechend groß, hätte doch die Entscheidung, die Förderkürzungen wie geplant zu lockern, das Potenzial, die Ölpreise wieder auf Talfahrt zu schicken.

Quelle: Futures-Services

17.11.2020 9:44

Weiterer Impfstoff gefunden – Öl wird teurer

Erneut haben gestern Nachrichten zu einem wirksamen Covid-19 Impfstoff für gute Stimmung gesorgt. Diesmal kamen sie vom US-Unternehmen Moderna, deren Impfstoffkandidat in Testreihen eine Wirksamkeit von über 94 Prozent aufwies. Die neue Hoffnung auf ein nahes Ende der Corona-Pandemie gab auch den Ölpreisen Aufwind. Eine Rallye wie letzte Woche, als Pfizer und Biontech eine neunzigprozentige Wirksamkeit ihres Impfstoffes meldeten, blieb aber aus.

 

Zweiter Impfstoff mit über 90 Prozent Wirksamkeit
Moderna plant, in den nächsten Wochen ein beschleunigtes Zulassungsverfahren in den USA zu beantragen, so dass schon bis Ende des Jahres 20 Millionen Impfdosen in den Vereinigten Staaten verteilt werden könnten. Auch die europäische Union ist offenbar in Verhandlungen mit dem Konzern. Im kommenden Jahr will Moderna bis zu eine Milliarde Dosen herstellen. Biontech und Pfizer rechnen damit, bis Ende 2020 etwa 50 Millionen Impfdosen zur Verfügung zu haben.

 

Der Vorteil des Impfstoffes von Moderna gegenüber dem von der deutschen Firma Biontech entwickelten, ist die Tatsache, dass er nicht so stark gekühlt werden muss, um haltbar zu sein. So kann ersterer im Kühlschrank aufbewahrt werden, während letzterer auf -70° Celsius heruntergekühlt werden muss. Die hohe Wirksamkeit ist jedoch ein Pluspunkt für beide Präparate. So sagte der US-Immunologe und Corona-Experte Anthony Fauci dem Nachrichtensender CNN gegenüber: „Besser wird es nicht – 94,5 Prozent sind wirklich hervorragend.“ Er erinnerte aber gleichzeitig auch daran, dass es bis in den Sommer dauern könne, bis ein weitreichender Impfschutz erreicht sei.

 

Ölbörsen fassen Hoffnung
An den Ölbörsen dürfte manch ein Händler eine Art Déjà-vu gehabt haben, denn schon in der Vorwoche waren die Ölpreise mit der Meldung über einen hochwirksamen Corona-Impfstoff in die Höhe geschnellt. So passierte es auch gestern, allerdings blieb die Euphorie diesmal nicht so lange erhalten. Den Marktteilnehmern ist inzwischen klar, dass das Ende der Pandemie noch lange nicht erreicht ist.

 

Bis der Impfstoff dazu führt, dass tatsächlich das „normale“ Leben auf der ganzen Welt wieder hergestellt werden kann, wird es mehrere Monate dauern. Die Probleme an den Ölbörsen bleiben bis dahin bestehen. So sinkt durch immer mehr immer striktere Lockdowns die Nachfrage nach Brennstoffen wieder, während gleichzeitig die Ölproduktion weltweit zunimmt. Dennoch ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen, welches die Ölpreise auch heute erst einmal stützt.

 

Ausblick 
Entsprechend legen auch die Heizölpreise im Bundesgebiet etwas zu und Verbraucher müssen mit leichten Aufschlägen im Vergleich zu gestern rechnen. 100 Liter Heizöl kosten heute etwa +0,10 bis +0,30 Euro mehr als gestern.

Quelle: Futures-Services

16.11.2020 9:57

OPEC im Zugzwang

Die Ölpreise haben in den letzten Wochen ein ziemliches Auf und Ab hingelegt. Ob es die neuen weltweiten Lockdowns, der andauernde Wahlkrimi in den USA oder die Meldung zu einem wirksamen Impfstoff gegen Covid-19 war – die Ölbörsen reagierten mit erhöhter Volatilität und einem Hin und Her zwischen Aufwärtstrend und Abwärtsrutsch. In dieser Woche nun hat die OPEC das Potenzial, die Preise in die Höhe zu stützen.

 

Wirksames Mittel: OPEC-Kürzungen

Die Organisation erdölproduzierender Länder (OPEC) und ihre Partnerstaaten haben sich vor einigen Monaten freiwillige Kürzungen ihrer Ölproduktion auferlegt. Das als OPEC+ bekannte Bündnis hat damit recht erfolgreich dem heftigen Preiseinbruch im Frühjahr entgegengewirkt, da mit den Kürzungen ein starke Überversorgung verhindert werden konnte. Zu Beginn produzierte die OPEC+ täglich 9,7 Millionen Barrel weniger als sonst (1 Barrel entspricht etwa 159 Liter).

 

Nachdem sich die Corona-Lage im Sommer etwas zu entspannen schien, passte die OPEC+ diese Mengen an und kürzte nur noch 7,7 Millionen Barrel. Somit kamen täglich 2 Millionen Barrel mehr auf den Markt. Ursprünglich sollten ab Januar 2021 die Fördermengen erneut erhöht werden und dann nur noch 5,8 Millionen Barrel gekürzt werden. Doch mit der Verschärfung der Pandemie kommt dieser Plan ins Wanken.

 

Die OPEC+ muss auf einem schmalen Grat balancieren, denn Förderkürzungen sind zwar ihr wirksamstes Mittel gegen starke Preisschwankungen, doch die wirtschaftlichen Einbußen aus weniger Ölverkäufen treffen viele Mitgliedsstaaten in Zeiten von Corona besonders hart. Dementsprechend passt das Bündnis seine Strategie zur Zeit sehr engmaschig an die aktuelle Situation an und trifft sich monatlich zur Überwachung der Umsetzung und Wirksamkeit der Förderkürzungen.

 

Wichtige Entscheidungen

Ein solches Treffen steht nun morgen wieder auf der Agenda und schon seit Tagen und Wochen überschlagen sich die Stimmen am Ölmarkt, dass die OPEC+ ihre Strategie anpassen werde. Tatsächlich spricht viel dafür, dass die Fördermengen im neuen Jahr erst einmal nicht angehoben werden sondern für mindestens 3 Monate, vielleicht sogar ein halbes Jahr beibehalten werden.

 

Auch möglich wäre eine erneute Verschärfung der Kürzungen, um den Nachfragerückgang durch neue Lockdowns entgegenzutreten. Dafür spricht außerdem, dass das OPEC-Mitglied Libyen nach dem Ende des Bürgerkrieges seine Ölproduktion von unter 100.000 Barrel am Tag auf inzwischen wieder über 1,2 Millionen Barrel täglich gesteigert hat – Tendenz steigend. Bisher ist das Land von den Kürzungen ausgenommen gewesen. Auch dies könnte sich nun möglicherweise ändern.

 

Beim morgigen Treffen wird noch nichts entschieden, dafür muss die Vollversammlung am 1.Dezember abstimmen. Hinweise auf die Marschrichtung, in die es von nun an gehen soll, sind allerdings wahrscheinlich. Und so spitzen die Marktteilnehmer schon jetzt ihre Ohren, um mögliche Informationen und Andeutungen aus dem Kreis der OPEC+ zu bekommen. Sollte es morgen tatsächlich eine klare Empfehlung geben, die Kürzungen zu verschärfen, könnten die Preise erneut in die Höhe gehen.

 

 

Quelle: Futures-Services

13.11.2020 12:13

Schwächere Raffinerienachfrage lässt US-Rohölbestände steigen

Das US-Energieministerium (DoE) gab am gestrigen Donnerstag seine wöchentliche Statistik zu den Ölbeständen der USA bekannt. Diese zeigte für die Woche zum 6. November einen starken Anstieg der landesweiten Rohölvorräte.


Niedriger Raffinerieauslastung ließ Rohölvorräte steigen

Vor allem die im Vergleich zur Vorwoche gesunkene Auslastung der Raffinerien trug einen Großteil dazu bei, dass die Rohölbestände landesweit um 4,3 Mio. Barrel zunahmen. Die Experten hatten eigentlich erwartet, dass die Bestände abnehmen würden, zumal die Raffinerien zu dieser Jahreszeit ihre Auslastungsquote normalerweise wieder erhöhen, um sich auf die steigende Winternachfrage – besonders nach Destillaten, zu denen auch Heizöl zählt – einzustellen.

Die Auslastung der Raffinerien sank in zwei Erhebungsregionen – den Rocky Mountains und an der US-Golfküste -, was sich auf die Gesamtauslastung entsprechend auswirkte. Dabei ist anzumerken, dass der Raffineriebetrieb an der US-Golfküste zuletzt immer wieder durch Hurrikans und Tropenstürme beeinträchtigt wurde. Dabei hatte die durch die Covid-19-Pandemie in diesem Jahr deutlich niedrigere Produktnachfrage den Raffineriesektor bereits seit dem Frühjahr stark in Mitleidenschaft gezogen.

US-Nachfrage so hoch wie seit Mitte März nicht mehr
Anders als die Rohölbestände sanken die US-Vorräte an Benzin und Destillaten in der vergangenen Woche angesichts der insgesamt niedrigeren Raffinerieproduktion. Zu dem deutlichen Rückgang der Bestände in diesen Kategorien trug auch die im Wochenvergleich gestiegene Nachfrage nach Benzin und Destillaten bei. Das Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums erreichte die Nachfrage allerdings dennoch nicht.

Unterdessen stieg die Nachfrage nach Kerosin in den USA in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Ende März.
Experten hatten in den vergangen Monaten immer wieder betont, dass gerade die Nachfrage nach Flugtreibstoffen weltweit die Erholung der Ölnachfrage noch über die nächsten Jahre hinweg dämpfen dürfte. Trotz der guten Entwicklung der US-Kerosinnachfrage, die dazu beitrug, dass die Gesamtnachfrage der USA in der Woche zum 6. November erstmals seit Mitte März wieder über 20 Mio. Barrel pro Tag lag gaben die Kontrakte an den Ölbörsen jedoch am Donnerstagabend nach, denn letztlich blieben die kommerziellen Rohölbestände der USA mit insgesamt 488,71 Millionen Barrel immer noch auf hohem Niveau.

Ausblick
Der Preisrückgang an den Ölbörsen sorgte zusammen mit dem etwas festeren EUR/USD bei den Inlandspreisen für leichte Abschläge zum Donnerstag. 100 Liter Heizöl kosten heute etwa -0,50 bis -0,70 Euro weniger als gestern.

Quelle: Futures-Services

13.11.2020 9:50

Tanken in Bremen besonders preiswert – Kraftstoffpreise im Saarland derzeit am höchsten

München (ots)

Autofahrer im Stadtstaat Bremen kommen derzeit deutschlandweit in den Genuss der niedrigsten Kraftstoffpreise. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle ADAC Auswertung der Benzin- und Dieselpreise in den 16 Bundesländern. Am meisten kostet Kraftstoff aktuell im Saarland. Vor vier Wochen, bei der letzten Preisauswertung, war Bremen bei Diesel das teuerste Bundesland, bei Benzin hatte es einen Platz im Mittelfeld belegt.

 

 

Kraftstoffpreise November 2020: Deutsche Bundesländer im Vergleich Quellenangabe: „obs/ADAC/ADAC-Grafik“

Für einen Liter Super E10 müssen die Tankkunden in Bremen 1,189 Euro bezahlen, das sind 4,5 Center weniger als im Saarland. Hier kostet ein Liter derzeit 1,234 Euro. Noch größer sind die regionalen Preisunterschiede bei Diesel. So liegt laut ADAC der durchschnittliche Preis für einen Liter in Bremen bei 1,044 Euro, beim Schlusslicht Saarland bei 1,102 Euro. Die Saarländer zahlen somit derzeit im Schnitt 5,8 Cent mehr für einen Liter Diesel.

 

Auf einem ähnlich günstigen Niveau wie in Bremen kann man momentan auch in Mecklenburg-Vorpommern tanken – das Bundesland an der Ostsee liegt bei beiden Sorten auf Platz zwei. Zu den teureren Ländern zählen neben dem Saarland noch Baden-Württemberg bei Diesel und Hessen bei Benzin.

 

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am Donnerstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

 

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Quelle: Futures-Services

12.11.2020 9:23

Preise für Benzin und Diesel steigen – Rohölpreis nach US-Wahl im Aufwind

München (ots)

Die mehrwöchige Abwärtstendenz bei den Kraftstoffpreisen ist zu Ende. Das ist das Ergebnis einer ADAC Auswertung aller Tankstellenpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Diesel im Bundesschnitt 1,038 Euro und damit 1,3 Cent pro Liter mehr als in der Vorwoche. Auch der Preis für Super E10 ist gestiegen: Um 0,7 Cent pro Liter auf durchschnittlich 1,185 Euro. Damit hat sich die Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffen auf 14,7 Cent verringert.

Ursache für den Anstieg der Kraftstoffpreise sind die gestiegenen Rohölnotierungen. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent ist nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses der US-Präsidentschaftswahl von rund 40 US-Dollar auf rund 44 US-Dollar geklettert. Ein Euro entspricht aktuell rund 1,18 US-Dollar.

Der ADAC rät Autofahrern, vor dem Tanken die Spritpreise zu vergleichen. Wer die teils erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld. Laut Club ist Tanken in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.

Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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Quelle: www.presseportal.de

Quelle: Futures-Services