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„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

22.05.2019 9:00

Ölbestände in den USA gestiegen – Preise bleiben in enger Handelsspanne

Nach wie vor bewegen sich die Ölpreise in einer engen Handelsspanne und verharren in einem Spannungsfeld aus preissenkenden und preissteigernden Faktoren. Zwischen Produktionskürzungen der OPEC, politischen Krisen, Sanktionen und Strafzöllen reagieren die Ölpreise höchst volatil und Prognosen für die Ölpreisentwicklung werden immer unsicherer. Die Marktteilnehmer agieren zurückhaltend und selbst klare Impulse wie gestiegene Ölbestände in den USA senken die Preise nicht in dem Ausmaß, wie man es eigentlich erwarten könnte. Dennoch schlossen die Börsen gestern mit leichten Kursverlusten.

 

US Ölbestandsdaten unerwartet gestiegen

Wieder einmal überraschte der Wochenbericht des American Petroleum Institute API gestern die Marktteilnehmer. Der wöchentlich erscheinende Report äußert sich zu den Ölbeständen in den Vereinigten Staaten und meldete am Dienstag wieder erwarten Bestandsaufbauten bei Rohöl und Benzin.

 

Gerechnet hatte man mit Abbauten, da saisonal bedingt die Raffinerieauslastung steigt und somit mehr Rohöl verbraucht wird. Vor Allem die Nachfrage nach Benzin ist in den Sommermonaten höher, so dass die Marktteilnehmer auch hier eigentlich Abbauten erwartet hatten. Laut API sind nun aber die Rohölbestände um 2,4 Millionen Barrel (à 159 Liter) gestiegen und die Benzinbestände immerhin noch um 0,4 Millionen Barrel.

 

Wenn die Bestände steigen, vor Allem nachdem man einen Abbau erwartet hatte, deuten die Marktteilnehmer dies meist als Hinweis auf eine komfortable Versorgungslage, die Öl tendenziell vergünstigt. Dementsprechend folgte an den Ölbörsen nach der Veröffentlichung der Bestandsdaten eine kleine Abwärtskorrektur. Sie fiel allerdings nicht so deutlich aus, wie die Zahlen vermuten hatten lassen. Zu groß ist das Spannungsfeld, in dem die Ölpreise gefangen sind.

 

Heute nachmittag folgt wie jede Woche auf den Bericht des API der Wochenreport des Amerikanischen Energieministeriums DOE. Er ist oft aussagekräftiger, da er neben der reinen Bestandsdaten auch die Importe und Exporte sowie die Gesamtbestände berücksichtigt. Möglicherweise liefert er einen Impuls, der sich an den Ölbörsen deutlicher durchsetzen kann.

 

Ausblick

Verbraucher können durch die leichten Preissenkungen an den Ölbörsne auch heute wieder mit Abschlägen bei Heizöl rechnen. 100 Liter kosten heute etwa -0,20 bis – 0,30 Euro weniger als gestern Morgen.

Quelle: Futures-Services

21.05.2019 10:47

Ölpreise im Spannungsfeld zwischen knapper Versorgung und schwacher Ölnachfrage

Der Ölmarkt befindet sich zur Zeit in einem diffizilen Spannungsfeld zwischen preissteigernden und preissenkenden Faktoren. Die knappe Versorgungslage, verursacht durch OPEC Kürzungen, US Sanktionen oder unerwartete Ausfälle in der Ölproduktion, stützt die Preise eigentlich und hätte das Potenzial, den Rohstoff noch stärker zu verteuern. Gleichzeitig findet der Handelsstreit zwischen den USA und China kein Ende und belastet das globale Wirtschaftswachstum. Damit geraten auch die Ölpreise an den Börsen immer wieder unter Druck und mögliche Aufwärtstrends werden ausgebremst. Gestern sorgte beispielsweise die Nachricht, dass die USA den chinesische Konzern Huawei sanktioniert haben, für deutliche Preisnachlässe, die sich heute fortsetzen.

 

Physisches Angebot am Markt ist knapp

Die Versorgungslage bereitet den Marktteilnehmern zur Zeit immer wieder Kopfzerbrechen. Neben Ausfällen durch politische Verwerfungen, wie beispielsweise nach dem Umbruch in Venezuela oder durch die Sanktionen gegen den Iran, scheint es nun auch unplanmäßige Ausfälle an einigen Ölfeldern in der Nordsee zu geben.

 

Hier wird die europäische Referenzsorte Brent gefördert, die auch an der Londoner Börse ICE gehandelt wird. Experten zufolge wird der Ausfall aktuell auf 185.000 Barrel (à 159 Liter) für Mai geschätzt, soll in den nächsten Monaten aber sogar auf 462.000 Barrel steigen. Damit würde die Ölproduktion in der Nordsee auf den niedrigsten Stand seit August 2014 sinken.

 

Nach wie vor Probleme an russischer Pipeline

Ebenfalls Einfluss auf die knappe Verfügbarkeit nehmen die Probleme an der russischen Druzhba-Pipeline. Ende April war aufgefallen, dass das Öl, welches durch die Pipeline geliefert wurde, durch einen zu hohen Gehalt an organischen Chloriden verunreinigt war. Auch die deutschen Raffinerien in Leuna und Schwedt sind betroffen, was in den letzten Wochen immer wieder zu Versorgungsproblemen im Osten des Landes geführt hatte.

 

Eines der Probleme scheint zu sein, dass sich die betroffenen Raffinerien nicht einig darüber sind, wie das verunreinigte Öl, dass sich noch in der Pipeline befindet, aufgeteilt werden soll. Die Aufbereitung des Öls ist aufwändig und kostenintensiv und teilweise sind die Raffinerien dafür gar nicht ausgerüstet.

 

Der russische Energieminister Alexander Nowak hat in Aussicht gestellt, dass es noch einen Monat dauern dürfte, bis über die Pipeline wieder alle Kunden normal beliefert werden können. Vor Allem Verbraucher im Osten Deutschlands dürften die Auswirkungen der Probleme immer deutlicher zu spüren bekommen. Durch die Warenknappheit liegen die Preise für Heizöl und Benzin dort teilweise deutlich über dem Bundesschnitt.

 

Ausblick

Durch den Preisrutsch an den Ölbörsen sind auch die Inlandspreise wieder auf dem Rückzug. Verbraucher können heute größtenteils mit Preisnachlässen von -0,65 bis -0,80 Euro für 100 Liter Heizöl rechnen.

Quelle: Futures-Services

20.05.2019 10:29

Verlängerung der OPEC Kürzungen wird immer wahrscheinlicher

Ende Juni entscheidet die OPEC mit ihren Partnern, wie es mit den Produktionskürzungen weitergehen soll. Am Wochenende kam das Beratungskommittee JMMC in Saudi-Arabien zusammen, um die verschiedenen Möglichkeiten zu diskutieren. Im Vorfeld hatten Gerüchte die Runde gemacht, man wolle die Förderbergenzungen aufheben. In der Folge waren die Ölpreise am Freitag nach unten gegangen. Die Teilnehmer des JMMC Meetings sprachen sich dann jedoch mehrheitlich für die Beibehaltung der Maßnahmen aus, so dass die Ölpreise heute schon wieder auf höherem Niveau starten.

 

JMMC empfiehlt OPEC die Beibehaltung der Produktionskürzungen

Am Wochenende traf sich das sogenannte Joint Ministerial Monitoring Committee JMMC im saudi-arabischen Jeddah, um über den Fortgang der Förderbegrenzungen zu diskutieren. Das JMMC ist eine Art Planungs- und Beratungsausschuss, zu dem neben den Vertretern der OPEC auch deren Partner wie beispielsweise Russland oder Mexiko gehören. Entscheidungsgewalt hat es keine, doch gibt es Empfehlungen basierend auf der aktuellen Situation am Ölmarkt.

 

Entgegen der Hoffnung einiger Marktteilnehmer hat sich das JMMC nun für eine Beibehaltung der Förderbegrenzung ausgesprochen. Vor Allem die hohen Ölbestände, die in den USA in der zweiten Jahreshälfte tendenziell zunehmen sollen, sind der Grund. Doch auch der Handelsstreit zwischen den USA und China und die damit einhergehende Schwächung des globalen Wirtschaftswachstums könnte zu Preisverfällen führen, die die OPEC vermeiden will.

 

Für eine Anhebung der Förderbegrenzungen hatte sich auch am Wochenende wieder Russland, der größte und wichtigste Partner des Kartells, ausgesprochen. Doch Widerstand kommt vor Allem aus den Reihen der OPEC, so haben sich Nigeria, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien klar zur Beibehaltung der Quoten bekannt. Die Gefahr einer zu frühen Anhebung wie im vergangenen Jahr sei zu groß.

 

Die OPEC will nicht den gleichen Fehler machen wie 2018, als man wegen der von den USA verhängten Sanktionen gegen den Iran mit einem extremen Angebotsrückgang rechnete und die Förderquoten anhob. Kurzfristig gewährte die Amerikanische Regierung dann aber Ausnahmegenehmigungen an zahlreiche Länder und es kam mit dem daraus resultierenden Überangebot zu einem massiven Preisrutsch.

 

Die endgültige Entscheidung über den Fortgang der Produktionsbegrenzungen wird erst Ende Juni fallen, wenn die OPEC in Wien zur nächsten offiziellen Vollversammlung zusammen kommt. Die Empfehlung des JMMC sorgt aber auch kurzfristig schon dafür, dass die Ölpreise wieder anziehen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass man die Förderbegrenzungen aufhebt wird immer geringer. Damit bleibt das Angebot an Öl weiterhin knapp und die Preise hoch.

 

Ausblick

Nicht nur Rohöl wird zum Wochenauftakt wieder teurer, auch im Inland ziehen die Heizölpreise langsam aber sicher wieder an. Noch liegen sie jedoch unter den Niveaus vom Freitag Morgen, so dass Schnäppchenjäger eventuell noch leichte Abschläge zwischen -0,20 und -0,05 Euro für 100 Liter erwischen könnten.

 

Im Osten des Landes muss jedoch durch den Ausfall an der Raffinerie in Leuna mit Versorgungsengpässen und Wartezeiten gerechnet werden. Hier war in den letzten Wochen verunreinigtes Öl über die russische Druzhba-Pipeline geliefert worden, so dass die Produktion teilweise gestoppt werden musste. Wie lange es hier noch zu Problemen kommt, ist unklar.

Quelle: Futures-Services

17.05.2019 10:33

Versorgungsprobleme an Raffinerie in Leuna – Ölpreise weiter im Aufwärtstrend

Es geht immer weiter nach oben an den internationalen Ölbörsen. Vor allem die kritische Situation im Nahen Osten sorgt im Moment für hohe Risikoprämien und treibt die Preise immer weiter in die Höhe. An den Börsen stehen alle Zeichen auf Preissteigerung. Preissenkende Faktoren, wie beispielsweise gestiegene Ölbestände in den USA, fallen für die Marktteilnehmer kaum ins Gewicht. Im Inland machen zur Zeit außerdem die verunreinigten Öllieferungen über die russische Druzhba Pipeline Probleme, die vor allem den Osten Deutschlands betreffen. Hier kommt es inzwischen zu immer größeren Versorgungsschwierigkeiten, doch auch im restlichen Bundesgebiet steigen die Heizöl- und Benzinpreise weiter.

 

Raffinerie in Leuna erklärt offenbar Force Majeure

Seit Wochen schon gibt es an der russischen Druzhba-Pipeline, einer der wichtigsten Versorgungsadern des Landes, immer wieder Schwierigkeiten mit Verunreinigungen durch organische Chloride. Diese werden bei der Produktion oft zugesetzt, um die Ausbeute zu steigern, müssen dann jedoch wieder vollständig entzogen werden. Seit längerem schon scheint es dabei nun zu Problemen zu kommen und die Öllieferungen können in den Raffinerien nicht verarbeitet werden.

 

Die Ausfälle der Druzhba-Pipeline betreffen in Deutschland die vom französischen Ölkonzern Total betriebene Raffinerie in Leuna bei Leipzig. Neuesten Meldungen zu Folge hat die Raffinerie vor wenigen Stunden ein Force Majeure – also höhere Gewalt – erklärt, da es durch das verunreinigte Öl zu Ausfällen bei der Verarbeitung gekommen sei. Eine offizielle Stellungnahme gab es dazu aber bislang nicht.

 

Bisher ist vor Allem der Osten der Bundesrepublik betroffen. Hier müssen Verbraucher mit höheren Aufschlägen rechnen und sich unter Umständen auf längere Wartezeiten einstellen. Ob das berichtete Force Majeure für alle Lieferungen aus der Raffinerie in Leuna gilt, oder nur Teile der Versorgung betroffen sind, ist aktuell nicht klar.

 

Ausblick

Der starke Preisanstieg gestern an den Ölbörsen verteuert auch die Inlandspreise ordentlich. Nicht nur im Osten des Landes muss man sich also auf Preisanstiege gefasst machen, auch im restlichen Bundesgebiet kostet Heizöl heute etwa 0,70 bis +0,90 Euro mehr als gestern.

 

Quelle: Futures-Services

16.05.2019 10:33

Krise im Nahen Osten lässt Preise steigen – Sorgen um Mengenknappheit

Die Spannungen zwischen USA und Iran nehmen immer weiter zu und zeigen erste Auswirkungen auf die Ölpreise. Bisher hatten die Marktteilnehmer auf Meldungen über Sabotageakte und Drohnenangriffe recht besonnen reagiert. Man schien abwarten zu wollen, auch auf das, was die in dieser Woche erwarteten Wochen- und Monatsberichte zur Entwicklung des Ölmarktes zu sagen hatten. Zwar blieben diese vorwiegend ohne eindeutige Impulse, jedoch überwogen in der Einschätzung der Marktteilnehmer offenbar die preissteigernden Elemente. Zusammen mit der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten machten die Ölpreise gestern im Tagesverlauf einen ordentlichen Satz nach oben.

 

Wochen- und Monatsberichte wirken preissteigernd

In dieser Woche erwarteten die Marktteilnehmer vor Allem die zahlreichen angekündigten Berichte zum Ölmarkt, von denen man sich klare Impulse erhoffte. Ganz erfüllte sich dieser Wunsch zwar nicht, doch zum nahenden Ende der Woche überwiegen nun die preissteigernden Faktoren der verschiedenen Reports und die Ölpreise ziehen wieder an.

 

Vor Allem der Bericht der International Energy Agency IEA machte gestern deutlich, dass die Versorgungslage nach wie vor knapp eingeschätzt wird. Dies zeigt sich auch an den deutlich gesunkenen OECD Beständen – und das, obwohl der Bericht von einer geringeren Ölnachfrage im ersten Quartal ausgeht. Die IEA-Daten wurden in der Einschätzung der Marktteilnehmer also vorwiegend preissteigernd gesehen.

 

DOE meldet Rückgang der Ölproduktion

Der Wochenbericht des Amerikanischen Energieministeriums DOE lieferte dann einen Dämpfer für die Ölproduktion in den USA, denn hier war ein Rückgang von 12,1 Millionen Barrel (à 159 Liter) zu verzeichnen. Da laut IEA Bericht vor Allem die steigende Ölproduktion in den USA den Ausfall in Venezuela und Iran auffangen sollte, sorgte die Kombination der beiden Meldungen für Unruhe und einen Preisschub nach oben.

 

Da konnten auch die gestiegenen Rohölbestände kein ausreichendes Gegengewicht liefern. Man hatte sowieso damit gerechnet, denn schon am Dienstag hatte das American Petroleum Institute klare Aufbauten prognostiziert, und nun blieben die Zahlen mit +5,4 Millionen Barrel hinter den erwarteten +8,6 Millionen Barrel zurück. Statt dessen sanken die Benzinbestände um -1,1 Million Barrel, ein Faktor der ebenfalls Preiserhöhungen begünstigt.

 

Iran-Krise zeigt Wirkung

Mit der gestiegenen Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten setzten sich dann gestern Nachmittag die hohen Preise durch und die Börsen gingen mit einem deutlichen Kursplus aus dem Handel. Auch wenn es bisher nicht zu einem militärischen Zusammenstoß kam, hat die amerikanische ExxonMobil beispielsweise begonnen, Arbeiter aus dem Irak zu evakuieren. In Anbetracht der potenziellen Folgen, die ein Konflikt zwischen USA und Iran mit sich bringen würde, dominieren auch heute die preissteigernden Aspekte.

 

Heizöl deutlich teurer

Mit dem Preissprung an den Ölbörsen gehen auch die Inlandspreise wieder ordentlich nach oben. Verbraucher zahlen heute für 100 Liter Heizöl etwa +0,85 bis +1,05 Euro mehr als gestern.

 

 

Quelle: Futures-Services

15.05.2019 17:18

Der Preisanstieg bei Benzin geht weiter – Diesel dagegen etwas günstiger

München (ots)

Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC haben die Preise für Benzin auch in dieser Woche angezogen. Somit müssen Autofahrer bereits in der zehnten Woche in Folge mehr fürs Tanken bezahlen. Aktuell kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,496 Euro und damit 0,2 Cent mehr als in der Vorwoche. Bei Diesel wurde der Aufwärtstrend der Preise in dieser Woche gestoppt: um 0,4 Cent pro Liter sank der Dieselpreis auf 1,298 Euro.

 

Die Preisdifferenz zwischen Diesel und Super E10 hat sich damit nach der Annäherung der beiden Sorten in den Wintermonaten wieder auf beinahe 20 Cent erhöht. Mit dem zehnten Preisanstieg in Folge bleibt Benzin in Relation zum aktuellen Ölpreis aber weiterhin teuer.

 

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

 

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle: https://www.presseportal.de

 

Quelle: Futures-Services

15.05.2019 10:57

Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien – US Ölbestände deutlich gestiegen

Gestern kam es innerhalb von drei Tagen zum zweiten Zwischenfall im Nahen Osten, als Saudische Ölanlagen von bewaffneten Drohnen angegriffen wurden. Erwartungsgemäß schossen die börsengehandelten Rohölpreise mit dieser Meldung am Mittag in die Höhe. Ein kleines Gegengewicht setzte am späteren Abend das American Petroleum Institute API mir den wöchentlichen Bestandsdaten, die eher preissenkend wirkten. Die Marktteilnehmer erwarten heute den Monatsbericht der International Energy Agency IEA und den Wochenbericht des US Energieministeriums zu den Ölbeständen. Sollten sich die Prognosen des API bestätigen, könnten die Preise heute fallen.

 

Konfliktpotenzial im Nahen Osten steigt

Die Lage im Nahen Osten ist und bleibt problematisch. Mit dem Angriff auf Ölpumpstationen in Saudi-Arabien nehmen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiter zu. Denn verantwortlich für die bewaffneten Drohnenangriffe sind die jemenitischen Huthi-Rebellen, die wiederum vom Iran unterstützt werden.

 

Durch den Angriff ist an einer der betroffenen Pumpstationen ein Feuer ausgebrochen. Aus Sicherheitsgründen habe der staatliche Ölkonzern Saudi-Aramco den Betrieb der Ost-West-Pipeline zunächst eingestellt, so der Energieminister Khalid al-Falih. Marktteilnehmer fürchten nun eine militärische Eskalation, da diese die Ölpreise massiv in die Höhe schnellen ließe.

 

US Ölbestände deutlich höher als erwartet

So wie jeden Dienstag veröffentlichte das American Petroleum Institute auch gestern die aktuellen Zahlen zu den Beständen von Rohöl, Benzin und Destillaten in den Vereinigten Staaten. Der Bericht hielt gestern einige Überraschungen bereit, denn es gab bei allen Produkten Aufbauten zu verzeichnen. Vor Allem die Rohölmengen haben mit 8,6 Millionen Barrel (à 159 Liter) wider erwarten klar zugelegt.

 

Ungewöhnlich ist dieser Zuwachs schon allein deshalb, weil die Raffinerien mit der beginnenden Sommernachfrage nach Benzin einen höheren Bedarf an Rohöl haben. Üblicherweise sinken die Rohölvorräte in den USA zwischen April und Oktober. Die Versorgungslage in den USA scheint also im Klima der allgemeinen Angebotsknappheit durch Sanktionen und OPEC-Kürzungen wider erwarten sehr komfortabel.

 

Damit sendet der Bericht einen klar preissenkenden Impuls in den Markt, der sich allerdings bisher noch nicht eindeutig durchgesetzt hat. Die Marktteilnehmer scheinen den Bericht des Amerikanischen Energieministeriums DOE abwarten zu wollen, der heute Nachmittag erscheint. Er ist oft detaillierter als der Bericht des API und könnte somit durchaus für einen klareren Richtungswechsel sorgen.

 

Ausblick

Heizöl wird heute schon wieder etwas teurer erwartet als gestern. Neben dem Preisanstieg an den Börsen wirkt sich auch der recht schwache Euro auf die Inlandspreise aus, denn er macht in Dollar gehandeltes Rohöl für Käufer aus dem Euroraum tendenziell teurer. Verbraucher zahlen demnach heute etwa +0,30 bis +0,50 Euro mehr als gestern morgen.

Quelle: Futures-Services

14.05.2019 15:45

Tanken in Nordrhein-Westfalen besonders günstig – Insgesamt aber gestiegenes Preisniveau

München (ots)

Die Preisunterschiede zwischen den Bundesländern liegen aktuell zwischen 2,6 Cent (Diesel) und 4,1 Cent bei Super E10. Wobei das allgemeine Preisniveau an den deutschen Tankstellen nach dem Preisanstieg der vergangenen Wochen inzwischen sehr hoch liegt. Super E10 kostet durchschnittlich in keinem Bundesland weniger als 1,500 Euro pro Liter. Am günstigsten tanken Autofahrer aktuell mit genau 1,500 Euro in Nordrhein-Westfalen und Bayern, danach folgen Bremen (1,502 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (1,505 Euro). Besonders tief müssen Autofahrer in Hessen (1,541 Euro) in die Tasche greifen.

 

Diesel ist mit 1,306 Euro pro Liter in Rheinland-Pfalz am günstigsten, gleich dahinter folgt Nordrhein-Westfalen (1,307 Euro). Damit können sich Autofahrer im größten deutschen Bundesland über relativ günstige Spritpreise freuen. Rheinland-Pfalz zählt erneut zu den günstigeren Tank-Ländern. Überraschend, da das Bundesland bisher selten unter den preiswerten Regionen zu finden war. Am teuersten ist der Liter Diesel im Durchschnitt in Brandenburg mit 1,332 Euro.

 

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

 

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder 5. Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

 

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle: https://www.presseportal.de/

Quelle: Futures-Services

14.05.2019 10:29

Starkes Auf und Ab nach Meldungen aus dem Nahen Osten und China

Nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Woche sorgte gestern die Meldung, dass im Persischen Golf zwei saudische Tanker angegriffen wurden, zunächst für Preisanstiege. Da es jedoch nicht zu weiteren Kampfhandlungen kam und die Lage ruhig blieb, verursachten dann am späteren Nachmittag Nachrichten aus China einen ordentlichen Absturz der Rohölpreise, denn die Volksrepublik will ab Juni ihrerseits Strafzölle auf amerikanische Güter erheben. Die Ölpreise rutschten bis zum Abend auf neue Tagestiefs und schlossen mit klaren Verlusten.

 

Sabotageakte an Schiffen im Persischen Golf

Die Lage im Nahen Osten bleibt durch die Sanktionen der USA gegen den Iran und dessen Drohung, sein Atomprogramm wieder aufzunehmen, angespannt. Gestern spitzte sich die Situation nochmals zu, als Saudi-Arabien mitteilte, dass es Sabotageakte gegen Tanker und Handelsschiffe vor der Golfküste der Vereinigten Arabischen Emirate gegeben habe und man den Iran dahinter vermute. Die Iranische Regierung distanzierte sich jedoch von den Angriffen und bezeichnete sie als „alarmierend“.

 

Sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate gelten im Konflikt mit Iran als Verbündete der USA. Die amerikanische Regierung plant nun angeblich, 120.000 Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden, sollte der Iran amerikanische Streitkräfte angreifen oder sein Atomprogramm wieder aufnehmen. Das verbale Aufrüsten geht also weiter.

 

Die Marktteilnehmer reagierten gestern zunächst besorgt, da man weitere Kampfhandlungen befürchtete. Sollte die Lage im Nahen Osten weiter eskalieren, würde dies die Ölpreise massiv belasten. Schon jetzt sind die Preise durch die fehlenden Mengen wegen der US Sanktionen unter Druck geraten. Da weitere militärische Zusammenstöße jedoch ausblieben, war auch dem gestrigen Preisanstieg am späten Nachmittag ein Ende gesetzt.

 

China reagiert mit eigenen Strafzöllen im Handelsstreit

Statt dessen setzte sich dann eine andere Nachricht durch und sorgte für eine regelrechte Berg- und Talfahrt an den Ölbörsen. Im schwelenden Handelsstreit zwischen China und den USA hat Peking nun seinerseits Strafzölle auf amerikanische Waren erhoben, die am dem 1. Juni in Kraft treten sollen. Die Volksrepublik reagiert damit auf die  neuen Sanktionen, die die US Regierung am vergangenen Freitag erhoben hatten.

 

Wie stark der Handelsstreit schon jetzt den Warenfluss beeinträchtigt, zeigt der Rückgang der chinesischen Ölimporte aus den USA. China hatte in den letzten sechs Monaten nur noch etwa 1,64 Millionen Barrel (à 159) aus den USA eingeführt. In den vorangegangenen sechs Monaten waren es noch 60,5 Millionen Barrel, was China zum größten Abnehmer von US Rohöl gemacht hatte.

 

Der Handelsstreit belastet die Preise an den Ölbörsen gehörig, denn er beeinträchtigt das weltweite Wirtschaftswachstum und damit auch die Nachfrage nach Rohöl. In den letzten Jahren war China mit seiner stetig wachsenden Wirtschaft einer der Hauptmotoren für das globale Ölnachfragewachstum gewesen. Die Meldung über neue Strafzölle sorgte somit gestern für einen massiven Preisrutsch.

 

Heizöl nach Kursrutsch heute günstiger

Die Berg- und Talfahrt an den Ölbörsen hat sich gestern auch auf die Heizölpreise im Inland ausgewirkt. Mit den günstigeren Rohölpreisen ist auch Heizöl heute ein gutes Stück günstiger. Für 100 Liter zahlen Verbraucher heute etwa -0,65 bis -0,85 Euro weniger als gestern.

 

 

Quelle: Futures-Services

13.05.2019 10:24

Ölpreise bleiben unverändert hoch – OPEC Kontrollgremium trifft sich am Wochenende

Seit Beginn des Jahres kennen die Ölpreise fast keine andere Richtung als nach oben. Zu Beginn der vergangenen Woche hatte zwar der neu aufgeflammte Handelskrieg zwischen den USA und China für leichtes Abwärtspotenzial gesorgt, doch nach wie vor überwiegen preissteigernde Faktoren wie die OPEC Kürzungen oder die politischen Krisen in Venezuela und Libyen. Zusätzlich halten die Sanktionen gegen den Iran das Angebot an Rohöl weltweit knapp, so dass auch in dieser Woche nicht mit deutlichen Preissenkungen zu rechnen ist. Am heutigen Montag setzen die Kurse zunächst den Seitwärtstrend der Vorwoche fort.

 

Technisches OPEC Meeting am Wochenende

Ende der Woche tritt das Kontrollgremium der OPEC und ihrer Partner zusammen, um über den Fortgang der Förderkürzungen zu beraten. Das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) hat zwar keine Entscheidungsbefugnis, doch gibt es Empfehlungen für das nächste offizielle Treffen des Ölkartells im Juni.

 

Dann wird  eine Entscheidung darüber fallen, ob das Förderabkommen tatsächlich im Juni endet oder verlängert wird. Die OPEC+ selbst ist sich uneins, wie es weiter gehen soll, denn während Russland sich von Anfang an sehr zögerlich am Abkommen beteiligt hat, will vor Allem Saudi-Arabien eine Verlängerung bis Ende des Jahres erwirken.

 

Sollte sich beim JMMC Meeting am Wochenende abzeichnen, dass die Mehrheit für eine Verlängerung des Abkommens ist, würde dies ein eindeutiges Signal an die Börsen senden. Die Ölpreise könnten dann nochmal ein Stück nach oben gehen, denn das Angebot an Rohöl würde dann auch über die Jahresmitte hinaus dünn bleiben.

 

Ausblick

Die Ölpreise an den internationalen Börsen verharren zur Zeit auf relativ hohem Niveau. Der Seitwärtstrend zeigt sich auch bei den Inlandspreisen und somit ist bei Heizöl heute nur mit geringen Preisunterschieden zu letzter Woche zu rechnen. 100 Liter kosten heute zwischen -0,10 und +0,20 Euro weniger bzw. mehr als am Freitag morgen.

Quelle: Futures-Services