Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

21.02.2020 9:22

Covid19 auch in USA – Heizöl wieder günstiger

Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus deuten darauf hin, dass in China eine Eindämmung der Ausbreitung gelungen sein dürfte. Die Rate der Neuinfektionen sinkt weiter und langsam aber sicher öffnen die Geschäfte, Unternehmen und Büros wieder. Dafür sind die Ansteckungszahlen in den USA binnen eines Tages von 12 auf 27 gesprungen und auch aus Südkorea wird eine Infektionswellewelle mit 156 Erkrankten gemeldet. Die Gefahr ist also noch nicht gebannt und die Ölpreise bleiben unter Druck.

 

China drosselt Raffinerietätigkeit

Nach wir vor leidet Chinas Wirtschaftsaktivität unter dem Ausbruch des Virus. Die meisten Flughäfen und Bahnhöfe bleiben weiter geschlossen und weite Teile des Landes liegen unter Quarantäne. Auch wenn die Vorsichtsmaßnahmen nun langsam gelockert werden, bleibt die gesunkene Nachfrage nach Öl und Ölprodukten ein Problem für die Energieindustrie des Landes.

 

Die chinesischen Raffienierbetreiber haben ihre Verarbeitung von Rohöl inzwischen auf 10 Millionen Barrel am Tag reduziert (ein Barrel entspricht 159 Litern). Im Vorjahr waren es noch durchschnittlich 13 Millionen Barrel täglich gewesen. Experten gehen davon aus, dass dieses niedrige Niveau bis etwa Ende Februar anhalten dürfte, je nachdem wie schnell sich der Ausbruch des Covid19 unter Kontrolle bringen lasse.

 

Die Ölbörsen reagieren sensibel auf alle Meldungen zum Coronavirus, ist China doch einer der größten und wichtigsten Abnehmer an Rohöl. Mit der zurückgegangene Nachfrage aus der Volksrepublik tun sich die Preise momentan schwer mit einer Aufwärtsbewegung. Mit den neuesten Meldungen zur sprunghaft angestiegenen Neuinfektionsrate in den USA wächst die Unsicherheit bezüglich des Virus wieder und die Ölpreise kommen erneut unter Druck.

 

Ausblick

Auch im Bundesgebiet sind die Heizölpreise wieder etwas gesunken und Verbraucher können heute zu günstigeren Preisen kaufen als gestern. 100 Liter kosten heute etwa -0,50 bis -0,70 Euro weniger als am Donnerstag morgen.

Quelle: Futures-Services

20.02.2020 14:49

Benzin in Norddeutschland am günstigsten – Hessen und Thüringen besonders teuer

München (ots)

Autofahrer in Norddeutschland sparen beim Tanken derzeit am meisten. Im aktuellen Bundesländervergleich ist Super E10 in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 1,394 Euro je Liter am preiswertesten. In Thüringen, dem teuersten Bundesland, muss man hingegen im Durchschnitt 1,436 Euro je Liter bezahlen. Das entspricht einer mittleren Preisdifferenz von immerhin 4,2 Cent je Liter.

Diesel ist in Berlin am günstigsten. Ein Liter kostet im Mittel 1,247 Euro. Das sind 4,1 Cent weniger als im derzeit teuersten Bundesland Hessen, wo man durchschnittlich 1,288 Euro je Liter bezahlen muss.

Bremen, das beim letzten Vergleich vor vier Wochen noch bei beiden Kraftstoffsorten Schlusslicht war, verbesserte sich zwar im Gesamtranking, schneidet aber im Vergleich der drei Stadtstaaten weiterhin am schlechtesten ab.

Regionale Preisdifferenzen bei Benzin und Diesel ergeben sich hauptsächlich aus dem unterschiedlich stark ausgeprägten Wettbewerb am Kraftstoffmarkt.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Donnerstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle:
presseportal.de

Quelle: Futures-Services

20.02.2020 10:12

Libysche Friedensverhandlungen auf Eis – Preise ziehen an

In Libyen gibt es kaum Hoffnung auf eine schnelle Konfliktlösung. Nachdem am Dienstag Truppen von General Khalafi Haftar – Libyan National Army (LNA) – den Hafen der libyschen Hauptstadt Tripolis bombardierten, hat die von der Internationalen Gemeinschaft anerkannte Regierung (GNA) unter Fayez al-Serraj nun die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zurückgezogen. Als Grund für die Bombardierung gibt die LNA an, auf einen türkischen Tanker abgezielt zu haben, der Waffen geladen haben soll.

 

Libysche Friedensverhandlungen wieder auf Null

Tatsächlich bezieht die Gegenpartei (GNA) über den Hafen von Tripolis Waffen und andere Militärausrüstung aus der Türkei, allerdings werden hier auch Nahrungsmittel und Kraftstoffe importiert. Nun steht die Konfliktlösung also wieder auf Anfangsstatus. Eine Aufforderung, sofort wieder an den Verhandlungstisch in Genf zurückzukehren, wies Regierungsoberhaupt al-Serraj gestern zurück. Demnach dürfte es noch eine Weile dauern, bis auch das libysche Öl wieder in voller Stärke am Markt zur Verfügung steht.

 

Kein vorgezogenes OPEC-Treffen in Sicht

Auch bei der OPEC gibt es keine Neuigkeiten, die Hoffnung am Markt erwecken könnten. Ein vorgezogenes Meeting wird immer unwahrscheinlicher – das ursprünglich angesetzte Treffen am 5. und 6. März wird wohl das nächste sein. Vor allem Russland gilt hier als Bremse, der Kreml hatte hier nach mehr Zeit zur Einschätzung der Marktlage bezüglich des Coronavirus‘ verlangt. Gleichzeitig war für Experten am Markt aber klar, dass sich ohne eine zusätzliche Kürzung der OPEC, die Preise wohl nicht so schnell vom Coronavirus erholen würden. Diese schnelle Reaktion hat man jetzt wohl verschlafen.

 

Natürlich ist nach wie vor nicht vorhersehbar wie lange sich die Ausbreitung des Covid19-Virus noch negativ auf die Ölnachfrage auswirken wird. Man vermutet, dass so langsam das Schlimmste überstanden sei, meldet China auch heute wieder einen starken Rückgang der Anzahl an Neu-Infektionen im Land. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt jedoch vor einem vorschnellen Optimismus.

 

Ausblick 

Die Preise sind im gestrigen Tagesverlauf weiter angestiegen, wonach wir heute mit einer Preiserhöhung von ca. +0,55 bis +0,75 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag rechnen.

Quelle: Futures-Services

19.02.2020 16:37

Spritpreise ziehen wieder an – Schwacher Euro zeigt Wirkung

München (ots)

Nachdem die Spritpreise zuletzt gesunken waren, wird Tanken wieder teurer. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,394 Euro, das sind 1,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 0,8 Cent auf durchschnittlich 1,248 Euro je Liter.

Gründe für den Anstieg sind der schwache Euro und die Entwicklung am Rohölmarkt. Während der Euro mit Kursen von rund 1,08 Dollar auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren fiel, wurde Rohöl wieder teurer. Ein Barrel der Sorte Brent notiert derzeit bei rund 57 Dollar, das sind fast drei Dollar mehr als in der Vorwoche. Allerdings kostete das Barrel Rohöl Anfang Januar 2020 noch rund 69 Dollar. Dieser Rückgang ist bei den Tankkunden weiterhin nicht vollständig angekommen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Quelle: Presseportal.de

Quelle: Futures-Services

19.02.2020 9:46

Coronavirus bald unter Kontrolle? – Heizöl wird wieder teurer

Die neuesten Zahlen zum Coronavirus lassen hoffen, dass das Schlimmste nun bald vorbei sein könnte. Die Ansteckungssrate ist weiter gesunken, auch wenn nach wie vor täglich neue Infektionen und Todesfälle hinzu kommen. An den Ölbörsen scheint man daran zu glauben, dass die chinesische Wirtschaft bald wieder an Fahrt aufnehmen könnte. Die Ölpreise sind wieder gestiegen.

 

Coronavirus bleibt gefährlich

Der Ausbruch und die dramatische Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Covid19 hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Auch wenn es erste Anzeichen gibt, dass die Spitze der Epidemie erreicht sein könnte, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO vor der Annahme, das Virus sei unter Kontrolle. Noch gebe es für diese Annahme nicht genug Daten.

 

Fakt ist, dass das öffentliche Leben in China nach wie vor nahezu still steht. Auch wenn die Rate der Neuinfektionen von gestern auf heute wieder gesunken ist und immer mehr Menschen geheilt werden können, ist das Land weitflächig unter Quarantäne gestellt, Flughäfen und Bahnhöfe bleiben geschlossen, ebenso wie viele Behörden und öffentliche Einrichtungen.

 

Ölnachfrage von Virus betroffen

Neben den zahlreichen Todesfällen hat das Virus auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen. Die Ölnachfrage aus China ist wegen der vielen Shutdowns und Reiseverbote enorm zurückgegangen und die entstandenen Schäden werden sich auch nicht mehr aufholen lassen, wenn sich die Lage in den nächsten Monaten normalisiert.

 

Dennoch herrscht zumindest an den Ölbörsen seit einigen Tagen wieder der Optimismus vor. Die Marktteilnehmer scheinen hoffnungsvoll, dass das Schlimmste nun bald vorbei ist und dass die Ölnachfrage aus China bald wieder ansteigen wird.

 

Auch gehen die meisten Experten davon aus, dass die OPEC in der nahen Zukunft die geförderten Ölmengen weiter begrenzen wird um die bestehende Überversorgung einzudämmen. Die Rohölpreise gehen damit auch heute wieder ein gutes Stück nach oben.

 

Ausblick

Für die Heizölpreise im Inland bedeutet der Anstieg an den Ölbörsen ebenfalls eine Verteuerung. Auch der schwache Euro spielt hier eine Rolle, denn er macht in Dollar gehandeltes Rohöl für Investoren aus Europa tendenziell teurer. Somit müssen Verbraucher heute mit Aufschlägen von +0,35 bis +0,55 Euro im Vergleich zu Dienstagmorgen rechnen.

Quelle: Futures-Services

18.02.2020 9:33

Blockade in Libyen geht weiter – Preise rutschen ab

Die Konflikte in Libyen sind nach wie vor nicht gelöst. Nun sollen vor der Küste Libyens europäische Kriegsschiffe patroullieren, um Waffenlieferungen in das Bürgerkriegsland zu unterbinden. Dennoch ist die Lage ungelöst: Nach wie vor blockieren die Truppen von General Haftar Häfen und Pipelines. Die Ölförderung und -exporte sind in dem Land dramatisch gesunken.

 

Libysche Ölförderung kurz vor Stillstand

Die libysche Ölförderung steht weiterhin fast komplett still und könnte bald komplett eingestellt werden müssen, sollte die Blockade nicht bald aufgehoben werden. Die Lagerkapazitäten sind allmählich voll, seit Mitte Januar besteht die Blockade. Aktuell ist keine Lösung in Sicht. Sollte es aber dennoch zu einer Auflösung der Konflikte kommen, würde das die Preise am Markt deutlich drücken.

 

Gleichzeitig scheint es so, als ob man den Coronavirus besser unter Kontrolle bekommt. Die Zahl der Neuinfektionen geht von Tag zu Tag zurück. Dennoch steigt die Zahl weiterhin, die Spitze ist also noch nicht erreicht – die Kurve geht noch nicht abwärts. Klar ist, dass ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden durch das Virus ausgelöst wurde. In China wurde viel Nachfrage „vernichtet“ und ist nicht wieder nachholbar. Die weitreichenden Einschränkungen im Reiseverkehr und auch bei den Geschäftsaktivitäten haben wesentlichen Anteil an der Nachfrageausfall.

 

Dem setzt natürlich auch, die noch nicht getroffene Entscheidung der OPEC+-Gruppe zu. Ein Handeln des Kartells wäre für den Markt wünschenswert, gehen Experten nach wie vor von nicht unerheblichem Abwärtspotential aus, sollte sich nichts verändern und die Zahl der am Coronavirus-Infizierten weiter stetig steigt.

 

Ausblick

Nach einem Preisrutsch am heutigen Morgen gehen wir von ca. -0,50 bis -0,65 Euro Preissenkung für 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag aus.

Quelle: Futures-Services

17.02.2020 10:00

Coronavirus bleibt Thema Nummer eins – Heizölpreise wieder etwas höher

Auch in dieser Woche bleiben die Nachrichten zum Coronavirus das wichtigste Thema für die Ölpreise. Die Zahl der Neuinfektionen in China und weltweit nimmt nach wie vor zu, auch wenn die Rate der Ausbreitung sich inzwischen verlangsamt hat. Dies lässt hoffen, dass eine Eindämmung des Virus bald möglich ist.

 

Niedriges Ölpreisniveau 

Die Ölpreise bleiben auch in dieser Woche niedrig, wenn auch bisher kein neuerlicher Preisrutsch wie Ende Januar eingetreten ist. An den Ölbörsen scheint sich die Stimmung inzwischen etwas beruhigt zu haben und die Marktteilnehmer warten lieber ab statt übereilt zu verkaufen.

 

Der Konsens unter Experten ist außerdem, dass eine Verschärfung der Förderkürzungen seitens der OPEC unumgänglich sein wird. Die Organisation erdölexportierender Länder begrenzt schon seit geraumer Zeit freiwillig die Ölproduktion, um die Ölpreise zu stabilisieren. Eine künstliche Verknappung soll dabei den Preisverfall durch Überversorgung aufhalten.

 

OPEC-Entscheidung steht an

Nach dem Ausbruch des Covid19-Virus in China waren Vertreter der OPEC in Wien zusammengekommen um mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Empfohlen hatte man eine Verlängerung und Verschärfung der bestehenden Kürzungsmengen, eine sofortige Umsetzung dieser Empfehlung scheitert aber bisher an der Zustimmung Russlands.

 

Moskau will mit einer Entscheidung lieber warten und genauer beobachten, wie genau sich der Virusausbruch und seine Folgen auf den Ölmarkt auswirken. Im März, wenn das Kartell zu seiner offiziellen Vollversammlung zusammenkommt, wird dann vermutlich die endgültige Entscheidung getroffen.

 

Ausblick

Auch wenn die Heizölpreise im Jahresvergleich auf einem recht niedrigen Niveau liegen, kosten 100 Liter heute dennoch mehr als am Freitagmorgen. Grund ist die leichte Preiserholung an den Rohölbörsen sowie der schwache Euro, der in Dollar gehandeltes Rohöl für Käufer aus dem Euroraum verteuert. Verbraucher zahlen deshalb für 100 Liter heute etwa +0,25 bis +0,40 Euro mehr.

 

Quelle: Futures-Services

14.02.2020 9:53

Markt rechnet mit Produktionskürzungen – Preise steigen

Die Nachfrageprognosen der einzelnen Fachorganisationen gehen auseinander, während die Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) noch den geringsten Einfluss des Coronavirus auf das Ölnachfragewachstum sieht, sehen die Internationale Energieagentur (IEA) und die Energy Information Administration (EIA) einen deutlichere Gewichtung des neuartigen Virus. In einer Sache sind sich allerdings alle einig: ohne Gegenmaßnahme ist der Nachfrageausfall nicht auszugleichen. Demnach wird eine weitere Produktionskürzung der OPEC+ immer wahrscheinlicher.

 

OPEC+ Gruppe steht vor Gegenmaßnahme

Mittlerweile ist auch der Gegenwind aus Russland nicht mehr all zu stark, was eine Kürzung der Produktion anbelangt. Dennoch lassen sie die restlichen Mitglieder noch etwas zappeln. Russische Ölfirmen zeigen sich einer Verlängerung der jetzigen Kürzungen bis Jahresmitte gegenüber nicht abgeneigt. Letztlich entscheidet allerdings Vladimir Putin über einen endgültigen Entschluss, dessen Sprecher verspricht eine „zeitnahe“ Entscheidung, wobei er keinen genauen zeitlichen Rahmen angibt.

 

Das technische Komitee der OPEC (JTC) empfiehlt eine solche Reduzierung klar. Auch am Markt rechnet man schwer mit weiteren Kürzungen. Demnach sind die Preise nun schon im gestrigen Tagesverlauf nach oben gegangen. Allein die Erwartung von steigenden Preisen durch etwaige Produktionskürzungen setzte einen entscheidenden Kaufanreiz am Markt, was die Preise zusätzlich stützte.

 

Infektionsrate des Coronavirus wieder unter 10%

Nachdem in China nun eine neue Zählweise der Coronavirus-Infizierten aufgenommen wurde, sind die Zahlen der Infizierten und Toten über Nacht nach oben geschnellt. Das neue Verfahren registriert nun nicht nur die durch ein Labor bestätigten Infektionsfälle, sondern auch die symptomatisch eindeutig identifizierbaren Fälle. Damit ist klar, dass es auf einen Schlag sehr viel mehr Infizierte gibt. Dennoch hat sich das Bild der letzten Tage bestätigt, denn heute wurde eine Infektionsrate von weiter unter 10% gemeldet – was verhältnismäßig gering, in Zahlen natürlich immer noch viel ist.

 

Wichtig für die Ölexporteure ist natürlich wie es weiter geht. Momentan beschränkt sich die fehlende Nachfrage auf China. Natürlich tangiert die chinesische Ölnachfrage auch die globale Nachfrage, dennoch ist selbst im weiteren asiatischen Raum der Alltag in Takt – schaut man sich zum Beispiel den Flugverkehr im restlichen Asien an. Im Gegensatz zu China läuft dieser hier nahezu komplett normal.

 

Ausblick 

Nach einem Anstieg gestern Nachmittag rechnen wir heute mit +0,50 bis +0,70 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag.

Quelle: Futures-Services

13.02.2020 10:08

Coronavirus-Effekt lässt Preisprognose einbrechen – Langzeittiefs halten an

Das Coronavirus hat am Ölmarkt Eindruck hinterlassen: die „Energy Information Administration“ (EIA) der USA hat in ihrem vergangenen Monatsbericht eine sehr deutliche Korrektur ihrer Ölpreisprognose vorgenommen. Diese Korrektur beschränkt sich zwar erst einmal nur auf das erste und zweite Quartal diesen Jahres, dennoch ist sie deshalb nicht weniger deutlich. Wie in der Grafik zu sehen, ist der „Coronavirus-Effekt“ enorm. Die blaue Linie zeigt die Preisprognose von Januar, die gelbe die aktuelle Prognose von Februar.

Deutliche Korrektur der Preisprognose

Die chinesische Ölnachfrage liegt nach aktuellen Schätzungen deutlich unter dem üblichen Niveau. Kein Wunder – sind auch nach wie vor einige Flughäfen des Landes geschlossen. Wie stark das Coronavirus die Nachfrage nach Rohöl tatsächlich gedrosselt hat, ist nicht genau zu sagen, Experten vermuten allerdings Rückgänge von aktuell bis zu 3 Millionen Barrel (á 159 Liter) pro Tag. Sobald die Flughäfen wieder freigegeben werden und Unternehmen wieder produzieren, wird sich dieses Nachfragetief auch wieder erholen und normalisieren. Bis es dazu kommt wird aber noch ein wenig Zeit vergehen.

 

Auf das gesamte Jahr gesehen, geht die EIA von einer schwächer wachsenden chinesischen Ölnachfrage aus – sie wird schätzungsweise um nur etwa 0,15 Millionen Barrel (á 159 Liter) pro Tag wachsen. Dass sich dies auf die Ölpreise auswirkt, ist klar. Daher hat die Organisation die Preisprognose für die kommenden Monate deutlich nach unten korrigiert. Das derzeitige Langzeittief der Rohölpreise sprich für sich: in absehbarer Zukunft – mit wieder einsetzender Normalität in China – werden die Preise wieder ansteigen. Wie auch die EIA-Prognose zeigt hat sich an der Langzeitvoraussicht nichts verändert. Demnach kann man aktuell von einem guten Kaufmoment ausgehen.

 

Coronavirus-Effekt nicht zu missachten

Wie lange der Coronavirus-Effekt noch anhält bleibt natürlich abzuwarten und ist nicht genau abzuschätzen. Derzeit gehen wir von einem Preisanstieg im zweiten Quartal aus. Natürlich hängt alles am weiteren Verlauf der Epidemie in China. Nachdem nun eine neue Zählweise zu Grunde liegt, sind die Zahlen der Infizierten und Toten über Nacht nach oben geschnellt. Es bleibt nun also wieder ungewiss in weit sich die neuen Zahlen entwickeln.

Quelle: Futures-Services

12.02.2020 14:54

Preise an den Tankstellen nur leicht gesunken – Kräftiger Rückgang der Rohölnotierungen

München (ots)

Die Spritpreise an den Tankstellen sind gegenüber der Vorwoche leicht gesunken. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,378 Euro, das sind 0,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter. Dies ist der fünfte wöchentliche Preisrückgang in Folge.

Bemerkenswert ist die Entwicklung am Rohölmarkt. In den letzten drei Wochen fiel der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um circa zehn Dollar auf aktuell rund 54 Dollar. Günstiger war Rohöl zuletzt im Dezember 2018. Im selben Drei-Wochen-Zeitraum sanken die durchschnittlichen Kraftstoffpreise nur um rund drei Cent bei Benzin und rund fünf Cent bei Diesel. Trotz des derzeit eher schwachen Euros besteht hier das Potenzial für einen deutlich stärkeren Preisrückgang an den Tankstellen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Quelle: Presseportal.de

Quelle: Futures-Services