Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

22.03.2019 10:37

Handelsabkommen zwischen USA und China im April? – Preisnachlässe bei Heizöl zu erwarten

Ein Tag mit viel Börsenbewegung endete gestern mit leichten Verlusten bei den börsengehandelten Rohölpreisen. Dennoch liegen die Niveaus recht hoch und mit nachhaltigen Preissenkungen scheint im Augenblick niemand zu rechnen. Die Kürzungen der OPEC, Bestandsabbauten in den USA und kein Ende des Handelsstreits mit China sind nur einige der Faktoren, die sinkende Preise verhindern. Bei den Heizölpreisen in Deutschland ist allerdings wegen der leichten Kursverluste heute durchaus Abwärtspotenzial drin.

 

Handelsabkommen frühestens Mitte April

Der Handelsstreit zwischen den beiden Wirtschaftsriesen China und USA schwelt weiter und auch wenn man sich in der Vergangenheit immer mehr angenähert hat, ist ein Ende des Konflikts längst noch nicht sicher. Seit Monaten belegen sich die beiden Nationen immer wieder mit neuen Strafzöllen und auch wenn beide Parteien die stattfindenden Gespräche immer wieder als positiv bezeichnen, haben sie doch bisher noch nicht viel Konkretes hervorgebracht.

 

Vor Allem haben sie die Strafzölle nicht beendet, und diese bereiten den Marktteilnehmern Sorgen. Die Strafzölle und Sanktionen bremsen die Konjunktur und damit einhergehend die Ölnachfrage aus, und das bei sowieso schon trüben Aussichten für das weltweite Wirtschaftswachstum. Im Moment scheint man davon auszugehen, dass frühestens Mitte oder Ende April eine Handelsabkommen unterzeichnet wird.

 

Donald Trump hat seine Position sehr klar gemacht und verlauten lassen, dass die Einfuhrabgaben gegenüber China „für einen substanziellen Zeitraum“ bestehen bleiben. Auf ein Handelsabkommen wolle er sich nur einlassen, wenn es ein „Great Deal“ sei. Am kommenden Donnerstag werden der US Handelsbeauftragte Robert Lightizer und Finanzminister Steven Mnuchin in Peking mit dem chinesischen Vizepräsidenten Liu He weiter verhandeln.

 

Die Marktteilnehmer scheinen skeptisch, ob es tatsächlich zu einem Ende der Strafzölle kommt. Laut Finanzexperte Tamas Varga ist es die Unsicherheit im Handelsstreit zwischen USA und China, die wie ein Damoklesschwert über dem Markt schwebe und verhindere, dass die Preise mit den Bestandsabbauten der letzten Wochen nicht durch die Decke gehen.

 

Heizöl heute günstiger zu haben

Die leichten Kursverluste an den Rohölbörsen ermöglichen Schnäppchenjägern heute günstigere Preise. Wer heute nochmal seinen Tank füllen möchte, sollte sich beeilen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es an den Börsen bald wieder nach oben geht  – und damit auch bei den Inlandspreisen – ist recht hoch. Heute kosten 100 Liter Heizöl etwa -0,35 bis -0,55 Euro weniger als gestern morgen.

Quelle: Futures-Services

21.03.2019 9:59

Niedrige US Bestände – Dank starkem Euro nur leichte Aufschläge bei Heizöl

Gleich zwei neue Nachrichten sorgten gestern für heftige Preisanstiege bei den börsengehandelten Rohölpreisen. Zum einen meldete das amerikanische Energieministerium starke Abbauten in den USA und das gesamte Zahlenwerk sprach für eine knappe Versorgungslage. Zum anderen hat die US Notenbank sich sehr deutlich gegen Anhebung der Zinsen ausgesprochen. Der US Dollar kam daraufhin massiv unter Druck, was die Preise an den Ölbörsen zusätzlich in die Höhe trieb. Ein schwacher Dollar macht Heizöl im Euroraum allerdings wieder günstiger, so dass im Inland die Heizölpreise nur moderat ansteigen.

 

DOE Daten sprechen eine klare Sprache

Nach den Daten des American Petroleum Institue API von Dienstag, die schon auf Versorgungsengpässe hindeuteten, folgten nun sehr deutliche Zahlen vom US Energieministerium DOE. Die Rohölbestände sind in der Berichtswoche um deutliche 9,6 Millionen Barrel (à 159 Liter) gesunken und auch bei Rohölprodukten wie Heizöl und Benzin sind Abbauten um die 4,5 Millionen Liter zu verzeichnen.

 

Die Gesamtnachfrage im Land ist gestiegen und hat mit +0,7 auf nun 21,5 Millionen Barrel kräftig zugelegt, so dass die Gesamtbestände um 12,6 Millionen Barrel geschrumpft sind. Damit deuten im Prinzip alle wichtigen Komponenten auf eine knappere Verfügbarkeit und einen höheren Bedarf bei den US Ölbeständen hin. Die Abbauten bei den Rohölvorräten waren sogar die umfangreichsten seit Juli letzten Jahres.

 

Schon zum zweiten Mal in Folge sind die Rohölbestände gesunken und liegen nun bereits zwei Prozent unter das 5-Jahresdurchschnittsniveau. Damit zeigt sich, dass die Kürzungen der OPEC und ihrer Partner langsam aber sicher auch Wirkung auf die US Ölbestände haben. Die Zahlen aus den USA haben somit durchaus Bedeutung für den Weltmarkt und sind ein Anzeichen für eine global knappe Versorgunslage. In der Folge machten die börsengehandelten Rohölpreise dementsprechend gestern einen Satz nach oben.

 

Heizölpreise profitieren von schwachem US Dollar

NAchdem die US Notenbank gestern ankündigte, die Zinsanhebungen im laufenden Jahr nicht fortzuführen, sackte der US Dollar ordentlich in den Keller. Der Verfall der US Währung hat zweigeteilte Folgen auf den Ölpreis. Zum einen wird in Dollar gehandeltes Öl für Käufer außerhalb der USA, was Käufe an den Börsen generiert und damit die Preise stützt. Zum anderen wird das in Dollar gehandelte Öl in Euro gerechnet jedoch günstiger, so dass es bei den Inlandspreisen zu einer entgegengesetzten Wirkung kommt.

 

Die Heizölpreise steigen deshalb heute im Bundesgebiet nur moderat an, obwohl die Rohölpreise an den Ölbörsen neue Jahreshochs verzeichnen. Verbraucher müssen heute für 100 Liter mit Aufschlägen von etwa +0,05 bis +0,20 Euro rechen.

Quelle: Futures-Services

20.03.2019 14:49

Sektorenkopplung: Solarenergie für Wärme- und Stromversorgung

Hybridsysteme auf der Grundlage effizienter Brennwerttechnik können künftig noch größere Beiträge zum Klimaschutz leisten. Insbesondere die Kombination mit Photovoltaik (PV)-Anlagen bietet erhebliches Potenzial. So erreicht bei ganzheitlicher Betrachtung ein Öl-PV-Hybridsystem mit solarstrombetriebener Warmwasser-Wärmepumpe die gleichen Treibhausgaseinsparungen bei der Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden wie zum Beispiel eine Erdgas-Brennstoffzelle – und dies bei geringeren Kosten. Das zeigen Berechnungen des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).

 

„Innovationen sind wichtig für die Energiewende. Genauso wichtig ist es aber auch, bereits vorhandene und bewährte Technologie sinnvoll zu kombinieren und zum Einsatz zu bringen. Hier besteht noch ein gewaltiges Potenzial für Effizienzgewinne und zur Treibhausgasminderung, das es zu heben gilt“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Hybridheizungen, die die Wärmeversorgung auf mindestens zwei Säulen stellen und dabei möglichst viel erneuerbare Energie einbinden, gibt es schon lange. Noch weniger bekannt ist allerdings die Möglichkeit, Strom- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden intelligent zu verbinden. Dabei kann eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach nicht nur die Stromrechnung reduzieren, sondern auch die Wärmeversorgung unterstützen.

 

Öl-PV-Systeme: Kostengünstiger und genauso wirksam wie Erdgas-Brennstoffzelle

Untersuchungen des IWO für ein beispielhaft gewähltes Einfamilienhaus zeigen nun: Wollen Eigentümer ihren Bestandsbau mit einer alten Ölheizung energetisch modernisieren, so ist – nach Berücksichtigung staatlicher Fördermittel – der Einbau einer Energieversorgungslösung mit Öl-Brennwerttechnik, PV-Anlage und solarstrombetriebener Warmwasser-Wärmepumpe mit Kosten von circa 22.000 Euro etwas günstiger als der Einbau eines Systems mit Erdgas-Brennstoffzelle (circa 24.000 Euro). Um Kosten und Treibhausgasminderungen verschiedener Systeme vergleichen zu können, ist es erforderlich, neben der Wärme- auch die komplette Stromversorgung eines Hauses zu betrachten. Legt man bei der Berechnung von Stromeigennutzung und Netzeinspeisung jeweils die gleiche Methode zugrunde, senken beide Lösungen die Treibhausgas-emissionen von Strom- und Wärmeversorgung des Gebäudes um gut 50 Prozent. Bei den verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten schneidet die Öl-PV-Lösung mit rund 2.200 Euro im Jahr besser ab als die Erdgas-Brennstoffzellen-Variante mit etwa 2.800 Euro per anno.

 

Im Vergleich mit einer monovalenten Strom-Wärmepumpe liegt das Öl-PV-Hybridsystem, bei etwa gleichen Investitionskosten, im Hinblick auf Treibhausgasminderungen und laufenden Kosten vorn. Die Strom-Wärmepumpe kommt in dem mit Heizkörpern ausgestatteten Bestandsgebäude auf verbrauchs- und betriebsbedingte Kosten von rund 3.400 Euro im Jahr. „Gerade für Bestandsbauten mit alten Heizungen ist die Kombination von effizienter Öl-Brennwerttechnik mit einer PV-Anlage und einer solarstrombetriebenen Warmwasser-Wärmepumpe eine attraktive Option, um dauerhaft mehr für den Klimaschutz zu tun“, meint Adrian Willig. „Durch einen künftigen Einsatz treibhausgasreduzierter Brennstoffe eröffnet sich für diese Heizsysteme langfristig sogar eine gänzlich klimaneutrale Perspektive.“

 

Großes Interesse bei Verbrauchern

Dass die intelligente Verknüpfung von Wärme- und Stromversorgung mittels hybriden Energieversorgungslösungen auf großes Interesse stößt, zeigt auch eine kürzlich erfolgte, repräsentative Civey-Befragung im Auftrag des IWO. Demnach sind 76 Prozent aller Hauseigentümer in Deutschland grundsätzlich bereit, in eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach zu investieren, die zur Strom- und Wärmeversorgung genutzt werden kann. „Mit Öl-PV-Systemen können Hausbesitzer viel für den Klimaschutz tun. Umso wichtiger ist es, dass diese Option auch bei der künftigen Gestaltung von Rahmenbedingungen gleichberechtigt anerkannt wird. Dabei ist es erforderlich, anders als derzeit noch in der Energieeinsparverordnung, bei der energetischen Bewertung von Gebäuden Strom- und Wärmeversorgung ganzheitlich und vollständig zu betrachten“, bekräftigt Willig.

 

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

Tel +49 40 235113-884

Fax +49 40 235113-29

presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

 

Quelle: www.zukunftsheizen.de

Titelbild: IWO-Pressebild

Quelle: Futures-Services

20.03.2019 14:46

Nur geringe Bewegung bei den Kraftstoffpreisen – Benzin teurer, Diesel billiger

München (ots)

Die Preisschere zwischen Benzin und Diesel öffnet sich weiter. Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,353 Euro bezahlen und damit 0,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel hingegen verbilligte sich um 0,2 Cent auf durchschnittlich 1,265 Euro je Liter. Der Preisunterschied beträgt damit 8,8 Cent.

 

Insgesamt sind die Ausschläge im Wochenvergleich moderat. Sowohl der Ölpreis als auch der Eurokurs weisen gegenüber dem Dollar seit Wochen nur geringe Schwankungen auf.

 

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

 

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

 

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

 

Quelle: https://www.presseportal.de/

Quelle: Futures-Services

20.03.2019 10:19

Gesunkene Ölbestände in den USA – Ölpreise reagieren verhalten

Nach einem turbulenten Dienstag mit viel Auf und Ab pendeln sich die börsengehandelteln Rohölpreise heute wieder auf dem gewohnten Niveau ein. Die gestern veröffentlichten Bestandsdaten für die USA blieben ohne nachhaltigen Effekt, obwohl die klaren Bestandsabbauten eigentlich für steigende Preise sprechen.

 

Ölbestände in den USA haben leicht abgenommen

Jeden Dienstag meldet das American Petroleum Institute API die aktuellen Ölbestände in den USA. Dabei wird Rohöl ebenso berücksichtigt wie Destillate und Benzin. Der Bericht wird von den Marktteilnehmern meist mit Spannung erwartet, da die Zahlen oft als Indikatoren für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen gesehen werden. Gesunkene Bestände, also eine tendenziell knappere Versorgungslage, führen dann oft zu steigenden Preisen und vice versa.

 

Der Wochenbericht des API hielt gestern einige unerwartete Zahlen bereit. Zwar hatte man im Vorfeld damit gerechnet, dass die US Raffinerien wegen der nahenden Sommernachfrage stärker ausgelastet sein würden und die Rohölbestände deshalb nicht sehr stark ansteigen würden. Doch das API meldet nun sogar einen klaren Abbau von 2,1 Millionen Barrel in der Berichtswoche. Gleichzeitig sind auch die Bestände bei Ölprodukten wie Benzin oder Heizöl deutlich gesunken (1,6 Millionen Barrel bei Destillaten und sogar 2,8 Millionen Barrel bei Benzin).

 

Allerdings wissen die Marktteilnehmer auch, dass die Bestandsdaten vor Allem bei Rohöl durch Verschiebungen bei den Import- und Exportmengen verzerrt sein können. Schon ein einzelner, noch nicht entladener Öltanker kann hier einen enormen Unterschied ausmachen. Dies war in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder der Fall gewesen, so dass die eigentlich für Preiserhöhungen stehenden Daten des API gestern erst einmal keinen nachhaltigen Effekt auf die Preise hatten. Zwar ging es im Tagesverlauf erst mal nach oben, in der zweiten Tageshälfte dann aber auch wieder nach unten.

 

Die Marktteilnehmer wollen offenbar abwarten, was der Bericht der Statistikabteilung des US Energieministeriums DOE heute für Daten liefert. Dieser erscheint ebenfalls wöchentlich und ist oft aussagekräftiger als der Bericht des API. Zum einen sind alle US Ölunternehmen dem DOE gegenüber auskunftspflichtig, so dass mehr Daten ausgewertet werden können, und zum anderen berücksichtigt das DOE auch Importe und Exporte sowie die Raffinierieauslastung in den Vereinigten Staaten.

 

Heizölpreise nur leicht gestiegen

Das gestrige Auf und Ab an den Ölbörsen hat sich heute schon wieder beruhigt. Nachdem Heizöl im Bundesgebiet gestern sowieso schon wieder etwas teurer war als am Wochenanfang ergeben sich heute damit nur geringe Preisaufschläge. Im Schnitt dürften 100 Liter heute etwa +0,10 bis +0,30 Euro mehr kosten als gestern.

Quelle: Futures-Services

19.03.2019 10:09

OPEC Treffen im April abgesagt – Ölpreise gehen wieder nach oben

Die börsengehandelten Rohölpreise kletterten nach den kurzfristigen Einbrüchen von Freitag gestern langsam wieder nach oben und pendeln sich nun wieder auf dem relativ hohen Niveau der letzten Tage und Wochen ein. Die Preisnachlässe von Montag sind somit heute wieder passé. Überraschend kam für die Marktteilnehmer gestern die Nachricht, dass die OPEC das für April angesetzte Treffen abgesagt hat und erst wieder Ende Juni zusammen kommen will. Die Kürzungen werden bis dahin weitergeführt und die Preise an den Ölbörsen somit gestützt.

 

OPEC sagt Meeting im April ab

In den letzten Tagen waren die Vertreter der OPEC Mitgliedsstaaten und ihre Partner in Baku zu einem technischen Meeting zusammen gekommen. Thema waren vor Allem die Produktionskürzungen und deren Zukunft. Überraschenderweise wurde nun das für April angesetzte nächste offizielle Meeting abgesagt. Man wolle erst im Juni wieder zusammen kommen, so hieß es seitens der OPEC.

 

Damit sind zwei Dinge zunächst klar. Die im Dezember letzten Jahres beschlossenen Kürzungen bleiben auf jeden Fall bis Juni bestehen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie darüber hinaus fortgeführt werden, ist gering. Dies dürfte vor Allem Saudi-Arabien ein Dorn im Auge sein, denn eigentlich hatte man gehofft, im April für eine Verlängerung der Förderbeschränkungen zu werben. Auf viel Gegenliebe scheint dieser Wunsch bei den Partnern jedoch nicht zu stoßen.

 

Die OPEC ist sich offenbar nicht ganz einig, wie ihre Politik mittel- und langfristig aussehen soll. Russlands Rhetorik ist eine ganz andere als die Saudi-Arabiens. Während der russische Energieminister Alexander Nowak den Markt in Balance sieht und den Ölpreis als akzeptabel für Produzenten und Konsumenten einstuft, bezeichnete der saudische Ölminister Khalid al-Falih den Markt erneut als überversorgt und verwies dabei auf die im ersten Quartal bisher steigenden OECD Bestände, die man reduzieren wolle.

 

In den kommenden Monaten wird sich nun zeigen müssen, ob die OPEC und ihre Partner eine gemeinsam Linie finden können. Dies wird zu einem nicht geringen Teil davon abhängen, wie sich das Ölangebot und die Marktlage weiter entwickelt. Vor allem im zweiten Halbjahr rechnen Experten mit einem Angebotsüberschuss aus Nicht-OPEC Ländern, denn dann werden in den USA Pipelines fertiggestellt, die der boomenden Schieferölindustrie weiteren Auftrieb geben dürften. Es könnten dann durchaus wieder zu Preiseinbrüchen kommen.

 

Heizöl heute schon wieder teurer

Es war ein kurzes Vergnügen für Schnäppchenjäger. Die Heizölpreise im Bundesgebiet sind nach dem kurzen Abstecher nach unten heute wieder auf dem Weg nach oben. Verbraucher müssen demnach für 100 Liter mit Aufschlägen von etwa +0,20 bis +0,40 Euro rechnen.

Quelle: Futures-Services

18.03.2019 10:11

OPEC kürzt weiter Fördermengen – Preisnachlässe nach kleinem Preisrutsch am Freitag

Hatte man Anfang des Jahres noch mit einer Überversorgung durch die boomende Schieferölindustrie in den USA gerechnet, zeigt sich inzwischen, dass die Kürzungen der OPEC und Ihrer Partner den Markt mindestens ausbalanciert wenn nicht sogar eine leichte Unterversorgung etabliert haben. Starke Preiseinbrüche sind damit erst einmal nicht zu erwarten, zumindest so lange die Kürzungen bestehen bleiben. Zum Ende der Woche war dann allerdings an den Börsen die Luft raus, so dass die Preise am Freitag leicht abrutschten und heute zum Wochenauftakt etwas günstiger starten.

 

OPEC Kürzungen könnten über Jahresmitte hinaus bestehen bleiben

Am Wochenende kam die OPEC+ Gruppe zu einem technischen Meeting im aserbaidschanischen Baku zusammen, um die Wirksamkeit der aktuellen Produktionskürzungen und die weitere Zusammenarbeit zwischen OPEC und Nicht-OPEC Ländern zu besprechen. Das nächste offizielle Treffen wird dann im April stattfinden.

 

Vor allem der Saudische Ölminister Khalid al-Falih hat für eine Fortsetzung der Kürzungen geworben, auch über das momentane Enddatum im Juni hinaus. Saudi-Arabien wolle mit gutem Beispiel voran gehen und tun, was nötig sei, um den Markt in Balance zu halten. Saudi-Arabien hatte mit Abstand am meisten Öl vom Markt genommen und plant, die Mengen auch weiterhin zu reduzieren.

 

Was die Verlängerung der Kürzungen über Juni hinaus betrifft, fehlt den anderen Ländern offenbar der Enthusiasmus. Sowohl Iraks Ölminister Jabar al-Luaibi als auch Russlands Energieminister Alexander Nowak hielten sich bedeckt und wiesen darauf hin, dass es jetzt noch zu früh sei, eine solche Entscheidung zu treffen.

 

Russland liegt erst einmal mehr daran, die Formalitäten einer dauerhaften Zusammenarbeit mit dem Kartell in trockene Tücher zu bekommen. Viele kleinere Mitgliedsstaaten hatten sich in der Vergangenheit besorgt gezeigt, dass Russland schon jetzt zu viel Einfluss innerhalb der OPEC habe. Es könnte also durchaus schwierig werden, hier eine Einigung zu erzielen.

 

Kürzungen zeigen Wirkung, aber wie lange noch?

Klar ist, dass die Kürzungen der OPEC und ihrer Partner in den letzten Wochen und Monaten durchaus wirksam waren. Der Markt ist nach den Preiseinbrüchen Ende des vergangenen Jahres nun wieder in relativ stabiler Balance. Die Frage ist jedoch, wie lange noch.

 

Die Kürzungen haben das Symptom der niedrigen Preise erfolgreich behoben, die Ursache bleibt aber bestehen. Die US Ölförderung wächst nach wie vor stark und die Zunahme des Ölangebots auch aus anderen Nicht-OPEC Ländern wird das globale Nachfragewachstum weiter überschreiten.

 

Wenn die Kürzungen der OPEC Mitte des Jahres enden und dann in der zweiten Jahreshälfte in den USA zahlreiche Pipelines fertiggestellt werden, die den Transport von den Schieferölgebieten zu den Verladehäfen enorm beschleunigen, könnten die Ölpreise durchaus wieder unter Druck kommen.

 

Heizöl heute etwas günstiger zu haben

Wer zum Ende der Saison nochmal den Tank füllen möchte, könnte heute durchaus von günstigeren Preisen profitieren. Die etwas niedrigeren Rohölpreise und auch ein starker Euro machen Heizöl im Inland vergleichsweise günstig. 100 Liter kosten somit heute etwa 0,40 bis 0,50 Euro weniger als am Freitag.

Quelle: Futures-Services

15.03.2019 10:09

OPEC veröffentlicht Monatsbericht – Versorgungslage bleibt zunächst knapp

Nach einem turbulenten Tag mit viel Auf und Ab bei den börsengehandelten Rohölpreisen gingen diese gestern zwar mit leichten Verlusten aus dem Handel, bleiben heute aber insgesamt auf ähnlich hohem Niveau wie in den letzten Tagen und Wochen. Der gestern veröffentlichte Monatsbericht der OPEC blieb ohne nachhaltigen Einfluss.

 

OPEC rechnet im laufenden Jahr mit knapper Versorgung und Angebotsschub zum Jahresende

Auf den Monatsbericht des US Energieministeriums Anfang der Woche folgte gestern der monatliche Report der OPEC. Hatte ersterer noch sehr klar preissteigernde Impulse gesendet, blieb letzterer ohne eindeutige Tendenzen oder größere Überraschungen. Das Kartell hat im Februar seine Rohölförderung erneut gesenkt, warnt jedoch auch vor einer deutlichen Veränderung der Marktverhältnisse in der zweiten Jahreshälfte.

 

Das weltweite Ölangebot hat sich nach Einschätzung der OPEC in den vergangenen Wochen weiter verknappt. Die Kürzungen werden strikt eingehalten und teilweise übererfüllt, außerdem fehlen unerwartet Mengen durch die Krise in Venezuela  Seit Februar hat die europäische Referenzsorte Brent deshalb einen Preisanstieg von über elf Prozent zu verzeichnen.

 

Die OPEC rechnet für das nächste halbe Jahr eher mit einer leichten Unterversorgung, sollte es nicht zu einem überraschenden  Kurswechsel oder anderen unvorhergesehenen Dingen kommen. Diese würde die Preise tendenziell stützen. Jedoch geht man innerhalb des Kartells wohl auch davon aus, dass  zum Jahresende ein starker Angebotsschub aus nicht zur OPEC gehörenden  Ländern zu erwarten sei.

 

Maßgeblich werde dieser wohl angetrieben von einem erneuten Boom in der US Schieferölindustrie, wenn neue Pipelines in Betrieb genommen werden, die das Inland mit den Ölhäfen und Raffinerien an der US Golfküste verbinden. Viele Produzenten warten nur darauf, dass dieser Transportengpass überwunden wird, um dann noch mehr Rohöl fördern zu können. Im vierten Quartal könnte daher aus der moderaten Unterversorgung ein Überangebot werden, so die OPEC.

 

Heizöl heute etwas günstiger zu haben

Immer noch profitieren Verbraucher im Inland vom starken Euro, der für Investoren im Euroraum in Dollar gehandeltes Rohöl günstiger macht. Die leichten Preisnachlässe an den Rohölbörsen gestern tun ihr Übriges und so kosten 100 Liter Heizöl heute etwa 0,15 bis 0,25 Euro weniger als gestern.

Quelle: Futures-Services

14.03.2019 10:34

Preissprung an den Börsen nach US Ölbeständen – Kaum Veränderung bei Heizölpreisen

In den USA sinken die Ölbestände und an den Börsen steigen die Preise. Mit dem gestrigen Bericht des Department of Energy DOE und den darin gemeldeten gesunkenen Rohöl- und Benzinbeständen bekamen die börsengehandelten Rohölpreise einen ordentlichen Schub und kletterten auf neue Jahreshochs. Sorgen bereiten den Marktteilnehmern auch die Sanktionen gegen den Iran, die bald wieder anziehen könnten und somit die knappe Versorgungslage noch verschärfen dürften. Nur die schlechten Konjunkturzahlen und die trüben Prognosen für das weltweite Ölnachfragewachstum bremsen den Preisanstieg zur Zeit aus.

 

US Ölförderung leicht gesunken

In dieser Woche stehen vor allem die wichtigen Wochen- und Monatsreports der OPEC, des American Petroleum Institute API, der International Energy Agency IEA und des Amerikanischen Energieministeriums im Fokus. Schon am Dienstag hatten das API und die Statistikabteilung des US Energieministeriums EIA mit ihren Berichten eine Verknappung des Angebotes impliziert. Eine knapper werdende Versorgungslage vor der Sommernachfrage ist immer ein stützender Impuls an den Ölbörsen.

 

Gestern dann meldete das Department of Energy DOE deutliche Abbauten in den USA. Die Rohölvorräte in den USA sind in der Berichtswoche um 3,9 Millionen Barrel (à 159 Liter) gesunken, die Benzinvorräte sogar um 4,6 Millionen Barrel. In den Vorwochen hatten sich starke Auf- oder Abbauten oft durch Verschiebungen bei den Importen und Exporten erklären lassen, doch in der vergangenen Woche glichen sich diese beiden Faktoren mehr oder weniger aus.

 

Hinzu kommt, dass auch die US Ölförderung von 12,1 Millionen auf 12 Millionen Barrel gesunken ist. Dies mag nach verhältnismäßig wenig klingen, doch auch der Monatsreport der EIA hat das Ölproduktionswachstum der USA erstmals seit sechs Monaten nach unten korrigiert. Für die Marktteilnehmer könnte dies ein Hinweis sein, dass der Boom der letzten Monate in den USA sich ein wenig abkühlt, auch wenn die Produktionszahlen immer noch auf sehr hohem Niveau liegen.

 

Alles in Allem sprechen die Zahlen des DOE Berichtes eine klare Sprache. Der starke Gesamtrückgang von insgesamt 10,2 Millionen Barrel sendet einen klar preissteigernden Impuls und sorgte gestern dann auch für einen deutlichen Anstieg an den Börsen.

 

Starker Euro wirkt gegen Preissteigerungen im Inland

Trotz der Preisanstiege an den Ölbörsen verändern sich die Inlandspreise heute nur wenig im Vergleich zu gestern. Der verhältnismäßig starke Euro macht Rohöl, dass an den Börsen in Dollar gehandelt wird, für Investoren aus dem Euroraum günstiger. Und so müssen Verbraucher im Bundesgebiet heute wohl erst einmal keine extremen Preisaufschläge erwarten und zahlen für 100 Liter zwischen +0,10 und -0,10 Euro mehr bzw. weniger als gestern.

 

Quelle: Futures-Services

13.03.2019 11:20

Monatsbericht des US Energieministeriums – Versorgungslage bleibt knapp

Gestern erschienen in Amerika sowohl der Wochenbericht des American Petroleum Institute zu den US Ölbeständen als auch der Monatsreport des Energieministeriums mit Prognosen zur globalen Ölförderung und Preisentwicklung. Obwohl beide Berichte eher für Preissteigerungen sprachen, hatten sie zunächst wenig Auswirkung auf die Ölpreise. Die Marktteilnehmer warten auf die weiteren Monatsberichte von OPEC und International Energy Agency, die im Verlauf der Woche erscheinen.

 

Monatsreports könnten diese Woche noch für Bewegung sorgen

Die Börse hat ihre ganz eigenen, oft hochkomplexen Gesetze. Gerade bei den Ölpreisen, die sich innerhalb kürzester Zeit rapide ändern können, spielen tausende Faktoren eine Rolle. Für die Marktteilnehmer ist deshalb eine genaue Beobachtung sowohl der Börsenverläufe als auch der geopolitischen Einflüsse unerlässlich.

 

Mit Spannung werden deshalb auch immer die Berichte von Einrichtungen wie dem American Petroleum Institute API oder auch der OPEC erwartet. Die Prognosen und Daten bieten den Marktteilnehmern Anhaltspunkte für Kauf- oder Verkaufentscheidungen. Diese wiederum bestimmen die Preisentwicklung an den Ölbörsen.

 

In dieser Woche gibt es eine Menge zu erwarten, denn es erscheinen nicht nur die üblichen Wochenreports, die sich zu den Ölbeständen in den USA äußern. Auch die drei wichtigen Monatsberichte des Amerikanischen Energieministeriums, der OPEC und der International Energy Agency werden in dieser Woche veröffentlicht.

 

EIA sieht Versorgungslage knapper als noch im Februar

Den Anfang machte gestern Abend das US Energieministerium EIA. Der Monatsbericht schätzt die globale Versorgungslage schwächer ein als noch im letzten Monat. Zum einen wurde die Produktionsprognose für die OPEC wegen der strikt umgesetzten Förderkürzungen nach unten korrigiert, zum anderen schätzt man das US Ölproduktionswachstum geringer als noch im Februar ein.

 

Zwar dürften die USA weiterhin fast im Alleingang den globalen Nachfragezuwachs abdecken können, doch gleichzeitig scheint auch das US Ölnachfragewachstum zu schrumpfen. Das Erste Mal seit sechs Monaten hat die EIA bei einem Monatsreport die Einschätzung des US Ölnachfragewachstum im Vergleich zum Vormonat gesenkt.

 

Alles in Allem stehen das steigende Ölangebot aus den USA und die Kürzungen der OPEC einander gegenüber. Eine wichtige Konsequenz daraus ist, dass die USA zunehmend unabhängiger von der OPEC werden.

 

Mit einer starken Preisrallye wird wegen des steigenden Angebots aus den nicht zur OPEC gehörenden Ländern nicht gerechnet, auch wenn die Kürzungen des Kartells im Jahresverlauf wohl zu etwas höheren Preisen führen dürften als bisher angenommen.

 

Nun heißt es abwarten, ob sich die anderen Institutionen in ihrer Einschätzung der EIA abschließen. Noch hatte der Bericht nämlich keine starken Auswirkungen auf die Ölpreise. Die Marktteilnehmer scheinen die eigentlich für leichte Preissteigerungen sprechenden Faktoren noch nicht umsetzen zu wollen. Dies könnte sich im weiteren Wochenverlauf jedoch ändern.

 

Heizöl dank starkem Euro günstiger

Im Inland können Verbraucher heute vom guten Euro/Dollar-Kurs profitieren. Ein starker Euro sorgt dafür, dass in Dollar gehandeltes Rohöl im Euroraum günstiger zu haben ist. So werden auch die Heizölpreise tendenziell günstiger und 100 Liter kosten heute etwa -0,45 bis -0,55 Euro weniger als gestern.

Quelle: Futures-Services