Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

15.07.2019 9:54

Hurrikan Barry bleibt relativ harmlos – Ölpreise zum Wochenbeginn niedriger

In der vergangenen Woche hatte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer vor allem auf den Golf von Mexiko gerichtet, wo Hurrikan „Barry“ drohte, die Ölproduktion lahmzulegen. Der Hurrikan blieb jedoch vergleichsweise harmlos und so setzen sich zur neuen Woche vor allem preissenkende Impulse durch.

 

„Barry“ nur mit wenig Auswirkungen auf Ölindustrie

Noch immer ist den Marktteilnehmern der verheerende Hurrikan Harvey im Gedächtnis, der 2017 weiter Teile der amerikanischen Golfküste verwüstete und auch die Ölindustrie nahezu lahmlegte. Mit entsprechender Sorge hatte man deshalb Hurrikan „Barry“ beobachtet, der sich in der vergangenen Woche zusammengebraut hatte und am Samstag auf Land traf.

 

Vorsorglich waren einige Ölbohrinseln evakuiert worden, doch vor allem sorgte man sich um um die Raffinerien an der Küste, da starke Regenfälle und Springfluten erwartet wurden. Glücklicherweise blieben die Folgen des Hurrikans jedoch deutlich weniger dramatisch als befürchtet. Mittlerweile ist „Barry“ wieder von Hurrikanstärke auf einen Tropensturm herabgestuft worden.

 

Die US Küstenwache hat inzwischen den Hafen von New Orleans wieder geöffnet und auch die Raffineriebetreiber in der Region melden keine größeren Schäden. Das Personal der evakuierten Ölbohrinseln ist inzwischen größtenteils wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt, so dass es auch hier nur zu geringen Ausfällen kommen dürfte.

 

Ölpreise zum Wochenauftakt niedriger

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat am Freitag ihren Monatsreport veröffentlicht, aus dem hervor geht, dass das Produktionswachstum das Nachfragewachstum bis 2020 hinein deutlich übersteigen wird. Damit ist vor allem mittel- und langfristig eine Überversorgung zu erwarten, die die börsengehandelten Rohölpreise unter Druck bringt.

 

Es zeigt sich damit auch, wie schwer sich die OPEC tut, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen. Die OECD-Bestände sind im Mai um 22,8 Millionen Barrel angewachsen – ein herber Rückschlag für das Kartell, das sich eigentlich zum Ziel gesetzt hatte, mit den Förderkürzungen die OECD-Bestände zu senken.

 

Die OPEC scheint inzwischen einen Kampf gegen Windmühlen zu führen. Jeder Versuch, die weltweiten Ölbestände zu reduzieren, ist bisher gescheitert. Im Gegenteil hat sich inzwischen ein deutliches Überangebot etabliert, dass letztlich den Produktionszuwächsen aus Nicht-OPEC-Ländern wie den USA zu verdanken ist. Das Kartell muss sich nun bemühen, nicht in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.

 

Ausblick

Zum Wochenstart heute könnte es sich lohnen, zuzuschlagen, denn nicht nur die gefallenen Kurse an den Ölbörsen sorgen für niedrige Preise sondern auch der starke Euro, der in Dollar gehandeltes Heizöl für Investoren aus dem Euroraum günstiger macht. Für 100 Liter zahlen Verbraucher demnach heute etwa -0,25 bis -0,40 Euro weniger als Freitag.

 

Quelle: Futures-Services

12.07.2019 11:40

Wochenrückblick: gestiegene Preise – jedoch noch unter Vorjahresniveau

Nachdem sich die Preise vergleichsweise kontinuierlich gleichbleibend verhielten, ist nun seit Anfang der Woche ein Anstieg zu verzeichnen. Das wird auch in der Statistik deutlich: in den Trendboxen zeichnet sich ein klarer Trend nach oben ab. Je weiter man in der kurzfristigen Box zurückblickt, desto deutlicher wird es. Zieht man den Vergleich zu dem Stand noch vor einem Monat so ist ein deutlicher Anstieg von ca. 6,9% zu erkennen, was in etwa 4,41€ entspricht.

 

Preisentwicklung nach oben

In der vergangenen Woche ließen die neuen Gegebenheiten in Sachen US-Ölbestandsdaten und die Unsicherheit des herannahenden Sturms im Golf von Mexiko die Preise nach oben schnellen. Das „American Petroleum Institute“ (API) als auch das Amerikanische Energieministerium (DOE) meldeten erhebliche Abbauten bei den Rohölvorräten, sowie leichte Rückgänge bei Benzin. Das verursachte bei den Rohölpreisen selbstverständlich einen beachtlichen Preisanstieg.

 

Die Entwicklung des herannahenden Sturms im Golf von Mexiko legte noch eine Schippe drauf: die Ölförderungen wurden hier schon gedrosselt, sollte sich der Sturm zu einem Hurrikan entwickeln, wird es hier zu weiteren Ausfällen kommen.

 

Weiter spielen auch immer noch die Unsicherheiten in und um den Iran eine Rolle, die nicht zu klein einzuschätzen ist.

 

Im Jahresvergleich noch unter 2018

Derzeit befindet sich die Linie des laufenden Jahres noch unterhalb der 2018er Linie. Schon Mitte Juni ließ sich ein Durchstoßen der Vorjahres-Linie vermuten, zu dem es allerdings dann doch nicht kam. Knapp vorbei gingen die Preise Ende Juni bis Anfang Juli nochmal nach unten, bis sie diese Woche über die Vormonats-Werte stiegen. Auch jetzt stehen die Preise wieder knapp unterhalb des Vorjahrespreises. Ob sich die Preise ihren Weg über die Vorjahrespreise bahnen bleibt ungewiss, wird aktuell doch von Preissenkungen ausgegangen. Es bleibt also abzuwarten wie sich die Gegebenheiten weiter entwickeln und wie der Markt darauf reagieren wird.

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 4,17 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 11.07.2019

Quelle: Futures-Services

12.07.2019 10:45

Leichte Preissenkungen trotz Risikofaktoren – Tropensturm vor US Küste

Nach dem kontinuierlichen Preisanstieg der letzten Tage sind gestern die börsengehandelten Rohölpreise erst einmal an einer oberen Grenze abgeprallt nachdem der OPEC Monatsreport eine Überversorgung für 2020 prognostiziert hatte. Dennoch bleiben zahlreiche Risikofaktoren bestehen, die eher für hohe Preise sprechen. Im Golf von Mexiko tobt beispielsweise ein Tropensturm, dessen Auswirkungen die Ölproduktion schon jetzt behindern. Und auch der Nahe Osten bleibt ein Pulverfass, nachdem der Iran diese Woche versucht hat, einen britischen Öltanker festzusetzen.

 

Wasserstraße im Persischen Golf wird zum Brennpunkt

Der Iran wehrt sich mit allen Mitteln gegen den Druck von amerikanischer Seite und versucht nun seinerseits, den Druck zu erhöhen. Vor allem die Straße von Hormuz im Persischen Golf, das wichtigste Nadelöhr für den weltweiten Öltransport, rückt dabei wieder einmal in den Fokus. So hat der Iran am Mittwoch offenbar versucht, einen britischen Tanker an der Durchfahrt der Meerenge zu hindern. Erst nachdem die britische Marine zur Hilfe kam, zogen sich die iranischen Schiffe zurück.

 

Zwar gehen die meisten Experten nach wie vor nicht davon aus, dass es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommt, doch die Fronten verhärten sich immer weiter. Die Ölproduktion des Iran leidet schon jetzt stark unter den Sanktionen der USA und sollte es zu weiteren Blockaden in der Straße von Hormuz kommen, würde das am internationalen Ölmarkt sehr schnell zu spüren sein. Die Marktteilnehmer bleiben also wachsam und beobachten die Entwicklung aufmerksam.

 

Tropensturm im Golf von Mexiko

Besondere Aufmerksamkeit gilt zur Zeit auch dem Tropensturm vor der US Golfküste. Er dürfte am Samstag Hurrikanstärke erreichen und hat schon jetzt dazu geführt, dass mehrere Bohrinseln evakuiert werden mussten. Sorge bereiten jedoch vor allem die erwarteten schweren Regenfälle und möglichen Springfluten, die die Raffinerien an der Küste lahmlegen könnten. Dies würde sich zwangsläufig preissteigernd auswirken.

 

Ausblick

Mit den leichten Preissenkungen gestern Nachmittag sind heute auch die Inlandspreise nicht mehr auf dem hohen Niveau von gestern anzutreffen und leichte Abschläge werden möglich. Für 100 Liter Heizöl zahlen Verbraucher demnach heute etwa -0,20 bis -0,40 Euro weniger.

Quelle: Futures-Services

11.07.2019 10:31

Zu viele Risikofaktoren – Ölpreis so hoch wie seit Mai nicht mehr

Die Ölpreise sind seit Dienstag auf ein neues Hoch geklettert und erreichen Niveaus wie seit Mai nicht mehr. Grund sind die Bestandsdaten aus den USA, aber auch die unverändert angespannte Situation im Nahen Osten und der Sturm im Golf von Mexiko, welcher nun schon zu Evakuierungen mehrerer Ölplattformen geführt hat.

 

Tropensturm und US Bestandsdaten stützen die Ölpreise

In Amerika ist seit einigen Wochen die Hurrikan-Saison wieder in vollem Gange. Dienstag hatte sich über dem Golf von Mexiko ein Sturm gebildet, der bis zum Wochenende möglicherweise zum Hurrikan hochgestuft werden könnte. Mehrer Ölbohrinseln wurden deshalb vorsorglich evakuiert. Die Ölförderung ist damit zur Zeit um gut 600.000 Barrel (à 159 Liter) täglich gedrosselt.

 

Gemeinsam mit den Dienstag und Mittwoch veröffentlichten US Ölbestandsdaten sorgt dies an den Ölbörsen für Preisanstiege. Sowohl das American Petroleum Institute (API) als auch das Amerikanische Energieministerium (DOE) meldeten Mitte der Woche signifikante Abbauten bei den Rohölvorräten sowie leichte Rückgänge bei Benzin. Sinkende Ölmengen stützen die Preise üblicherweise, so dass seit einigen Tagen wieder ein deutlicher Preisanstieg bei den börsengehandelten Rohölpreisen verzeichnet werden kann.

 

Vorerst Entwarnung in der Raffinerie Schwedt

Nachdem es am Wochenende erneut Meldungen über verunreinigtes Öl in der russischen Druschba-Pipeline gab, hatte die PCK-Raffinerie in Schwedt an der Oder die Anlieferungen sicherheitshalber gestoppt. Nun scheint es Entwarnung zu geben. Einen Annahmestopp habe es offenbar nur für einen Tag gegeben und man könne die Versorgung über die Pipeline nun wieder sicherstellen, so der russische Betreiber Lukoil.

 

Schon im Frühjahr hatte es erstmals weitreichende Probleme durch mit organischen Chloriden verunreinigtes Rohöl gegeben. Dieses war durch die Druschba-Pipeline an zahlreiche europäische Raffinerien geliefert worden und hatte an einigen Anlagen Schäden verursacht. Auch die deutschen Raffinerien in Schwedt und Leuna waren betroffen gewesen und die Preise waren in Folge dessen in manchen Regionen des Landes in die Höhe geklettert.

 

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Pipeline-Betreiber das Problem wirklich dauerhaft im Griff haben. Der russische Präsident Putin hatte im Frühjahr noch von einem massiven Imageschaden für die russische Ölindustrie gesprochen. Bis heute ist aber auch nicht zweifelsfrei geklärt, wie es zu den Verunreinigungen kommen konnte.

 

Ausblick

Mit den deutlichen Preissteigerungen an der Börse machen auch die Inlandspreise heute einen Sprung nach oben. Heizöl kostet die Verbraucher heute im Vergleich zu gestern etwa +1,60 bis +1,80 Euro mehr pro 100 Liter.

Quelle: Futures-Services

11.07.2019 9:00

Tanken wieder etwas billiger – Dieselpreis so niedrig wie zuletzt Mitte Februar

München (ots)

Autofahrer müssen an den Tankstellen für Benzin und Diesel etwas weniger bezahlen als in der Vorwoche. Dies ergibt die aktuelle Auswertung des ADAC. Ein Liter Super E10 verbilligte sich im Bundesdurchschnitt um 1,0 Cent auf 1,447 Euro, Diesel kostete im Mittel 1,248 Euro je Liter, das sind ebenfalls 1,0 Cent weniger als noch vor einer Woche. Der Benzinpreis lag zuletzt Mitte April auf diesem niedrigen Niveau. Diesel war zuletzt Mitte Februar billiger.

Angesichts der seit Ende April um bis zu zehn Dollar je Barrel gesunkenen Rohölnotierungen sieht der ADAC weiterhin ein deutliches Potenzial für billigeren Kraftstoff. Dieser Preisrückgang erreicht nun zumindest teilweise auch die Tankstellen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle:
www.presseportal.de

Quelle: Futures-Services

10.07.2019 11:58

In Bremen tanken Autofahrer am günstigsten – Benzin und Diesel im Süden teurer als im Norden

München (ots)

Die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den Bundesländern weisen erkennbare Unterschiede auf. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit im Stadtstaat Bremen: Ein Liter Super E10 ist hier mit durchschnittlich 1,434 Euro um 7,2 Cent billiger als im teuersten Bundesland Sachsen (1,506 Euro). Ein Liter Diesel kostet in Bremen im Mittel 1,240 Euro und damit 4,5 Cent weniger als in Bayern, wo Autofahrer mit 1,285 Euro für diese Kraftstoffart am meisten bezahlen müssen.

Besonders fällt auf, dass man im Norden Deutschlands tendenziell billiger tankt als im Süden. Die süddeutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen befinden sich in der Rangliste der Preise bei beiden Kraftstoffsorten in der unteren Hälfte, während sich in der oberen Hälfte – abgesehen vom Saarland und bei Diesel auch Thüringen – ausschließlich norddeutsche Bundesländer wiederfinden.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

Pressekontakt:

ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle:
www.presseportal.de

Quelle: Futures-Services

10.07.2019 10:23

Unsicherheiten im Nahen Osten bleiben bestehen – Sturmfront über Golf von Mexiko

Zum sechsten Mal in Folge wurde die Ölnachfrage-Erwartung vom Energieministeriums der USA (EIA) für 2019 nach unten korrigiert. Auch für das kommende Jahr wurden die Nachfrageerwartungen nach unten prognostiziert.

 

Unsicherheiten im Nahen Osten gehen weiter

Die Konflikte der vergangenen Woche zwischen dem Iran und den USA haben die Unsicherheiten der Branche bestärkt. Nun hat auch Großbritannien mitgemischt und letzte Woche einen iranischen Öltanker vor Gibraltar festgesetzt. Laut britischer Regierung gebe es Verstöße gegen die EU-Sanktionen, weshalb der Tanker festgesetzt wurde. Der Iran reagierte auf diese Aktion mit der Ankündigung es ihnen gleich zu tun und einen britischen Öltanker festzusetzen.

 

Demnach bleibt die Situation weiter undurchsichtig. Man weiß nicht was als nächstes passieren wird. Wird die angespannte Lage eskalieren? Wie gehen die Unstimmigkeiten mit den USA weiter? Diese und weitere Fragen bleiben weiterhin im Raum und lassen nur Platz für Spekulationen.

 

Sturmfront im Golf von Mexiko

Zu den Unsicherheiten kommt eine Sturmformation im Osten des Golf von Mexiko. Bislang hat sich daraus kein Tropensturm entwickelt, welcher dann wohl genau über die Hauptproduktionsanlagen im Golf ziehen würde. Daraus könnten Abschaltungen der Anlagen resultieren. Unabhängig davon werden große Mengen Niederschläge erwartet, was auch für die Raffinerien in der Region problematisch werden kann.

 

Dies alles lässt die Nachfrageerwartungen für das laufende und kommende Jahr weiter sinken. Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China konnte noch nicht zu einem positiven Ende geführt werden. Alles in allem erzeugt dies eine geringere Ölnachfrage am Markt.

 

 

Ausblick

Die Preise bleiben weiter auf relativ gleichem Niveau. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt der Inlandspreis bei ca. +0,55 bis +0,75 € pro 100 Liter.

 

 

Quelle: Futures-Services

09.07.2019 9:30

Neue Studie – Klimaziele mit ölbeheizten Gebäuden erreichbar

Das Klimakabinett der Bundesregierung soll dafür sorgen, dass die für 2030 angestrebten CO2-Minderungsziele erreicht werden. Dem Gebäudebestand kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Wie die rund zehn Millionen Haushalte mit Ölheizung die Klimaziele erreichen können, hat eine aktuelle Studie des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) untersucht.

 

Allein durch den Energieträger Heizöl werden deutschlandweit rund zehn Millionen Haushalte durch etwa 5,5 Mio. Ölheizungen mit Wärme versorgt. Das ITG hat ermittelt, wie der entsprechende Gebäudebestand die Klimaziele bis 2050 Schritt für Schritt erreichen kann. Dabei zeigt sich: Bislang wurde hier bereits überdurchschnittlich viel geschafft. Die Treibhausgasminderung bei ölbeheizten Gebäuden seit 1990 beträgt beachtliche 45 Prozent. Der gesamte Gebäudesektor hat im gleichen Zeitraum lediglich eine Emissionsminderung von 38 Prozent erzielt.

 

Effizienzsteigerungen, Hybridheizungen und neue Brennstoffe

Klar wird jedoch auch: Um die ehrgeizigen Klimaziele für 2030 zu erreichen, ist ein ambitionierteres Vorgehen notwendig. Dieses umfasst insbesondere deutlich mehr Heizungsmodernisierungen und Maßnahmen an der Gebäudehülle sowie die Einbindung erneuerbaren Stroms in Öl-Hybridheizungen. Auch das Heben von Einsparpotenzialen durch die Digitalisierung im Gebäudebereich („Smart Home“) sowie brennstoffseitige Treibhausgas-Minderungsoptionen werden zur Zielerreichung beitragen. Zur Erreichung der Zielwerte für 2050 dürfen diese Ambitionen nicht verringert werden. Zusätzlich gewinnt im Zeitraum nach 2030 der Einsatz treibhausgasreduzierter flüssiger Energieträger, die das fossile Heizöl zunehmend ersetzen, immer mehr an Bedeutung.

 

Mit gezielten Maßnahmen können die Treibhausemissionen ölbeheizter Gebäude massiv gesenkt werden. Grafik: IWO

 

Attraktive Anreize notwendig

„Im Wärmesektor haben wir es mit einer Vielzahl verschiedener Akteure und ganz unterschiedlichen Gebäuden zu tun. Die Situation in großen Städten ist zum Beispiel ganz anders als in ländlichen Regionen, wo die meisten ölbeheizten Gebäude stehen und wo für die Eigentümer eine kurzfristige Umstellung auf rein erneuerbare Energien oft gar nicht realisierbar ist“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), das die ITG-Studie in Auftrag gegeben hat. Umso wichtiger sei es, die vorhandenen Potenziale zur Senkung von Treibhausgasemissionen konsequent und technologieoffen zu nutzen und schrittweise voranzugehen. „Deshalb sollte die Politik die in der Studie vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen jetzt aufgreifen. Dazu gehören vor allem attraktivere Anreize für Hauseigentümer, wie zum Beispiel eine steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen einschließlich Heizungsmodernisierung.“ Wichtig sei darüber hinaus aber auch die Einführung geeigneter Markteinführungsprogramme zur Nutzung brennstoffseitiger Treibhausgasminderungsoptionen durch den Einsatz regenerativ erzeugter flüssiger Energieträger. Mehr Informationen zur Studie unter www.zukunftsheizen.de/iwo-klimastudie.

 

IWO, 2019

 

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

Tel +49 40 235113-884

Fax +49 40 235113-29

presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

Quelle: Futures-Services

08.07.2019 10:16

Höhere Preise zum Wochenbeginn – Neue Probleme an russischer Pipeline

Zum Wochenauftakt starten die Ölpreise heute etwas höher als am Freitag. Nach einem ruhigen Handel in der vergangenen Woche kam am Freitag Nachmittag etwas Bewegung hinein. Nachdem vor allem technische Verkaufsindikatoren anschlugen, kam es zu einem Preissprung, der in der neuen Woche für höhere Preisniveaus sorgt.

 

Wieder verunreinigtes Öl aus russischer Pipeline

Erneut gibt es Probleme an der russischen Druschba-Pipeline. Gerade einmal seit zwei Wochen fließt wieder Öl durch die Rohrleitung, nachdem im April erstmalig eine Sperrung verhängt worden war. Damals war das Öl mit einer zu hohen Konzentration an organischem Chlorid verunreinigt gewesen und hatte bei zahlreichen Raffinierien in ganz Europa für Probleme gesorgt. Bis jetzt ist unklar, wie es zu der Kontamination kam.

 

Betroffen waren damals auch die beiden deutschen Raffinerien in Leuna und Schwedt, von denen letztere nun am Freitag wieder die Lieferungen über die Pipeline gestoppt hat. Man habe erneut Verunreinigungen festgestellt. Noch ist unklar, ob es auch Auswirkungen auf die Leunaer Raffinerie geben wird. Aus Schwedt heißt es, dass die Produktion bisher nicht betroffen sei, da man Rohöl über den Hafen in Rostock beziehe.

 

Dennoch sind Produktionsprobleme nicht auszuschließen. Wenn die Konzentration an organischen Chloriden im Öl der Druschba-Pipeline weiter zu hoch bleibt, könnten die ostdeutschen Raffinerien gezwungen sein, ihre Produktion zu drosseln, was sich klar auf die Produktverfügbarkeit auswirken würde. Vor allem im Osten und Südosten könnten die Preise dann wieder in die Höhe gehen.

 

Iran-Konflikt bleibt weiter ein Risiko

Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt. Am Freitag hatten britische Spezialeinheiten einen iranischen Öltanker in Gibraltar festgesetzt, da dieser unerlaubt Öl nach Syrien geliefert und damit gegen Sanktionen verstoßen habe. Teheran bestreitet das und wirft Großbritannien Piraterie vor.

 

Die Führung des Iran wehrt sich vehement gegen die verhängten Sanktionen und hat neuesten Meldungen zufolge begonnen, Uran über das gemäß des Atomabkommens von 2015 erlaubte Maß anzureichern. Man fühle sich nicht mehr an das Wiener Abkommen gebunden, so Regierungssprecher Ali Rabiei.

 

Sollten die diplomatischen Bemühungen, die Situation zu deeskalieren, weiterhin scheitern, könnte es zu schwereren bewaffneten Konflikten kommen. Betroffen wäre dann auch der Seeweg durch die Straße von Hormus im Persischen Golf. Durch sie müssen alle Schiffe, die Öl nach Westeuropa, USA und Japan transportieren. Der Iran hatte in der Vergangenheit immer wieder mit einer Sperrung dieser Wasserstraße gedroht.

 

Ausblick

Mit den Preissteigerungen an den internationalen Ölbörsen haben am heutigen Montag auch die Inlandspreise für Heizöl wieder angezogen. 100 Liter kosten damit heute etwa +0,70 bis +0,90 Euro mehr als am Freitag vormittag.

 

Quelle: Futures-Services

05.07.2019 10:30

Ruhiger Handel nach US Feiertag – Ölpreise auf niedrigem Niveau

In den USA wurde gestern der Unabhängigkeitstag gefeiert, der dafür sorgte, dass das Handelsinteresse an der New Yorker Börse eher gering blieb. Auch zum Wochenende hin ist es an den Ölbörsen eher ruhig und die Ölpreise pendeln sich auf vergleichsweise niedrigem Niveau ein.

 

OPEC Kürzungen machen erwartete Überversorgung deutlich

Nach wie vor beschäftigen sich die Marktteilnehmer mit der OPEC-Entscheidung, die Produktionskürzungen bis 2020 hinein fortzusetzen. Anfang der Woche hatte die Nachricht für einen kleinen Preisschub gesorgt. Doch relativ schnell zeigte sich auch, dass der OPEC Deal vor allem auf eine drohende Überversorgung im nächsten Jahr hindeutet.

 

Venezuelas Produktionszahlen steigen inzwischen wieder an und in den USA boomt die Schieferölindustrie weiterhin. Hier wird vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit deutlichen Mengenzunahmen an Rohöl gerechnet. Für 2020 gehen die meisten Finanzexperten deshalb von einem deutlichen Überangebot aus, das vorwiegend aus Nicht-OPEC-Ländern kommen wird.

 

Somit kann die OPEC mit der Fortführung der Produktionsbegrenzungen die Lage zwar kurzfristig ausbalancieren und den Ölpreis auf höherem Niveau stabilisieren, das eigentliche Problem verschiebt sich damit aber nur in die Zukunft. So lange die Produktion der Nicht-OPEC-Länder schneller zunimmt als die Ölnachfrage, wir die OPEC nicht in der Lage sein den Markt entscheidend knapper zu gestalten.

 

Ausblick

Es passiert auch bei den Heizölpreisen recht wenig heute, so dass sich nur kleine Abschläge im Vergleich zu gestern bemerkbar machen. Verbraucher zahlen heute für 100 Liter etwa -0,05 bis -0,15 Euro weniger als Donnerstag Vormittag.

Quelle: Futures-Services