Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

22.01.2019 11:56

Hohe Zufriedenheit mit Förderprogramm für die Heizungsoptimierung

Berlin (ots)

98 Prozent der Heizungsbesitzer, die das staatliche Förderprogramm für die Heizungsoptimierung genutzt haben, würden dieses laut Bundeswirtschaftsministerium weiterempfehlen. Seit 2016 fördert das Ministerium den Austausch alter Pumpen und den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent auf die Nettokosten. Die Investitionen rechnen sich schon nach kurzer Zeit. Was Hausbesitzer dadurch an Kosten sparen können, erklärt das Serviceportal „Intelligent heizen“.

 

Das hohe Einsparpotenzial von Pumpentausch und hydraulischem Abgleich haben bereits viele Heizungseigentümer erkannt. Seit Start des Förderprogramms für die Heizungsoptimierung im Sommer 2016 wurden mehr als 120.000 Förderanträge bewilligt, über 180.000 Pumpentausche gefördert und über 35.000 hydraulische Abgleiche unterstützt. Für die professionelle Durchführung dieser Maßnahmen vergibt der Bund Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent der investierten Nettokosten. Laut Bundeswirtschaftsministerium würden 98 Prozent der Fördermittelempfänger das Programm weiterempfehlen. 93 Prozent zeigten sich mit dem Antragsverfahren zufrieden. Die Förderung ist schnell und einfach auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. „Wichtig ist jedoch, sich vor Beauftragung des Handwerkers online für die Förderung zu registrieren“, betont Kerstin Vogt vom Serviceportal „Intelligent heizen“, einem Angebot des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik VdZ. Nach Ende der Arbeiten werden Förderantrag und Rechnungskopien über das BAFA-Portal oder per Post übermittelt.

 

Heizungsoptimierung senkt Kosten für Strom und Heizung

Die Zuschüsse können Besitzer von mindestens zwei Jahre alten Heizungen beantragen. Die Investition lohnt sich, wie Kerstin Vogt erklärt: „Der Einbau einer modernen Heizungs- oder Warmwasserzirkulationspumpe kostet im Schnitt nur 400 Euro brutto und mit dem Zuschuss noch einmal 100 Euro weniger. Gleichzeitig sinken die jährlichen Stromkosten um rund 100 Euro. Die Maßnahme rentiert sich daher schon nach drei Jahren.“ Auch der hydraulische Abgleich sorgt für geringere Energiekosten. Die optimale Einstellung der Heizung bewirkt, dass sich die Wärme optimal im Gebäude verteilt. „Ein hydraulisch abgeglichenes Heizsystem mit modernen Thermostatventilen kann im Einfamilienhaus ebenfalls mehr als 100 Euro pro Jahr sparen“, so Vogt. „Je nach vorhandener Technik kostet diese Dienstleistung ab 500 Euro brutto.“

 

Fördermaßnahmen kombinieren für noch mehr Effizienz

Um den hydraulischen Abgleich exakt durchzuführen, müssen häufig voreinstellbare Thermostatventile an den Heizkörpern nachgerüstet werden. Auch für diese Maßnahme kann der 30-Prozent-Zuschuss beantragt werden. Darüber hinaus werden in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich weitere begleitende Maßnahmen für effizientes Heizen gefördert, wie etwa die Anschaffung und Installation von intelligenter Steuerungstechnik oder Pufferspeichern. Nähere Informationen zur Heizungsoptimierung und zum Förderprogramm stehen auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info zur Verfügung.

 

Über „Intelligent heizen“

Die verbraucherorientierte Plattform „Intelligent heizen“ ist ein Angebot des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung. Bildmaterial in Druckqualität erhalten Sie unter www.intelligent-heizen.info. Tipps für energiesparendes Heizen und aktuelle Informationen gibt es auch auf Facebook.

 

Pressekontakt:

Corinna Olszok | KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH
Telefon: 030 308811-28 | E-Mail: presse@kompaktmedien.de

Original-Content von: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., übermittelt durch news aktuell

 

Quelle: https://www.presseportal.de/

Quelle: Futures-Services

22.01.2019 10:49

Globales Wirtschaftswachstum und Iransanktionen bleiben Unsicherheitsfaktoren

An den internationalen Ölbörsen wägen die Marktteilnehmer nach wie vor ab, welche Faktoren Einfluss auf die Preise nehmen könnten und welche dieser Einflüsse sich dann nachhaltig durchsetzen werden. Seit Jahresbeginnn ist der Preisverfall des letzten Quartals erst einmal gestoppt und die OPEC scheint entschlossen, mit ihren Kürzungen eine Überversorgung im laufenden Jahr zu vermeiden. Doch gibt es einige Unwägbarkeiten wie etwa das rückläufig erwartete globale Wirtschaftswachstum oder auch die Entwicklung der Schieferölindustrie in den USA. Je nachdem, wie diese sich langfristig entwickeln, könnten die Preise fallen oder steigen.

 

Iran Sanktionen werden wieder Thema

Nach dem einseitigen Ausstieg aus dem Atomabkommen vor einem Jahr hatten die USA den Iran mit Sanktionen belegt um die Ölexporte des Landes zu stoppen und den Iran so zu neuen Verhandlungen zu zwingen. Im November trat die letzte Stufe der Sanktionen voll in Kraft, jedoch gewährten die USA insgesamt acht Ländern Ausnahmeregelungen, mit denen diese weiter Öl aus dem Iran einführen durften. Diese Maßnahme hatte die befürchtete Preisexplosion verhindert, da längst nicht so viele Mengen vom Markt genommen wurden wie erwartet.

 

Die Ausnahmeregeln enden nun offiziell im Mai und somit kommen auch die Sanktionen wieder zurück ins Bewusstsein der Marktteilnehmer. Noch ist nicht geklärt, ob die Sondergenehmigungen, von denen beispielsweise Länder wie China, Japan oder auch Griechenland profitiert hatten, fortgeführt oder neu verhandelt werden. Expertenschätzungen zufolge geht es um eine Menge von rund einer Millionen Barrel (159 Millionen Liter), die durch die Ausnahmen exportiert werden konnten.

 

Der Finanzexperte Jan Stuart von Cornerstone Macro vermutet, dass ein Stopp der Sondergenehmigungen einen sehr großen Einfluss auf die Preise haben würde und zu Preissteigerungen von 15 bis 20 Dollar für die börsengehandelten Rohölsorten führen könnte. Gleichzeitig halten es aber auch viele Experten für unwahrscheinlich, dass die Ausnahmen auf einen Schlag enden werden. Hintergrund ist die Vermutung, dass einige Länder sich auch bei Androhung von US Sanktionen über das Verbot aus Washington hinwegsetzen werden, womit die USA an Glaubwürdigkeit einbüßen würde.

 

Globales Wirtschaftswachstum schwächt sich ab

Der größte Unsicherheitsfaktor an den Ölbörsen ist vermutlich die Einschätzung der Weltwirtschaft, die sich aktuell abzukühlen scheint. Der Internationale Währungsfond IWF hat nun auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Wachstumserwartung erneut gesenkt. Grund sind sie alarmierend schlechten Wirtschaftsdaten aus China, aber auch Handelsstreitigkeiten, Strafzölle und ein nach wie vor völlig ungeklärter Brexit.

 

Christine Lagarde, die Direktorin des IWF, mahnte zur internationalen Zusammenarbeit. Die Priorität für alle Staaten sein nun, „ihre Handelsstreitigkeiten und die daraus resultierende politische Unsicherheit gemeinsam und schnell zu lösen, statt schädliche Barrieren hochzuziehen und eine sich bereits abschwächende Weltwirtschaft weiter zu destabilisieren“, heißt es in dem Bericht des IWF.

 

Die Ölnachfrage hängt eng mit dem globalen Wirtschaftswachtum zusammen, so dass die schlechten Prognosen die Marktteilnehmer durchaus beschäftigen. Sollte sich das Wirtschaftswachstum und damit auch das Ölnachfragewachstum noch weiter abschwächen, könnten die Preise vermutlich deutlich abstürzen.

 

Ausblick

Da sich die börsengehandelten Rohölpreise zur Zeit in einer engen Spanne bewegen, kommt es auch im Inland nicht zu großen Schwankungen. Mit leichten Abschlägen von -0,10  bis -0,25 Euro pro 100 Liter Heizöl kann im Vergleich zu gestern gerechnet werden.

Quelle: Futures-Services

21.01.2019 10:56

Annäherung im Handelsstreit zwischen USA und China – Preissprung an den Ölbörsen

Glaubt man den neuesten Meldungen aus Washington und Peking, könnte der Handelsstreit zwischen den beiden großen Wirtschaftsnationen bald ein Ende finden. In der letzten Wochen hatte es wohl Annäherungsversuche und Vorschläge von beiden Seiten gegeben. Der Handelsstreit und die mit ihm verbundenen Strafzölle hatten die Preise in der Vergangenheit oft stark belastet. Offensichtlich schöpften die Marktteilnehmer nun neue Hoffnung auf ein Ende des Konfliktes, denn am Freitag schossen die Preise plötzlich deutlich nach oben. Zum Wochenauftakt bleiben die Preise erst einmal auf hohen Niveau, so dass auch im Inland mit Aufschlägen zu rechnen ist.

 

USA und China nähern sich an

Noch bis März gilt ein „Waffenstillstand“ zwischen Washington und Peking. Trump hatte China bis dahin einen Verzicht auf weitere Strafzölle versprochen. Nun kommt aus Peking der Vorschlag, den Handelsüberschuss gegenüber den USA, der im vergangenen Jahr noch 323 Milliarden Dollar betrug, bis 2024 auf Null zu reduzieren. Dafür muss China in den nächsten sechs Jahren Waren mit einem Gesamtvolumen von etwa 1 Billionen Dollar  zusätzlich aus den USA beziehen.

 

Im Weißen Haus hält man sich erst einmal bedeckt und betont, man sehe im Moment keinen Handelsbedarf. Präsident Trump habe im Moment kein Interesse, eine solche Entscheidung zu treffen, sagte ein Sprecher der US Regierung. Die drängenderen Problem für Donald Trump sind momentan innenpolitischer Natur. Der Konflikt um die Finanzierung der Grenzmauer nach Mexiko und der daraus resultierende Shut-Down drohen das Land noch weiter zu spalten.

 

Dennoch scheint man zumindest im Finanzministerium nach Lösungen für den Handelsstreit zu suchen. So kann sich US Finanzminister Steven Mnuchin anscheinend vorstellen, die Strafzölle gegen Peking zu lockern. Ob eine komplette Aufhebung möglich ist, wird die Zukunft zeigen müssen. Dennoch scheint man an den Ölbörsen neue Hoffnung zu fassen, dass es bald zu einem Ende der Wirtschaftssanktionen kommen könne. Die Ölpreise könnte das nach dem starken Preisverfall zum Ende des letzten Jahres wieder stützen und für 2019 stabilisieren.

 

Marktlage bleibt unsicher

Nach dem massiven Preisverfall im letzten Quartal scheinen sich die börsengehandelten Rohölpreise nun erholt zu haben. Dennoch gibt es zahlreiche Umstände, die das fragile Gleichgewicht beeinflussen können. Nach wie vor befürchten viele Experten eine Überversorgung im laufenden Jahr, obwohl die OPEC Kürzungen inzwischen Wirkung zeigen. Doch Faktoren wie das sich abschwächende globale Wirtschaftswachstum oder die Entwicklung der Schieferölindustrie in den USA sind schwer vorauszusagen und könnten sich in verschiedene Richtungen entwickeln.

 

Sorgen bereiten deshalb im Moment die schlechten Konjunkturdaten aus China. Das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik war 2018 so gering wie seit 1990 nicht mehr und der Trend zeigt nach unten. Für das globale Wirtschaftswachstum, vor allem aber auch für die Ölnachfrageentwicklung, sind dies schlechte Signale, machte Chinas Ölnachfrage in den letzten Jahren doch einen Großteil des globalen Wachstums aus.

 

Ausblick

Da der Heizölpreis im Inland an den Rohölpreis geknüpft ist, und dieser seit Freitag gestiegen ist, muss heute mit Aufschlägen gerechnet werden. Für 100 Liter zahlen Verbraucher vermutlich zwischen +0,40 und +0,65 Euro mehr als letzte Woche.

Quelle: Futures-Services

18.01.2019 10:35

OPEC Monatsbericht und Probleme in Lybien sorgen für Verunsicherung

Das Bild, welches sich in den letzten Tagen gezeigt hat, bleibt auch zum Ende der Woche bestehen. Die vielen verschiedenen Faktoren, die sich zur Zeit auf die Ölpreise auswirken, sorgen für hohe Volatilität und ständige Aufs und Abs an den Börsen. So setzte auch gestern nach einem kleineren Preisrutsch am Mittag eine Preisrallye ein, die dafür sorgte, dass die Notierungen auf höherem Niveau aus dem Handel gingen und heute mit Kursgewinnen starteten.

 

OPEC Monatsbericht 

Grund für dieses Auf und Ab gestern war in beiden Fällen der OPEC Monatsreport, den die Marktteilnehmer gespannt erwartet hatten. Ein wichtiges Fazit aus dem Bericht des Kartells ist, dass das Angebotswachstum das Nachfragewachstum im laufenden Jahr deutlich übertreffen dürften. Die OPEC müsste ihre Produktionsmengen daher weiterhin drastisch kürzen, um für einen ausgeglichenen Ölmarkt zu sorgen. Nicht zuletz auch deswegen, weil die Ölproduktion der Nicht-OPEC Länder weiter wachsend erwartet wird. Dies sorgte zunächst für fallende Preise.

 

Der Bericht macht aber auch klar, dass man schon im Dezember bereits schneller und stärker als von den Marktteilnehmern angenommen reduziert hat. Vor allem Saudi-Arabien hat seinen Worten Taten folgen lassen. Die Steigerungen der zweiten Jahreshälfte 2018 wurde entschlossen zurückgeführt und damit die Grundlage dafür gelegt, dass die vereinbarten Produktionskürzungen im Januar eingehalten werden können. Die OPEC Kürzung im Dezember ist damit sogar die umfangreichste seit fast zwei Jahren und stützt die börsengehandelten Rohölpreise.

 

Riskante Militäroffensive in Libyen

Seit einigen Monaten schon hat Libyen große Probleme mit der Ölförderung, da große Ölfelder im Süden von bewaffneten Milizen besetzt gehalten werden. Das Land versinkt seit dem Sturz Muammar al-Gaddafis 2011 im Chaos, die international anerkannte Regierung hat weite Teile des Landes nicht unter Kontrolle und seit einigen Jahren schon herrscht ein erbitterter Bürgerkrieg.

 

Der im Osten des Landes regierende General Khalifa Haftar hat nun angekündigt, die Ölfelder im Süden militärisch befreien zu wollen. Sollte dies gelingen hätte der Hardliner Haftar quasi die Kontrolle über fast die gesamte Ölproduktion des Landes. Er könnte dies dazu nutzen , dass Land weiter zu destabilisieren und seine eigene Ölgesellschaft zu stärken, die in Konkurrenz zur Ölgesellschaft der Regierung in Tripolis steht. Die Militäroffensive könnte somit beides bewirken, einen schnellen Anstieg des Ölangebots, oder eben auch einen drastischen Produktionseinbruch.

 

Ausblick

Verbraucher müssen wegen des Kursanstieges gestern Abend heute mit leichten Aufschlägen für Heizöl rechnen. 100 Liter kosten etwa +0,20 bis 0,35 Euro mehr als gestern.

 

Quelle: Futures-Services

17.01.2019 10:37

Russland kürzt schneller als angekündigt – Preise leicht gestiegen

Der Preisrutsch zum Ende des letzten Jahres hatte die Marktteilnehmer stark verunsichert und zum Jahresbeginn eine heftige Gegenbewegung ausgelöst. Im Wechselspiel der vielen unterschiedlichen Einflüsse, denen die börsengehandelten Rohölpreise ausgesetzt sind, bleiben die Börsenbewegungen volatil und auch gestern Abend gingen die Preise erst einmal wieder etwas nach oben. Dennoch scheint es, als wären die Zeiten der extremen Auf- und Abwärtstrends erst einmal vorbei und die Kurse pendeln sich auf einem gewissen Niveau ein.

 

Russland: Kürzungen kommen schneller als gedacht

Als die OPEC und ihre Partner im Dezember Produktionskürzungen beschlossen, hatte Russland zwar zugestimmt, die Rohölproduktion um insgesamt 230.000 Barrel (36,5 Millionen Liter) zu reduzieren. Fast sofort hatte man diesen Beschluss aus Moskau aber wieder relativiert, da man aus technischen und klimatischen Gründen im Januar nur wenig kürzen könne.

 

Nun scheint es jedoch, als hab man sich dazu entschlossen, die Förderkürzungen doch schneller als angekündigt umzusetzen. Bis April wolle man die vereinbarte Menge im voller Höhe erreicht haben, so der stellvertretende russische Energieminister. Damit bekommen auch die Förderkürzungen, deren Wirkung die Marktteilnehmer noch vor wenigen Wochen bezweifelt hatten, wieder mehr Gewicht und könnten die Preise an den Ölbörsen stützen.

 

Fortsetzung der Ausnahmen für iranische Ölimporte nicht ausgeschlossen

Als im November die US Sanktionen gegen den Iran voll in Kraft traten, hatte die Regierung einigen Ländern bis April Ausnahmeregelungen gewährt, um trotzdem weiter Öl aus dem Iran beziehen zu können. Wie es scheint will man sich in Washington nun noch nicht festlegen, wie es danach weiter gehen soll. Die Aussagen des außenpolitischen Beraters Brian Hook bleiben vage, auch wenn man nach wie vor das Ziel verfolge, die Exporte des Iran auf null zu senken. Hook betonte, dass man die Sonderregelungen gewährt habe, um eine Preisspitze bei den Rohölpreisen zu vermeiden und diese Strategie sei aufgegangen.

 

Ob es nun neue Ausnahmeregelungen geben wird, dürfte davon abhängen, wie sich die Preise bis dahin entwickeln. Auch eigene wirtschaftliche Interessen dürften eine Rolle spielen. Manche Länder werden vermutlich auf Iranisches Öl nicht verzichten wollen und könnten sich über die Sanktionen der USA hinwegsetzen. Washington müsste dann mit neuen Sanktionen nachziehen und im schlimmsten Falle immer neue Handelskriege verursachen. Im Lichte der Handelskrisen mit China und der EU dürfte dies nicht im Interesse der US Regierung sein.

 

Ausblick

Mit den leicht gestiegenen Rohölpreisen dürften auch die Preise für Heizöl heute etwas höher sein als gestern. Es ist mit Aufschlägen zwischen +0,20 und +0,35 Euro für 100 Liter zu rechnen.

 

Quelle: Futures-Services

16.01.2019 10:39

Prognosen für 2019: Problem der Überversorgung bleibt bestehen

Am gestrigen Abend veröffentlichte die Statistikabteilung des Amerikanischen Energieministeriums EIA ihren aktuellen Monatsbericht, in dem auch Prognosen zum weltweiten Ölangebot und-verbrauch sowie den Ölpreisen gemacht wurden. Die EIA geht nach wie vor von einer Überversorgung für 2019 und 2020 aus. Ein langfristiges Aufwärtspotenzial für die Ölpreise sieht man demnach im Energieministerium nicht. Dennoch ist der Preisverfall von Ende 2018 erst einmal gestoppt und heute klettern die börsengehandelten Rohölpreise wieder leicht nach oben.

 

Volatilität an den Ölbörsen bleibt hoch

Vor allem die vielen markt- und geopolitischen Unsicherheiten halten die Preise in Bewegung. So rücken beispielsweise die Iran-Sanktionen wieder in den Fokus. Im April sollen die für einige Länder geltenden Ausnahmegenehmigungen enden. Und auch Venezuela hat man aus Washington neue Sanktionen angedroht, als Reaktion auf die Wiedereinführung des umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro.

 

Belastend für die Finanzmärkte und damit auch für die Ölbörsen bleibt der Shutdown der US Regierung. Hier bleibt eine Lösung weiter außer Sicht und das Weiße Haus hat gestern nun bekanntgegeben, dass der negative Effekt auf die Wirtschaft vermutlich stärker als bisher erwartet ist. Auch die Ablehnung des Brexit Vertrages durch das britische Parlament gestern sorgt für Unsicherheit bei den Marktteilnehmern. Allerdings blieb der Einfluss hier bisher gering, denn eine Niederlage der Britischen Premierministerin Teresa May hatte sich im Vorfeld abgezeichnet.

 

Zu viele Faktoren üben Einfluss auf die Ölpreise aus, um eine klare Richtungsdynamik auszulösen. Die Marktteilnehmer halten sich zurück und warten lieber ab.

 

Finanzexperten rechnen mit Preisen um die 65 Dollar

Man scheint sich einig in Analystenkreisen, dass der Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent im laufenden Jahr irgendwo um die 65 Dollar liegen wird. Allerdings rechnen alle Experten mit erhöhter Volatilität und somit sind stärkere Schwankungen nicht unmöglich.

 

Der Pessimismus bei der Einschätzung der globalen Wirtschaft und bei den Preisen, der das letzte Quartal 2018 dominiert hatte, habe sich zu einem verhaltenen Optimismus gewandelt, so Analyst Norbert Rücker von Julius Bär, der den Ölmarkt aber auch weiterhin als ausreichend versorgt ansieht und die Preise in einer relativ engen Spanne erwartet.

 

Die Investmentbank DBS erwartet den Preis für das laufende Jahr in der Spanne von 65 bis 70 Dollar, was noch immer höher ist als der aktuelle Preis von etwa 60 Dollar. Die starke Preiskorrektur im letzten Quartal 2018 sieht man als übertrieben an und rechnet daher mit einer fortgesetzten Gegenbewegung.

 

 

Ausblick

Im Vergleich zu gestern wird Heizöl heute etwas teurer erwartet. Durch den geplatzten Brexit-Deal hat der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verloren, was in Dollar gehandeltes Öl für Investoren aus dem europäischen Ausland teurer macht. Auch die leicht gestiegenen Rohölpreise führen zu höheren Preisen im Inland. Für 100 Liter Heizöl ist demnach mit Aufschlägen von +0,25 bis +0,40 Euro im Vergleich zu Dienstag Vormittag zu rechen.

Quelle: Futures-Services

15.01.2019 10:49

Preise bleiben in Bewegung – Keine weiteren Ausnahmen bei Iransanktionen

Das noch junge Jahr startet mit starken Auf- und Abbewegungen. Diese dürften, schenkt man den Finanzexperten glauben, für 2019 ein Dauerthema bleiben, da viele verschiedene Faktoren Einfluss auf die fragile Balance der Ölpreise nehmen. Zwischen OPEC Kürzungen, einer stetig wachsenden Schieferölindustrie in den USA und dem allgemein rückläufigen Ölnachfragewachstum werden die Preise wohl weiterhin stark in Bewegung bleiben. Auch die US Sanktionen gegen den Iran treten wieder in den Fokus und könnten für Aufwärtspotenzial sorgen.

 

Ausnahmeregelungen für Iran Exporte sollen enden

Die USA wollen die bisher geltenden Ausnahmen, die bis Ende April gelten, nicht verlängern, so der Berater des US Außenministers Pompeo, Brian Hook. Der Iran spüre nun die zunehmende wirtschaftliche Isolation, die die Sanktionen ausüben. Man werde den Weg, die Ölexporte des Irans schließlich auf null zu senken, weiterführen, kündigte der Sprecher der USA an.

 

Einige Länder wie China, Indien, und Japan hatten Sonderregelungen erhalten, um weiterhin Öl aus dem Iran einführen zu können. Mit dem Ende der Sonderregelungen dürften diese schon bald die Importe aus dem Iran wieder einstellen und nach alternativen Lieferanten suchen. Dies steigert die Ölnachfrage am freien Markt, was die Preise an den Ölbörsen stützen wird.

 

Chinas Wirtschaftsentwicklung schürt Sorge um Ölnachfrage

Die gestern veröffentlichten enttäuschenden Zahlen zum chinesischen Außenhandel haben die Sorgen bezüglich des globalen Wirtschaftswachstums und der Ölnachfrage wieder gesteigert. China hatte in den letzten Jahren schließlich den größten Anteil am weltweiten Nachfragewachstum gehabt, sodass sich Schwierigkeiten hier negativ auf den Ölbedarf auswirken werden.

 

Marktteilnehmer warten deshalb in dieser Woche auf die Monatsberichte des US Energieministeriums, der OPEC und der Internationalen Energieagentur IEA. Die Prognosen zu Wirtschaftswachstum und Marktentwicklung dürften deutliche Impulse für die börsengehandelten Rohölpreise liefern. Heute Abend macht das US Energieministerium den Anfang, OPEC und IEA folgen Donnerstag bzw. Freitag. Bis dahin hießt es nun erst einmal abwarten.

 

Ausblick

Nach der Preisrallye der vergangenen Woche haben sich die Ölpreise wieder auf etwas niedrigerem Niveau eingependelt. Trotz eines schwächeren Euros, der in Dollar gehandeltes Öl für europäische Investoren teurer macht, könnte es heute zu kleineren Abschlägen im Vergleich zu gestern kommen. Für 100 Liter Heizöl zahlen Verbraucher demnach etwa -0,10 bis -0,15 Euro weniger.

 

Quelle: Futures-Services

14.01.2019 10:34

Finanzexperten sehen akzeptables Preisniveau erreicht – Nachlässe bei Heizöl

Der starke Abwärtstrend der letzten Monate hat sich in den vergangenen Tagen gedreht und zum Ende der letzten Woche für klare Preisanstiege gesorgt. Zwar regulieren sich die börsengehandelten Rohölpreise heute schon wieder etwas nach unten, doch die meisten Experten gehen davon aus, dass die aktuellen Preise angemessen sind. Mittel- und langfristig scheint man für 2019 mit einer preislichen Erholung zu rechnen.

 

Kein OPEC Sondertreffen nötig

Vor Kurzem waren die Marktteilnehmer noch skeptisch gewesen, ob die OPEC Kürzungen tatsächlich genügend Einflusskraft haben würden, die Ölpreise nachhaltig zu regulieren. Schnell hatte man sich deshalb aus den Reihen des Kartells um beruhigende Worte bemüht und ein mögliches Sondertreffen zur Nachjustierung der Förderbegrenzungen ins Spiel gebracht.

 

Nun hat sich der Wind gedreht und die Maßnahmen der OPEC und ihrer Partner zeigen durchaus Wirkung. Der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al Mazrouei, hält deshalb ein Sondertreffen für unwahrscheinlich. Ein solches rufe man nur in Notfällen ein, und momentan gebe es keinen Notfall. Ohnehin werde die Überversorgung im ersten Quartal vom Markt genommen, so die Erwartung von Al Mazrouei.

 

Finanzanalysten: Preise auf akzeptablem Niveau

Damit stimmt Al Mazrouei mit den meisten Expertenmeinungen überein. Man scheint inzwischen für 2019 mit einem ausgeglichenen Markt zu rechnen. Faktoren wie das sinkenden Nachfragewachstum und die wachsende Schieferölproduktion in den USA wirken sich zwar belastend aus, doch die OPEC Kürzungen sowie die zaghaften Annäherungen im Wirtschaftsstreit zwischen Washington und Peking wirken dem entgegen.

 

Laut dem Amerikanischen Finanzunternehmen Morgan Stanley dürfte der Preis für die europäische Rohölsorte Brent im Laufe des Jahres bis etwa 65 Dollar steigen. Demnach hätte die an der Londoner Börse gehandelte Referenzsorte mit einem Preisniveau von etwa 60 Dollar und einem bisherigen Jahreshoch von 62,49 Dollar in der vergangenen Woche bereits ein akzeptables Niveau erreicht.

 

Die Marktteilnehmer warten nun in dieser Woche noch auf die Monatsreports der OPEC, des Amerikanischen Energieministeriums und der Internationalen Energieagentur IEA. Deren jeweilige Markteinschätzung könnte durchaus noch einmal neue starke Impulse geben, da man Prognosen für die Entwicklung von Angebot und Nachfrage erwartet.

 

Preisnachlässe bei Heizöl zu erwarten

Trotz der gestiegenen Rohölpreise und dem heftigen Wintereinbruch in Süddeutschland sind bei den Heizölpreisen immer noch Preisnachlässe drin. Da die Rohölpreise zum Wochenauftakt wieder etwas nachgegeben haben und die Frachtaufschläge für den Schiffsverkehr im Inland nach dem extremen Niedrigwasser im Herbst schließlich wieder auf normales Niveau gesunken sind, könne Verbraucher heute für 100 Liter Heizöl im Durchschnitt mit -0,70 bis -0,90 Euro weniger rechnen als noch am Freitag Vormittag.

Quelle: Futures-Services

11.01.2019 11:23

Steiler Aufwärtstrend – Heizölpreis zieht zum Wintereinbruch weiter an

Der Winter ist gekommen und er hat weite Teile Deutschlands, vor allem aber den Süden weiter fest im Griff. Zeitgleich ziehen die Heizölpreise mittlerweile spürbar an, der Wintereinbruch hat damit aber eigentlich relativ wenig zu tun. Vielmehr sind es die Ölbörsen, an denen sich nach dem Jahreswechsel mittlerweile ein steiler Aufwärtstrend etabliert hat, der eben auch die Preise für Heizöl mit nach oben zieht. Der Trend hält an und so hat man sich auch heute wieder auf deutliche Preissteigerungen bei Heizöl von etwa 1 Euro/100 Liter einzustellen.

 

Heizölpreis bereits um 9,6% gestiegen

Heute Vormittag ergibt sich beim deutschlandweiten Durchschnittspreis ein Niveau von 66,58 Dollar pro 100 Liter Standard Heizöl schwefelarm (inkl. MwSt.). Im Vergleich zum Tiefstpreis am 02 Januar bei 60,73 Dollar ist dies mittlerweile eine saftige Preissteigerung von +9,6% – und das innerhalb von „nur“ 8 Tagen. Der kurzfristige Trend zeigt damit ganz klar nach oben.

Mittelfristig ergeben sich jedoch noch immer ansehnliche Preisvorteile. Im Vergleich zum Heizölpreis von vor drei Monaten liegt der Vorteil aktuell bei etwa 17,9%, bzw. 14,54 Euro pro 100 Liter. Auf eine 3.000 Liter Bestellung gerechnet entspricht dies immerhin einem Preisvorteil von 436,20 Euro. Auch wenn das Niveau aktuell über dem von letztem Frühjahr liegt, so ist es im Vergleich zu letztem Sommer noch immer relativ günstig und liegt am unteren Ende der damaligen Spanne.

 

Experten: Preissteigerung gerechtfertigt

Geht es nach den Börsenexperten ist der Preisanstieg derzeit auch gerechtfertigt und nicht nur eine kurzzeitige Phase. Die ganz niedrigen Preise aus Ende Dezember seien übertrieben günstig gewesen. Da die OPEC seit diesem Januar die Produktion wieder um 1,2 Mio. Barrel (159 Liter) pro Tag deutlich gekürzt hat, müssten die Preise anziehen, so das Fazit der Analysten.

 

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stehts auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Der normale Preisunterschied von Süden zu Norden liegt daher momentan bei ca. 8,20 Euro pro 100 Liter.

Quelle: Futures-Services

10.01.2019 10:38

Öl im „Bullenmarkt“ teurer- Entlastung bei den Frachten

Der sich an den Ölbörsen entwickelte Aufwärtstrend hat die Preise für Rohöl auch gestern weiter steigen lassen. Entlastung gibt es dafür bei den Frachtraten, die durch die zunehmende Entspannung bei der Versorgungslage in dieser Woche wieder sinken. Dennoch deuten sich am Morgen zumindest geringfügige Preissteigerungen bei Heizöl an.

 

Experten sehen einen „Bullenmarkt“

Der Rohölpreis ist seit Weihnachten bereits um bis zu 23% gestiegen und hat damit das höchste Niveau seit Mitte Dezember erreicht. Für Experten an den Börsen bedeutet dies, dass sich nun ein sogenannter „Bullenmarkt“ gebildet hat. Steht der Bär für fallende Preise, so symbolisiert der Bulle Aufwärtsbewegungen. Von einem Bullenmarkt spricht man, wenn ein Aufwärtstrend zu einer Preissteigerung um mindestens 20% geführt hat.

 

Dies ist nun eingetreten und für Börsianer kann dies ein Signal sein, dass es nun weiter nach oben geht. Die Stimmung an den Finanzmärkten im Allgemeinen und an den Ölbörsen im Speziellen hat sich zum Jahreswechsel zudem aufgehellt, da sich USA und China im Handelsstreit anzunähern scheinen und die OPEC die Ölproduktion seit Januar mit 1,2 Mio. Barrel (159 Liter) pro Tag wieder stark reduziert. Für die Bullen im Markt also durchaus eine Konstellation, mit der diese auf weitere Preissteigerungen setzen dürften.

 

Frachtpreise am Rhein sinken

Für Heizölpreise, aber natürlich auch Diesel und Benzin, bedeuten steigende Rohölpreise eine Preissteigerung. Etwas Entlastung gibt es jedoch am Frachtmarkt. Durch die Pegelstände, die sich nach dem Rekord-Niedrigwasser im Herbst wieder normalisiert haben, sinken nun die Preise für den Warentransport. Über die Weihnachtsfeiertage war der Schiffsverkehr reduziert. Es fuhren weniger Schiffe, sodass auch die Preise in diesem Zeitraum nicht reduziert wurden. Nun normalisiert sich der Betrieb und so wurden die Frachtkosten heute Morgen deutlich gesenkt.

 

Dies wirkt den Preissteigerungen der Börsen etwas entgegen, wobei hiervon Hauptsächlich die Regionen entlang des Rheins profitieren. Trotz dieses kleinen Vorteils ergeben sich für Heizöl heute leichte Preissteigerungen zum Vortag. Gemessen am deutschlandweiten Durchschnittspreis beträgt der Preisanstieg jedoch gerade einmal +0,20 Euro auf 100 Liter HEL (inkl. MwSt.).

Quelle: Futures-Services