Der Preis ist heiß!

Aktuelles

„Wir staunen oft über das gute Preisgefühl unserer Kunden und darüber, wie oft sie den richtigen Zeitpunkt ihrer Bestellung gewählt haben.“

(Ernst Petersen, Geschäftsführer)

Wer sich regelmäßig über den Heizölmarkt informiert, wird einen günstigen Kaufzeitpunkt finden. Daher beobachten wir den Heizölmarkt täglich, um die Preisentwicklung für Sie einzuschätzen und eine Empfehlung für Sie abzugeben.

Der Preis für Heizöl unterliegt dabei vielen Einflüssen. Sein börslicher Tagespreis in Verbindung mit der Liefermenge, dem Lieferort und der gewünschten Qualität beeinflussen den aktuellen Endpreis am stärksten. Heizöl Standard ist dabei stets günstiger als die Premium-Heizöle Plus und EcoPlus.

Rufen Sie uns gern an, wenn Sie nähere Fragen zum aktuellen Preisgefüge haben.

17.01.2020 9:35

China und die USA unterzeichnen Handelsabkommen – Strafzölle bleiben bestehen

Das Phase-1-Abkommen zwischen den USA und China ist nun endlich unter Dach und Fach: am gestrigen Vorabend wurde es nun endlich unterzeichnet. Allerdings bleiben die meisten Strafzölle bestehen, weshalb es Zweifel daran gibt, ob sich das Abkommen überhaupt spürbar auf die Weltwirtschaft auswirken wird. Der derzeitige Grundtonus geht eher vom Gegenteil aus. Die beträchtlichen Anstiege der US-Ölbestände tun ihr übriges.

 

Handelsabkommen nun unterzeichnet

Abzuwarten bleibt ob die chinesische Wirtschaft nun wieder in Gang kommt. Obwohl China seine Importe aus den USA im Rahmen des Abkommens in den kommenden zwei Jahren deutlich steigern will, zeigte sich die US-Regierung bislang nicht sehr entgegenkommend, was die Aufhebung der bisherigen Strafzölle auf chinesische Importgüter angeht.

Gleichzeitig könnte die EU das Teilabkommen anfechten. Das Dokument werde noch geprüft, sollte es jedoch gegen die Regeln der Welthandelsorganisation verstoßen, werde man dies auch vor Gericht bringen, so der EU-Handelskommissar.

 

Ein weiteres Handelsabkommen beschäftigt den Markt heute: Zwischen den USA, Mexiko und Kanada wird derzeit auch ein Abkommen entwickelt, welches nun vom US-Senat durchgewunken wurde. Auch hier ist ein erfolgreicher Abschluss in Sicht.

 

Wirtschaft erhofft Aufwind

Die Weltwirtschaft hofft auf eine Erholung: vor allem der Streit zwischen den USA und China hat dem Wirtschaftswachstum zugesetzt. Die gegenseitigen Zölle bremsten in der Vergangenheit das Wachstum aus. Dass nun gleichzeitig auch die Ölbestände steigen und die Förderungen in den Nicht-OPEC-Ländern zunehmen wird, fördert natürlich einmal mehr fallende Preise. Dass nun auch nach Abschluss des langerwarteten USA-China-Abkommens die Strafzölle weiter erhalten bleiben, lässt nun begründet die Hoffnung eindämmen bzw. gar nicht erst richtig aufflammen.

 

Im Endeffekt bleibt also weiterhin abzuwarten. Abzuwarten, was ein potentielles Phase 2-Abkommen bringen wird, in wie weit sich an das Abkommen gehalten wird, in wie weit es nun doch die Weltwirtschaft fördern wird.

 

Ausblick 

Nachdem die Preise gestern Nachmittag wieder gestiegen, sind sie heute morgen wieder gesunken und bewegen sich nun seitwärts weiter. Wir rechnen heute mit einer Preissenkung von -0,10 bis -0,25 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag.

Quelle: Futures-Services

16.01.2020 9:57

Heizöl günstiger zu haben – Überversorgung im Jahresverlauf drückt Ölpreise

Mit dem neuen Jahr sind auch die Heizölpreise wieder ein gutes Stück gesunken. Heute können Verbraucher mit Abschlägen rechnen, denn die börsengehandelten Rohölpreise bekamen gestern einen Dämpfer. Grund war die Veröffentlichung des OPEC-Monatsberichts sowie der wöchentlichen US-Ölbestände.

 

OPEC Öl in 2020 weniger gefragt

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat gestern ihren neuen Monatsbericht veröffentlicht. Demnach dürfte die weltweite Ölnachfrage stärker wachsen als bisher angenommen und nimmt den Marktteilnehmern manche Sorgen für das neue Jahr von den Schultern. Seit dem letzten Jahr hatte die schwächelnde Weltwirtschaft ein sinkendes Ölnachfragewachstum bewirkt und die Ölpreise damit immer wieder belastet.

 

Allerdings geht das Kartell auch davon aus, dass die Nachfrage nach Öl aus den eigenen Reihen zurück gehen wird. Die Produktion aus nicht zur OPEC gehörenden Ländern nimmt stetig zu und so werden beispielsweise aus Amerika für 2020 neue Rekordförderwerte erwartet.

 

Somit steigt zwar die Gesamtnachfrage nach Öl, aber die Produktionsmenge nimmt zu, vor allem da die Förderbegrenzungen der OPEC im März neu verhandelt werden. Sollte das Kartell den Ölhahn wieder weiter aufdrehen, würde der Markt nahezu mit Öl überschwemmt werden.

 

Ölbestände und -produktion in den USA gestiegen

Der Wochenbericht des Amerikanischen Energieministeriums von gestern bestätigt diese Prognose, denn die US-Rohölproduktion ist auf den neuen Rekordwert von 13 Millionen Barrel täglich gestiegen (ein Barrel entspricht etwa 59 Liter). Zum Vergleich: In der Vorjahreswoche war sie noch bei 11,9 Millionen Barrel pro Tag gelegen.

 

Die Marktteilnehmer deuteten diese Informationen als Hinweise darauf, dass die weltweite Versorgungslage recht komfortabel aufgestellt ist und in der Zukunft eher mit einer Überversorgung gerechnet werden muss. Dies deckt sich auch mit den Prognosen der meisten Experten und Analysten, die davon ausgehen, dass die Ölpreise sich im neuen Jahr zunächst schwer tun dürften.

 

Ausblick

Für Verbraucher im Inland bedeutet dies aber auch, dass Heizöl weiterhin recht günstig zu haben ist im Vergleich zum Anfang des Monats. Auch im Tagesvergleich können heute durchaus Schnäppchen gemacht werden, denn 100 Liter kosten am Donnerstag etwa -0,15 bis -0,30 Euro weniger als gestern Morgen.

 

Quelle: Futures-Services

15.01.2020 13:33

Autofahrer tanken wieder billiger – Preisrückgang bei Diesel besonders deutlich – E10 fast so teuer wie konventionelles Super

München (ots)

Autofahrer müssen für Benzin und Diesel weniger als in der Vorwoche bezahlen. Besonders kräftig verbilligte sich Diesel. Laut aktueller Auswertung des ADAC sank der Preis für einen Liter angesichts der milden Temperaturen um 2,9 Cent auf durchschnittlich 1,307 Euro. Ein Liter Super E10 kostet im Bundesmittel derzeit 1,403 Euro, ein Rückgang um 0,4 Cent gegenüber der Vorwoche. Die mittlere Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffsorten stieg dadurch wieder auf 9,6 Cent.

Was zusätzlich auffällt: Super E10 mit seinem höheren Bioanteil ist im Bundesdurchschnitt nur noch einen halben Cent je Liter billiger als das konventionelle Super (E5). Die Preisgestaltung ist derzeit allerdings uneinheitlich. Es gibt sowohl Anbieter, die die Sorten Super E10 und Super mit der bisherigen 2-Cent-Differenz anbieten, als auch viele Tankstellen mit identischen Preisen für beide Sorten. In seltenen Fällen ist E10 sogar teurer als Super.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle:
presseportal.de

Quelle: Futures-Services

15.01.2020 9:25

Bestandsaufbauten und weiterhin schwächelnde Wirtschaft – Sorge bei den Marktteilnehmern

Die US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) wurden veröffentlicht und zeigen Aufbauten bei Rohöl, Destillaten und Benzin. Die Zahlen sprechen für sich: die Aufbauten sind bei den Destillaten weit über den Erwartungen. Natürlich wirken Aufbauten immer preissenkend. Bleibt abzuwarten was das US-Energieministerium meldet, welche heute Nachmittag gemeldet werden.

 

Aussicht auf Handelsabkommen bekommt Dämpfer

Die bevorstehende Unterzeichung des Handelsabkommens zwischen den USA und China kommt näher. Jetzt dämpfte der US-Finanzminister die Erwartungen. Er stellte klar, dass die USA die bestehenden Strafzölle nicht aufheben werde, das könne höchstens Teil eines Phase-2-Abkommens sein, so der MInister. Diese Mitteilung macht die Hoffnung zu Nichte, dass das Phase-1-Abkommen die Wirtschaft und damit die Ölnachfrage spürbar positiv beeinflusst. Auch diese Aussagen vor allem in Kombination mit den Bestandsdaten drücken die Preise.

 

Mehr Öl aus Nicht-OPEC-Ländern

Weitere Sorgen bereiten die schon bekannten Mehrmengen Rohöl, die aus Nicht-OPEC-Ländern kommen werden. Derweil ich schon dokumentiert, dass diverse Nicht-OPEC-Länder ihre Produktion steigern werden, womit das Angebot an Rohöl weiter steigen wird, wenngleich die Nachfrage tendenziell sinkt. Solange die Weltwirtschaft nicht wieder angekurbelt wird, wird das wohl erstmal auch so bleiben.

 

Ausblick

Nachdem die Preise in den vergangenen Tagen weiter gesunken sind, haben wir heute morgen eine Seitwärtsbewegung. Zum aktuellen Zeitpunkt rechnen wir mit +0,15 und +0,30 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag.

Quelle: Futures-Services

14.01.2020 9:57

Heizöl wieder günstiger – Vorerst keine weitere Eskalation im Nahen Osten

Die Eskalation zwischen den USA und dem Iran hatte in der vergangenen Woche noch für deutliche Preisanstiege gesorgt. Nachdem allerdings die befürchtete Spirale von Vergeltungsschlägen ausblieb, sind die Ölpreise und damit auch die Heizölpreise im Inland auch heute wieder gesunken.

 

Keine weitere Eskalation im Nahen Osten

Die Angst vor einem Kriegsausbruch im Nahen Osten hatte nach der Ermordung des iranischen Generals Suleimani und den darauffolgenden Vergeltungsschlägen gegen amerikanische Militäreinrichtungen noch für einen raschen Anstieg bei den börsengehandelten Rohölpreisen gesorgt. Die Marktteilnehmer befürchteten, dass es im Kriegsfalle zu Versorgungsausfällen kommen könnte.

 

Diese Sorge hat sich bisher jedoch nicht bewahrheitet und mit der ausbleibenden Eskalation regulierten sich die Ölbörsen schnell wieder nach unten. Denn eigentlich sprechen zu Beginn des Jahres alle Prognosen und Daten für eine sehr komfortable Versorgungslage, die die Ölpreise drückt statt zu steigern.

 

Ölmarkt gut versorgt 

Die meisten Experten rechnen damit, dass die Ölproduktion aus Ländern, die nicht zur OPEC gehören, wachsen wird. Somit büßen die von der OPEC+ beschlossenen und noch bis März laufenden Produktionskürzungen an Wirkung ein und können unter Umständen das Angebot nicht so stark verknappen wie gewünscht. Die Ölpreise kommen damit unter Druck, da auch die erwartete Ölnachfrage in 2020 nicht so stark steigt wie gehofft.

 

Damit ist den geopolitischen Risikofaktoren ein Gegengewicht gesetzt, dass deutliche und dauerhafte Preissteigerungen bisher verhindert hat. Ohne reale Produktions- oder Lieferausfälle kann es zwar in Krisensituationen immer wieder zu Preisspitzen kommen, doch sind diese meist nicht sehr nachhaltig.

 

In dieser Woche warten die Marktteilnehmer nun auf die neuen Monatsberichte der OPEC, der International Energy Agency und des US Energieministeriums. Alle drei Berichte sind wichtige Indikatoren für die Ölbörsen und die Preisentwicklung, geben sie doch ein detailliertes Bild zum weltweiten Ölmarkt ab. Sollten sich die Prognosen zur Ölproduktion und zum Nachfragewachstum ändern, dürften die Ölpreise entsprechend reagieren.

 

Ausblick

Verbraucher könnten heute durchaus Schnäppchen machen, denn 100 Liter Heizöl kosten am Dienstag etwa -1,00 bis -1,20 Euro weniger als am Montagmorgen.

Quelle: Futures-Services

13.01.2020 15:10

Preise in 2019 im Jahresvergleich recht moderat – 2020 startet höher als die Jahre davor

Wirft man rückblickend einen Blick auf die Statistik könnte man sagen, 2019 war ein Jahr mit seitwärts bewegenden Preisen. Neben ein paar einschneidenden Ereignissen Mitte Mai und Mitte September, war das Jahr im Großen und Ganzen recht ruhig, was radikale Preisstürze oder Preiserhöhungen angeht. Im Vergleich dazu war 2018 mit einem enormen Preisanstieg von Ende August bis Anfang November und dem darauf folgenden Preissturz bis Ende des Jahres, eine Achterbahnfahrt. Das Jahr 2017 war dahingehend ähnlich zu 2019: im Großen und Ganzen eine Seitwärtsbewegungen mit einigen Berg- und Talfahrten und Ende des Jahres steigenden Preisen.

 

Rekordstart in 2020

Das neue Jahr hat so hoch wie noch keines in der Statistik erfassten Jahre angefangen. Hielten sich die Jahre 2017-2019 noch ungefähr die Waage mit Preisen am 1. Januar von 61,20, 63,13 und 61,36 Euro, so startete 2020 mit schlappen 69,15 Euro pro 100 Liter Heizöl ins neue Jahr (Durchschnittspreise pro 100 Liter bei 3000 Liter Bestellmenge).

 

Schon jetzt konnten sich die Preise allmählich fangen und sich den Vorjahrespreisen annähern. Abzuwarten bleibt wie sich die Preise im Jahresverlauf entwickeln werden. Sollte es keinerlei Vorkommnisse mehr im Nahen Osten geben, scheint es aktuell wahrscheinlich, dass die Preise auf aktuellem oder niedrigerem Niveau bleiben und somit bald die Vorjahrespreise unterschreiten.

 

Trendboxen im Vergleich

Die Zahlen im direkten Vergleich zeigen, dass die aktuellen Preise durchgehend höher sind als die der Vorjahre. Im Vergleich zu 2017 sogar um satte 7,82 € was in etwa 13,2% Preissteigerung bedeutet. Dennoch sollte der Vergleich primär erst einmal zum Vorjahr gezogen werden. Hier liegen wir aktuell bei knappen 1,50 Euro Preisaufschlag.

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,50 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 10.01.2020

Quelle: Futures-Services

13.01.2020 9:46

Unruhen im Iran – Konflikte im Irak – Preise fallen trotzdem

Übers Wochenende hat sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter entspannt. Der Iran hatte mittlerweile den versehentlichen Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeuges eingeräumt, was die Gefahr von weiteren offensiven Handlungen reduzieren dürfte. Nach diesem tragischen Fehler der iranischen Revolutionsgarden nimmt der Unmut und die Proteste gegen die Regierung zu.

 

USA weiter im Konflikt mit dem Irak

Die Unstimmigkeiten zwischen den USA und dem Irak nehmen dagegen nicht ab. Bagdad hat die US-Truppen zu einem Abzug aufgefordert, während die USA nun mit konkreten Sanktionen drohen. Unter anderem könnten die Dollar-Konten bei der Zentralbank Fed eingefroren werden, was die Abwicklung von Dollar Geschäften – insbesondere von Rohölexporten – erheblich erschweren und die Wirtschaft schwächen könnte.

 

Der Irak ist der zweitgrößte Ölproduzent der OPEC, daher liegt es nahezu auf der Hand, dass eine solche Maßnahme sicherlich das Ölangebot treffen wird. Der Irak selbst orientiert sich unterdessen offenbar verstärkt in Richtung Russland. Das Parlament hat derweil die Anschaffung von Luftabwehrsystemen genehmigt – egal aus welchem Land. Dies schließt einen Kauf in Russland mit ein. Die Unruhen im Land hören jedenfalls nicht auf: am Sonntag gab es erneute Angriffe auf einer Militärbasis im Irak, bei welchem vier irakische Soldaten verletzt wurden.

 

Ausblick

Trotz aller Unruhen sind die Preise übers Wochenende gefallen. Der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl wird zum aktuellen Zeitpunkt auf ca. -0,30 bis -0,45 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.

Quelle: Futures-Services

10.01.2020 10:11

Fokus liegt wieder auf der Nachfrage und allgemeinen Versorgungslage – Preise weiter sinkend

Durch die vermeintliche Entspannung an den Ölbörsen, die durch die laut Experten geringe Wahrscheinlichkeit auf einen Krieg zwischen den USA und dem Iran, liegt der Fokus nun wieder verstärkt auf der Nachfrage sowie allgemeinen Versorgungslage. Nach wie vor wird die Versorgung als komfortabel eingeschätzt, gerade weil im Nahen Osten derzeit nicht von Produktionsausfällen ausgegangen wird.

 

Krieg weiter unwahrscheinlich

Dass ein Krieg zwischen den USA und dem Iran weiterhin unwahrscheinlich bleibt, unterstreicht auch der Beschluss des US-Repräsentatenhaus: dieser Beschluss sagt aus, dass US-Präsident Donald Trump nicht mehr eigenmächtig über die Streitkräfte der USA verfügen kann. Ohne eine Zustimmung des Kongress kann Trump somit keine Militäraktionen mehr alleine bestimmen. Damit will man eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran verhindern.

 

Dieser Beschluss muss von Trump selbst nicht unterzeichnet werden. Ihm wird jedoch eher symbolischer Charakter zugesprochen. Dennoch schwächt auch das die Ängste auf einen militärischen Konflikt zwischen den beiden Ländern.

 

Nachfrageentwicklung und Versorgungslage wieder im Fokus

Die Versorgungslage scheint angesichts der umfangreichen Reservekapazitäten der OPEC und der vom Energieministerium der USA gemeldeten Produktionsmenge der USA, die sich weiterhin auf Rekordhoch befindet, immer noch komfortabel. In der nächsten Woche, wenn die monatlichen Berichte der üblichen Institutionen veröffentlicht werden, wird sich zeigen, wie komfortabel die Versorgungslage ist.

 

Ausblick 

Heute erwarten wir wieder leicht sinkende Preise von -0,30 bis -0,45 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag.

Quelle: Futures-Services

09.01.2020 9:51

USA-Iran-Konflikt bleibt offen – weiterer Schlagabtausch nach wie vor realistisch

Das erwartete Statement Trumps ließ gestern noch etwas auf sich warten, erst nach 17 Uhr deutscher Zeit kam die Meldung aus den USA. Donald Trump ließ verlauten, dass der Iran mit weiteren Sanktionen rechnen müsse, eine militärische Gegenmaßnahme scheint aber nicht im Raum zu stehen – zumindest drohte der US-Präsident damit nicht. Womit er aber drohte ist, dass der Iran solange er US-Präsident ist keine Atomwaffen besitzen dürfe und rief die beim Atomabkommen beteiligten Staaten dazu auf, sich ebenfalls aus dem Abkommen zu verabschieden.

 

Keine Ölverluste durch Anschläge

Die Preise sind nach den Anschlägen von Dienstagnacht wieder gesunken, was unter anderem daran liegen könnte, dass durch die Anschläge keinerlei Öl verloren ging. Die Anschläge hatten keine Ölfelder als Ziel. Laut Experten könnte sich das allerdings noch ändern. Es bleibt abzuwarten, wie die Eskalation im Nahen Osten weiter geht.

 

Eine Möglichkeit wäre, dass der Iran weitere Vergeltungsschläge aus Rache der Tötung Soleimanis gegen die USA vollzieht. Um keinen Krieg zu riskieren könnte das iranische Militär anstelle Kurs auf US-Truppen zu nehmen, eher wirtschaftliche Ziele verfolgen. Ziele könnten Ölfelder oder Öltanker sein, um wirtschaftlichen Druck aufzubauen.

 

Saudi-Arabien baut neue Ölreserven auf

Auf dieses Risiko bereitet sich auch der größte Ölproduzent vor: Saudi-Arabien ließ verlauten, dass das Land die Reservekapazität aufbaue, um auf mögliche Notfälle reagieren zu können. Der Markt ist also gewappnet, bleibt abzuwarten wie sich die Konflikte entwickeln. Die Möglichkeit, dass dieser Schlagabtausch der letzte militärische Schlag war, wäre wünschenswert, wobei daran wohl noch keiner so richtig glaubt.

 

Ausblick 

Im Vergleich zu gestern Vormittag erwarten wir heute Preissenkungen von -1,55 bis -1,75 Euro pro 100 Liter Heizöl.

Quelle: Futures-Services

08.01.2020 16:04

Preisspanne zwischen Benzin und Diesel schrumpft deutlich – Konflikt am Persischen Golf treibt Rohölnotierungen weiter an

München (ots)

Autofahrer müssen für Diesel deutlich tiefer in die Tasche greifen als zum Jahreswechsel. Benzin hingegen wurde billiger. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel derzeit 1,407 Euro, das sind 1,5 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 2,2 Cent auf durchschnittlich 1,336 Euro je Liter.

Die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten beträgt nur noch 7,1 Cent, das ist der niedrigste Wert seit elf Monaten. Dem steht bei der Steuerlast ein Unterschied von rund 22 Cent pro Liter gegenüber. Diese Entwicklung wird auch durch saisonale Faktoren wie die Heizölnachfrage beeinflusst.

Der sich zuspitzende Konflikt am Persischen Golf verstärkt den Preisanstieg bei Rohöl, der bereits seit Anfang Oktober 2019 anhält, und erhöht somit auch die Kraftstoffpreise an den Tankstellen. Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostet aktuell gut 68 Dollar und damit rund zehn Dollar mehr als Anfang Oktober 2019.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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aktuell@adac.de

 

Quelle:

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Quelle: Futures-Services